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Geschlechtsdisphorie?

Mit sich "anders" fühlen meine ich dass ich mich weder zu 100% männlich, noch weiblich fühle

Wie genau würde es sich denn äußern bzw. anfühlen zu 100% männlich zu sein?


Mittlerweile schaue ich mir Transgender-Ünergänge an, meistens MtF und bin erneut sprachlos und auch echt neidisch, wie gut viele danach aussehen.

Ja das ist bei vielen schon beeindruckend, wie sehr die optische Veränderung ist, aber das ist halt nur die Optik.
Ob diese optische (und darüber hinaus bei vielen auch operativen) Veränderungen aber diese Gefühlswelt, die du beschrieben hast, zum positiven verändern weiß kein Mensch.
Bei manchen bestimmt.
Andere bereuen ihre "Transition".
Gibts mittlerweile auch etliche Dokus drüber "DeTrans".
 
@MisterEko
Ganz ehrlich? Es fühlt sich meistens disphorisch an. Je nach Situation aber auch "gut". Die weibliche Seite (das weiche) gefällt mir irgendwie besser. Obwohl besser, auch zu viel gesagt ist. Anders, aber angenehmer. Ich bin lieber eine Zicke und kein Schläger oder dieses angeberische, (was ich teils auch habe) ist für mich disphorisch. Die weibliche Seite gefällt mir irgendwie mehr. Blöd aber ist so. Ich weiß nicht wirklich, was für eine Rolle ich in diesem Leben sein soll. Tief im inneren bei der Vorstellung, einem weiblicheren Aussehen/Figur mit langen Haaren zu haben, gefällt mir. Hmm.



Ja, klar. Wenn ich eine Transition wirklich in Erwägung ziehe, würde ich mich aber niemanls für eine Geschlechtsangleichende OP, entscheiden. Die OP hat so viele Nebenwirkungen, obwohl scheinbar die Technik und Art der Weise, wie operiert wird, besser zu sein scheint. Da ich aber am Hoden, eine chronische Erkrankung habe, könnte ich mir aber bei einer möglichen Transition, eine Orchiktomie vorstellen.
 
Ich hoffe, ich mache mich jetzt nicht unbeliebt, aber kann es auch einfach sein, dass du etwas zu sehr Geschlechtsklisches bzw Geschlechterrollen nachhängst?
"Weich, Zicke, Schläger, angeberisch, lange Haare", dass sind ja alles keine Sachen, die an einem Geschlecht festzumachen sind. Also alles davon kann man sowohl als Mann als auch als Frau sein.
Ein "ganzer Mann" kann genauso eine weiche Seite haben oder auch mal zicken wie ne Frau.
Auch wenn das Wort Zicke von vielen eher nur bei Frauen benutzt wird und manche meinen "weich" sollte ein Mann nicht sein, und es beim Mann daher als negativ ausgelegt wird und bei der Frau eher als positiv.

Genauso kann auch ne Frau ne Schlägerin sein oder angeberisch unterwegs.

Also ich wüsste nicht, was dagegenspricht, so zu sein, wie du nunmal bist und trotzdem dein biologisches Geschlecht anzunehmen, wie es ist.
Das einzige was du nicht auch als Mann sein kannst, weil das biologisch nicht möglich ist, ist das mit der weiblichen Figur.
Aber alles andere, "weich", Zicke kannst du auch als Mann sein.
Und du bist als Mann natürlich auch nicht automatisch Schläger und angeberisch. Das hat jeder MENSCH in der Hand, wie er sich da benehmen will.
Nein, du machst du nicht unbeliebt. Deswegen meine ich ja, dass ich für ehrliche Kritik, Meinungen und auch Erfahrungen bin. Ihr könnt mich auch gerne hinterfragen und mir was aufzeigen, was ich evtl. Nicht sehe oder was nicht passt/oder passt.

Da muss ich dir auch Recht geben. Ich hänge teilweise leider in Klischees fest. Ich versuche es auch zu ändern, es klappt aber nur bedingt aber wird besser. Klar, es gibt auch mittlerweile viele Frauen, die ins Gym gehen, sich dicke Muskeln und Arme antrainieren, die Autos mögen/daran herumschrauben, die Bodybuilding machen. Ich hab auch überhaupts nix dagegen, da jeder machen soll, wie die Person glücklich wird. Womit ich aber ein Problem mit mir selber habe: Ich mag einfach mein Aussehen nicht. Und dass schon seit Kindes/ Jugendalter. Innerlich wollte ich oft sein, wie Mädels/Frauen, teilweise auch wie Jungs, aber war immer mehr fixiert auf frauen. Bei mir meiner Mutter war es genauso. (Leider besteht kein Kontakt mehr zu ihr).

Ich möchte jetzt versuchen etwas zu erklären, was für mich schwer ist und hoffe, dass es verständlich rüber kommt: Wenn ich mir über mir selber Gedanken, über bestimmte Situationen, wie ich in versch. Situationen gehandelt habe etc. Ich stelle mir immer eine Frau vor. Wirklich. Oder schaue gerne von Frauen, dehren Verhalten ab. Ich möchte einfach, mein optisches, meiner Identität/Psyche/Geist anpassen lassen. Es würde ja immer noch die Möglichkeit bestehen, Microdosing abzuklären und zu machen, um ggf. bei kommender Disphory abbzubrechen... Aber wenn ich so weiter lebe, werde ich mich nie so lieben, mich verwirklichen können, als wenn ich mich optisch mehr verweiblichen lasse. Wenn es raus kommt, es wäre doch nichts, würde ein Abbruch solcher Therapie, abzuklären. Hmm

LG
 
Hallo @Fawkes92, ich hab nu endlich Infos für Dich.

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Beratung für Trans*Personen 040-280 58 540 transberatung@mhc-hamburg.de Montag - Donnerstag 14:00 - 18:00 Uhr Magnus Hirschfeld Centrum U Borgweg



Also nach Anlaufstellen und auch für Psychologische Beratung & Begleitung hab ich meinen Bekannten gefragt. Wurschtel dich durch die links, falls Du fragen hast, schreib. 🙂
Viel Glück & Erfolg 🙂
 
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Also nach Anlaufstellen und auch für Psychologische Beratung & Begleitung hab ich meinen Bekannten gefragt. Wurschtel dich durch die links, falls Du fragen hast, schreib. 🙂
Viel Glück & Erfolg 🙂
Wow, vielen Dank an dir! 🙈 Bin dir soo dankbar
 
In den ersten Sätzen redest du von Verhalten/Handlungen.
Das wären ja wieder Sachen, die nicht auf ein Geschlecht festgemauert sind, sondern wieder eher Geschlechterrollen wie "die Frau ist passiv, friedlich, abwartend, gutmütig...", während der Mann eher "aktiv, autoritär, hart ist." sind (nur als Beispiel)
Verhalten/Handlungen haben für mich daher nichts mit Geschlechtsidentität zu tun, weil man wie gesagt sowohl als Mann als auch als Frau die Wahl hat wie man handeln will, auch wenn einem heutzutage da leider immer noch zu sehr reingeredet wird von Leuten, die meinen Männer müssten SO sein und Frauen SO. Ich bin der Meinung von denen sollte man sich aber nicht beeinflussen lassen.

Ich möchte dir aber auch nichts ausreden.
Wenn du meinst, das ist der Weg um glücklicher zu werden, dann wird es schon der richtige sein.
In den ersten Sätzen redest du von Verhalten/Handlungen.
Das wären ja wieder Sachen, die nicht auf ein Geschlecht festgemauert sind, sondern wieder eher Geschlechterrollen wie "die Frau ist passiv, friedlich, abwartend, gutmütig...", während der Mann eher "aktiv, autoritär, hart ist." sind (nur als Beispiel)
Verhalten/Handlungen haben für mich daher nichts mit Geschlechtsidentität zu tun, weil man wie gesagt sowohl als Mann als auch als Frau die Wahl hat wie man handeln will, auch wenn einem heutzutage da leider immer noch zu sehr reingeredet wird von Leuten, die meinen Männer müssten SO sein und Frauen SO. Ich bin der Meinung von denen sollte man sich aber nicht beeinflussen lassen.

Ich möchte dir aber auch nichts ausreden.
Wenn du meinst, das ist der Weg um glücklicher zu werden, dann wird es schon der richtige sein.
Ich weiß was du damit sagen möchtest. Icj meine aber mit den Handlungen, nicht explizit, wie sich Mann oder Frau zu verhalten haben, sondern darum, wie ICH mich selber dabei fühle! Darum geht es mir. Um meine innerliche Gefühlswelt. Nicht darum, was typisch männlich, noch weibliches Verhalten ist. Du hast mich in dem Punkt, glaube ich falsch verstanden oder ich hab es nicht gut erklären können. Ich probiere es somit nochmal. Ich fühle mich innerlich, egal was für Handlungen ich tätige, mache what ever, nicht männlich, SONDERN vermehrt in Richtung weiblich. Es ist einfach die Gefühlswelt. Es können sonst noch welche Tätigleit sein. Hier ein paar Beispiele: Am Auto basteln, Auto waschen, PC zocken, Musik hören, anderen helfen/unterstützen. Innerlich stelle ich mich dabei als Frau vor... Ich hoffe, dass es so verständlicher rüber kam 🙂

Mit dem Beeinflussen von Leuten, bin auch auf deiner Seite. Davon sollte man sich nicht beeinflussen lassen. Einfach so sein und dass tun, was man mag und kann.
 

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