Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

geldbedarf einer studentin?

eine frage an euch...,die betroffen sind.

wie hoch ist der monatliche bedarf einer studentin in der regel?
ich denke da nicht an die miete-da diese ja von stadt zu stadt unterschiedlich ist.
sondern einfach nur wie viel habt ihr monatlich zur verfügung für studiengebühren,klamotten,bücher,lebensmittel,ausgehen,urlaub usw
ohne wohnkosten wie miete,nebenkosten ec.

ich dachte mit 1100 euro sollte der bedarf gedeckt sein-da ja auch noch einiges an miete usw hinzukommt- unsere bekannten ,die ebenfalls eine studierwillige tochter haben denken dies sei viel zu niedrig angesetzt und wir würden unsere tochter damit quasi zwingen zu arbeiten.

Ohne deine Tochter, oder die Tochter deiner Bekannten zu kennen, vertrete ich hier ganz klar folgende Aussage:

Deine Tochter und die andere Tochter sind verwöhnte Gören, die alles mit einem Blasebalg hineingepustet bekommen, bis es stopft und man dann mit letzer Kraft drücken muss, dass noch etwas mehr hinein passt!

Meine zwei Cent zu deiner Frage:

Adioz
 
ja, unterbietet euch doch alle, mit wie wenig geld ihr auskommt.

Genau das ist der Satz, der so mies ist! So einen Satz kann nur jemand bringen, der nie einen ernsthaften Hunger gelitten hat. Jemand, der immer bei Mutti etwas zu essen bekam oder sonst etwas...
Jemand, der sich noch nicht Nachts mit einem Schlafsack vor ein BAföG-Amt gelegt hat, weil er einfach nichts zu essen hatte aber nen seit Tagen schon nicht einmal mehr knurrenden Magen, weil da nichts zum knurren drin war.

ja, verniedlicht es doch alle, wie viel vom Studium ablenkendes Biegen und Brechen manch einer zu bewältigen hat, was dem Gedanken der Chancengleichheit lange nicht gerecht wird !
 
was weisst du schon über mich? ich musste die erste zeit des studiums in meinem zelt verbringen, weil es keine wohnungen mehr gab! muss ich das explizit schreiben, damit du nicht ausfallend wirst oder meinen beitrag überhaupt ernst nimmst, weil es für dich anscheinend nur schwarz und weiss gibt? in ar*** geschoben oder klapperarm?
denk mal über deinen beitrag nach!
schönen tag noch.
 
was weisst du schon über mich? ich musste die erste zeit des studiums in meinem zelt verbringen, weil es keine wohnungen mehr gab! muss ich das explizit schreiben, damit du nicht ausfallend wirst oder meinen beitrag überhaupt ernst nimmst, weil es für dich anscheinend nur schwarz und weiss gibt? in ar*** geschoben oder klapperarm?
denk mal über deinen beitrag nach!
schönen tag noch.

Du widersprichst dich selbst. Extremes sich selbst widersprechen...
Du solltest dir noch einmal durchlesen, was du oben geschrieben hast!
 
Also um die 1300€ unterhaltskosten im Monat find ich schon bissl viel.
Ich wohne in einer der teuersten Städte was Mietpreise angeht und bin bei meiner Studentenbude mit 350€ monatlich dabei. Hinzu kommen für mich 50€ Internet und Telefon. Wenn ich wie Fürst lebe und 2mal die Woche feiern gehe, hab ich rund 400€ sonstige Ausgaben + Lebensmittel. Hinzu kommen 100€ Studiengebühren monatlich.

Macht insgesamt: 900€

Und dann kann man eigentlich nicht mehr Geld "verprassen"!!
Meine Eltern tragen 60% der Kosten, für den Luxus darüber hinaus muss ich selbst aufkommen.
Ich denke es kann nicht schaden als Student nebenbei ein bisschen Geld zu verdienen, dann lernt man auch besser damit umzugehen.
 
ich verstehe zwar, dass diese unterhaltung auch leute mit wesentlich weniger
ich sage mal nicht "geld in der tasche", sondern "durchsatz" lesen.
dass meine ausgaben daher als sehr hoch empfunden sind, kann ich dann
ebenfalls akzeptieren. diese allerdings zu kritisieren zeugt einfach nur
von zu geringer analysetiefe.

ja, ich gebe nun mal zwischen 1100 und 1300€ pro monat aus.
dafür arbeite ich neben meinem studium so gut wie vollzeit
und zahle auch mächtig steuern, aus welchen im endeffekt
auch solche geschichten wie bafög finanziert werden.

ja, es bleibt unterm strich wenig in der tasche. ich feiere
bisschen zuviel, aber aus irgendwas muss ich meine energie schöpfen.
jedem das seine.

jetzt mal kurz überlegt. wo könnte ich bitte ausgaben sparen.

miete. nein.

kv. muss gezahlt werden. das ist nun mal so. wenn mir jemand
hierbei sagt, ich SOLL bitte in eine gesetzliche wechseln, dann
sage ich knallhart: nein. ich leiste was und dafür will ich was zurückhaben.
ich verstehe auch die leute nicht, die nichts leisten WOLLEN (nicht können, da
ist ein gewaltiger unterschied).

essen. bin mit 5€ am tag dabei. das sind 2 kantitenmahlzeiten.
selbst kochen habe ich keine zeit, daher kann ich hier auch kaum was einsparen.

studententicken. nein. und das ist für mich die billigste transportmöglichkeit.

telefon/handy/internet. wenn ich mich zusammenreisse, dann könnte ich
darin 20€ sparen. mehr geht leider nicht, da ich aus beruflichen gründen viel
mit leuten kommunizieren muss.

weggehen. mit sicherheit kann ich das lassen. was ich auch während
der klausurzeiten tue. da gehe ich auch nicht arbeiten und lebe aus sonstigen
einnahmen. genau da entsteht dann der "kartoffelmonat".

wenn mir jemand naiv erzählt, er ist als student "nur" mit 350€ im monat dabei,
dann vergisst er bei seiner erzählund die miete, die versicherung, den
studententicken usw. und insbesondere die kleinen netten geschenke der eltern.
 
Ähm...dein Fach muss ziemlich anspruchslos sein, wenn du
1. Vollzeit arbeiten kannst nebenher und
2. noch feiern gehen kannst
Das, was die Vorschreiber an dir kritisieren, ist nicht, dass du so viel Geld hast, sondern dass du von "Kartoffelmonat" schreibst mit einem Einkommen von 1100€...

Mein Mann und ich leben derzeit zu zweit! von oben genannten Betrag. Ich in ner schulischen Ausbildung, er im studium.
OHNE mami und Papi hintendran und mit Miete, KV und den üblichen Mussausgaben. Dafür mit Studentenkredit und bildungskredit und kindergeld.

du musst dich nicht hier rechtfertigen wie du dein Geld ausgibst, aber erzähle dann bitte nichts von "Kartoffelmonaten" wenn du -im Vergleich zu anderen Studenten- im Geld schwimmst.

Immerhin arbeitest du für deinen Luxus und kriegst es nicht in den Hintern geschoben.
 
wow, 1.100€ im monat?
also ich studiere im 9.semester u. hatte immer so zwischen 500 und 600€ (ohne miete) im monat u. bin bisher damit auch ganz gut ausgekommen. davon habe ich alles selbst bezahlt, da meine eltern mich nicht unterstützen können.
da ihre tochter anscheinend einen anderen lebensstandard hat u. sie wohl aus bayern kommen, würde ich da noch was raufschlagen, so dass man bei 800€ angelangt. von studiengebühren sehe ich mal ab, da dies überall anders geregelt ist u. es diese bei uns noch nicht gibt.
allerdings würde ich ihnen raten, ihrer tochter nicht zu viel zu geben, da man lernen muss, mit geld umzugehen. eine studentische nebentätigkeit würde ich auch empfehlen, da man daraus viel lernen kann. es muss ja keine extreme buckelabeit sein, so dass die uni zu kurz kommt. sondern es gibt auch für studenten interessante jobs, z.B. als Hiwi direkt an der uni oder in den semesterferien jobben.
habe bisher selten studenten kennengelernt, die soviel zur verfügung haben.
also, fazit: wenn ich es mir später als mutter leisten könnte, würde ich meiner tochter das studieren so ermöglichen, dass sie freude dran hat u. nicht nur schauen muss, wie sie über die runden kommt. aber mir wäre genauso wichtig, dass sie lernt, mit geld umzugehen und dass studieren etwas kostet.
 
Hier gibts ja wirklich interessante Zahlen zu lesen 🙂
Ich glaub, gigi hat mittlerweile einen sehr guten Überblick gewinnen können, und der Thread ist ja nun auch schon "etwas" älter - möchte trotzdem meinen Senf noch hinzugeben.
Ich finde, der Betrag, den ein Kind von seinen Eltern während des Studiums bekommt ist gar nicht so entscheidend, sondern das Gefühl, das man dem Kind damit vermittelt.
Ich lebe zur Zeit von etwas über 350 Euro monatlich, all inclusive, abgesehen von der Krankenversicherung (Studiengebühren gibt's hier nicht, nur rund 100€ Semesterbeitrag). Damit kommt ich ausgesprochen gut klar, weil ich weiß, dass
1. diese Situation zeitlich klar begrenzt ist (Motivation!),
2. ich jederzeit jobben gehen kann, wenn ich mehr Geld brauche/will,
3. ich im Notfalle immer Hilfe bekommen würde, zumindest im zweistelligen Bereich wäre das gar kein Thema. Das war allerdings bisher noch nie notwendig, worauf ich sehr stolz bin.

Ganz ehrlich, so lange ich mich auf diese Punkte verlassen kann, würde ich gar nicht deutlich mehr Geld haben wollen. Klar, so 500 Euro wären schon klasse 😉
Aber 1100?! Davon würde eh die Hälfte aufs Sparkonto wandern ^^

Ich hatte früher, als ich noch bei meinen Eltern gelebt hab totale Angst, dass ich finanziell nicht zurechtkommen könnte, sobald ich auf mich allein gestellt wäre. Ich hatte einfach überhaupt keine Ahnung, was das Leben so kostet, und vor allem meine Mutter hat mir immer wieder eingeredet, das sei alles viiieel teurer, als ich so denke... hätten sich meine Eltern es leisten können, mir ~1000 Euro im Monat zu zahlen, hätte ich jetzt wahrscheinlich immer noch diese Angst, abzustürzen, sobald das Geld von ihnen nicht mehr kommt, denn am Ende des Monats wäre ich ja garantiert trotzdem auf Null gewesen 🙂
Und deshalb bin ich so unheimlich dankbar dafür, dass ich mich jetzt gerade immer wieder neu davon überzeugen darf, dass es auch mit wenig geht (bin ja quasi sogar unter Hartz IV-Satz, wie viele Studis). Gut sogar, ich hab ein eigenes Zimmer mit Bad, muss nie hungern und geh auf jede Party, auf die ich Lust habe.
(Natürlich ginge das nicht in jeder Stadt, aber ich denke, mit 700 oder höchstens 800 Euro kommt man überall lockerstens klar.)

Gigi, ich würde Deiner Tochter von Herzen wünschen, dass sie diese Erfahrung auch machen darf. Ich finde, das "Knapsenmüssen" und kreative Sparen gehört zum Studieren einfach dazu! Ich glaube, Deine Tochter würde viel verpassen, wenn Du sie einfach so weiterleben lassen würdest wie bisher.
Was Du Dir im Gegensatz zu anderen Eltern leisten kannst ist, ihr die absolute Sicherheit zu geben, dass sie in kein finanzielles Loch ohne Boden fallen kann und wegen eines dummen Fehlers womöglich ihr Studium schmeißen muss, und diese Sicherheit ist alleine schon Gold wert, die solltest Du sie fühlen lassen.
Und vielleicht gibst Du ihr nach der bestandenen Zwischenprüfung (oder wie heißt das bei den Lehrämtlern, erstes Staatsexamen?) einen schönen Mutter-Tochter-Urlaub aus oder so? 🙂 sowas scheint ihr ja weit mehr zu bedeuten als Geld, wie Du in Deiner kleinen Geschichte erzählst.

Alles Liebe!
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben