R
Ruheloser
Gast
Hallo miteinander,
ich versuche jetzt mich langsam einzuschreiben um bei den Fakten zu bleiben, sonst wird alles nur ein einziges Wirrwarr. Ob mir das gelingt. Sfz.
Mit der Gewalt der Zärtlichkeiten fing alles an. Fünf Jahre meines noch sehr jungen Lebens wurden mir genommen. Ich meine so richtig, es gibt keine Erinnerungen, keine Bilder, nichts. Nur an die ersten Male kann ich mich erinnern, an mehr will ich mich auch nicht erinnern. Die Vorstellung und die Möglichkeit, dass ich inert diesen fünf Jahren fast täglich vergewaltigt wurde, reicht voll und ganz. Doch darum soll es heute nicht gehen. (ist nur damit ihr wisst )
Natürlich hat mich das geprägt und ich musste sehr viel lernen um damit umgehen zu können.
Ich heiratete meine erste Frau , ohne es ihr sagen zu können was war. Vier Jahre hatte diese Ehe bestand. Habe ich sie am Ende doch belogen? Bis vor kurzem dachte ich: Nein das habe ich nicht.
Meine jetzt zweite Nochfrau, ihr habe ich es gesagt. Das war vor fast zwei Jahren. Zu diesem Zeitpunkt waren wir 14 Jahre zusammen und sieben davon verheiratet. Sie sagt das ich sie die ganze Zeit über belogen habe.
Vielleicht habe ich ihr nur erzählt, weil ich gemerkt habe das auch diese Ehe wegen mir zu Grunde geht. Nur gebracht hat das nichts. Im Gegenteil. Mein einst bester Freund, er wusste weit vorher von allem, er wohnt jetzt in meinem/unserem Haus. Es fragt sich also wer hier wen belogen hat. Aber auch das habe ich einigermaßen verschmerzt.
Nach dem ich im April 2005 nur mit meinen Klamotten auszog, war ich für vier Wochen in Würzburg, dann zum arbeiten in Österreich und bin nun seit sieben Monaten in der Schweiz.
Ende letzten Jahres war ich „ Zuhause“ um wenigstens eine Glückwunschkarte für meine Stieftochter abzugeben.
(Sie hat in der Zwischenzeit ein Kind bekommen, dass habe ich mehr oder weniger durch Zufall erfahren. Die Große schämt sich mir gegenüber, da sie ihrer Mutter zur Scheidung riet, nur wusste sie bis Dato nichts von alledem. Ich sagte ihr das ich das verstehen kann und das ich ihr verzeihe, neben einer anderen Lüge die sie in ihrer Pubertät über mich der Oma erzählte.)
Ich klingelte also am eigenem Haus, es tönte mein Nachname aus dem Munde meines ehemals besten Freundes Micha ( also ob er meinen Vornamen nicht kennt). Ich gab die Karte meiner Frau, da Tochter Umzog. Sie gab mir die neue Adresse von ihr nicht. Ich find das erbärmlich, Zumal mir das das Gefühl vermittelt ein schlechter Mensch, Vater .... gewesen zu sein. Da hört mein Verständnis wirklich auf.
Nun bin ich hier in der Fremde und, auch wenn es mir hier sehr gut gefällt, ich habe hier niemanden. Meine Freund, hm. Ich dachte ich habe welche.
Mein Bruder, dessen Schicksal gleicht dem meinem, er verdrängt lieber.
Nun ist mein Job nicht unbedingt leicht, damit meine ich den ständigen Wechsel bedingt durch die Zeitarbeit. Ab Montag sieht alles ziemlich mau aus. Zusätzlich bin ich echt am Ende meine Kräfte. So brasselt alles auf mich nieder was irgend geht.
Ich wohne im Hotel und wenn ich das nicht mehr bezahlen kann, dann stehe ich auf der Strasse. Das würde passieren, wenn ich nicht endlich aus diesem Grübeln rauskomme.
Ich fühle mich wie gefangen im eigenem Körper, den mag ich nicht einmal. Alles was ich anfasse, gelingt mir nur bis zur hälfte und dann, dann bleibts brach liegen. Oder geht kaputt. Ich will, aber es geht nicht. Und wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, ich will nicht mehr.
Ich möchte endlich meine Ruhe und ganz normal Leben, Lachen, Freude haben, nicht ständig mit Angst vor dem nächsten Trigger umherirren. Ich möchte Zärtlichkeiten ohne Gewalt aus meinem Kopfkino genießen. Ich möchte schlafen ohne diesen verdammten Alptraum. Mehr will ich nicht.
