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Gibt es (gute) Gründe, um zu leben?

Status
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Wofür lohnt es sich für mich zu leben?

Nicht mal für die großen Dinge, sondern für die vielen kleinen

- ein schönes Abendrot mit tollen Wolken am Abend
- für einen schönen Tag mit Freunden
- für ein unbedeutendes aber schöne Gespräch mit Fremden
- für die Spannung die das Leben an sich mit sich bringt
- für zukünftige Dinge, von denen ich noch nicht weiß, wie es werden wird
- für das Spannende , was jeden Tag passiert
- für die Alternative , dass ich hier weiß, was geschieht und nach dem Tod nicht
- für einen schönen Sonnentag

usw. usw.

und für die großen Dinge - für

eine Familie , die für mich da ist

einen tollen Mann den ich habe

eine Arbeit , die ich gerne tue

für meinen Freiraum, den ich habe

usw. usw.


Es gibt 1000 Dinge für die man jeden Tag aufsteht und denkt "schön, dass ich es erleben kann und schade, dass die Zeit , die ich da sein kann, so begrenzt ist."
 
Mal wieder die üblichen Antworten von Leuten mit Partner & etc.

Irgendwann geht es vorüber...
Das sind alleine deine Erfahrungen für dein Leben!

aber ich denke das auch du bald dein Glück finden wirst... du musst nur daran glauben...
Jetzt würde mich interessieren, ob Nohope fest genug geglaubt hat.

eine Familie , die für mich da ist

einen tollen Mann den ich habe
Irgendwie wirds einem halt einfach reingedrückt. Völlig egal, wenn man sagt, dass es einem nicht gut tut.
 
Irgendwie wirds einem halt einfach reingedrückt. Völlig egal, wenn man sagt, dass es einem nicht gut tut.

Erstens war das, was Du zitiert hast nur ein Ausschnitt aus allem , was ich geschrieben habe und zweitens war es keine Absicht jemandem , was reinzudrücken, sondern ich habe nur auf die Frage geantwortet.

Übrigens war ich auch glücklich, als ich lange Jahre Single war.

Ebenso glücklich wie jetzt - nicht mehr und nicht weniger.
 
Erstens war das, was Du zitiert hast nur ein Ausschnitt aus allem , was ich geschrieben habe und zweitens war es keine Absicht jemandem , was reinzudrücken, sondern ich habe nur auf die Frage geantwortet.
Ja, das ist das Problem so mit euch. Ihr merkt es dann nicht mal, wenn ihr jemandem was reindrückt. Sogar wenn angekündigt wird, was man nicht hören möchte.

Übrigens war ich auch glücklich, als ich lange Jahre Single war.

Ebenso glücklich wie jetzt - nicht mehr und nicht weniger.
Nur konntest du sicher dein Singledasein genießen und den Umstand jederzeit beenden. Die Tatsache des "Ausgeliefert sein", macht es aber so schwer erträglich. Außerdem hat man mit 20 noch eine andere Sicht als mit 30 und es die letzten 10 Jahre nicht geklappt hat.

Das "Glücklich sein" reine Einstellungssache ist, ist ein Märchen. Und zwar ein ziemlich scheußliches, und auch ein ziemlich blödes.
 
Ja, das ist das Problem so mit euch, ihr merkt es dann nicht mal, wenn ihr jemandem was reindrückt. Sogar wenn angekündigt wird, was man nicht hören möchte.

Ich habe auf die Frage geantwortet und fertig. Nichts weiter.

Nur konntest du sicher dein Singledasein genießen und den Umstand jederzeit beenden. Die Tatsache des "Ausgeliefert sein", macht es aber so schwer erträglich. Außerdem hat man mit 20 noch eine andere Sicht als mit 30 und es die letzten 10 Jahre nicht geklappt hat.

Zur Info - Ich habe meinen Mann erst mit 35 kennengelernt und war vorher lange Single.
Allerdings wollte ich auch niemanden. Mir war das zu anstrengend.
Und ich war glücklich in dieser Zeit.
Gut jetzt auch. Es ist so, dass ich nicht mehr oder weniger zufrieden bin als Single oder eben als Ehefrau.
Es ist beides schön, auf seine Weise.

Das "Glücklich sein" reine Einstellungssache ist, ist ein Märchen. Und zwar ein ziemlich scheußliches, und auch ein ziemlich blödes.

Das habe ich nirgends behauptet. Ich habe nur gesagt, dass ich glücklich bin und dass es für mich 1000 Gründe gibt zu leben. Und das ist einfach so.
 
Ich habe auf die Frage geantwortet und fertig. Nichts weiter.
Du hast auch auf das geantwortet:
Ich bitte, dieses in der Antwort mit zu berücksichtigen!!!
Die Antwort, "für meine Kinder oder meinen Partner" würde mich nur noch mehr frustrieren...🙁
Wahrscheinlich hat sich für Nohope aber mittlerweile alles zum Besten gewendet und es würde mich auch nicht wundern, wenn sie jetzt genau deine Ansichten vertreten würde.

(Denn es scheint so, als vergessen die Leute, die plötzlich ihr Glück gefunden haben, wie es mal war, alleine und unglücklich gewesen zu sein und geben dann die gleichen verfehlten Antworten ab, obwohl sie es ja aus Eigenerfahrung eigentlich besser wissen sollten.)

Allerdings wollte ich auch niemanden. Mir war das zu anstrengend.
Und ich war glücklich in dieser Zeit.
Na bitte, Singledasein genießen.
Und wärst du jetzt auch noch so glücklich, wenn du plötzlich keinen Ehemann mehr hättest (und auch sonst nichts als Ersatz)? Das frag dich mal.

Das habe ich nirgends behauptet. Ich habe nur gesagt, dass ich glücklich bin und dass es für mich 1000 Gründe gibt zu leben. Und das ist einfach so.
Wenn die wichtigsten Gründe für das Glücklich sein fehlen, dann kann man eine Millionen Gründe haben und wird nicht viel bringen.

Glücklich wird man durch schöne Erlebnisse mit seinen Lieben. Und nicht durch summende Bienchen und blühende Blümchen. Das langt einfach nicht. Für niemanden.
 
Na bitte, Singledasein genießen.
Und wärst du jetzt auch noch so glücklich, wenn du plötzlich keinen Ehemann mehr hättest (und auch sonst nichts als Ersatz)? Das frag dich mal.

Mein Leben wäre auch dann noch schön. Ich habe genug Freunde, durch die das Leben auch schön wird.

Ein Partner ist was tolles, aber sicher nicht das Maß an dem sich bemisst , ob das Leben gut und schön ist oder nicht.

Wenn es nur mit Partner gut ist, ist es ein armes Leben. Auch der Rest.

Wenn die wichtigsten Gründe für das Glücklich sein fehlen, dann kann man eine Millionen Gründe haben und wird nicht viel bringen.

Glücklich wird man durch schöne Erlebnisse mit seinen Lieben. Und nicht durch summende Bienchen und blühende Blümchen. Das langt einfach nicht. Für niemanden.

Es kommt immer darauf , was man wichtig findet.
 
...nohope, ich kann fühlen, was du meinst. Was ich dir geben kann ist nur ein kleiner Moment, in dem du dich ein bißchen besser fühlst. Mir hilft das lesen; ich hab dir etwas rausgesucht, womit es mir kurz besser geht. Und wenn du die kurzen Glücksmomente würdigen lernst, und ihnen genauso viel Aufmerksamkeit entgegenbringst, wie den Momenten, die dich runterziehen und dich am Leben leiden lassen, dann kann eine Veränderung deiner Wahrnehmung und deinem allgemeinen Wohlbefinden stattfinden.

Denn wenn du dir das Recht herausnimmst, dich schlecht zu fühlen ( und du wendest täglich sehr viel Energie für das " Schlechtfühlen " auf, obwohl es dir nicht bewusst ist, weil es zur Gewohnheit geworden ist) dann kannst du genauso gut die Energie dafür nutzen, die guten Tatsachen in deinem Leben zu fokussieren; d.h. deine Wahrnehmung zu ändern und auf die guten Sachen zu richten.

