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geldbedarf einer studentin?

hallo...ich bin selbst studentin und habe im monat 550 € zur verfügung von denen alleine 300 € für miete abgehen...

ich gehe in den semesterferien immer arbeiten und komme so gut zurecht...
natürlich ist es manschmal etwas knapp, aber mehr geld kann mir meine mutter auch nicht geben...

slebst ein freund, dessen eltern sehr wohlhabend sind bekommt im monat nur 700€...un der hat immer geld....

also 1000 € völlig übertrieben!!!!!
 
Ein wirklich interessantes Thema. In der monatlichen Zeitschrift vom örtlichen Studentenwerk wird einmal im Jahr (??) eine Sozialerhebung erwähnt, bei der etwa ein Betrag von 800-900 Euro (bin mir da gerade nicht ganz sicher) herauskam, der den Studenten monatlich im Durchschnitt zur Verfügung steht. Dabei gaben einige die hier genannten relativ niedrigen Zahlen an, aber auch ebenso viele (auch hier bin ich unsicher, aber es lag auf jeden Fall eine große Streuung vor) eine ähnliche Summe wie die der Threadstellerin. Letztere haben sich hier ja gar nicht zu Wort gemeldet. Leider waren diese Zahlen nicht an den Lebenshaltungskosten in der jeweiligen Stadt relativiert.

Ich selbst habe im Grundstudium 500 Euro zur Verfügung gehabt (etwa 300 Bafög, 150 Kindergeld und 50 von meinen Eltern) - das war bei einer Miete von 270 Euro (plus Strom, GEZ, Telefon, Internet) schon manchmal recht knapp.
Nach dem Grundstudium bin ich ins Wohnheim gezogen und liege nun bei etwa 200 Euro für alle genannten Posten. Dadurch hat sich meine finanzielle Lage deutlich entspannt, zumal ich seit dem 6. Semester ein/zwei Jobs neben dem Studium mache, und nicht nur sporadisch Nachhilfe gebe. Das Geld spare ich, leiste mir einen Urlaub, Bücher für das Studium, die nicht unbedingt notwendig wären, etc. Und ich genieße diese (finanzielle) Freiheit ziemlich - allerdings um so mehr, da ich sie eine Weile nicht hatte. Einen guten Käse oder auch einmal ein Buch zu kaufen bereitet mir heute viel mehr Freude als früher, wo ich solche Extras noch locker vom Taschengeld bezahlen konnte.

Kurzum: Solange man es sich leisten kann, ist es doch völlig in Ordnung und (wie oben ausgeführt) offenbar auch gar nicht so selten, eine solche Summe zur Verfügung zu haben. Geld ist kein unwesentlicher Faktor, um das Leben angenehmer zu gestalten. Und ein angenehmes Leben ist doch etwas, was wir alle wollen. Was den persönlichkeitsbildenden Aspekt des ganzen betrifft - eine Lernerfahrung in Bezug auf das Auskommen mit wenig Geld und den Gewinn an Freude über scheinbare Kleinigkeiten - nun, das ist eine genauso persönliche Einstellungs- und Entscheidungssache, wie die geführte Diskussion über den pädagogischen Mehrwert von Holzspielzeug ggü. Plastik.
 
ich studiere auch,meine wohnung kostet 265 euro, das bezahlen meine eltern.
ansonsten krieg ich etwa 180 euro pro monat fürs Essen und so.
war in den sommerferine arbeiten und davon auf ich mir klamotten,usw...
reicht aber locker🙂
 
Hallo, war die Frage ernstgemeint?Das Doppelte des Baföghöchstsatzes und die Miete noch dazu? Wir halten unsere Kinder bestimmt nicht knapp, aber mit 600 Euro kommt unser Sohn
aus. Und noch eine Frage:Wieso braucht eine Student Geld zum "Ausgehen"??
 
Meine monatlichen Ausgaben als 28-Jahre alter Student sind:

- ca. 350€ für Miete, anteilige GEZ-Gebühren und Strom
- ca. 250€ für meine private KV
- anteilig ca. 100€ für die Studiengebühren (600€ pro Sem!)
- ca. 150€ fürs Essen
- ca. 100€ für die Transportkosten (Studententicket und 1x monatlich zu den Eltern)
- ca. 100€ für Telefon/Handy/Internet
- ca. 250€ fürs Weggehen und Alk.

