Glauben - muß gelebt werden in "guten Sinne"
Glauben ist für mich ...LEBEN und HELFEN ...
Und genau dazu ermahnen die Bibelsprüche, wie sie manchmal abfällig genannt werden: (Bonita ich spreche nicht dich an, sondern meine das allgemein
🙂)
Prediger 10
🤐8 Was ist daran falsch? Ist doch sehr realitätsbezogen oder?
Und so gibt es eine Menge Texte, die Eigenverantwortung betonen.
Die Bibel ist ja kein Buch für Träumer, sie zeigt klar die Dinge auf, z. B. Prediger 9
🤐1,12
Natürlich stehen da auch Verheißungen Gottes drin:
An Atheisten heißt es dem Sinne nach Gott lässt es regnen und lässt die Sonne scheinen, damit jeder sich ein gutes Leben gestalten kann, ganz egal wie er über ihn denkt.
An Freunde Gottes (sich bemühende) gehen auch Verheißungen, aber wie soll ein Ungläubiger die beurteilen können, wenn er deren Erfüllung nie im Leben an sich beobachen kann? Geht ja gar nicht.
Selbst Gläubige erleben Gott nicht so, dass sie damit seine Existenz anderen beweisen können und auch nicht so, dass plötzlich von irgendwas geheilt wären. Es gibt aber für Gläubige eine kleine Handvoll Verheißungen, auf die sie sich verlassen könnten, laut Bibel. Letztlich gilt hier, jedem geschieht nach seinem Glauben. Schon psychologisch ist das so selbst wenn es gar keinen Gott gäbe und real ist es so, wenn es einen Gott gibt.
Folglich keine Angst ihr Atheisten, ihr werdet nie und nirgendwas spüren und deswegen auch nie verstehen, was es mit den biblischen Verheißeungen auf sich hat. Und die, die daran glauben, haben auch keine Grund hochmütig zu sein, das sieht man daran, wie Jesus reagierte auf dem Berg, als der Teufel wissen wollte, was denn der Gott alles für "Wunderchen" wirken könne (Matthäus 4). Was Jesus ihm sagte, kann man in den Evangelien lesen und da ist wohl was dran.
Er ließ sich jedenfalls vor dem geifernden Teufel nicht von Gott mit Wundern in den Vordergrund stellen, und die Gegenwart Gottes in seinem Leben, half auch nicht, dass er nicht angefeindet und getötet wurde. Kein Ungläubiger kann an Nachfolgern Christi und dem was sie von Gott bekommen würden, ablesen, ob es einen Gott gibt. Das wäre zu einfach. Dann wären alle ganz schnell gläubig.
Wir müssen also auch hier nach dem Satz leben, den ich von einem Atheisten vorhin las: Man muss lernen, Dinge offen zu lassen. Das müssen Gläubige nach Meinung der Atheisten manchmal noch etwas lernen und Atheisten müssen es auch nach obigen Beispielen lernen, also Hände weg von Dingem, die sie nie und nimmer verstehen können. Vielleicht nach Luther halten, der sagte:
"Es ist mit Gottes Wort nicht zu scherzen, kannst du es nicht verstehen, so ziehe den Hut vor ihm ab."
Das ist meine ganz persönliche Angewohnheit, denn ich begreife viel mehr nicht, als manche hier glauben, da ich aber ständig in Verteidigungshaltung gezwungen werde,
kommt dies natürlich nicht zum Vorschein.
Sigi