Das fühlt sich anfänglich widerwertig, ja fast falsch und sinnlos an, dich auf das Gute zu konzentrieren, aber bedenke, dass du es jahre/jahrzehntelang umgekehrt praktiziert hast und davon nichts hast außer unglücklichsein und am Leben leiden.

Wenn die veränderte Wahrnehmung mit der Zeit (ja, du musst das trainieren und ohne Einsatz wird das nichts) Wohlgefühl und dir deinen Sinn des Lebens zurückgibt, nämlich, das du lebt ( aber richtig, d.h. bewusst) wäre es diese Veränderung nicht wert, auszuprobieren?

Sogar beim Lesen der Antworten pickst du dir doch diejenigen heraus, die deinem Unwohlsein am nächsten kommen; damit verschaffst du deinem negativen Zustand wieder Nahrung....verstehst du?

Ich sage nicht, dass es leicht ist und weise Menschen wissen, dass die Wahrheit nicht nett ist ;-) aber: 1)du solltest es dir wert sein
2) wenn du keinen Wert finden solltest oder finden willst, dann mach es einfach mal andersrum zum Zweck einer ganzheitlicheren Erfahrung. Ein Leben, von dem man behaupten kann, man hat es die ganze Zeit unglücklich gelebt, beinhaltet ja nicht sehr viel Erfahrung.

Erspüre erst mal den Widerstand und geh rein....ja, merkst etwas, du bist lebendig 🙂

Und hier der Text, weil du sagtest, du möchtest was antireligiöses...siehst du, du wünscht, wir spielen 🙂

Ps: versuch die Bezeichnungen eher sinnbildlich zu sehen ( zb Buddha als ein Mensch, der sich selbst bewusst und sogesehen "erleuchtet" ist)...ohne Begriffe kommen wir in dieser Welt leider noch nicht aus.


Nur ein Heide kann ein Buddha werden
Heiligenanbeter oder Heide?
Was ist ein Heide? Nicht das, was die Christen immer als Heide bezeichnen. Ein Heide ist ein natürlicher Mensch - aufrichtig, ohne Heuchelei, jemand, der ein natürliches Leben lebt und sich nicht vom Verstand beherrschen lässt.

Ein Heide ist Teil der Existenz. Er versucht keine andere Richtung einzuschlagen, sondern ist immer in einem Zustand des Loslassens und folgt der Existenz, wo immer sie ihn hinführt. Im Leben des Heiden gibt es kein festgestecktes Ziel.

Es geht in seinem Leben nicht um Bedeutung. Das Leben selbst ist so wunderschön, dass die Frage nach der Bedeutung des Lebens einfach unsinnig erscheint. Denkt daran: Wir fragen nur dann nach der Bedeutung, wenn etwas falsch läuft. Menschen, die nach dem Sinn des Lebens fragen, sind solche, die das Leben verpasst haben. Sie leben nur, weil sie noch atmen, weil ihr Herz und ihr Puls noch schlagen, aber ansonsten sind sie bereits tot. Außer diesen Körperfunktionen gibt es nichts Lebendiges mehr in ihnen.

In einem solchen Zustand fragt man sich natürlich, was hat das Leben für einen Sinn hat? Das Herz schlägt, die Atmung funktioniert, der Puls stimmt - aber können diese drei Dinge dir irgendeine Erfüllung, irgendeine Freude bringen? Können sie die der Sinn deines Lebens sein, der Sinn des Daseins? Nein, das ist Vegetieren, nicht Leben. Und solche Leute fragen dann: “Was ist der Sinn des Lebens? “, weil sie ihn nämlich verpasst haben.

Menschen, die wirklich leben, lieben das Leben, Sie lieben die kleinen Dinge des Lebens und sehnen sich nicht nach irgendetwas Großem. Sie sind nicht ehrgeizig. Schon eine Tasse Tee ist Freude genug für sie. Allein der Sonnenaufgang ist eine solche Herrlichkeit. Wer fragt da noch nach der Bedeutung des Lebens? Sie haben Freude am Essen, sie haben Freude an ihrer Kleidung, an ihren Häusern und Gärten. Sie haben Freude an ihrer Liebe, an ihren Liebsten. Sie genießen die Musik und die Dichtung/Poesie. Sie freuen sich an allem, woran man sich nur freuen kann - und das ohne jedes Schuldgefühl.. Freude ist keine Sünde und Glücklichsein ist kein Verbrechen. Im Gegenteil: Sich nicht zu freuen ist eine Sünde, nicht glücklich zu sein ist ein Verbrechen. Denn ein Mensch, der nicht glücklich ist, kommt früher oder später auf die schiefe Bahn. Er könnte sich zu einem Verbrecher entwickeln. Denn wenn er selbst nicht glücklich sein kann, kann er auch nicht mitansehen, dass irgendjemand anders glücklich ist. Das ist unerträglich für ihn. Er wird das Glück und die Freude anderer zerstören wollen. Wer sich nicht freuen kann, kann auch nicht zulassen, dass andere sich freuen. Es schmerzt ihn, dass andere ihren Spass haben. “Was ist bloß falsch mit mir?

Ein Heide spielt niemals den Retter. Wenn der andere unglücklich sein will, so ist das sein gutes Recht - soll er sein Unglück genießen! Wenn er gerne unglücklich ist, wer sind wir, dass wir ihn dabei stören? Wenn er zur Hölle fahren will, wer bist du, dass du ihn daran hinderst? Er hält dich auch nicht davon ab, in den Himmel zu kommen; lauf einfach mit der Herde mit, aber lass ihn zufrieden

Der Heide lebt ganz ohne Prinzipien. Wer nach bestimmten Prinzipien lebt, lebt überhaupt nicht. Dein Leben nach Prinzipien auszurichten, bedeutet, dass du es entsprechend zurechtschneiden musst. Dann wird das Prinzip wichtiger als dein Leben, und musst dein Leben den Prinzipien opfern, du kannst nicht das Prizip dem Leben opfern. Für den Heiden gibt es nichts Höheres als sein Leben. Der authentische Heide braucht keine Religion, denn alles, was die Religion ihm geben kann, das hat er schon. Die Religion nährt lediglich Hoffnungen und der Heide hat diese Hoffnungen bereits hier und jetzt verwirklicht.

Ein Heide ist jemand, für den es kein “du sollst” gibt. Sein Leben ist soll-frei. Er lebt einfach ohne Richtlinien, ohne irgendwelche Prinzipien, ohne einen Erlöser, Propheten oder Messias. Er ist sein eigener Erlöser, sein eigener Messias, sein eigener Prophet, seine eigene heilige Schrift. Er ist tatsächlich ein einzigartiges Individuum. Ich nenne ihn Zorba. Der Heide lebt ein friedliches Leben im Einklang mit der Natur. Religiosität erblüht in ihm, ohne dass er besondere Anstrengungen unternimmt. Wenn ein Mensch ein echter Zorba sein kann, dann ist er auch nicht weit davon entfernt ein Buddha zu sein. Er hat schon den halben Weg zurückgelegt. Und der erste Teil ist der schwierigste, denn alle Religionen sind dagegen. Sie alle wollen dich in eine andere Richtung ziehen, weg vom ersten Teil des Weges. Und wenn du erst einmal in eine andere Richtung gezerrt worden bist, kannst du nie mehr ein Buddha sein, denn nur dieser Weg führt zum Buddha. Zorba ist der Weg zum Buddha.

Wenn man dich vom Weg abbringt, wird aus dir ein Christ, ein Hindu, ein Buddhist, ein Jain, ein Mohammedaner. Dann besteht keine Hoffnung mehr, dass du jemals zum Buddha wirst. Man hat dich deiner Natur entfremdet. Die Harmonie zwischen dir und der Existenz ist zerstört. Man hat dich zu jemand unnatürlichem gemacht. Ein Heide ist natürlich – so natürlich wie die Bäume, wie die Vögel, die Flüsse und die Berge. Ein Zorba ist die Knospe, ein Buddha ist die Blüte. Man kann die Knospe verformen, man kann sie zerstören – und überall auf der Welt werden Millionen von Knospen zerstört. Sie werden niemals zu Blüten, sie erfahren nie, wie es sich anfühlt, wenn man erblüht. Blühen ist eine Ekstase. Die Blume, die ihre Blütenblätter öffnet, ist wie ein Vogel, der seine Flügel öffnet und sich in die Lüfte schwingt. Wenn die Blume ihren kostbarsten Schatz, ihren Duft frei verströmt, dann breitet sich eine tiefe Zufriedenheit aus. Sie ist angekommen. Der Zorba ist eine Knospe. Es stimmt: Die Knospe sollte keine Knospe bleiben, aber um zu wachsen braucht sie keine Religion. Sie muss nur so weiterwachsen wie bisher. So wie sie zur Knospe geworden ist, so muss sie weiterwachsen – es ist der gleiche Weg – dann erblüht sie von selbst. Und denkt daran, wenn das Erblühen von selbst geschieht, hat es eine Schönheit, eine Anmut. Wenn es dir aufgezwungen wurde, dann ist es nur aufgemalt, ein Make-up aber keine echte Schönheit.

Ich möchte, dass ihr einfach ihr selbst seid, ohne dass irgend etwas hinzugefügt wird. Ihr braucht keine Religion, niemand braucht sie. Ein Heide ist heil und gesund. Er benötigt die Religion nicht, sie kommt zu ihm. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich sage, er benötigt die Religion nicht, sie kommt ihm entgegen. Ohne sie zu benötigen, erblüht sie in ihm. Wirkliche Religiosität wird von Leuten verbreitet, die sie selbst nicht benötigen. Nur ein Heide kann zum Buddha werden. Und nur ein Heide, der zum Buddha wird, verströmt diesen Duft, den man Religion nennt. Aber er braucht sie nicht. Er hat das Bedürfnis zu teilen und alle damit zu beschenken – Bekannte und Unbekannte, Freunde und Fremde – es spielt keine Rolle. Er ist wie eine Regenwolke, die einfach nur regnen will.
 
Mein Leben wäre auch dann noch schön. Ich habe genug Freunde, durch die das Leben auch schön wird.
Das ist wirklich sehr schön, dass du das behaupten kannst (das du genug Freunde hast). Aber wenn du nie einen Partner gehabt hättest, dann würde auch dir was abgehen.

Und jetzt stell dir erst mal vor, du hättest keine Freunde, was dir da wohl der schöne Sommertag noch alles bringen würde...

Es kommt immer darauf , was man wichtig findet.
In gewissen Grenzen findet in dieser Hinsicht jeder das gleiche wichtig.
 
Mh...
Die Guten Gruende hatte ich auch gerne gewusst....
Ich bin jetzt 33, und habe Alles gesehen und erlebt, was man meiner Meinung nach hier auf dem versaeuchten korrupten Planeten so tun kann. Mir faellt nichts ein, was ich noch tun oder sehen will.
ok, eigentlich wollte ich mal immer mit Walen im Wasser sein, aber das kann ich mir eh nicht leisten.
Also ich bin zu feige (bisher) es zu beenden, haette aber wirklich nichts dagegen, wenn es schon soweit waere.
Ich warte jetzt noch auf Meine Rente, wenn es denn eine geben sollte. vielleicht wird es dann besser. Also so in etwa 30 Jahren. Wenn Ich aber noch grosses Glueck haben sollte, dann sehen wir vielleicht Ende naechsten Jahres das Ende der Welt. und das wuerde ich wirklich gerne sehen! Also das werde ich auf jeden Fall noch abwarten...Hoffentlich gibts ein grosses Feuerwerk!
Also wenigstens noch bis zum 21 Dezember 2012 warten, Vielleicht lohnt es sich!

Hm... ich habe vergleichsweise wenig gesehen von der Welt Habe nie in einem Flugzeug gessen. Außer ein 20 Minuten Rundflug über die Nordsee, mit 'ner holprigen Cessna.😀

Aber weißt Du was ich gesehen habe! Ich habe mich gesehen. Auch von innen. Das ist ein guter Grund um zu leben! Wohl auch der Einzige.

