Werde ich machen. Danke💜Drücke die Daumen. Berichte doch, wenn du magst, wie es war 🙂
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Hallo Fawkes92,
schau mal hier: Geschlechtsdisphorie?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich bin biologisch männlich, 32 Jahre alt und fühle mich im inneren; ich würde mal sagen "anders"
Mit sich "anders" fühlen meine ich dass ich mich weder zu 100% männlich, noch weiblich fühle. Im Grunde fühle ich mich eher neutral und weniger einem Geschlecht zu gehörig.
Mittlerweile habe ich auch chrnonische Depressionen. Ich vermute eher, weil ich mit meinem zu männlichem Aussehen, chronisch unzufrieden bin und keine weiblicheren Züge habe.
da ich mich weder männlich, noch weiblich sehe.
Bis heute bin ich depressiv, mache nicht so gerne Bilder von mir und mag mein Aussehen irgendwie auch nicht, obwohl ich schon paar Komplimente bekommen hatte. So jetzt wird es wieder merkwürdig für mich. Egal welche Emotionen ich habe, ob ich lache, weine, freudig etc. bin,= die Emotionen fühlen sich merkwürdig an. Ich würde sogar sagen, vom feeling her (kann es nicht besser beschreiben) eher in die weiblichere Schiene. Quasi, meine Emotionen fühlen sich "weiblich" an. Ich war schon immer mehr zurückhaltender, schüchterner und fühlte mich anders.
Ich kann mich gut daran erninnern, als die Pubertät anfing, ich es überhaupt nicht mochte, dass ich Beinbehaarung und somit sich auch die anderen männlichen Merkmale veränderten (tiefere Stimme/Bartwuchs/Unreine Haut und starke Akne). Mit dem Sport sah und sieht es heute immer noch schlecht aus. Ich bin zwar schmal gebaut, nehme nicht zu und bin dazu 168cm groß, merke aber, dass ich richtige Sorgen habe, dicke Muskeln aufzubauen,d da meine Veranlagung dazu neigt. Sprich: Regelmäßiger Sport würde mir zwar gut tun, ABER meine Muskeln würde sich schnell vergrößern und dass finde ich ekelhaft und an mir selber unattraktiv. Kennt ihr noch Tokyo Hotel und Bill Kaulitz? Er sah ja sehr feminin aus, und ich war innerlich echt neidisch auf ihn, da er so weibliche Züge hatte und wie ein Mädchen aussah. Zu der Zeit war ich in der vollen Pubertät und hatte starke Akne, wilden Bart und Köperhaarwuchs, wo ich merkte, dass ich es hässlich fand.
An Schminke war ich aber nie so richtig interessiert, bewundere aber, teilweise wie gut sich Frauen schminken können.
Innerlich wollte ich oft sein, wie Mädels/Frauen, teilweise auch wie Jungs, aber war immer mehr fixiert auf frauen. Bei mir meiner Mutter war es genauso. (Leider besteht kein Kontakt mehr zu ihr).
Es ist einfach die Gefühlswelt. Es können sonst noch welche Tätigleit sein. Hier ein paar Beispiele: Am Auto basteln, Auto waschen, PC zocken, Musik hören, anderen helfen/unterstützen. Innerlich stelle ich mich dabei als Frau vor... Ich hoffe, dass es so verständlicher rüber kam 🙂
Bevor ich weiterlese, möchte ich diese Gedanken hierlassen:
Deine Verwirrung spiegelt sich darin wieder, wenn du an anderer Stelle andererseits beschreibst, wie du 'Mannsein' für dich definierst, dich in deinem 'Mannsein' verletzt fühlst durch bestimmte Dinge, die andere, selbstbewusstere Männer, damit überhaupt nicht in Verbindung brächten.
Kann man sich eigentlich in seinem Mannsein verletzt fühlen, wenn man sich gar nicht als Mann empfindet?
Geht es da wirklich um Mannsein, um vielleicht etwas wie eine etwas antiquierte Vorstellung von Männerehre? Wenn ja, woher kommt das?
Hinterfragst du solche Dinge in dir auch mal gründlich?
Wie passt das dazu, dass du dich optisch Richtung weiblich verändern möchtest?
Für mich klingt das nach einem riesigen Problem mit dir selbst, deiner Identität.
Aber auch mit verinnerlichten, schwierigen Bildern von Mannsein, Frausein, Männlichkeit, Weiblichkeit.
Und DAS kannst du dir selbst genau ansehen. Das www spuckt Berge von Material zu alten und moderneren Sichten darauf aus, spuckt Material aus Forschung und Wissenschaft dazu aus.
Du kannst dein Denken selbst beginnen zu überprüfen!
Stichwort wäre auch Sozialisierung und Prägung von Mädchen und Jungen.
Was wurde dir eingeimpft?
Was soll an Schüchternheit weiblich sein? Es gab und gibt schon immer schüchterne Jungs und Männer.
Was soll an Emotionen weiblich sein? Es gab und gibt schon immer Jungs und Männer, die keine Angst vor Emotionen haben, davor, diese zu zeigen.
Da ist ein sehr merkwürdiges Denken in dir verankert.
In der Pubertät damit nicht umgehen zu können, ist nachvollziehbar. Auch, sich niemandem anvertrauen zu können. Das muss unglaublich schwer gewesen sein!
Auch Männer können sich toll schminken! Auch jemand, der sich weder Mann noch Frau zuordnet, kann sich toll schminken!
Wird zunehmend toleriert und verbreitet sich.
Der bewunderte Kaulitz ist geschminkt. Andere männliche Stars sind geschminkt.
Für dich interessant sind vielleicht asiatische männliche Stars. Stark 'natürlich' wirkend geschminkt. Spontan fiele mir Xiao Zhan und BTS als Beispiel ein.
Was nicht bedeutet, dass all diese Männer keinen Bartansatz, keine Hautprobleme, keine Körperbehaarung hätten!
Rasieren, schminken, Fotos bearbeiten.
Lass dich nicht von dieser Kunstwelt täuschen!
Ohne Bearbeitung ist dann eben unter dem Make-up mal ein Bartschatten zu sehen! Na und?
Du kennst nicht jeden Kniff eines Visagisten, doch sich zu schminken kann jeder lernen. Dazu braucht es keine biologische Weiblichkeit.
Und dazu braucht es keine optische Veränderung zur Frau, wenn du dich nicht tatsächlich als solche fühlst.
Dann ist doch schön für dich?Beides würde ich mit in die Therapie nehmen:
Mögliche Übertragung?
Und dass du bedauerst, dass kein Kontakt besteht.
Das hat mich ziemlich irritiert, also mehr mit mir als mit dir zu tun. 😁 Macht mich aber neugierig.
Du stellst dir dich vor, wenn du etwas tust?
Das ist mir absolut fremd. 🤷♀️
Wenn ich etwas tue, mache ich das einfach. Von oberflächlich-nebenbei bis völlig darin aufgehend.
Entweder sind meine Gedanken bei irgendwelchen zu erledigenden Dingen oder ich schweife ab und denke an anderes.
Oder ich gehe völlig auf, Denken quasi abgestellt.
An das, als was die Biologie mich in die Welt geschubst hat, denke ich da nicht. Das spielt für mich so gar keine Rolle bei diesen Dingen.
Musik ist etwas anderes für mich. Musik ist Sex.
Ich fühle, bin. Ja, und da dann Frau, weil ich mich eindeutig als solche identifiziere. Taugt also nicht als Beispiel oben für mich.
Dann ist doch schön für dich?
Aber was kann Ich bitte dafür, dass sich meine Gefühle, "weiblich" anfühlen? Außerdem kannst Du es mir auch nicht absprechen, ob meine Gefühle weiblich o. männlich anfühlen. Allgemein fühle ich mich in erster Linie, erstmal neutral. Aber oft auch weiblich. Sehr oft. Und ja, es gefähllt mir.
Ich war jetzt bei einer Transberatung und ja, es gibt bei mir, tatsächlich transidente Hinweise/Eigenschaften.
Ich werde mir nun einen Psychologen suchen, der sich mit dem Thema auskennt und mir ein Indikationsschreiben für mögliche HRT schreiben kann.
Sorry, dann habs ich falsch verstanden. Wenn du interessiert bist, freut es mich. Dann wollte ich dir nichts unterstellen :/Ich spreche dir nichts ab, ich schrieb, dass ich neugierig bin!
Psychologe scheint ein guter Weg zu sein.
So siehts aus. Ganz einfach.Hi @Fawkes92, ich les hier nur sporadisch, Häppchenweise mit. Jetzt gerade kommt mir wieder ein Gedanke, der mir dabei schon ein paar Mal kam. Lass Dich nicht von zu vielen Gedanken Anderer ablenken, oder durcheinander bringen, die vielleicht sowieso nicht so wirklich viel mit Deiner Situation gemein haben, oder anfangen können. Ich denk, wer selber sowas nicht erlebt oder erlebt hat, kann sich da nicht wirklich rein versetzen.
Darauf dürften die meisten Frauen ebenfalls neidisch sein.Auf der anderen Seite, habe ich auch so etwas wie "Gender Envy" auf Frauen. Auf Frauen die sich durchsetzen können, einen eigenen Style habe, hübsch sind, ihr Leben in den Griff haben, schöne lange Haare haben, aber auch feminin sind.
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