Macht unterm Strich ca. 1300€.

Wenn ich einen "Kartoffelmonat" habe, dann lässt sich alles auf max. 1100€ reduzieren.
 
Boa, ich glaub, ich hab mich verlesen!!!!! 😱

1100 Euro????

Ich habe nachdem ich Miete und Stadtwerke und so gezahlt habe, von meinem Baföganspruch (525,-€ also nicht einmal die Hälfte) gerade mal 160 Euro über für Alles (von Zahnpasta über Essen, Klamotten und Klopapier), wenn ich es dann auch bekomme. Bis jetzt habe ich nur 3/5 des Bafög bekommen, da mein Vater zuzahlen soll und das nicht tut. Das bedeutet, dass mir pro Monat 200 Euro fehlen und das jetzt schon seit fast einem halben Jahr.

Entschuldige meine frustgeladene Antwort! Im Grunde wünschte ich, ich hätte auch angemessene Unterstützung! Und hey, wenn Du 1100,- Euro für Deine Tochter aufbringen kannst, dann mach das. Lass Dir aber nicht sagen, dass das zu wenig sei !!!

Studiengebühr und Semsterbeiträge lassen die Summe schon gut sinken. Dann muss sie sich ja wahrscheinlich auch krankenversichern und Fachbücher sind meist auch nicht gerade billig. Von daher ist es nicht so, dass ihr so viel bleibt, wie einer Vollbeschäftigten aber damit wird sie allemal gut auskommen können, wenn sie nicht auf Paris Hilton macht.

Lieben Gruß an eine gute Mutti
 
ja, unterbietet euch doch alle, mit wie wenig geld ihr auskommt. wie oft hatte ich diese diskussion bereits an der uni und am schluss kam raus, dass die eltern entweder die krankenversicherung oder die miete dann doch übernommen haben. oder die laborkosten oder studiengebühren werden von ihnen übernommen.
ich habs mit meinen eltern so gemacht: da ich durchschnittlich 35 wochenstunden habe, ist es nicht möglich, nebenher zu arbeiten (ausser mal an einem oder zwei samstagen im monat). ich könnte mich unmöglich selbst finanzieren. in den semesterferien arbeiten geht auch schlecht (ausser tagsweise), da die prüfungen über die semesterferien VERTEILT liegen. also habe ich mit meinen eltern einen vertrag abgeschlossen, dass sie mir jährlich einen gewissen betrag überweisen, mit dem ich alles bezahlen muss. diesen werde ich ihnen, wenn ich dann arbeite, zurückzahlen. finde ich persönlich gar keine schlechte idee, wenn die mittel vorhanden sind, denn man lernt, das geld einzuteilen und weiss, dass es gleichzeitig nur geliehen ist, geht also auch sorgfältiger damit um, denn je mehr am ende des studiums von diesem zinslosen darlehen übrig ist, desto kleiner sind die schulden. hab ich irgendwas übersehen?
liebe grüsse
 
Interessante Diskussion, habe zwar nicht alles gelesen aber man merkt dann doch deutliche Unterschiede.

Zunächst weiss ich, dass die Lebenshaltungskosten in Deutschland SEHR variieren können.
Beispiel: in HH bekommt man für 350,- ein WG-Zimmer.
Ich bekomme dafür eine 2-Zimmer Altbauwohnung.

Zieht man die Miete einmal ab, die doch sehr regionsabhängig ist, bleiben bei mir 500Euro für Heizung, Strom, Telefon, Internet, Essen usw.
Damit kann man sehr gut leben, ich brauche nebenbei nicht arbeiten gehen (kann auch nicht, da ich was Naturwissenschaftliches studiere) und im Vergleich mit anderen Studenten habe ich noch recht viel Geld.
Dafür bezahle ich weder Krankenkasse, noch Studiengebühren (700,- pro Semester).

