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Gesundheitsvorsorge

Da ich heute früh einen Arzttermin hatte, der mir große Sorgen bereitet hat, die erst mal vom Tisch sind:

Diejenigen, die nicht zu Vorsorgeuntersuchungen gehen - macht ihr euch keine Sorgen, oder verdrängt ihr es nur?

Die ständigen Sorgen wären für mich letztlich viel belastender als Gewissheit zu haben, egal in welche Richtung.
 
Da ich heute früh einen Arzttermin hatte, der mir große Sorgen bereitet hat, die erst mal vom Tisch sind:

Diejenigen, die nicht zu Vorsorgeuntersuchungen gehen - macht ihr euch keine Sorgen, oder verdrängt ihr es nur?

Die ständigen Sorgen wären für mich letztlich viel belastender als Gewissheit zu haben, egal in welche Richtung.
Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen, ich vertraue da meinem Körper! Wenn er mir Alarmsignale sendet würde ich sicherlich sofort einen Arzt aufsuchen, aber wenn alles funktioniert, mir nichts weh tut, ich keinerlei Symptome habe, warum soll ich mir das antun? Ich beobachte meine Gesundheit genau, und da dort (glücklicherweise) alles in Ordnung ist (Blutdruck, Puls, Cholesterin, Gewicht) und auch beim Bewegungsapparat alles ohne Schmerzen und Einschränkungen funktioniert sehe ich keinen Sinn in Vorsorgeuntersuchungen. So sehe zumindest ich das ....
 
Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen, ich vertraue da meinem Körper! Wenn er mir Alarmsignale sendet würde ich sicherlich sofort einen Arzt aufsuchen, aber wenn alles funktioniert, mir nichts weh tut, ich keinerlei Symptome habe, warum soll ich mir das antun? Ich beobachte meine Gesundheit genau, und da dort (glücklicherweise) alles in Ordnung ist (Blutdruck, Puls, Cholesterin, Gewicht) und auch beim Bewegungsapparat alles ohne Schmerzen und Einschränkungen funktioniert sehe ich keinen Sinn in Vorsorgeuntersuchungen. So sehe zumindest ich das ....
Na ja, ich arbeite auf der Onko. Leider merkt man es oftmals gar nicht.
Aber ein bisschen Recht gebe ich Dir auch: man kann sich auch vogelig machen.

Kolya
 
Na ja, ich arbeite auf der Onko. Leider merkt man es oftmals gar nicht.
Aber ein bisschen Recht gebe ich Dir auch: man kann sich auch vogelig machen.

Kolya
Da bin ich ganz bei dir und wiederspreche auch nicht. Aber der Fall mit meiner Mutter hat mir den (bis dahin vorhandenen) Glauben genommen, das diese Vorsorgeuntersuchungen eine bestimmte Aussagekraft haben. Das ich mit meinem "in mich reinhorchen" nicht alle Krankheiten erkennen würde ist mir klar und damit hast du Recht! Aber da greift dann wieder mein Fatalismus....
 
Da ich heute früh einen Arzttermin hatte, der mir große Sorgen bereitet hat, die erst mal vom Tisch sind:

Diejenigen, die nicht zu Vorsorgeuntersuchungen gehen - macht ihr euch keine Sorgen, oder verdrängt ihr es nur?

Die ständigen Sorgen wären für mich letztlich viel belastender als Gewissheit zu haben, egal in welche Richtung.
Ich mache mir das nicht so große Sorgen.
Sonst müsste ich die ja jeden Tag haben.
Ein guter Gesundheitscheck bedeutet ja nicht, dass es nächste Woche nicht anders sein kann oder was übersehen wurde.
 
Erster Streich ist durch:

Mammografie ohne Befund. Bin ich erleichtert 😌

Ich kann beide Standpunkte verstehen
Im Januar vor einigen Jahren wurde bei meinem Vater Darmkrebs mit 86 Jahren festgestellt, metastisiert. Im April ist er gestorben. Im Grunde genommen war es gut so. Ich bin vom Fach: ewig in die Klinik, OP, Chemotherapie, Angst vorm Rezidiv, Nebenwirkungen (so kann man auch die Lebenszeit verbringen)...mein Vater hatte sicherlich 10 Jahre den Tumor! Er hat seine Rentnerzeit genossen, unbeschwert, Diagnose und Tod. Ich glaube, es war, besonders in dem Alter besser so.

...und ja, es gibt Fälle: Mammografie ohne Auffälligkeiten und ein Monat später hat sich ein Oschi an Knoten gebildet. Es gibt aber noch mehr Fälle, die einen kleinen Tumor dank Vorsorgeuntersuchung komplett heilen konnten ohne Chemotherapie

Beides kann ich gut verstehen.

Ich ziehe es jetzt durch. Also Mamma in Ordnung, Ultraschall und Blut beim HA auch in Ordnung. Gastroenterologie und Gynäkologie steht noch aus....ich hab vor beiden 😱 😨 😟

Dann bin ich durch und hab getan ohne zu denken: Hätte ich mal

Kolya, weiblich
 
Ich lasse keinen Vorsorgetermin aus. Da entfällt bei mir das hätte, hätte, Fahrradkette.
Bei der ersten Darmspiegelung hatte ich schon etwas Bammel. Aber man bekommt eine Narkose und merkt überhaupt nichts davon.
Vor allem ist Darmkrebs durch Vorsorge auch vermeidbar, da die Vorstufe immer Polypen sind, die bei früher Entdeckung rückstandslos entfernt werden können. Ob bei dem Bericht weiter oben also tatsächlich DarmKREBS oder lediglich ein Polyp entdeckt wurde, der zu Krebs hätte werden können, wäre zu hinterfragen. Da müsste die befundlose Koloskopie kurz zuvor schon von einem Blinden durchgeführt worden sein.
 
Die Leute drehen dabei irgendwann echt psychisch am Rad.
Das belastet auch den Körper und die Leute werden noch kränker.
Ich muss sagen, dass ich auch eher einer von der fatalistischen Sorte bin, der Vorsorgeuntersuchungen eher selten machen lässt, weil ich die Zeit vor, während und nach den Untersuchungen sehr belastend und stressig finde. Und ob es einen wirklich vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen würde, ist wahrscheinlich auch nicht immer gegeben.

Was mich beim letzten Hausarzt etwas genervt hat: er hat permanent versucht, mich in diverse Vorsorgeuntersuchungen zu drängen. Es spricht nichts dagegen, mir das vorzuschlagen und zu erklären, warum er es für sinnvoll hält, aber ich mag nicht dazu genötigt werden.
 

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