1234567ieben
Mitglied
Ach, herrlich, wie ich solche Debatten liebe.
Pepita hat das schön formuliert: Es gibt in jedem Lager Leute, die meinen ihre Ideologie und ihre Ansichten seien das einzig Wahre, und schießen in ihrem daraus entspringenden Radikalismus und Fanatismus damit weeeeiiiit über das Ziel hinaus.
Das ist bei Feministen genauso der Fall wie bei allen anderen Bewegungen. Wenig überraschend übrigens.
Ich finde es gut wie beide Seiten argumentieren, vor allem Blackjack und Findefuchs. Blackjack hat damit recht, wenn er sagt, dass sich bei einigen Feministinnen eine Art ungesundes Männerfeindbild manifestiert hat. Vor allem im sogenannten 3rd Wave Feminism.
Interessanterweise stimmt dort beispielsweise auch die Nummer mit dem Victim-Blaming. Frauen entmündigen sich dabei teilweise selbst, indem sie die Konsequenzen bestimmten unvernünftigen Handelns alleine in die Hände der anwesenden -hoffentlich- mündigeren Männer legen: Etwas, dass sie bei ihren eigenen Kindern nicht einmal zu denken wagten.
Allerdings funktioniert die Welt leider so nicht. Und das hat oft nichts mit dem Geschlecht zu tun. Wenn ich mich als Mann in einer üblen Gegend herumtreibe, muss ich genauso mit negativen Konsequenzen rechnen wie als Frau.
Findefuchs hat wiederum recht, wenn sie sagt, dass Frauen öfter weniger verdienen. Das liegt allerdings nicht am Verhandlungsgeschick, BlackJack, sondern an der Tatsache dass jeder wirtschaftlich denkende Arbeitgeber damit rechnen muss, dass Frau wegen einer Schwangerschaft mal länger ausfällt, selbst wenn sie sagt, dass keine Kinder geplant sind.
Dieser Faktor ist grade in der freien Wirtschaft nicht zu vernachlässigen.
Sexuell abwertendes Verhalten ist unbestritten auch öfter ein Thema in geschlechtsspezifischen Berufen. Das habe ich selbst erlebt.
Frauen und Männer SIND nunmal biologisch unterschiedlich. Wäre das nicht so, müssten wir uns beispielsweise nicht um Kuckuckskinder, Sorgerechts- und Unterhaltsgeschichten streiten.
Wir sollten uns allerdings als BEIDE Geschlechter mal überlegen, wo uns beispielsweise der kollektive, uns entmündigende Schönheitswahn hinführen soll. Überall wird herumgejammert dass Frauen in der Werbung doch immer so schlank und makellos sein. Wann habt ihr bitte das letzte Mal auf einem Plakat einen NORMALEN, oberkörpefreien Mann OHNE Sixpack gesehen? Zur Info: Sixpack ist unter 10% Körperfett sichtbar (das dürfte für die meisten von uns hier im Forum schwer zu machen sein)... WENN man denn überhaupt die richtige Sehnenlage dazu hat.
Wir sollten uns ALLE überlegen, wir in einer medial überfluteten, dauervernetzten Welt ECHTE Menschen bleiben können. Mit Bauch. Mit Akne. Mit Augenringen.
Fanatismus gab es immer, und es wird ihn immer geben, so lange es Menschen gibt. Sich dann in Haarspaltereien zu ergehen ob getrennte Shampoos für Männlein und Weiblein gerechtfertigt sind, ist doch, mit Verlaub gesagt Kinderkacke.
Wir sollten uns, unabhängig unseres Geschlechtes als Gesellschaft voranbringen, und uns nicht gegenseitig die Sandförmchen klauen, in der Vergangenheit leben und uns absurde, niemals abschließend zu klärende Paradoxons und Schuldfragen zuwerfen.
Das ist mindestens genauso dämlich, wie sich herumzustreiten, wer von uns den besseren Gott hat. Ich empfehle diesbezüglich übrigens jedem Lessing und Kant.
Wir sollten nicht nur für die unterdrückten Frauen in dritte Welt Ländern etwas tun, sondern für ALLE Menschen, wenn wir eine mündige Gesellschaft wollen, in der Feminismus und Meninismus absolut unnötig sind.
Männer sind oft ebenso Opfer starrer, altmodischer und unfunktionaler Gesellschaftsformen und Erwartungshaltungen.
So lange wir dort nichts FÜR DIE GESELLSCHAFT tun, brauchen wir nicht bei einem einzelnen Geschlecht anfangen, und schon gar nicht darüber diskutieren, wer wen zuerst mit der Schüppe gehaun hat.
Es wird hier in diesem Thread voraussichtlich keinen Konsens geben, vielleicht nicht einmal Schnittmengen. Ich bedaure das sehr.
