Siehe dazu mein letzter Beitrag zum Thema -> hinterfragen & kritisch sein...🙂
Zieh Dir doch keinen Schuh an, der Dir nicht passt!!
Und:
Wat hab isch Disch denn wann getan😕😕
Tomätsche - von Haus aus völlig ungläubig - nur, falls das nicht klar ist
Besprochen und Missverständnis hofentlich ausgeräumt, denke ich...darauf noch ein...Versöhnungs-:blume:
Und DU stehst natürlich NICHT auf meiner Ignoliste!!!
🙂
Meiner Meinung nach gibt es in diesem Sinn keine Menschen zweiter Klasse. Ich möchte die Menschen auch nicht in Klassen einteilen.
Spoony, ich auch nicht!
🙂
Und mir ist vollkommen Latte, woran jemand glaubt und welche Überzeugung er für sich zusammenschustert, solange er sich (mir gegenüber) nicht so benimmt bzw. mir einen Grund liefert, mich von ihm zu entfernen und ihn abzuweisen. Und der eine oder andere hat das hier definitiv geschafft...
Jeder hat wohl so seinen eigenen Strohhalm (seine Krücke) um "zurechtzukommen". Manche klammern sich ans Geld, die Arbeit, an Bücher, an ihren Sport, an ihre Frau, überhaupt...an die Familie...
Na ja, ich denke es ist schon irgendwo irgendwie ein Unterschied ob ich greifbare "Dinge" oder Menschen in meinem Leben habe, die mein Leben täglich bereichern oder ob ich ich eine Überzeugung entwickle, ich hätte einen Draht zu einem unsichtbaren Freund der alles kann und weiß...letzteres geht nämlich erfahrungsgemäß leider sehr oft mit dem sagenhaften Phänomen "Ich bin auserwählt und weiß mehr als du!" Hand in Hand.
Und dann geht die Spirale nicht selten noch weiter; wer die eigene Auffassung nicht teilt, ist selbstverständlich dumm und beschränkt...so einfach machen es sich einige. Dann wird auch oft behauptet, wer glaubt, braucht keine Wissenschaft mehr, aber wenn wir keine Wissenschaft und keine Forschung mehr brauchen, dann sollen diejenigen doch bitte alle so konsequent sein und ihre Computer in die Tonne kloppen und sich wieder in die Höhlen zurückziehen, ok?
😀
Und für Viele ist es nicht nur ein Brauchen, um im Leben zurecht zu kommen...
sondern eine Bereicherung, die viele Freiräume entstehen lässt, den Blick auf sich selbst ermöglicht, die Phantasie anregt, für Seelenfrieden (entschuldigung😉) sorgt, gesund zu werden...
Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, lieber Spoony, daher haben wir ja glücklicherweise Glaubensfreiheit. Es geht eben nur darum, dass Glaube (woran auch immer) etwas privates, etwas persönliches darstellt und keine absolute Wahrheit in irgendeiner Form darstellt. In Glaube und in Religion ist der Interpretationsspielraum unfassbar groß, jeder deutet etwas anders als wiederum jemand anders - was soll mich da bitteschön überzeugen?
Das ist wie mit der Bibel; der eine liest und empfindet einen strafenden Gott, der andere einen liebevollen und beschützenden. Ich denke, das Bild was Gläubige sich von ihrem Gott jeweils machen, hat etwas mit dem grundsätzlichen Charakter des Gläubigen zu tun bzw. mit dessen Bedürfnis. Je nachdem wie der Mensch die Texte filtert, entsteht seine Überzeugung bzw. bastelt sich sein Weltbild zusammen.
Ich sehe es so, wie Phytagoras mal gesagt haben soll; "Hätten Pferde Götter, würden sie wie Pferde aussehen."...
😉
Gute Nacht!
🙂