Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen

Sind Sie für eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Autobahn


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    21
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

mikenull

Urgestein
Um mal wieder ein Thema zu haben, bei dem man sich fetzen kann.......
Schreibt doch mal jeder was er von einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf deutschen Autobahnen hält.

Ich bin übrigens für eine Beschränkung - ob 100 oder 130 ist mir eigentlich egal. Ich bin es ja als Halbfranzose seit vielen Jahren gewohnt und es macht mir nichts aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallihallo..... 🙂

Hmm ja also ich bin zumindest nicht generell gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung...
Aber aus dem Grund, dass es dem Klima zugute kommen würde, kann ich das nicht befürworten, denn das ist absoluter Quatsch!!

Ich denke einfach, dass es sinnvoll wäre darüber nachzudenken, denn vor allem mit LKW's häufen sich die Unfälle sehr stark...
Naja und außerdem finde ich es schrecklich, wenn ich z.B. diese Drängler sehe, die einem fast bis in den Kofferraum kriechen ... usw....

Andererseits müsste es dann aber auch verstärkt Kontrollen/Radargeräte geben, denn sonst bringt auch ein Tempolimit nichts, weil sonst der Gednake entsteht "Mir passiert ja eh nix"...

Wenn es so ein Tempolimit geben sollte, dann halte ich 130 für sinnvoll, außer eben wie es jetzt schon ist, an kritischen und gefährlichen Stellen...

So das war dann mal meine Meinung dazu 🙄

So long....

Greetz

Marie20🙂
 
Hallo Leser!

Ich bin für eine flexible Handhabung von Geschwindigkeiten. Im menschlichen Gefäßsystem hätte eine Geschwindigkeitsbeschränkung nach oben gelegentlich tödliche Folgen. Wichtiger als eine starre Geschwindigkeitsgrenze wäre eine an die jeweiligen Verkehrsverhältnisse angepasste Fahrweise.

Andererseits werden deutsche Autobahnen (und nicht nur diese) als Rennstrecken missbraucht. Es genügt eben nicht, Gesetze zu haben, wenn dieselben nicht durchgesetzt werden.

Die Strafen für Verkehrsrowdys sind unverhältnismäßig harmlos. Geldstrafen alleine sind auch nicht in Ordnung, weil sich von denselben so manche Millionäre nicht abschrecken lassen (zur Not wird der Chaffeur zum Rasen "gezwungen").
 
Hallo!

Ich bin eindeutig dagegen, weil man ohnehin selten schnell fahren kann, und wenn ich 500km nach Hause fahre gönne ich mir auch gern mal ´ne 170.

Und vielleicht sollte man mal nicht darauf reinfallen, daß mit der Diskussion um Geschwindigkeitsbegrenzung so schön von den wirklichen Umweltsündern abgelenkt wird!

Wer fragt denn, wieviel Dreck ein Betrieb in die Luft oder in Flüsse drückt, oder was alles im Meer an Giftmüll versenkt wurde und wird?

Und so weiter, und so weiter, und so weiter.

Bin in der glücklichen Lage, ein Auto mit Rußpartikelfilter und sehr sparsamen Motor zu fahren. (ein Franzose übrigens)

Und schneller als 170 fahre ich ohnehin nicht, weil der Verbrauch dann über 8 Liter geht.......

Marcus
 
Selbstverständlich bin ich für eine strikte Geschwindigkeitsbegrenzung.

Ich durfte erleben, dass man bei solchen Geschwindigkeiten so etwas von stressfrei fährt. Wenn man einige Wochen so wie ich quer durch die USA oder auch Russland gefahren ist, kann man das schon beurteilen. Und eine so rücksichtsvolle Art, wie dort die Verkehrsteilnehmer miteinander umgehen, die findet man hier nicht.

Und wer mal so ein richtiges Erlebnis haben will, der soll doch mal alte LKW von hier nach Teheran überführen. Das habe ich mal nach dem Abi 1973 gemacht. Aber über solche Verrücktheiten, mal hier das Wägelchen mal kurz rennen lassen, kann ich eigentlich nur noch müde lächeln. Da steckt nichts dahinter.

Und wenn man ehrlich ist, dann gewinnt man mit der Raserei vielleicht ein paar Minuten, verliert aber unter Umständen sein Leben.

Und was technische Dinge belangt, dürfte ja bekannt sein, dass sich der Katalysator ab einer gewissen Drehzahl bzw. Geschwindigkeit abschaltet und somit der ganze Reinigungseffekt für die Katz ist.

Alles andere was an Argumenten für full-speed vorgetragen wird ist mittlerweile für mich nichts anderes wie unüberlegte eigensüchtige Großkotzerei. Als ich noch weniger reif war, kannte ich auch nur zwei Stellungen des Gaspedals. Leerlauf und Vollgas.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bis vor ein paar Jahren hatte ich sogar noch mit dem Schock von 1972 zu kämpfen: Damals wurden die 100 Km/h auf der Landstraße eingeführt. Denn geradeaus blasen auf der Autobahn - das kann jeder. Aber auf einer kurvigen Landstraße stellenweise mehr wie 200 Km/h; darin liegt nunmal der Reiz des motorradfahrens. Eigentlich wearen mir Beschränkungen unterhalb 300 Km/h schon immer suspekt. Aber gut, man lernt dazu und denkt über gewisse Dinge nach......Ich genieße hier die Autobahnfahrten bei 130/110 bei Nässe. Weniger Stress wie Stan schon sagte, weniger Benzin bzw. Dieselverbrauch, man kann gut Musik hören, die Umwelt wird eindeutig mehr geschont, die Autobahn kann mehr Autos aufnehmen usw. usw. Ich bin für auch für ein Tempolimit.
 
Ich habe gegen ein Limit gestimmt. Ich fahre gerne schnell, wenn es der Verkehr zulässt. Ich meine jetzt nicht Rasen mit dem Bleifuß, sondern der Situation angepasstes zügiges Fahren.

Ich befürchte, ein Tempolimit wird nur zu zähflüssigem Verkehr führen, das sieht man hier, auf der hiesigen Autobahn leider deutlich. An 2 Stellen ist dort ein Limit von 120 km/h ausgewiesen, dort staut sich der Verkehr ständig, z. T. kommt man dann auch nur noch mit 70/80 km/h voran.

Ein Tempolimit besser nur dort, wo es notwendig ist, wie an unfallträchtigen Punkten, etc.
 
Also ich habe für die 130 gestimmt. In Österreich ist mir schon aufgefallen, dass dies zu weniger Stress beim Autofahren führt. Dennoch fällt es mir schwer von der großen Freiheit auf den Autobahnen loszulassen.😉
 
ich fahre selber kein auto mehr. wenn, dann gelassen, entspannt. früher war das anders. ich finde es krass, wieviel aggression auf autostrassen (aber auch beim zugfahren, halt anders.. wenn man ein- und aussteigt zum beispiel und die leute die türen verbarrikadieren, sich fast übern haufen rennen um bloss nen platz zu kriegen) ausgelebt wird. ich fahre wegen mir nicht mehr so viel auto, weil ich den nerv nicht mehr dazu habe. drängler, möchtegern wichtigtuer. es ist halt relativ einfach aufs gaspedal zu drücken. früher hatte ich mich auch weniger unter kontrolle, beziehungsweise war auch oft gestresst. hatte mal ein erlebnis, das bei mir zu ner erkenntnis geführt hat.
ich weiss nicht, ob blosse geschwindigkeitsreduktion ausreicht um rücksichtsvolles fahren zu fördern. bezüglich spritverbrauch: natürlich macht es sinn in einem tempo zu fahren, wo wenig sprit gebraucht wird. und auch nicht immer schnell zu beschleunigen und dann abzubremsen.
vielleicht weil man sonst klein im leben ist, man damit nicht umgehen kann, muss man dann beim autofahren seine autonomie "zurückegewinnen". ist natürlich lächerlich.
das letzte mal beim autofahren steckte ich im stau. das war krass, wie die leute dann reindrängeln, rechts überholen, whatever, der ganze stress wird ausgelebt. sind so schlechte vibes. ich ertrag das nicht mehr. will es nicht mehr ertragen. sprüche wie, S**** wieder stau, dabei ist man selber ein auslöser davon. oder wenn man ohne abstand fährt. voll nervös immer alle sekunden bremst und die ganze schlange dann abbremst, dabei war gar nichts. vielleicht haben die leute sonst nichts, oder können mit ihrem stress nicht umgehen.
geschwindigkeitsbeschränkung find ich bezüglich unfallgefahr relevant. bremswege und so. aber das nützt nichts, wenn man dicht auffährt oder wie ein hooligan fährt oder voll gestresst, oder besoffen oder bekifft.

geschwindigkeitsbeschränkung.. könnte man auch so auf der fussgängerzone einführen. bei rushhour-zeiten ist im bahnhof völliges gedränge. manche passen auf, fliessen mit, andere glauben sie seien so wichtig, dass ihnen andere ausweichen müssen, weil sie einfach drauflos laufen.

ich würde eher sagen.. man sollte bewusst fahren. nicht mit wut im bauch. und ohne betäubende drogen im körper. dann ist es egal.. ob 100 oder 150. vielleicht auch ökologisch fahren.

am lustigsten finde ich noch immer, wie das auto zur verlängerung der persönlichkeit wird.
die zwischenmenschliche kommunikation zum erliegen kommt. aber das wiederrum ist auch beim zugfahren sichtbar.
hier in der schweiz ist es usus, dass alle viererplätz zuerst mal voneiner person besetzt werden. also wenn ich reinkomme und es 10 vierer-plätze hat.. dann hockt auf jedem viererplatz eine person. (natürlich nicht bei leuten, die sich kennen, dich hocken zusammen ab). dann steht man da, und ist scheinbar gezwungen, sich zu einem einzelnen dazuzugesellen. wie schwer es leuten fällt kurz hallo zu sagen. sich für kurze zeit zu öffnen, miteinander zu reden, ohne aufrdinglich zu werden.

das ist bei auch bei autofahrern sichtbar. solche die einen mitnehmen und solche die vorbeibrausen und nicht gestört werden wollen.

vielleicht erkennt man am verhalten der auto- und zugfahrer ihre persönlichkeit oder wie sie gerade drauf sind.

drängler könnt ich auf den mond schiessen. aber auch solche die notorisch zu langsam fahren und solche die ängstlich sind und ihr fahrzeug nicht beherrschen. aber schlussendlich ist es egal.

was nicht egal ist: sind unfälle.
viele glauben ja, sie hätten alles im griff beim autofahren. fühlen sich wie erprobte und hartgesottene formel1rennfahrer. oder alte menschen, oder menschen die aufgrund von medikamenten nicht fahren dürften, es dennoch tun. oder total übernächtigt sind und trotzdem fahren.
viele fahren, obwohl sie nicht zu hundertprozent tüchtig dazu sind.
find ich verantwortungslos. da kommt das ich halt in die erste reihe. das persönliche bedürfnis. und die möglichen konsequenzen nimmt man dann in kauf.
ein ehemaliger chef von mir, der schlafanfälle bekam, ist immer gefahren. ich
war die einzige im geschäft, die sich damit und mit ihm auseinandergesetzt hat.
der typ ist bis zum schluss gefahren und fährt noch immer.
das ist dann schlimm, wenn man wie etwas tun muss, obwohl man sich und andere
gefährdet. ich war sogar einmal bei ihm im auto, wo er so einen anfall hatte.
plötzlich fährt das auto auf den pannenstreifen. ich schau zu ihm rüber und
sehe wie er vor sich hin starrt. ich schreie auf ihn ein, versuch ihn zu wecken.
so was ist mir noch nie zuvor passiert. schmeiss mich ans lenkrad.
nach 30 sekunden kommt er wieder zu sich. weiss von nichts. und auch nachdem
ich es ihm verklickert habe tut er so als wäre es harmlos.
wenn da stau gewesen wäre oder gerade dichter verkehr hätte es einen unfall
gegeben.

mittlerweile setzt ja die verkehrserziehung bei den ursachen an. den radarfallen
und bussen helfen nicht. oder regeln. diese werden notorisch verletzt.
bei rasern, die einen kurs beim psychologen besuchen müssen. bei manchen
hilft es.

zurück zum geschwindigkeitsthema.

ich denke, je schneller man fährt, um so sicherer und fitter und konzentrierter
und gelassener muss man sein. wenn man sich nicht im griff hat soll man ein
dreirad fahren und das scheiss auto stehen lassen. wenn man persönlichkeitsprobleme
hat, soll man zum psychologen oder mit guten freunden reden.

mir kommen gerade geistesfahrer in den sinn. auch ein thema für sich.

ansonsten ist autofahren eine nützliche angelegenheit. wie vieles.
mensch muss damit umgehen können.

manche fahren ja gerne. es ist schön, mal vom fleck zu kommen.
dennoch finde ich es oft eine öde angelegenheit. weil obwohl ich ja
fahre, ich eigentlich still hocke.
da bewege ich mich lieber.
und wenn ich mal das auto brauche, dann ist mir bewusst, was ich
davon habe. wie schnell es mich transportieren kann. durch stürme
und was weiss ich. eine mega technische erfindung.

geschwindigkeitsreduktion machen für mich sinn. aber das alleine
reicht nicht aus.

gruss
gastvvv
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben