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Gerade überfordert, könnte ein wenig Hilfe gebrauchen.

Veil

Aktives Mitglied
Ich weiß einfach nicht, was ich jetzt tun soll. Ich komme einfach nicht selbst aus diesem Loch heraus. Ich habe mich schon wieder krankgemeldet und irgendwann wird mir das Probleme bereiten. Wenn ich so weitermache, werde ich sicherlich gekündigt. Ich bräuchte wahrscheinlich eine Therapie. So wie es jetzt läuft, funktioniert das nicht mer und ich will das so auch nicht, aber ich habe Schwierigkeiten, es anzugehen. Ich habe es letztes Jahr versucht und wurde von meinem Hausarzt ein halbes Jahr lang mit Antidepressiva vertröstet und nsch hause geschikt, obwohl ich ihm sehr deutlich sagte, dass ich hilfe brauche.


Heute Morgen habe ich an die dargebotenen hand im Chat geschrieben. Es fühlte sich an, als würde eine KI antworten. Ich hoffte, dass sie mir einen Tipp geben könnte, was ich tun kann, aber nein. Es hat sich angefühlt, als würde ich mit einer KI schreiben, es kam nur: „Ich verstehe und es tut mir leid, dass Sie sich so fühlen.“ Was soll ich denn damit anfangen?

Jetzt schreibe ich das hier und weiß eigentlich, dass es keine Lösung gibt, aber ich hoffe, dass hier jemand doch noch einen guten Tipp für mich hat.

Ich lebe in der Schweiz, und wenn ich zum Arzt gehe, zahle ich den Selbstbehalt selbst, also müsste ich bis 2'500 Fr. im Jahr erst mal selbst decken. Das kann ich mir einfach nicht leisten. Also bin ich in einer Beschissenen Lage. Vielleicht weiß ja jemand von euch, wie ich das Problem angehen könnte. Ich habe keine Energie mehr, mich damit so ausführlich auseinanderzusetzen.

Vielleicht muss ich grundsätzlich an mir etwas ändern. Ich muss irgendwie an mir arbeiten, aber ich weiß nicht wie. An die, denen es genau so ging wie mir: Wie habt ihr es aus dem Loch geschafft? Was hat euch geholfen?

Danke euch schon mal im Voraus fürs Lesen und sorry für das Gejammer.

Liebe Grüße
Veil
 
Ich kenne diese Löcher sehr gut.
Ein paar Tage lasse ich es zu, dass ich da nicht rauskomme.
Aber dann, gehe ich mit kleinen Schritten raus. Immer mal wieder kurze, längere Ruhepause (1-3 Stunden), dann geht's weiter mit den Aufgaben.
Und ich sage mir jeden Abend, was ich alles geschafft habe.
 
Kannst du den Hausarzt wechseln? Hast du gesagt, dass du Hilfe brauchst, oder dass du eine Psychotherapie brauchst? Das ist ein großer Unterschied. Man muss meiner Erfahrung nach Ärzten sehr genau sagen, was man haben möchte.

Ich hatte auch immer Pech bei Hausärzten, die hätten von selbst nie irgendwas angeleiert, zum Glück kann man sich hier die Psychotherapeutin selbst suchen.

Ist eine Reha möglich? Vermutlich gibt es da bei euch auch wie bei uns längere Wartezeiten?
 
Noch ein Gedanke: Die Hausärzte hier haben Budgets für Verordnungen. Möglicherweise war das Budget deines Hausarztes gegen Ende des Jahres schon aufgebraucht für Verordnung von Psychotherapie.

Jetzt ist Mitte März, kannst du es nochmal probieren?
 
Wie ist es wenn du stationär aufgenommen würdest?
In meinen Augen ist das schon ein tiefer liegendes Problem und Therapeuten sind auch nicht genug,weiß nicht wie es bei euch geregelt ist.

Überlege es dir ob du für dich diese Möglichkeit in Betracht ziehen kannst.

