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Geld oder Lebensfreude?

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Und vor allem hat der TO ja schon jahrelang gearbeitet und gut verdient, damit auch Steuern und Beiträge bezahlt. Also warum soll er sich die letzten Jahre noch abrackern, vor allem wenn man sieht, dass mehr und mehr Menschen in diesem Land auf Staatskosten leben, die noch NIE hier in die Kassen eingezahlt haben !!!!!!

Warum wird das eigentlich nie angesprochen ?? Ich zahle lieber für jemand wie den TO , als für Leute, die noch nicht mal unsere Sprache sprechen......

Gruss

Du hast recht.
 
Naja nur Hilfe von anderen finde ich persönlich nicht gut. Arbeitslosengeld ist ja die Hilfe von andern.
Aber sich abrackern für die Arbeit ist auch nciht gut.

Darum such dir einen Job der dir gefällt. Denn es gibt auch Jobs die Spaß machen. Kein Mensch mag putzen und kochen.

Wie wäre es mit Raumgestalter? Dekoratörin... wenn dir sowas liegt.

Warum sollte die TO NICHT die Hilfe anderer in Anspruch nehmen ? Sie hat immerhin schon jahrelang dafür gearbeitet und fleissig Beiträge gezahlt, die ihr auch zustehen.
Wenn man bedenkt , dass viele Menschen hier nach Deutschland kommen, die NIE in unsere Kassen einbezahlt haben, nun aber auf Staatskosten schön ohne Arbeit auskommen ..warum dann nicht erst recht jemand wie der TO ???

Ich würde mir überlegen, was ein Schichtdienst über die Jahre auch an Stress und Belastung bedeutet - wenn ich in dem Alter wäre und es finanziell nicht nötig hätte, würde ich mich auch zur Arbeitsagentur begeben und die letzten paar Jahre auf lau machen. Immerhin hätte ich dann schon ein langes Arbeitsleben hinter mir !

Warum also nicht ???? Hartz 4 und die hoffentlich gut angelegen Ersparnisse etc müssten doch reichen...oder eben - falls der Arbeitswunsch doch noch so gross ist- erstmal auf Teilzeit reduzieren - dann weitersehen und gegebenfalls ganz aufhören . Ich würde auch mal beim Arzt vorsprechen und schon mal mit Burn-Out etc. anfangen, das kann bei einer späteren Krankschreibung ganz nützlich sein .... ( Kur ? )

LG Janina
 
@ TE

Hast du wenigstens versucht, dich anderweitig mal umzusehen und zu bewerben? Ich würde da nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und es nicht mal versuchen, weil du befürchtest, in deinem Alter bekommt man keine neue Stelle mehr.

Wenn du einen guten Hausarzt hast, kann ich mir nicht vorstellen, dass der dich nicht ernst nimmt, wenn du ihm sagst, dass deine Arbeit im Moment eine anscheinend riesige Belastung für dich ist. Es liest sich für mich so, als hättest du eine depressive Phase, das sollte man ernst nehmen.

Was macht dich bei deiner Arbeit genau fertig? Ist es das Betriebsklima? Die Aufgabenbereiche? Bekommst du zu viel Arbeit aufgeladen? Oder ist es der Schichtdienst?

Ich würde auch mal mit dem Chef darüber reden, wenn es Probleme sind, die man vielleicht mit einem gemeinsamen Gespräch klären könnte, oder hast du das schon? Wenn das nichts bringt, sollte man sich umso mehr nach einem neuen Job bemühen und ja, auch neue Perspektiven entwickeln. Die gibt es nämlich auch noch mit 60.

So depressive Phasen, oder wo das Leben in einem schwarzen Loch feststeckt, sind richtig schlimm. Aber es ist auch kein Grund, dauerhaft stehenzubleiben und eine Arbeitslosigkeit anzustreben. Das sollte keine Dauerlösung sein.

Ich ganz persönlich finde es nicht in Ordnung, Arbeitslosigkeit anzustreben, ohne vorher andere Optionen versucht zu haben, wie einen anderen Job zu finden, oder mit dem Chef der jetzigen Stelle zu reden oder eben einen Arzt aufzusuchen und über den großen Leidensdruck zu sprechen und die Belastungen, die das alles mit sich bringt.

Auch wenn ich nicht weiß, ob das möglich wäre, bzw. was das mit sich bringt: könntest du auch eine Frührente anstreben?

Und mal wieder ein guter Beitrag von unserem Findefuchs 🙂.

Wenn du keine Kraft mehr hast, dann solltest du tatsächlich vielleicht ein Beratungsangebot in Anspruch nehmen, um zu prüfen, ob es in Richtung Depression oder Burn-Out geht.

Also hole dir Hilfe und prüfe deine möglichen Optionen, es gibt einen Grund, die letzten Arbeitsjahre zufrieden zu verbringen, schließlich stehst du noch nicht auf dem Abstellgleis und kannst mit deiner Erfahrung noch einiges bewegen.

Ich war auch etwas in diesem Trott gefangen, das erlebt wohl jeder von uns im Laufe seines Arbeitslebens.
Mir hat wirklich geholfen, dass ich mir in der Freizeit eine neue Leidenschaft aufgebaut habe mit einem neuen Hobby.
Das heißt nicht, dass mit einem neuen Hobby alles in Ordnung ist, aber ich habe in der Analyse gemerkt, dass mir einfach etwas anderes im Leben gefehlt hat und bin seitdem viel ausgeglichener.

Man müsste auch etwas mehr über deine Arbeit wissen. Wie viel arbeitest du in der Woche, ist dein Job eher körperlich oder psychisch anstrengend? Hast du Ärger mit Kollegen? Magst du deine Tätigkeit nicht? Wie ist dein Chef? Wie Findefuchs sagt, du musst deine Situation analysieren.
 

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