Zu wissen wer man ist, was man ist, wie man ist, wie man sein kann, dass ist das - was uns antreibt. Sich selbst erfahren. Nicht zuletzt auch durch antreibende Wünsche.

Mit meiner Hände arbeit, erfüllte ich mir meine Jugendwüsche. Und die, auch wenn ich sie nicht mehr habe, kann mir keiner nehmen.
Einen guten Start hatte ich nicht. Im Gegenteil. Das behindert mich noch heute.
Wenn ich eines gelernt habe, dann sind es die vielen, vielen kleinen Dinge des lebens zu schätzen, denn die sind es, die das Leben lebendig machen.

Sich selbst zu mögen, ist wie ein Schlüssel für vieles was man auf den ersten Blick nicht sieht. Dazu gehört auch, dass man hört was man selber sagt. Und wie man hört was man hört.

Was Du brauchst ist eine Einladung. Oder Du brauchst betörende Momente, die Dich dahin bringen wo Du noch nie warst.

Das Leben als solches, ist grottig schlecht und gemein. Aber wenigstens das haben wir alle gemeinsam. Und wer weiss, vielleicht kannst Du mir, wie jeden anderen, die Welt zeigen - die ich noch nicht gesehen habe. Aber vorsicht! Es gibt auch Zeiten das hasse ich mich. Hab' gehört das soll ungesund sein. Aber wer hört schon auf seinen Arzt. Und seit wann ließt ein Mann eine Bedienungsanleitung vorher, oder fragt nach dem Weg?😀



Nunja... diese meine Zeilen werden Dich wahrscheinlich auch nicht viel weiter bringen. Aber vielleicht ein kleines, kleines Stückchen. Wohin ist dabei völlig egal!
Nur die Einladung, die fehlt noch. Sozusagen als Geschenk des Tages. 😉

Auspacken mußte aber selber.

Versteckter Text, Trigger-Gefahr:

Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wie du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du es wagst, davon zu
träumen, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, belächelt zu werden für deine
Liebe, deine Träume, für das Abenteuer deine Lebendigkeit zu zeigen.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat deines Mondes stehen.
Ich will wissen, ob du den Kern deines eigenen Leidens berührt hast;
ob du durch die Enttäuschung des Lebens geöffnet worden bist
oder zusammengezogen und verschlossen, aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen, ob du deine und meine Freude sprudeln lassen kannst,
ob du mit Wildheit tanzen und dich von Ekstase erfüllen lassen kannst
bis in die Spitzen deiner Finger und deiner Zehen, ohne uns zu ermahnen,
vorsichtig zu sein, realistisch zu sein oder an die Beschränkungen des
Menschseins zu erinnern.

Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber
treu zu bleiben;
ob du den Vorwurf des Verrates ertragen kannst, und nicht deine eigene
Seele verrätst.
Ich will wissen, ob du treu sein kannst und darum vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht
jeden Tag schön ist, und ob du dein Leben aus SEINER Gegenwart
entspringen lassen kannst.
Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem, und
trotzdem am Ende des Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu
rufen: Ja

Es interessiert mich nicht, zu wissen, wo du lebst, und wieviel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du nach einer schlaflosen Nacht voller Trauer und
Verzweiflung aufstehen kannst, müde und zerschlagen, um dich um die
Kinder zu kümmern.

Es interessiert mich nicht, wenn du alles kennst und wie es kommt, daß du
hier bist. Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers stehst,
ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du gelernt hast und
wie gebildet du bist.
Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Ich will wissen, ob du mit dir alleine sein kannst,
und ob du deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.





Verfasser: „Oriah Mountain Dreamer“
___

Ps.: Vielleicht ist das eine Definition für Freundschaft und Liebe gleichermaßen, in der sich beide frei entfalten können und vor allem dürfen.
Entfalte Dich, Gast! Bis zum 21.12.2012 ist ja noch Zeit ;-)



Viel Glück auf diesen blauen Planeten🙂
abendtau
 
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