Ach Skynd, es gibt kein Musiktalent !
Zum Beispiel hat der Mozart mit 0,5 Jahren angefangen zu spielen.
Aber was ihn zum Virtuosen machte war sein Fleiß und seine Behaarlichkeit:
er hat ca. 20 von 24 Stunden am Klavier gesessen,
er nahm sich nicht einmal Pausen für die grundlegendsten natürlichen Bedüfnisse.
Der Pinkelpott stand immer bereit und Essen brachte ihm seine Mutter ans Klavier.
Er übte bis er dann vor Müdigkeit mit dem Kopf auf die Tasten schlug, und dann sofort wieder reinhaute als er dann wieder aufwachte oder seine Eltern ihn mit dem Rohrstock aufweckten.
Und diese ganzen anderen angeblichen Musik-Genies in der Musik-Geschichte: alles Legendenbildung der Linksfaschisten !
Ohne Fleiß, kein Preis ! Jawoll !!! 😀
Hallo,
grundsätzlich hast Du Recht - Übung macht den "Meister", aber das es keine angeborenen Talente gibt - ist wirklich so nicht richtig.
Allein die Begabung Reaktionsvermögen und Hand-Augen-Fingerkoordination ist bei allen Menschen unterschiedlich ausgeprägt, wenn jemand der in dieser Hinsicht mit einer Schwäche geboren wird - kann er 300 Mal so viel üben wie Mozart - oder um einen lebenden Virtuosen zu nennen Lang Lang, er wird nie auch nur in die Nähe der Qualitäten dieser Virtuosen kommen, das ist eben so.
Genauso - wenn jemand von Geburt an unsportlich ist - kann alles Training der Welt nicht ausreichen um einen mit idealer Begabung in diesem Bereich zu gleichen, da hat Skynd auch Recht.
Es gibt Kinder die setzen sich ! das erste Mal ! an ein Piano und spielen so gut - das es schon so manchen Lehrer die Tränen in die Augen getrieben hat (vor Begeisterung natürlich).
Talente, Begabungen und allgemein Fähigkeiten werden ganz klar angeboren, genauso wie Einschränkungen und Behinderungen.
Nicht umsonst gibt es Menschen die unwahrscheinlich gut Kopfrechnen können, aber sozial schlecht Komunizieren können oder der gleichen (Thema Autismus).
Auch im Musiker - Instrumentenspielerbereich gibt es tausende Facetten, welche auf einen Menschen zutreffen können, deshalb heißt es ja auch - man sollte nach SEINEM Instrument suchen, weil man die evtl. schlummerde Begabung sonst nicht entdeckt.
Manche haben z.B.: kein Gehör für tonale Richtigkeit - diese Menschen können quasi gar nicht singen, deswegen hört sich deren Gesang wie Katzenjammer an, aber diese "Sänger" meinen richtig zu singen - auch ein Grund für so manche lustige DSDS Vorstellungen.
Gezupfte oder gestrichene Seiten, am Piano/Flügel oder doch lieber ein Blasinstrument - für manche ist die Orgel das Richtige, für andere das Schlagzeug oder der Bass (rythmische Instrumente oder typische Spielweisen).
Genauso gibt es Multitalente (für viele Instrumente geeignete Menschen) - aber Manche sind perfektionistische Spieler, können jedoch nicht oder nur schlecht Komponieren, andere wiederum können mehere Melodien gleichzeitig verfolgen, repetieren oder denken.
Bei mir ist es so das ich eine ganz schlechte Hand-Augen-Fingerkoordination habe, ich kann auch nichts (Melodien) autodidaktisch erlernen, jedoch interessiere ich mich schon eher für Komposition und Improvisation und Klangmalerei/Klänge allgemein- ohne Noten, dabei liegt mir der analoge - oder virtuell analoge Synthesizer am Besten - ein modernes Instrument, welches viele Musiker und Solisten die Haare zu Berge stehen lässt (Thema - Elektrotechnik), auf dem ich mich aber richtig wohl fühle, welches ich einfach am leichtesten Begreife und darauf ganz selbstverständlich mir meine gebrauchten Klänge zusammen bastle.
Ich bin froh - mein Instrument gefunden zu haben.
Ich wünsche das Madwolf auch - evtl. ist Madwolf auch gar nicht der Gitarrentyp. Wie gesagt -
@ Madwolf (wir kennen uns) - dann probierdoch mal andere Instrumente aus, bei dem Instrument bei dem Du nie ein Unwohlbefinden hast, das Instrument muß es sein was zu Dir am Besten passt.
Ganz einfache Fidel - ganz einfache Logik... ;-)
Grüße.