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Gewissensfrage

Es war alles ok, bis auf die Tatsache, dass die Tochter seit vielen Jahren permanent unter Geldmangel leidet und ihr Vater sie immer wieder über längere Zeiträume unterstützt hat. Sie war immer der Meinung, dass Vater sein auch Verantwortlichkeiten mit sich bringt und man eine kranke Tochter entsprechend zu unterstützen hat.

Hat er ihr denn gar nichts vermacht?
Also außer der halben Wohnung, die aber erst nach deinem Tod verkauft werden kann?
So ein Nießbrauch mindert den Wert ja erheblich, falls sie jetzt schon verkaufen möchten.

Du hast übrigens keine konkrete Frage gestellt. Worum geht es dir denn genau?
 
Ich kann sehr gut verstehen, dass sie über die Entscheidung ihres Vaters nicht gerade erfreut sind und könnte sehr gut verstehen, das ist auch ihr gutes Recht, wenn sie ihren Pflichtteil einfordern würden.
Bitte suche dir zeitnah einen Anwalt. Meine Brüder haben nach dem Tod meines Vaters dieses Pflichtteil eingefordert und ich habe meine Mutter anwaltlich vertreten, damit sie nicht mehr absahnen, als ihnen zusteht.
Lass dich auf das emotional erpresserische Geschwafel nicht ein.
Ich habe keinen Kontakt mehr mit meinen Brüdern, sie wollten meine Mutter nach allen Regeln der Kunst abziehen. Ohne Anwalt wäre ich durchgedreht.
 
Was ich in der damaligen Geschichte und auch heute fühle, ist emotionale Erpressung und einen ganz großen Moralapostel.
Auf jeden Fall auch nicht die Reaktion einer liebenden Tochter und schon gar nicht Ausdruck über einen tiefschmerzenden Verlust.
Und anerkennen wird sie wahrscheinlich auch keine einzige grosszügige Geste von Dir .
Denk Du lieber an das, was Dich mit Deinem Mann verbunden hatte, das ist für Dich hilfreicher.
 
Auf jeden Fall auch nicht die Reaktion einer liebenden Tochter und schon gar nicht Ausdruck über einen tiefschmerzenden Verlust.

Das finde ich unfair. Wir wissen nichts über die Gefühle der Tochter für ihren Vater. Der Kontakt war ja offenbar gut.

Ein Kind meines Mannes hat für ewige Zeiten ausgesorgt, das andere Kind ist über 30 und kommt beruflich und finanziell nicht auf die Beine, hat eine seltene, chronische Erkrankung, die es zeitweise auch sehr schwierig machte, beruflich Fuß zu fassen.

Da wäre ich eben davon ausgegangen, dass der Vater das kranke Kind durchaus absichern hätte wollen.

Wie kommt es, dass der Sohn mit Mitte 30 schon ausgesorgt hat? Hat nichts mit dem Erbe zu tun, würde mich nur interessieren.
 
Der Satz
Zitat aus dem ersten Beitrag
„Wir bleiben durch das Testament außen vor, du nicht.“ „Du hast einen gut bezahlten Job, deine Nebentätigkeit und du hast geerbt.“
Zitat Ende

Hier wird Dein Erbe in Relation gesetzt mit dem angeblich "Außen " vorstehen der Kinder - hier wird Deine finanzielle Situation ( Job , Nebentätigkeit ) unabhängig vom Willen des Verstobenen - ebenfalls in Relation gesetzt.

Für mich hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
Der Verstorbene kannte seine Kinder anscheinend ganz gut und hat genau deshalb ein derartiges Testament gemacht, denn so ein Testament macht man ja nicht ohne zu wissen was man tut, sondern man macht das Testament damit der " Letzte Wille " erfüllt wird.

Du gehst die Sache diplomatisch an ( hast Du ja vom Vater gelernt....vieles wird Dir jetzt erst klar ) , ganz ehrlich ???

