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Gast
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Liebe Forenmitglieder,
vor kurzem habe ich mein Examen absolviert.
Das Jahr zuvor war schlimm.
Schlafstörungen, kranker Ehrgeiz, ständiges Vergleichen.
Irgendwie dachte ich dann doch, ich sei extremer als andere, ein ängstlicherer Typ vielleicht.
Dann habe ich mich hier ein wenig eingelesen.
Im Vergleich zu vielen von euch bin ich noch harmlos.
Jeder zweite Beitrag hier springt einem mit Ansagen wie "Ich bin 20, habe mein Studium abgebrochen, hat mein Leben noch einen Sinn?", "Ich bin durch eine Klausur gefallen, seitdem habe ich keinerlei Selbstvertrauen mehr" etc. etc. regelrecht ins Gesicht!!!
Was denkt ihr, ist das noch normal? Kann man von einer "Generation Angst" sprechen? Mir scheint es fast so.
Wer hat überhaupt noch MUT, irgendetwas nicht zu schaffen?
Wer traut sich noch, mit dem eigenen Versagen (einer Tatsache, denn wir sind nunmal Menschen, und Menschen versagen gelegentlich) zu leben?
Im letzten Jahr habe ich kaum gelacht. Ich hatte ständig ein schlechtes Gewissen, weil ich mir am Tag zwei Stunden Mittagspause genommen habe - immer den Gedanken im Kopf, dass "alle anderen" währenddessen lernen...
Ich dachte, das ist absurd und stelle entsetzt fest: Das ist die Realität.
Die meisten ticken so.
Bin sehr gespannt auf eure Antworten!
vor kurzem habe ich mein Examen absolviert.
Das Jahr zuvor war schlimm.
Schlafstörungen, kranker Ehrgeiz, ständiges Vergleichen.
Irgendwie dachte ich dann doch, ich sei extremer als andere, ein ängstlicherer Typ vielleicht.
Dann habe ich mich hier ein wenig eingelesen.
Im Vergleich zu vielen von euch bin ich noch harmlos.
Jeder zweite Beitrag hier springt einem mit Ansagen wie "Ich bin 20, habe mein Studium abgebrochen, hat mein Leben noch einen Sinn?", "Ich bin durch eine Klausur gefallen, seitdem habe ich keinerlei Selbstvertrauen mehr" etc. etc. regelrecht ins Gesicht!!!
Was denkt ihr, ist das noch normal? Kann man von einer "Generation Angst" sprechen? Mir scheint es fast so.
Wer hat überhaupt noch MUT, irgendetwas nicht zu schaffen?
Wer traut sich noch, mit dem eigenen Versagen (einer Tatsache, denn wir sind nunmal Menschen, und Menschen versagen gelegentlich) zu leben?
Im letzten Jahr habe ich kaum gelacht. Ich hatte ständig ein schlechtes Gewissen, weil ich mir am Tag zwei Stunden Mittagspause genommen habe - immer den Gedanken im Kopf, dass "alle anderen" währenddessen lernen...
Ich dachte, das ist absurd und stelle entsetzt fest: Das ist die Realität.
Die meisten ticken so.
Bin sehr gespannt auf eure Antworten!