Der Satz
Zitat aus dem ersten Beitrag
„Wir bleiben durch das Testament außen vor, du nicht.“ „Du hast einen gut bezahlten Job, deine Nebentätigkeit und du hast geerbt.“
Zitat Ende
Hier wird Dein Erbe in Relation gesetzt mit dem angeblich "Außen " vorstehen der Kinder - hier wird Deine finanzielle Situation ( Job , Nebentätigkeit ) unabhängig vom Willen des Verstobenen - ebenfalls in Relation gesetzt.
Für mich hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
Der Verstorbene kannte seine Kinder anscheinend ganz gut und hat genau deshalb ein derartiges Testament gemacht, denn so ein Testament macht man ja nicht ohne zu wissen was man tut, sondern man macht das Testament damit der " Letzte Wille " erfüllt wird.
Du gehst die Sache diplomatisch an ( hast Du ja vom Vater gelernt....vieles wird Dir jetzt erst klar ) , ganz ehrlich ???
Wenn die sich da außen vor "sehen" warum auch immer , so ist das ganz alleine so, weil bei ihnen eine "Erwartungshaltung" nicht erfüllt wird. Was diese Erwartungshaltung beinhaltet ist wohl nur zu verstehen, wenn man die beiden alleine belauscht....denn was hat sich denn geändert in " ihren " Leben - außer das der Verstorbene nicht mehr da ist ?
Ach ja , die Besitzverhältnisse ( Dein Partner war nicht geistig umnachtet, als er das mit Dir unterschrieben hat ) , richtig , die hat er so verändert und das ausdrücklich , denn sonst macht man das nicht.
So nun soll das Gesetz, der Letzte Wille zu Deinen Nachteilen verbogen werden .....weil irgendwer sich außen vor sieht , warum auch immer .
Du sollst verzichten.
Spätestens jetzt solltest Du Dir Gedanken machen ob Du einen Verzichtsantrag oder einen Opferstatusantrag oder Dir solls nachteilig gehen im Leben Vertrag unterschrieben hast und wenn das nicht schon bei der Geburt in der Wiege der Fall war und bisher nie nötig war - warum jetzt ???
Denken die echt für Dich geht ne Welt unter, wenn die sich außen vorsehen den Hundeblick aufsetzen - und wie erwähnenswert - im ruhigen Ton mit Dir kommunizieren ????
Sonst brüllt ihr Euch doch auch nicht an.
Die Gier kann ganz viele Formen annehmen und Menschen die sich der Gier unterwerfen, sind kein guter Umgang.
Erst recht nicht , wenn die wollen was Dir gehört.
Mein Tip - Erst mal ne klare " mütterliche " Ansage an die beiden , wessen Testament sie da nicht verstehen. Dann die sinnvolle In Kenntnis Setzung das die das Testament gerne anfechten können oder das Erbe ausschlagen könnten.
Hilft der Wink mit dem Zaunpfahl nicht, rechtlich klar formulierter Standpunkt , am besten anwaltlich geschrieben.
Dein Partner hätte ja die Entscheidungsfreiheit gehabt, das auch anders zu regeln, ich sag Dir mal was dazu aus meiner Erfahrung
wenn jemand ein Testament macht und die Leute nicht wissen was drinsteht dann hat das einen Grund.
In Familien die gut miteinander sind klären die Eltern das mit den Kids offen miteinander vorher.
Wenn die Situation so ist , wie du beschreibst, dann entscheide weise,
würde Dein Partner wollen, das Mieteinnahmen geteilt werden oder denkt der ganz klar, das steht Dir zu , sonst hätte ich das nicht machen müssen......entscheide in seinem Sinn.