Wenn die sich da außen vor "sehen" warum auch immer , so ist das ganz alleine so, weil bei ihnen eine "Erwartungshaltung" nicht erfüllt wird. Was diese Erwartungshaltung beinhaltet ist wohl nur zu verstehen, wenn man die beiden alleine belauscht....denn was hat sich denn geändert in " ihren " Leben - außer das der Verstorbene nicht mehr da ist ?

Ach ja , die Besitzverhältnisse ( Dein Partner war nicht geistig umnachtet, als er das mit Dir unterschrieben hat ) , richtig , die hat er so verändert und das ausdrücklich , denn sonst macht man das nicht.

So nun soll das Gesetz, der Letzte Wille zu Deinen Nachteilen verbogen werden .....weil irgendwer sich außen vor sieht , warum auch immer .
Du sollst verzichten.
Spätestens jetzt solltest Du Dir Gedanken machen ob Du einen Verzichtsantrag oder einen Opferstatusantrag oder Dir solls nachteilig gehen im Leben Vertrag unterschrieben hast und wenn das nicht schon bei der Geburt in der Wiege der Fall war und bisher nie nötig war - warum jetzt ???

Denken die echt für Dich geht ne Welt unter, wenn die sich außen vorsehen den Hundeblick aufsetzen - und wie erwähnenswert - im ruhigen Ton mit Dir kommunizieren ????
Sonst brüllt ihr Euch doch auch nicht an.
Die Gier kann ganz viele Formen annehmen und Menschen die sich der Gier unterwerfen, sind kein guter Umgang.
Erst recht nicht , wenn die wollen was Dir gehört.

Mein Tip - Erst mal ne klare " mütterliche " Ansage an die beiden , wessen Testament sie da nicht verstehen. Dann die sinnvolle In Kenntnis Setzung das die das Testament gerne anfechten können oder das Erbe ausschlagen könnten.
Hilft der Wink mit dem Zaunpfahl nicht, rechtlich klar formulierter Standpunkt , am besten anwaltlich geschrieben.

Dein Partner hätte ja die Entscheidungsfreiheit gehabt, das auch anders zu regeln, ich sag Dir mal was dazu aus meiner Erfahrung
wenn jemand ein Testament macht und die Leute nicht wissen was drinsteht dann hat das einen Grund.
In Familien die gut miteinander sind klären die Eltern das mit den Kids offen miteinander vorher.
Wenn die Situation so ist , wie du beschreibst, dann entscheide weise,

würde Dein Partner wollen, das Mieteinnahmen geteilt werden oder denkt der ganz klar, das steht Dir zu , sonst hätte ich das nicht machen müssen......entscheide in seinem Sinn.
 
Mein herzliches Beileid zu Deinem Verlust.

Ob es den Kindern passt oder nicht, was zählt, ist der Wille Deines verstorbenen Mannes.
Bitte nimm Dir einen Anwalt für Erbrecht und bespreche die Sache mit ihm, wir sind hier alle Laien.
Dass man versucht, Dich über den Tisch zu ziehen, halte ich nicht für ausgeschlossen.

Das, was wir über die Kinder erfahren haben, ist aus meiner Sicht nicht unbedingt sympathisch zu nennen.
Ferner hat hier die TE ein Anliegen und nicht die Kinder des Verstorbenen.
Vielleicht bezieht man das in Antworten mit ein.
 
Ferner hat hier die TE ein Anliegen
Ja. Und zwar dieses.
ich bin neu hier und auf der Suche nach Meinungsaustausch zu einer besonderen Situation.
Bedeutet für mich, dass sie verschiedene Meinungen lesen möchte.

Mir an deiner Stelle, @Sonnenspirale wäre nicht wohl mit diesem Arrangement. Nicht nach „erst“ 10 Jahren. Und vor allem im Hinblick auf die Tochter die nicht auf die Beine kommt.
Hast DU es denn so nötig, dass du diesem Testament zugestimmt hast?
Was sagen DEINE Kinder denn zu dem Ganzen?
 

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