Wenn du weiter krank geschrieben wirst besteht die Möglichkeit,dass du gekündigt wirst wenn du in stationärer Behandlung bist aber nicht

Mal durch den Kopf gehen lassen
 
Huhu,

Du willst bestimmt nicht den Rest deines Lebens mit der Einnahme von Antidepressiva verbringen? Oder? Das mag ironisch klingen aber ich habe die Letzten 10 Monate Atosil genommen und ich nehme es seit einer Woche nach Absprache nicht mehr.

Es ist nicht verkehrt mal eine zweite Meinung einzuholen.

Ich wohne in De und bin in einem betreuten Wohnen.
Auch hat mir meine gesetzliche Betreuerin geholfen (das kostet in De 0 Euro) gibt es etwas ähnliches bei Euch?
 
Huhu,

Du willst bestimmt nicht den Rest deines Lebens mit der Einnahme von Antidepressiva verbringen? Oder? Das mag ironisch klingen aber ich habe die Letzten 10 Monate Atosil genommen und ich nehme es seit einer Woche nach Absprache nicht mehr.

Es ist nicht verkehrt mal eine zweite Meinung einzuholen.

Ich wohne in De und bin in einem betreuten Wohnen.
Auch hat mir meine gesetzliche Betreuerin geholfen (das kostet in De 0 Euro) gibt es etwas ähnliches bei Euch?

Eine gesetzliche Betreuung bekommt man ja nun auch nicht plötzlich und unkompliziert, wenn man, wie @Veil , bisher voll im Berufsleben steht und nur zu viele Krankheitstage hat.
 
Ich versuche jetzt einfach allgemein auf die Fragen von euch zu antworten, alles zu zitieren ist mir gerade zu anstrengend, sorry.

Es ist einfach alles gerade wieder ein wenig viel. Mein Ex-Mann hat unsererseits Schulden gemacht, auf unser beider Namen, und das Gericht hat bei der Scheidung entschieden, dass beides hälftig getragen werden muss. Ich habe heute Morgen ein Schreiben von meiner Anwältin bekommen, da ich sie gefragt habe, wie viel er von mir fordern kann. Er könnte mich bis auf mein Existenzminimum pfänden, wenn
ich seiner Vorderung nicht nachkomme und ihm die Hälfte von seiner Pfändung monatlich nicht überweise. Ich komme von diesem A**** einfach nicht los.

Mir ging es eine Zeit lang wirklich besser. Die Antidepressiva habe ich nur kurz genommen und selbst wieder abgesetzt, das war vor fast einem Jahr. Seitdem war ich auch nicht mehr beim Arzt deswegen.

Ja, ich habemeine Arzt damals ganz klar gesagt, dass ich keinen Lebenswillen mehr habe, das ich nicht wüsste, wie ich die Arbeit und mein Leben bewältigen soll. Hatte damals auch extrem Probleme, mein Gewicht zu halten. Er meint nur, er könne mich ja nicht zwingen zu essen und hat mich für eine Zeit krankgeschrieben, dann noch einmal für 50 Prozent. Ich glaube, das ging dann so zwei Monate so, weiß nicht mehr genau, und seitdem arbeite ich wieder hundert Prozent. Wie gesagt, es ging dann auch eine Zeit lang besser, doch im Moment häufen sich die Phasen wieder, in denen es mir einfach schlecht geht und ich nicht weiß, wie ich das alles geregelt bekommen soll. Ich habe Angst, wieder abzustürzen, und das will ich nicht, wenn ich es nicht doch schon bin.

Bei uns in der Schweiz ist das ein wenig anders als in DE. Wenn ich mich stationär behandeln lassen würde, müsste ich, bis meine Franchise gedeckt ist, also die 2'500 Franken, selbst bezahlen, und das kann ich mir nicht leisten. Witzig, wie man immer sagt, die Schweiz hat ein tolles Gesundheitssystem, ja klar...

Ich muss das irgendwie selbst schaffen.
 
Ich bin einfach zu sensibel geworden, mein System kommt einfach kaum mehr zur Ruhe. Ich kann nicht abschalten, und schaffe ich es dann doch mal, kommt schon die nächste Bombe. Es sind mittlerweile auch Kleinigkeiten, Sachen, die ich früher einfach weggesteckt habe.

Ich muss jetzt etwas ändern, ich weiß einfach nicht wie.
 

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