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Generation Y

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U

Unlimited

Gast
"Generation Y" werden die jungen Erwachsenen genannt, die zwischen den späten 70ern und den frühen 90er-Jahren geboren sind. Viele von ihnen pflegen einen gewissen Yuppie-Lifestyle. In den USA nennt man diese Untergruppe "GYPSYs" – das steht für "GenY Protagonists & Special Yuppies".

Interessanterweise ist diese Generation trotz eines gewissen Wohlstands im Vergleich zur Generation ihrer Eltern deutlich unglücklicher.

Warum ist das so? Eine anschauliche Erklärung Schritt für Schritt:

Warum die Generation Y so unglücklich ist - NachrichtenICON - DIE WELT

Erstaunlich wie einfach und verständlich die Erklärung ist.
 

Hallo Unlimited,

schau mal hier: Generation Y. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Nun, die wahre Versager-Generation ist diejenige, welche davon profitiert haben, dass ihre Eltern nach dem Krieg alles aufgebaut und die Wirtschaft zum laufen gebracht haben. 1940er, 1950er und auch noch 60er Generation ist diejenige, welche insbesondere in der Politik und Umwelt für die junge Generation und das was da noch kommen mag kaputt gemacht hat bzw. Perspektiven arg nach unten geschraubt hat.

Das ist die raffgierige Generation von Rentnern die sich darüber aufregen, dass die Renten nicht mehr steigen, obwohl es für die jüngeren Generationen trotz Einzahlungen in die Rentenkasse wahrscheinlich keine Rente mehr geben wird.

Da wird dann aber drauf verwiesen, was man alles für unser Land getan und geleistet habe.
Nur diese Leistungsträger (die unser Land wirklich aufgebaut haben), insbesondere nach dem Krieg sind in den nächsten paar Jahren (die letzten Überlebenden der 1920er) gestorben. Es bleiben alte dumme Leute, die sich mit fremden Federn schmücken und sich gerieren als ob sie irgendetwas geleistet hätten.

Zum "trotz" eines gewissen Wohlstands:
Wo liegt denn der fehlende Wohlstand der Generation 1950, 1960, 1970? Den sehe ich nicht. Da sind ganz viele faule Typen dabei, die mit mittelmäßigen Leistungen, ohne überhaupt Englisch sprechen zu können, sehr viel Geld verdienen und heute gönnerhaft verkünden: "Die jetzige Position würde ich heute nicht mehr kriegen, haha."
Deren Eltern haben ihnen in ihrer Kindheit schon die Schaukel in den Garten und den Führerschein samt Auto finanzieren können. Universitätsabschluss, meistens Lehrer, Anwalt oder Arzt bedeutete damals die Lizenz zum Geld drucken.
Heute wartet man da lange drauf: Man arbeitet mehr und bekommt weniger. Weil die Leistungsgesellschaft durch eine Mehrheit von asozialen in den oben genannten Generationen zerstört worden ist. Schön zu finden übrigens auch in unseren letzten und jetzigen Bundesregierung und Bundestag.

Generell aber wieder ein schöner Artikel in der Welt, der sich vorzüglich dazu eignet, dass der Welt-Leser, im Schnitt Mitte 40 oder Anfang 50, auf eine andere Generation lächelnd herabsehen kann.
 
Eigentlich ist der Titel falsch....

Generation X (Soziologie)

Und irgendwie brauche ich dafür keine Erklärung oder so etwas, was fehlt um sich erfüllend zu fühlen oder ähnliches, brauchte ich noch nie. Ich habe es damals in der Schule gesagt, ich habe es während meiner Ausbildung gesagt und ich sage es auch heute noch....

Richtig erfüllt ist der Mensch, wenn er auch ein Mensch sein darf.
 
Ob die Leute, die Ende der 70er und später geboren sind, wirklich unglücklicher sind, wage ich zu bezweifeln.

Der große Unterschied in den Generationen, der mir ins Auge fällt, sind eigentlich nur die beiden Weltkriege mit ihren ökonomischen, sozialen und psychologischen Folgen. Damals ging es ums nackte Überleben. Heute gehts "nur" noch ums Statusgeprahle etc. Und diesen Unterschied kann man dann natürlich bei den Jüngeren in ihrer Lebensweise und -einstellung sehen.

Es gibt ja inzwischen scheinbar interessante Bücher zum Thema "Kriegsenkel".
 
Total bescheuerter Artikel. Blumenwiese 🙄🙄🙄 Viele in der Generation wären froh, wenn sie Gras unter ihren Füßen hätten. Aber wir sollen uns ja bloß nie beschweren, wir haben ja schließlich keinen Krieg miterlebt.
 