Ist das zu viel?
Knut
ich versuche jetzt mich langsam einzuschreiben um bei den Fakten zu bleiben, sonst wird alles nur ein einziges Wirrwarr. Ob mir das gelingt. Sfz.
Mit der Gewalt der Zärtlichkeiten fing alles an. Fünf Jahre meines noch sehr jungen Lebens wurden mir genommen. Ich meine so richtig, es gibt keine Erinnerungen, keine Bilder, nichts. Nur an die ersten Male kann ich mich erinnern, an mehr will ich mich auch nicht erinnern. Die Vorstellung und die Möglichkeit, dass ich inert diesen fünf Jahren fast täglich vergewaltigt wurde, reicht voll und ganz. Doch darum soll es heute nicht gehen. (ist nur damit ihr wisst )
Natürlich hat mich das geprägt und ich musste sehr viel lernen um damit umgehen zu können.
Ich heiratete meine erste Frau , ohne es ihr sagen zu können was war. Vier Jahre hatte diese Ehe bestand. Habe ich sie am Ende doch belogen? Bis vor kurzem dachte ich: Nein das habe ich nicht.
Meine jetzt zweite Nochfrau, ihr habe ich es gesagt. Das war vor fast zwei Jahren. Zu diesem Zeitpunkt waren wir 14 Jahre zusammen und sieben davon verheiratet. Sie sagt das ich sie die ganze Zeit über belogen habe.
Vielleicht habe ich ihr nur erzählt, weil ich gemerkt habe das auch diese Ehe wegen mir zu Grunde geht. Nur gebracht hat das nichts. Im Gegenteil. Mein einst bester Freund, er wusste weit vorher von allem, er wohnt jetzt in meinem/unserem Haus. Es fragt sich also wer hier wen belogen hat. Aber auch das habe ich einigermaßen verschmerzt.
Nach dem ich im April 2005 nur mit meinen Klamotten auszog, war ich für vier Wochen in Würzburg, dann zum arbeiten in Österreich und bin nun seit sieben Monaten in der Schweiz.
Ende letzten Jahres war ich „ Zuhause“ um wenigstens eine Glückwunschkarte für meine Stieftochter abzugeben.
(Sie hat in der Zwischenzeit ein Kind bekommen, dass habe ich mehr oder weniger durch Zufall erfahren. Die Große schämt sich mir gegenüber, da sie ihrer Mutter zur Scheidung riet, nur wusste sie bis Dato nichts von alledem. Ich sagte ihr das ich das verstehen kann und das ich ihr verzeihe, neben einer anderen Lüge die sie in ihrer Pubertät über mich der Oma erzählte.)
Ich klingelte also am eigenem Haus, es tönte mein Nachname aus dem Munde meines ehemals besten Freundes Micha ( also ob er meinen Vornamen nicht kennt). Ich gab die Karte meiner Frau, da Tochter Umzog. Sie gab mir die neue Adresse von ihr nicht. Ich find das erbärmlich, Zumal mir das das Gefühl vermittelt ein schlechter Mensch, Vater .... gewesen zu sein. Da hört mein Verständnis wirklich auf.
Nun bin ich hier in der Fremde und, auch wenn es mir hier sehr gut gefällt, ich habe hier niemanden. Meine Freund, hm. Ich dachte ich habe welche.
Mein Bruder, dessen Schicksal gleicht dem meinem, er verdrängt lieber.
Nun ist mein Job nicht unbedingt leicht, damit meine ich den ständigen Wechsel bedingt durch die Zeitarbeit. Ab Montag sieht alles ziemlich mau aus. Zusätzlich bin ich echt am Ende meine Kräfte. So brasselt alles auf mich nieder was irgend geht.
Ich wohne im Hotel und wenn ich das nicht mehr bezahlen kann, dann stehe ich auf der Strasse. Das würde passieren, wenn ich nicht endlich aus diesem Grübeln rauskomme.
Ich fühle mich wie gefangen im eigenem Körper, den mag ich nicht einmal. Alles was ich anfasse, gelingt mir nur bis zur hälfte und dann, dann bleibts brach liegen. Oder geht kaputt. Ich will, aber es geht nicht. Und wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, ich will nicht mehr.
Ich möchte endlich meine Ruhe und ganz normal Leben, Lachen, Freude haben, nicht ständig mit Angst vor dem nächsten Trigger umherirren. Ich möchte Zärtlichkeiten ohne Gewalt aus meinem Kopfkino genießen. Ich möchte schlafen ohne diesen verdammten Alptraum. Mehr will ich nicht.
Ist das zu viel?
Knut