Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Gemüse-Miet-Acker, Erfahrungen/Meinungen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 114641
  • Datum Start Datum Start
Ich finde nicht, dass es zu viel Geld ist für den Zeitraum. Was wäre denn da aus Eurer Sicht angemessen? Viel hat der Bauer da nicht davon, man muss ja auch den ganzen Umrand bedenken, den er im Vorfeld damit hat, bis der Acker vermietet ist. Er muss das bewerben, den Acker zeigen, einen Vertrag aufsetzen. Versteuern muss er den Betrag auch noch. Schon dafür sind die 170 € eigentlich verbraucht. Den einzigen Nutzen, den er hat, ist dass die Fläche nicht brach liegt und verkommt.
 
Ich finde nicht, dass es zu viel Geld ist für den Zeitraum. Was wäre denn da aus Eurer Sicht angemessen? Viel hat der Bauer da nicht davon, man muss ja auch den ganzen Umrand bedenken, den er im Vorfeld damit hat, bis der Acker vermietet ist. Er muss das bewerben, den Acker zeigen, einen Vertrag aufsetzen. Versteuern muss er den Betrag auch noch. Schon dafür sind die 170 € eigentlich verbraucht. Den einzigen Nutzen, den er hat, ist dass die Fläche nicht brach liegt und verkommt.
Bitte was? Viel hat der Bauer nicht davon?
Dann rechne Dir doch bitte mal aus, was dieser(!) Bauer aufs Hektar umgerechnet so bekommt bei diesen Preisen (170€ pro 60qm) pro Jahr und rechne ruhig 20% der Fläche weg für Wirtschaftsgassen. Pro Jahr!! PRO Jahr!
Abgesehen davon, daß Bauern gerne Flächen zu solchen Projekten umwidmen, für die es sich nicht lohnt, sie zu verpachten oder sie selbst zu bewirtschaften, gibt es keine Feldfrucht oder ein anderes Geschäftsmodell (z.B. Parkplatz), wo man mehr Kohle erwirtschaften kann.
Der Bauer hat da mehr Ertrag als so mancher Alleinverdiener, der das ganze Jahr arbeitet.
Dafür ist es doch gar nicht so schlecht, Verträge aufzusetzen, die Parzellen auszumessen jedes Jahr wieder neu, zu bewerben, zu zeigen und für das Gießwasser zu sorgen (auch das geht sehr einfach, wenn man will). Ja, und natürlich muß er den Betrag auch noch versteuern. Habe ich schon betont, daß man das pro Hektar rechnet?
Das ist für den Bauern/Grundstückseigentümer kein Geld, für die Parzellenpächter ist es ein Schnäppchen.
 
@Angua:
Doch auf den 50qm kann ich auch Jungpflanzen anbauen. Aber die muss ich mir selber besorgen. Die Jungpflanzen auf den 10qm sind bereits im Preis mit drin.

@weidebirke:
Ich hatte mal so einen Acker da habe ich für 85qm 170 Euro bezahlt. Das war ein Biohof und von den 85qm war im Prinzip schon alles fertig bestellt, also Jungpflanzen waren drauf und Saatgut in der Erde.
Im bin mir sicher, dass der Landwirt da nicht mit einem 0 Geschäft aus der Nummer raus geht. Der wird schon entsprechend dran verdienen. In Deutschland liegen auch keine Äcker brach und verkommen. Den Acker zeigen muss er nicht. Da kann man sich auch alleine die Parzellen anschauen. Und die Werbung relativiert sich ja wohl, wenn 200-300 dieser Parzellen vermietet werden.
 
Ja, denke schon. Jedenfalls habe ich schon öfters so riesen Äcker gesehen mit Parzellen drauf. Und die Leute haben ja gerade auch viel Zeit und suchen eine Alternative zum Urlaub.
 
@Angua:
Doch auf den 50qm kann ich auch Jungpflanzen anbauen. Aber die muss ich mir selber besorgen. Die Jungpflanzen auf den 10qm sind bereits im Preis mit drin.

@weidebirke:
Ich hatte mal so einen Acker da habe ich für 85qm 170 Euro bezahlt. Das war ein Biohof und von den 85qm war im Prinzip schon alles fertig bestellt, also Jungpflanzen waren drauf und Saatgut in der Erde.
Im bin mir sicher, dass der Landwirt da nicht mit einem 0 Geschäft aus der Nummer raus geht. Der wird schon entsprechend dran verdienen. In Deutschland liegen auch keine Äcker brach und verkommen. Den Acker zeigen muss er nicht. Da kann man sich auch alleine die Parzellen anschauen. Und die Werbung relativiert sich ja wohl, wenn 200-300 dieser Parzellen vermietet werden.
Ist das ein Solawi-Projekt gewesen damals?
 
Ich finde die Idee so etwas auszuprobieren total cool und gut.

Ist doch völlig egal ob du jetzt wo anders vielleicht 30 Euro sparen könntest.
Andere kaufen sich davon eine Handtasche 😉

Dabei Erfahrungen zu sammeln, an die frische Luft zu kommen und zusätzlich noch ein bisschen eigenes Gemüse zu haben... ist doch ne gute Kombination. Du gehst jetzt aber auch nicht gleich eine jahrelange Verpflichtung ein.
Habe auch einen Kleingarten und bewirtschafte davon so ca. 60- 80 m2. Das schafft man neben der Arbeit und vielleicht hast du ja Glück und die Parzellennutzer neben dir sind ganz ok und ihr wechselt euch mal ab... beim giessen oder ähnlichem.

Aber am Besten sofort beginnen... denn jetzt im Mai... kann noch viel in den Boden.
Kartoffeln , Zwiebeln, Bohnen, Möhren, Lauch, Salate usw.
Wenn der Boden gut ist und du vielleicht auch etwas Kompost drin hast oder bekommen kannst... geht auch ne Reihe Stabtomaten + Zucchini.
Schau dir die Lage vorher an... vielleicht kannst du dir ein Stück aussuchen.

Viel Erfolg!

Gruß Mia
 
@Angua:
Doch auf den 50qm kann ich auch Jungpflanzen anbauen. Aber die muss ich mir selber besorgen. Die Jungpflanzen auf den 10qm sind bereits im Preis mit drin.
Ok, versteh ich das richtig, auf 10 qm sind Jungpflanzen angebaut (welche?), die Du setzen kannst oder auch nicht.
Es ist aber kein gesondertes Anzuchtbeet, Folientunnel, Frühbeet, Ziehbeet mit Vlies oder gar ein Gewächshaus vorgesehen, wo Du Gemüse Deiner Wahl als Jungpflanzen herziehen kannst?
 
Wurde schon mal beschrieben:
Danke, das habe ich anscheinend überlesen. Kohlsorten (welche?) und Zuckermais also.
Da ist er jetzt aber recht "früh" dran.
Besser gesagt, das ist jetzt schon arg spät.
Es gibt mehrere Mischkulturmodelle mit Mais: eines ist Mais, Rankbohnen, Kürbisse, Ein anderes mit niedrigen Stabtomaten. Ich habe es auch einmal mit Gurken probiert, die haben sich aber mit den Sommerkürbissen tatsächlich nicht vertragen.
Kohl und Mais sind aber Starkzehrer. Ist denn der Boden so gut, daß man das jetzt noch in dieser Saison alles pflanzen kann? War da früher schon einmal ein Garten oder ist das jetzt das erste Mal? Kohl, egal welcher, pflanzt man nicht jedes Jahr in dieselbe Fläche, wenn man es vermeiden kann.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben