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glauben?!

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was heißt "ich würde"? Ich lebe wie alle anderen auch in einer nach Deinen Worten "unbarmherzigen Natur" menschliche Intelligenz und Geschicke allerdings lassen es uns nicht so sehr spüren, wir haben schöne geheizte Wohnungen wo uns die "unbarmherzige Natur" eigentlich wurscht sein kann, wenn wir was zu essen und zu trinken wollen, gehen wir halt schnell mal was einkaufen. Jetzt könnte ich frech sein und behaupten Wotan hätte die Behausung erfunden, war es doch jedenr Gott, welcher sich von den Riesen Walhall errichten ließ um geschützt zu sein. Nur nein, Gebäude zum eigenem Schutze zu errichten enspringt völlig menschlicher Intelligenz, da hat garkeine Gottheit etwas mit zu tun.
Wenn Du allerdings obdachlos bist, wirst Du die "Unbarmherzigkeit der Natur" am eigenem Leibe spüren, und da hilft Dir dann kein Gott, da kannst Du nur auf hilfsbereite und mitleidige Menschen hoffen.

Viele Grüße

Lumpi
Hallo Lumpi!

Ich verstehe, was Du meinst.

Auch ich lebe in einer "unbarmherzigen Natur". Das stimmt. Aber dieselbe ist quasi eingebettet in die göttliche Komponente.

Die Natur steht nicht alleine für sich da. Neben der Physik steht die Metaphysik. In ihrem Lichte stellen sich viele Dinge anders dar. Meine Erkenntnis reicht aber nicht aus, um vollständig dahinterzublicken.

Mal ein vielleicht nicht ganz tolles Beispiel.

Wenn die Natur die Zahl -5 wäre, dann würde ich mit Gott (-1000) multiplizieren und es käme 5000 heraus. -5 (unbarmherzig) ist dann schon anders als 5000. Nimm das Beispiel bitte nicht zu wörtlich! Aber es soll einfach klar machen, dass man die "unbarmherzige Natur" erst richtig einordnen kann, wenn man sie unter Berücksichtigung Gottes interpretiert.

(Natur) ist ungleich (Gott und Natur).
 

Hallo EuFrank,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich habe das Gefühl als hätte jeder hier seine eignen Erwartungen und Sehnsüchte in Bezug auf Gott.
Du , Eufrank möchtest wohl primär eine universelle Gerechtigkeit, Sigi möchte wohl die Werte mit denen man Gott assoziiert erfüllt sehen.
Für mich wäre Gott primär eine gütige und liebevolle Vaterfigur.
Solange man daraus Hoffnung schöpfen kann...Jedem das seine.
 
Du , Eufrank möchtest wohl primär eine universelle Gerechtigkeit,
Ja, Bambieaugen, der Gerechtigkeitsgedanke spielt durchaus eine wichtige Rolle in meinem Weltbild.

Ich sehe einen möglichen Gott in der Tat vorrangig als einen, der in der Lage ist (weil er ja allmächtig und allwissend ist), Gerechtigkeit zu schaffen.

Wenn wir uns ihm gegenüber nicht als unwürdig erweisen, so dürfen wir eine begründete Hoffnung darauf haben, dass er gerecht mit unseren Handlungen und Absichten verfahren wird.
 
Das ist schwer zu erklären. Ich würde es wohl philosophisch-psychologisch erklären. Aber die Antwort würde eine gewisse Arbeit erfordern. Ich glaube, sie würde Dich nicht überzeugen.

Das glaub ich auch. Sogar so sehr das ich fest davon überzeugt bin😀

Dabei ist es doch so, dass man manche Sachen nicht wissenschaftlich erklären oder beweisen kann. Ist mit der Unsterblichkeit dasselbe. Beweise hat keiner dafür. Und doch drängt sich mir der Glaube an dieselbe geradezu auf.

Nach der Vernunft müsste Gegenteiliges der Fall sein. Die Vernunft sagt einem der Tod ist wie Geburt rückwärts, denn davor hat man noch nicht gelebt, war quasi schonmal tot.

Der Unterschied zwischen damals und heute besteht vielleicht darin, dass ich erkannt habe, dass man manche Dinge nicht wissen kann, sondern glauben muss.

Da stellt sich mir die Frage warum du glauben MUSST? Warum kannst du keine Fragen offen lassen?
 
Ich habe das Gefühl als hätte jeder hier seine eignen Erwartungen und Sehnsüchte in Bezug auf Gott.
Du , Eufrank möchtest wohl primär eine universelle Gerechtigkeit, Sigi möchte wohl die Werte mit denen man Gott assoziiert erfüllt sehen.
Für mich wäre Gott primär eine gütige und liebevolle Vaterfigur.
Solange man daraus Hoffnung schöpfen kann...Jedem das seine.

Ja, Bambi, stimme Dir in den obigen Ausführungen zu.
Möchte in einem Punkt ergänzen:
"Jedem das seine"
... und den Frauen das Ihre. *schmunzel*
Rauschebart kratzt.

LG
Landkaffee
 
Glaube ,ich glaube nur an das was ich sehe.Wen Menschen an Gott glauben,sollen Sie es .Jeder soll das glauben was Er für richtig hält,solange man nicht versucht seinen Glauben anderen auf zu drängen ist es für mich Ok.Ich kann es nicht nachvollziehen das Menschen Kraft und Hoffnung aus dem Glauben ziehen.Ich würde jedoch nie sagen höre auf damit.Wie sagt man-Des Menschen wille ist sein Himmelreich.Glauben heist nicht wissen.Ich weis das ich nicht gläubig bin,aber Freunde habe die Kath, evag, und auch Moslems sind.Alle sind Menschen und Sie verstehen sich untereinander gut.
 
Glaube ,ich glaube nur an das was ich sehe.Wen Menschen an Gott glauben,sollen Sie es .Jeder soll das glauben was Er für richtig hält,solange man nicht versucht seinen Glauben anderen auf zu drängen ist es für mich Ok.Ich kann es nicht nachvollziehen das Menschen Kraft und Hoffnung aus dem Glauben ziehen.Ich würde jedoch nie sagen höre auf damit.Wie sagt man-Des Menschen wille ist sein Himmelreich.Glauben heist nicht wissen.Ich weis das ich nicht gläubig bin,aber Freunde habe die Kath, evag, und auch Moslems sind.Alle sind Menschen und Sie verstehen sich untereinander gut.

Ja.
Denke auch, darauf kommt es letztlich an:
sich untereinander verstehen... .

LG
Landkaffee



Verständigung.
 
Ich habe das Gefühl als hätte jeder hier seine eignen Erwartungen und Sehnsüchte in Bezug auf Gott.
Du , Eufrank möchtest wohl primär eine universelle Gerechtigkeit, Sigi möchte wohl die Werte mit denen man Gott assoziiert erfüllt sehen.
Für mich wäre Gott primär eine gütige und liebevolle Vaterfigur.
Solange man daraus Hoffnung schöpfen kann...Jedem das seine.

Es gibt einen Spruch: "Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott"...ist zwar blödsinn, wenn man sich selbst zu helfen weiß braucht es keine Gottheit, aber gläubigen Menschen hilft es mitunter weiter. Bei den germanischen Göttern ist es einfacher - sie können einen den Weg zeigen, jedoch gehen muß man ihn alleine. Wo zu haben wir Menschen denn all die hervorragenden Fähigkeiten unser Leben so zu gestalten wie wir uns es wünschen? Mit Sicherheit nicht um irgend eine Gottheit anzuflennen 🙂
Wem es glücklich macht nach der Bibel zu leben, soll es gerne tun (es gibt ja auch Menschen welche glücklich sind nach den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland zu leben), nur ist es meineserachtens nach am sinnvollsten sich selbst zu sein, und nach seinem Wesen und Fähigkeiten sein Leben auszurichten, nicht nach einer fiktiven Gestalt welche ohnehin unterschiedlich interpretiert wird.

Viele Grüße

Lumpi
 
Aber es soll einfach klar machen, dass man die "unbarmherzige Natur" erst richtig einordnen kann, wenn man sie unter Berücksichtigung Gottes interpretiert.

Erstmal kann man der Natur nicht das Attribut "unbarmherzig" aufdrücken, weil es keine innewohnende Eigenschaft der Natur ist, sondern dein subjektives Urteil über sie.

Zweitens klingt für mich diese Aussage wie Realitätsflucht. Du denkst dir im Prinzip eine verschönernde allumfassende Komponente hinzu damit du diese "Unbarmherzigkeit" in Hinblick auf dein Empfinden relativieren kannst. Kurz gesagt bastelst du dir ein Happy End fürs Leben.
 
Erstmal kann man der Natur nicht das Attribut "unbarmherzig" aufdrücken, weil es keine innewohnende Eigenschaft der Natur ist, sondern dein subjektives Urteil über sie.

Zweitens klingt für mich diese Aussage wie Realitätsflucht. Du denkst dir im Prinzip eine verschönernde allumfassende Komponente hinzu damit du diese "Unbarmherzigkeit" in Hinblick auf dein Empfinden relativieren kannst. Kurz gesagt bastelst du dir ein Happy End fürs Leben.

Ich persönlich sehe es auch als eine Art Flucht in eine Scheinwelt an. Es ist wie der Drogensüchtige welcher sich mittels Drogen aus der Realität zu befreien versucht. Das die Naturgesetze einem nicht unbedingt immer wohlgesonnen sein müssen, ist ja unumstritten, jedoch ziehe ich es vor den Ungenehmheiten der Naturgesetze ins Auge zu schauen, als ihnen den Rücken zuzuwenden und mich in eine Scheinwelt zu flüchten. Natürlich, so manch ein Obdachloser wird heute die Grausamkeit der Naturgesetze zu spüren bekommen, und in der früh entlebt sein - so traurig diese Tatsache auch ist, sie ist vorhanden. Da wird auch keine ach so barmherzige Gottheit etwas unternehmen, mit viel Glück vielleicht ein barmherziger Mensch.
Aber mal eine Geschichte aus meiner Vergangenheit; ich kannte mal eine sehr sehr fromme Dame, welche mir erzählte sie hätte einen Obdachlosen geholfen. Als ich sie fragte wie, entgegnete sie, sie hätte ihn gesegnet...mei, ich glaube von einer Mark hätte der arme Kerl mehr gehabt. Ich selbst versuche Obdachlose gerade bei kühlen Temperaturen da zu zu bewegen sich im Sozialbürgerhaus zu melden, um wenigstens mal eine warme Suppe und ein Dach über den Kopf zu bekommen. Es gibt ja auch christliche Einrichtungen wie die Caritas, welche Obdachlose versorgen würden, aber da frage ich mich immer "wo sind denn die ganzen Christen mit ihrer sogenannten Nächstenliebe, welche die Obdachlosen dort mal hinbringen"? Für mich als Nichtchrist, Ungläubiger, Heide ist es eine Selbstverständlichkeit Menschen in Not zu helfen, da zu brauche ich keine frommen Bibelsprüche.

Viele Grüße

Lumpi
 
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