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glauben?!

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Für weitere Antworten geschlossen.
Das kann zwei Gründe haben:

A)
Du bist ein vollkommener Mensch oder

B)
Du scherst Dich nicht um Dein Gewissen.
Also bittschön, wenn Du mich psychologisch auseinandernehmen möchtest, solltest Du schon ein paar mehr Möglichkeiten in Betracht ziehen, von den beiden hier genannten jedenfalls stimmt keine 😀

Viele Grüße

Lumpi
 
A

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Re: glauben?!
Hallo Webster,

schau mal hier:
glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Wisst ihr, welcher Aspekt so grausam und schmerzvoll ist?
Das uns Menschen die Sehnsucht nach den höchsten Werten , nach Liebe , Vollkommenheit , Güte, Tapferkeit , Harmonie zwischen Geist und Körper , eingeimpft ist, uns aber die Voraussetzung für diese vorenthalten wurden.
wir können uns das Göttliche vorstellen , aber wir können es nicht errechen, weil wir im Rahmen unserer begrenzter , sündhafter menschlicher Natur gefangen sind.
 
Schaut euch, mal Tibet oder andere arme Länder an. Glaubt ihr diese Menschen haben viel, glaubt ihr diese Menschen erleben täglich diesen Wohlstand, den ihr erlebt. Sie haben nur sehr wenig oder garnichts, was ihnen aber bleibt und was ihnen niemand nehmen kann, das ist ihr Glaube.
Ich habe einiges über den Tibet gelesen. Z.B. das Buch von Maria Blumencron "Flucht über den Himalaya" und auch das Buch von Sabriye Tenberken "Mein Weg führt nach Tibet". Das ist natürlich nicht dasselbe, als wenn man Elend, Hunger, Armut und Kälte am eigenen Leib verspürt. Aber dass diese Meschen nichts haben außer ihrer Kultur (und selbst die wird von den Chinesen brutal unterdrückt :mad🙂, das weiß ich.
 
Wisst ihr, welcher Aspekt so grausam und schmerzvoll ist?
Das uns Menschen die Sehnsucht nach den höchsten Werten , nach Liebe , Vollkommenheit , Güte, Tapferkeit , Harmonie zwischen Geist und Körper , eingeimpft ist, uns aber die Voraussetzung für diese vorenthalten wurden.
wir können uns das Göttliche vorstellen , aber wir können es nicht errechen, weil wir im Rahmen unserer begrenzter , sündhafter menschlicher Natur gefangen sind.
Aber wir können danach streben, immer mehr davon zu erreichen. Auch wenn wir es nie darin zur Vollkommenheit bringen werden, solange unser Leben auf Erden dauert.
 
Das Streben nach einfachen aber gleichzeitig vollkommenen Werten ist mühsam und ich habe das Gefühl , als wolle es sich de Mehrheit nicht antun.
Davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Jeder sollte sich an dem Platz bemühen, an den das Leben (oder Gott, je nachdem, ob man gläubig ist) ihn hingestellt hat. Dann wird dieses kleine Stückchen Welt vielleicht doch ein bisschen menschlicher durch ihn, auch wenn man von anderen deswegen belächelt wird.
 
Davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Jeder sollte sich an dem Platz bemühen, an den das Leben (oder Gott, je nachdem, ob man gläubig ist) ihn hingestellt hat. Dann wird dieses kleine Stückchen Welt vielleicht doch ein bisschen menschlicher durch ihn, auch wenn man von anderen deswegen belächelt wird.

Ich lasse mich davon nicht abschrecken , aber resigniert und eintäuscht bin ich schon .
 
Ich lasse mich davon nicht abschrecken , aber resigniert und eintäuscht bin ich schon .
Solche Phasen hat jeder von uns mal, dann muss man aufstehen, neuen Mut fassen und wieder weitermachen. Du wirst immer wieder Gleichgesinnte finden im Leben, die sich ebenso um das Gute bemühen wie du. 🙂 Auch wenn es nicht viele sind.
 
Solche Phasen hat jeder von uns mal, dann muss man aufstehen, neuen Mut fassen und wieder weitermachen. Du wirst immer wieder Gleichgesinnte finden im Leben, die sich ebenso um das Gute bemühen wie du. 🙂 Auch wenn es nicht viele sind.

Aber wieso?
Wieso sind es nicht viele?
Wenn ich Gott einen Vorwurf machen würde, dann sogar weniger den das er selten eingreift und Leid verhindert , sondern den , dass er uns so erschaffen hat und somit das große Leid aufgezwungen hat.
Denn das größte leid und Störfaktor auf Eden sind wir Menschen.
 
W
wir können uns das Göttliche vorstellen , aber wir können es nicht errechen, weil wir im Rahmen unserer begrenzter , sündhafter menschlicher Natur gefangen sind.

Ach wo, das ist schon möglich. Es wurde ja vorhin schon mal der Buddhismus angesprochen - wichtig ist es erst einmal mit sich selbst in Einklang zu kommen, zu diesen Zwecke gibt es unheimlich viele Meditationspraktiken. Wer durch diese Techniken zu sich selbst findet, wird merken daß es unnötig ist selbst zu einer fiktiven Gestalt wie einer Gottheit zu werden. Der Mensch ist mit allem ausgestattet um ein angenehmes und zufriedenes Leben führen zu können, wo zu muß er da also eine Phantasiegestalt sein? Kennst Du das Gefühl glücklich zu sein, wenn Du in den Spätherbstabenden den Nebel spürst, oder im Winter im Morgengrauen den Schnee glitzern siehst? Kannst Du glücklich sein, wenn der Regen neues Leben spendet, und die Pflanzen erblühen? Wenn die Mittagsonne im Sommer herzliche Wärme spendet?
Das sind die Momente wo ich die Asen und die Wanen zu spüren scheine und ihnen dankbar Rauchwerk und Honigwein weihe - die Asen und Wanen sind in meinem Glauben existent, und ich fühle auch die Nähe zu ihnen, jedoch würde ich es niemanden als absolute Wahrheit verkaufen, es ist halt die meinige (und die auch der Asatruaner) Phantasie, und wir erwecken durch unsere Gedanken, durch unsere Phantasie die Wesen der anderen Welten zum Leben.

Viele Grüße

Lumpi
 
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57-55 Was haltet ihr vom Glauben, wie steht ihr dazu? Gesellschaft 194

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