Ich denke, es ist nicht in erster Linie ein materielles Problem, das die jüngere Generation hat (zu der ich selbst gehöre), sondern dass es trotz angeblichen Fachkräftemangel und Geburtenrückgang scheinbar kaum noch attraktive Jobs gibt. Nicht jeder hat das Zeug zum Ingenieur oder Informatiker und durch den technischen Fortschritt sind eben viele attraktive Jobs z.B. in der Verwaltung wegrationalisiert worden, ich habe das Gefühl, dass man vor allem entweder nur noch Handlanger braucht (die beliebig austauschbar sind und schlecht verdienen) und eben ein paar "Superhirnis", während es für viele dazwischen keine attraktiven Jobs mehr gibt. Viele Menschen in Deutschland definieren sich über ihre Arbeit und wer im Berufsleben scheitert dem fehlt sicherlich ein sinnstiftender Inhalt im Leben.

Ich habe mal gelesen, dass nur 21 Millionen eine unbefristeten Festanstellung in Vollzeit haben, in den frühen 90ern waren es wohl 23 Millionen.

Ich denke der Westen hat seinen Zenit überschritten, die Zukunft wird eher schlechter als besser und die Menschen spüren das und das macht sie unglücklich, die Alten werden es nicht mehr erleben.
 
Ich denke der Westen hat seinen Zenit überschritten, die Zukunft wird eher schlechter als besser und die Menschen spüren das und das macht sie unglücklich, die Alten werden es nicht mehr erleben.

Ganz genau! Und das Problem ist, dass es den Alten egal ist, bzw. sie das nicht mal anerkennen. Ganz zu schweigen davon, dass sie an diesem Niedergang nicht ganz unbeteiligt sind.
 
Ganz genau! Und das Problem ist, dass es den Alten egal ist, bzw. sie das nicht mal anerkennen. Ganz zu schweigen davon, dass sie an diesem Niedergang nicht ganz unbeteiligt sind.

Ich würde den Alten die Schuld garnicht geben - ganz im Gegenteil Leute wie Adenauer und Erhardt haben sich um dieses Land verdient gemacht, aber an ihre Stelle sind inkompetente Opportunisten getreten. Ddas Ende des Kalten Krieges hat die Globalisierung erst ermöglicht, in anderen Ländern, insbesondere China, ging es seither stark bergauf. Das ist die andere Seite der Medaille.

Ein "Problem" ist sicherlich, dass die Menschen alles haben, wenn in der Nachkriegszeit eine Spülmaschine oder ein Staubsauger noch Luxus war, wird es heute in Deutschland kaum mehr einen Haushalt ohne Staubsauger geben, die Spülmaschine bezahlt das Amt. Kleidung und Nahrung sind lächerlich billig im Vergleich zu früheren Zeiten, gut früher ging vielleicht ein Monatslohn oder mehr für Schuhe drauf, dafür hatte der örtliche Schuster auch Arbeit - aber man kann die Zeit nicht zurückdrehen.

Das Problem ist in meinen Augen, durch den Fortschritt werden mehr Arbeitsplätze zunichte gemacht, als neue geschaffen werden, das kann durchaus gut sein, wenn dadurch gesundheitsgefährdende, unattraktive Arbeiten von Maschinen übernommen wird, aber es ist bedenklich wenn dadurch Jobs verloren gehen, die mit mittlerer Bildung ein ordentliches Einkommen gesichert haben - wir sind eben die erste Generation denke ich, die das in hohem Maße erlebt.

Ich weiß darauf auch keine Lösung, vielleicht sollte man hier einen Bevölkerungsrückgang eher als Chance denn als Risiko begreifen und nicht noch mit einer völlig verfehlten Zuwanderung versuchen gegenzulenken.
 
Generation hat (zu der ich selbst gehöre)

Ich gehöre ja auch zur Generation Y (zwischen Ende 70er und Anfang 90er geboren) und kriege tagtäglich mit wie meine Altersgenossen sich im Berufsleben schwer tun (Ansprüche zu hoch, Fachkenntnisse schwach). Beispiel: Eine Kollegin von mir kriegt einen Anruf von einem potenziellen Kunden. Als dieser technische Fragen zu unseren Produkten stellt, fängt sie an zu schwimmen. Gut, ist zwar peinlich, kann aber jedem passieren. Im Schrank steht bei uns Fachliteratur. Sie könnte da nachschauen um beim nächsten Kundengespräch besser vorbereitet zu sein. Hat sie aber nicht getan und prompt wieder Probleme bekommen. Für etwas anstrengendes hat sie keine Zeit, dafür chattet sie per WhatsApp während ihrer Arbeitszeit. Im Berufsleben war die Nachkriegsgeneration schon motivierter.
 
Der Begriff 'Yuppie' wird von WIKIPEDIA übrigens viel positiver erklärt:

Der Begriff Yuppie ist ein Akronym und steht für das englische young urban professional.

Der englische Begriff professional bedeutet im engeren Sinne ‚Angehöriger der freien Berufe‘, ‚Experte‘ und im weiteren Sinne ‚Angehöriger der oberen Mittelschicht‘. Yuppies sind daher junge Erwachsene der städtischen oberen Mittelschicht oder auch junge karrierebewusste, großstädtische Menschen. Der Begriff des Yuppie kam in Großbritannien und den USA in den 1980er Jahren auf

Yuppie

Andererseits klingt das fast schon wie 'Spießer'.
 
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