Pepita hat das schön formuliert: Es gibt in jedem Lager Leute, die meinen ihre Ideologie und ihre Ansichten seien das einzig Wahre, und schießen in ihrem daraus entspringenden Radikalismus und Fanatismus damit weeeeiiiit über das Ziel hinaus.
Das ist bei Feministen genauso der Fall wie bei allen anderen Bewegungen. Wenig überraschend übrigens.
Ich finde es gut wie beide Seiten argumentieren, vor allem Blackjack und Findefuchs. Blackjack hat damit recht, wenn er sagt, dass sich bei einigen Feministinnen eine Art ungesundes Männerfeindbild manifestiert hat. Vor allem im sogenannten 3rd Wave Feminism.
Interessanterweise stimmt dort beispielsweise auch die Nummer mit dem Victim-Blaming. Frauen entmündigen sich dabei teilweise selbst, indem sie die Konsequenzen bestimmten unvernünftigen Handelns alleine in die Hände der anwesenden -hoffentlich- mündigeren Männer legen: Etwas, dass sie bei ihren eigenen Kindern nicht einmal zu denken wagten.
Allerdings funktioniert die Welt leider so nicht. Und das hat oft nichts mit dem Geschlecht zu tun. Wenn ich mich als Mann in einer üblen Gegend herumtreibe, muss ich genauso mit negativen Konsequenzen rechnen wie als Frau.
Findefuchs hat wiederum recht, wenn sie sagt, dass Frauen öfter weniger verdienen. Das liegt allerdings nicht am Verhandlungsgeschick, BlackJack, sondern an der Tatsache dass jeder wirtschaftlich denkende Arbeitgeber damit rechnen muss, dass Frau wegen einer Schwangerschaft mal länger ausfällt, selbst wenn sie sagt, dass keine Kinder geplant sind.
Dieser Faktor ist grade in der freien Wirtschaft nicht zu vernachlässigen.
Sexuell abwertendes Verhalten ist unbestritten auch öfter ein Thema in geschlechtsspezifischen Berufen. Das habe ich selbst erlebt.
Frauen und Männer SIND nunmal biologisch unterschiedlich. Wäre das nicht so, müssten wir uns beispielsweise nicht um Kuckuckskinder, Sorgerechts- und Unterhaltsgeschichten streiten.
Wir sollten uns allerdings als BEIDE Geschlechter mal überlegen, wo uns beispielsweise der kollektive, uns entmündigende Schönheitswahn hinführen soll. Überall wird herumgejammert dass Frauen in der Werbung doch immer so schlank und makellos sein. Wann habt ihr bitte das letzte Mal auf einem Plakat einen NORMALEN, oberkörpefreien Mann OHNE Sixpack gesehen? Zur Info: Sixpack ist unter 10% Körperfett sichtbar (das dürfte für die meisten von uns hier im Forum schwer zu machen sein)... WENN man denn überhaupt die richtige Sehnenlage dazu hat.
Wir sollten uns ALLE überlegen, wir in einer medial überfluteten, dauervernetzten Welt ECHTE Menschen bleiben können. Mit Bauch. Mit Akne. Mit Augenringen.
Fanatismus gab es immer, und es wird ihn immer geben, so lange es Menschen gibt. Sich dann in Haarspaltereien zu ergehen ob getrennte Shampoos für Männlein und Weiblein gerechtfertigt sind, ist doch, mit Verlaub gesagt Kinderkacke.
Wir sollten uns, unabhängig unseres Geschlechtes als Gesellschaft voranbringen, und uns nicht gegenseitig die Sandförmchen klauen, in der Vergangenheit leben und uns absurde, niemals abschließend zu klärende Paradoxons und Schuldfragen zuwerfen.
Das ist mindestens genauso dämlich, wie sich herumzustreiten, wer von uns den besseren Gott hat. Ich empfehle diesbezüglich übrigens jedem Lessing und Kant.
Wir sollten nicht nur für die unterdrückten Frauen in dritte Welt Ländern etwas tun, sondern für ALLE Menschen, wenn wir eine mündige Gesellschaft wollen, in der Feminismus und Meninismus absolut unnötig sind.
Männer sind oft ebenso Opfer starrer, altmodischer und unfunktionaler Gesellschaftsformen und Erwartungshaltungen.
So lange wir dort nichts FÜR DIE GESELLSCHAFT tun, brauchen wir nicht bei einem einzelnen Geschlecht anfangen, und schon gar nicht darüber diskutieren, wer wen zuerst mit der Schüppe gehaun hat.
Es wird hier in diesem Thread voraussichtlich keinen Konsens geben, vielleicht nicht einmal Schnittmengen. Ich bedaure das sehr.