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Gescheiterte Ehe, bevor sie überhaupt begann

Jeden Tag sehe ich meinen Mann in unserem gemeinsamen Sohn. Und ich sehe, wie er uns von Anfang an im Stich gelassen hat - mich seit der Hochzeit - das Kind auch schon vor seiner Geburt.

Wie kann ich lernen, zu akzeptieren, wie es ist? Wann wird es aufhören, dass ich ständig weinen muss, wenn ich (mit dem Kind) allein bin?
Zitat Ende


Nein...es hat sehr viel mit diesem Thema zu tun...
 
Ehrlich gesagt frage ich mich, warum hier so intensiv nach Schuld gesucht wird. Hat jemand Schuld? Werden wir herausfinden KÖNNEN, wer nun die Schuld hat? Jeder von beiden hätte anders gehandelt, wenn er/sie anders gekonnt hätte.

Es geht doch gar nicht mehr um die Vergangenheit oder darum zu klären, was jetzt werden soll. Das ist doch alles schon klar. Es geht für mein Verständnis NUR darum, nicht allein mit seinen Gedanken und Gefühlen herumzuhängen, das mal zu teilen, aus der Gedankenspirale heraus zu kommen.

Vielleicht ist es jetzt schlicht noch nicht dran, aus der Trauer heraus zu kommen, vielleicht ist sie jetzt einfach notwendig und auch Mitleid, selbst Selbstmitleid sind erlaubt und so oft auch einfach mal nur nötig. Solange es nicht für immer so bleibt. Natürlich darf man bedauern, wenn Träume zerbrechen, dabei ist es egal, ob man mal unklug, oder ungünstig oder nicht vorausschauend genug gewesen ist. Es wird ja nicht bedauert, dass man nun eben allein ist jetzt, sondern, dass man eben nun einen Traum verloren hat. Und das darf nach meiner Meinung durchaus sehr traurig machen. Und dafür muss man sich nicht entschuldigen müssen oder ewig erklären müssen.

Einfach nur mal MEIN Gefühl dazu.

LG kiablue
 
kiablue, das trifft es sehr gut.

Deshalb habe ich mich auch gegen manche Beiträge hier gewehrt - weil ich merke, dass mich sowas kein Stück weiter bringt ... und ich suche ja hier nach nem Blick nach vorn - nicht zurück ... nicht nach Schuldzuweisungen von Menschen, die sowohl mich als auch meinen Mann nicht gut kennen.
 
Es geht nicht um Schuld. Diese Trauer kann ich auch gut verstehen.
Daher ist es auch gut für diese Trauer Therapie zu machen ,was du auch tust.

Trotzdem : Sei froh ,dass du ihn jetzt und nicht später losgeworden bist.
Er ist es nicht wert gewesen bei euch zu sein.
 
Sie hätte sich einen anderen Männertyp aussuchen sollen.
Es ist besser erst eine stabile Beziehungssituation zu haben ,mit jemanden zusammen zu wohnen und dann ein Baby zu bekommen..
Die Chance dass es bei einem weniger vertrauten Mann schief geht ist sehr gross.

Ich kenne auch viele Theorien wie etwas zu sein hat und dennoch spielt das Leben manchmal anders. In meinem Fall war es so, dass mir Ärzte gesagt haben, ich könne keine Kinder bekommen und so bin ich von einem "weniger vertrauten Mann" schwanger geworden. Bei mir ist alles gut gelaufen, hätte auch schief gehen können.
Mein Mann ist auch Jahre und noch ein Kind später nicht zum A******* mutiert.
Ich kenne etliche Beispiele von vertrauten Männern, die während einer Schwangerschaft abgedampft sind oder später stand die Frau alleine mit Baby da.
Eine Garantie gibt es nie!
 
Wie gesagt - ich bin nicht wütend auf ihn ... und ich finde auch nicht, dass er irgendwas nicht wert ist ... er hat so gehandelt, wie er es für sich für richtig hielt - so gut er konnte ...

Das war für mich nicht gut (genug) - aber das heißt nicht, dass er deshalb ein schlechter oder wenig wertvoller Mensch ist. Ich verurteile sein Verhalten z.T. - aber nicht ihn als Person.

Mir ging es hier nicht wirklich um eine Problemanalyse oder eben das Festlegen, wer Schuld hat, sondern allein darum, meinen Schmerz zu bewältigen.

Man muss ja nicht immer für alles eienn Sündenbock finden ... und am Scheitern einer Beziehung haben immer 2 Personen einen Anteil.

Und dieses "du HÄTTEST blabla" ist völlig sinnlos ... es ist passiert.
 
Es stimmt ,es gibt auch Männer die dann auch später abdampfen...

Das....Du hättest Blah Blah ....nützt nicht viel,auch das stimmt.....aber so liebevoll charmant wirkst du nicht eher bissig, aber ehrlich.

Ich glaube auch nicht ,dass immer 2 Leute zum Scheitern einer Beziehung gehören.

Es gibt Männer und Frauen welche man nervlich schwer aushalten kann, die zänkisch sind oder die allgemein einen Partner schnell
im Stich lassen.......egal mit wem sie zusammen sind..
 
Ich finde übrigens trotz all des Ärgers in meinem Leben die Zeit mit dem Baby toll - von Anfang an ... ich denke, ich habe eine besonders pflegeleichte Version von einem kleinen Menschen bekommen.

Ich hab eine schlimme Schwangerschaft mit kaum Unterstützung gehabt, kaum soziale Kontakte, da umgezogen, mein Mann hat mir alles noch schwerer gemacht - und ich habe bis zum Mutterschutz gearbeitet. Am Ende war ich dann vor der Geburt noch ein paar Tage im Krankenhaus, weil ich eine Präeklampsie hatte.

Ich wollte nicht, dass dieses Kind kommt, weil ich riesige Angst davor hatte, dass ich alles allein stemmen muss. Und in dem Moment, wo es da war, wusste ich, dass ich es schaffe. Und so ist es auch ... seit der Geburt und der Trennung von meinem Mann ist alles leichter geworden. Und wenn ich den Vorher-Nachher-Stressfaktor vergleiche, dann ist jetzt alles viel entspannter, der Stress auf der Arbeit war viel größer.
 

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