Mein Ratschlag wäre, wenn man 1100,- bereit wäre zu Zahlen, dann gib deiner Tochter eine Summe, mit der sie ausreichend leben kann, aber bleibe im Rahmen dessen, was andere Studenten verbrauchen. Ich finde jeder Mensch sollte lernen, den Wert des Geldes schätzen zu lernen. Das geht nicht, wenn man soviel hat, dass man nicht rechnen muss. Dann gibt es später im Leben doch schnell mal böse Überraschungen wenn man mal sparen muss und es nie gelernt hat.

zum Vergleich: Lehrer im Referendariat erhalten rund 1000,-. Müssen davon aber nicht nur Wohnung, sondern meistens auch Auto und sämtliche Versicherungen zahlen. Das geht!

Vorschlag: Schau mal wie hoch im Studienort die Mieten sind (was willst du der Tochter bieten? WG? 1-ZWG? 2-ZWG), addiere 100,- für Nebenkosten und weitere 300,- für Lebensmittel, Kleidung, Telefon, Alkohol usw.

Damit kommt man hier auf etwa 750,-. Das haben auch viele Studenten, die arbeiten zur Verfügung. Das "gesparte" Geld kannst du dann zurücklegen für Studiengebühren, Versicherungen und Studienmaterial.

Ob das funktioniert, wirst du dann sehen. Bei Bedarf lässt sich der Betrag ja noch anpassen. Vorher würde ich aber über eine detailierte Aufstellung der monatlichen Kosten bitten. Denn kein Student brauch 250,- für Weggehen und Alkohol. Ehrlich. Davon können andere einen Monat lang ESSEN.

@StudentAusDemAll: werd erwachsen.
 
ja, unterbietet euch doch alle, mit wie wenig geld ihr auskommt. wie oft hatte ich diese diskussion bereits an der uni und am schluss kam raus, dass die eltern entweder die krankenversicherung oder die miete dann doch übernommen haben. oder die laborkosten oder studiengebühren werden von ihnen übernommen.
ich habs mit meinen eltern so gemacht: da ich durchschnittlich 35 wochenstunden habe, ist es nicht möglich, nebenher zu arbeiten (ausser mal an einem oder zwei samstagen im monat). ich könnte mich unmöglich selbst finanzieren. in den semesterferien arbeiten geht auch schlecht (ausser tagsweise), da die prüfungen über die semesterferien VERTEILT liegen. also habe ich mit meinen eltern einen vertrag abgeschlossen, dass sie mir jährlich einen gewissen betrag überweisen, mit dem ich alles bezahlen muss. diesen werde ich ihnen, wenn ich dann arbeite, zurückzahlen. finde ich persönlich gar keine schlechte idee, wenn die mittel vorhanden sind, denn man lernt, das geld einzuteilen und weiss, dass es gleichzeitig nur geliehen ist, geht also auch sorgfältiger damit um, denn je mehr am ende des studiums von diesem zinslosen darlehen übrig ist, desto kleiner sind die schulden. hab ich irgendwas übersehen?
liebe grüsse
Selbst von den Eltern Unterstützung bekommen und sich lustig drüber machen, wenn andere keine Unterstützung haben oder Eltern haben, die es sich tatsächlich nicht leisten können.
Deine Einleitung ist voll vor ´n A...
 
Selbst von den Eltern Unterstützung bekommen und sich lustig drüber machen, wenn andere keine Unterstützung haben oder Eltern haben, die es sich tatsächlich nicht leisten können.
Deine Einleitung ist voll vor ´n A...
Ich sehe nirgends in Gastin's Beitrag, dass sie sich lustig macht über Leute, die von den Eltern nicht unterstützt werden. Schliesslich schreibt sie auch "wenn die Mittel vorhanden sind". Hat sie irgendwo einen Betrag genannt? Woher willst du wissen, mit wieviel Geld sie auskommt? Könnte es sein, dass du die Idee mit dem zinslosen Darlehen nicht ganz verstanden hast?

Selbst habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass kaum jemand ehrlich ist, was seine finanzielle Situation anbelangt.
Wie steht es mit Banken, stimmt das Gerücht mit den Darlehen zu einem niedrigen Zinssatz? Oder ist das Zukunftsmusik?
 

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