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Generalisierte Angststörung. ambulante therapie

G

Gast

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Hallo, brauche mal eure Meinung.

Ich habe starke Angst Probleme und kann das Haus ohne benzos nicht verlassen. Ich habe seit ein paar Monaten einen Psychologen vom Jobcenter bekommen der dafür sorgen soll ,dass ich eine stationäre Therapie machen soll. Seine Meinung und die vom Jobcenter ist, dass man ambulant keine erfolge erzielen kann für mich kommt aber stationär gar nicht in Frage. Es muss doch irgendwie ambulant gehen. Was soll ich machen? Nächste Woche soll es in die Klinik gehen und das macht mich total verrückt und ich will das eigentlich nicht
 

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Yannick

Moderator
Teammitglied
Hallo Gast,

ich möchte vermuten, dass die Angstörung schon etwas länger besteht;
bitte korrigiere mich, wenn ich damit falsch liege. Was hast Du denn in
der Zeit versucht, um die Ängste wieder los zu werden? Warst Du evtl.
schon in ambulanter Behandlung?
 

grisou

Aktives Mitglied
hallo

weder ein psychologe noch das jobcenter dürfen das entscheiden. du musst nicht in die klinik gehen.


ich mache die behandlung ambulant.

ich habe eine ergotherapeutin. die ist ein wirklicher goldschatz. ich glaube in einer klinik kann ich meine angststörung nicht behandeln. zum einen hab ich da auch angst. zum anderen treten die sachen vor denen ich angst habe. das passiert dort gar nicht.

ich mache skillstraining an der klinik.

ich habe betreutes einzelwohnen.

und jetzt habe ich noch betreuung. weil ich viele dinge mit den behörden und so nicht schaffe. auch das ist nur eine unterstützung.

ich habe ganz viel darüber geschrieben in einem thread. leider. du kannst da nur lesen, wenn du angemeldet bist. nur vielleicht ist da ein tipp für dich dabei.

wenn du nächste woche schon in die klinik sollst. ruf den sozialpsychiatrischen dienst an. sag du brauchst dringend hilfe. die kommen dann auch ins haus. oder den krisendienst. du kannst auch klar sagen. ich habe angst wenn ich in der klinik bin oder danach. dann sind die selbstmordgedanken zu stark.

ich bin in der ambulanten psychiatrie der klinik. da ist es auf jeden fall so die wollen die leute gar nicht in der klinik haben. da geht man hin bei gefahr im verzug und um zur ruhe zu kommen zu stabilisieren.

es könnte höchstens sein. brauchst du einen entzug von den benzos?

ach ja und es gibt auch die möglichkeit von einer tagesklinik. ich mache das nicht. ist mir zu anstrengend.

vor einem jahr konnte ich auch nicht mehr rausgehen. bus fahren der horror. und jetzt mache ich viele termine schon wieder allein.

du musst nicht in die klinik. nur leider. du musst um dein recht kämpfen. es gibt nur viele viele stellen die auch wirklich helfen, unterstützen. also das schaffst du. und hier bekommst du ganz viel unterstützung und tipps.
 
G

Gast

Gast
für mich kommt aber stationär gar nicht in Frage.
Ist im Endeffekt deine Entscheidung.
Wenn du der Meinung bist, das etwas nicht in Frage kommt, mache dich mit den Konsequenzen vertraut, die drauf folgen!
Geht um deine Zukunft;
Gibt auch Tageskliniken für solche Krankheitsbilder.
Ist aber je nach Diagnose nicht verkehrt mal ganz raus zu kommen aus seiner Umgebung und dem was einen da belastet.
Ist ein erster Schritt etwas zu überwinden, du wirst sehen, du fällst nicht Tod um.
Was ist deine Befürchtung vor dieser Klinik?
Weil andre sagen.....hat bei mir nichts gebracht ?
Weil andre sagen.....morgen geht die Welt unter.
Was Wahr ist, siehst du erst, wenn du es selber tust!
Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.
Lohnt sich nie auf zugegeben, lebe selber mit dieser Diagnose seit 30 Jahren, und es ist ein Teil von mir die Angst.
Aber Sie beherrscht mich nicht mehr.
Angst haben wir alle; Der Unterschied liegt in der Frage wovor.

Ich habe immer noch Angst allerdings nicht mehr vor den falschen Problemen.
 
C

chrismas

Gast
Ein Psychologe vom Jobcenter ... niedlich, würde ich da eher sagen, anstatt mich darauf verlassen, dass der irgendetwas zu melden hätte, denn die Psychologen dürfen nur begutachten und mehr nicht. Diagnosestellung etc pp sind Sache eines ambulant genutzten Psychiaters/Psychologen.

Ich würde dir daher raten, suche dir einen eigenen Psychiater/Psychologen und bespreche deine Probleme mit diesem, ohne dass das Jobcenter da mit involviert ist bzw. nur Atteste vorgelegt bekommt, woraus hervorgeht, dass du die Diagnose XYZ hast.
 
G

Gast

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Vielen lieben dank für die Antworten.
Ich habe vorhin bei der Klinik angerufen, abgesagt und anschließend den Psychologen angerufen damit er bescheid weiß und dann ging es los. Er wurde sauer und meinte: das wird ihrem Fall-Manager (Jobcenter) gar nicht gefallen und das er mich als arbeitsfähig einstufen wird. Darf er das so einfach? Sollte ich dann einen Anwalt nehmen?


Die Probleme fingen 2010 an aber wurden mit der Zeit schlimmer. 2012 war das schon so schlimm dass ich mit der Ausbildung aufhören musste. Ich habe schon mal eine stationäre Klinik besucht aber das war der Horror. Dauerangst die einfach nicht weg ging und dann hieße es einfach nur: beruhigen Sie sich. Ja wie zum Teufel habe ich nur gedacht. Nie wieder.

Ich nehme jetzt schon seit 4 Jahren Lorazepam, nur wenn ich das Haus verlasse. Ich verlasse das Haus so wenig wie möglich.
Meistens nur 1 bis 2 mal die Woche, also nehme ich maximal 2mg die Woche lorazepam.
Laut meinem Hausarzt bin ich nicht abhängig. Ich war auch schon bei der Suchtberatung oder wie das heißt und die meinten es ist ein schwieriger Fall und tendieren auch eher auf nein.

Ohne Lorazepam natürlich. Ein sehr großes Problem ist, dass ich im Dorf lebe und hier im Umkreis von 20 KM gibt es nur 2 Psychiater und beide sind nicht zu empfehlen. Laut Internet Bewertung Note 4 bis 6. Das kann ich leider auch teilen.
Der 1. hat mich in die Tagesklinik geschickt. Die Tagesklinik sagt solange ich Lorazepam nehme können die mich nicht aufnehmen, Teufelskreis. Der 2. sagt stationär.

Gibt es keine Tabletten die wenigstens die Angst so dämpfen, dass ich das Haus verlassen kann ohne Abhängigkeitsgefahr?

Was sollte ich als nächstes machen? Ich weiß einfach nicht weiter, mein Hausarzt weiß auch nicht was machen könnte.

Nicclas du meintest ja ich solle den Sozialpsychatrischen Dienst anrufen. Wie läuft das da genau ab? Und sollte das mein erster Schritt sein? Ich wäre auch bereit in die Stadt (hamburg) zu ziehen. Aber wer hilft mir dabei? Wo fange ich am besten an?


Vielen lieben Dank nochmal.
 
C

chrismas

Gast
Vielen lieben dank für die Antworten.
Ich habe vorhin bei der Klinik angerufen, abgesagt und anschließend den Psychologen angerufen damit er bescheid weiß und dann ging es los. Er wurde sauer und meinte: das wird ihrem Fall-Manager (Jobcenter) gar nicht gefallen und das er mich als arbeitsfähig einstufen wird. Darf er das so einfach? Sollte ich dann einen Anwalt nehmen?
Stell einen Antrag auf Grad der Behinderung und zeitgleich einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben, sofern noch nicht geschehen, denn dann kann das Jobcenter und der Psychologe noch so sehr an die Decke gehen, es verpufft einfach.
 

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