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Geh mir einer weg mit Christen... :((

  • Starter*in Starter*in +Atsirhc*
  • Datum Start Datum Start
Christen sind nunmal nicht gleich Christen. Viele verstehen das leider nicht und sind sich nichtmal der Doppelmoral bewusst, die sie verbreiten.

Ich habe mal eine Wohnung verloren wegen eines Christen, der sich auch genau gegensätzlich zu dem, was er gepredigt hat verhalten hat.

Solche Menschen wie von dir beschrieben gibt es auch in allen Glaubensrichtungen. Religion werden dann schädlich, wenn einige ihre Ansichten dazu versuchen mit brutalen Mitteln (auch verbal), andere zu bekehren.

Allerdings muss sagen, auch wenn ich selbst "gottlos" bin, dass du hier zu den Usern zählst, bei denen ich es gut finde, wie du mit deinem Glauben umgehst.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Wohnungssuche, ich kann mir vorstellen, dass dies eine unangenehme Situation ist. Mehr kann ich leider auch nicht sagen.
 
Wir haben die selbe Erfahrung gemacht wie du, Christaluise.

Wir waren einmal sehr aktive Gemeindemitglieder. Mein Mann spielte in der Gemeindeband und half bei allen Technikproblemen. Ich baute bei der Haupt- sowie bei der Tochtergemeinde den KiGo auf. Wir leiteten gemeinsam einen Hauskreis, aber als wir mal Hilfe brauchten, war keiner da, trotz jahrelanger Gemeindearbei/-zugehörigkeit und engen Kontakt.
Als mein Stiefvater starb, brachen sehr viele Verletzungen wieder auf. Meine Mutter wurde manisch depressiv und mein kleiner Bruder hatte nur mich als Stütze. So wie ich bin eben arbeitete ich mich immer mehr in ein Burnout hinein. Selbst als es soweit war dass ich zusammenbrach, half keiner der Gemeindemitglieder. Nicht einmal die zwei Leiter die psychologisch ausgebildet sind und in der Diakonie arbeiten und deswegen einen Burnout hätten erkennen müssen. Sie sahen einfach zu und fragten nicht einmal ob man mir helfen könnte und mein Mann war mit der gesamten Situation völlig überfordert. Der Einzigste Christ der uns glaubenstechnisch durch die schwere Zeit half, ist Till, ein Freund der am anderen Ende von Deutschland lebt. Mein Glauben hat sich dadurch stark verändert. Ich kann einfach nicht mehr glauben dass Gott seine Kinder leitet. Ich verstehe dich vollkommen dass du enttäuscht bist.

Kanja
 
Das ist natürlich typisch...Christliche Menschen sind nunmal keine Heiligen... nur weil sie sich einem Glauben verschrieben haben...das merkt man jeden Tag 😱

Höre auf dein Herz, welcher Mensch dir wirklich wohl gesonnen ist und nicht auf den Glauben !

Das macht niemanden besser...ich sag nur die ach so enthaltsamen katholischen Priester...*hust*

Gehe deinen Weg mit wahren Freunden!! 😱
 
Eine wahre religiöse Praxis fußt auf Moral. Und dieselbe ist stets bemüht, das höchste Ziel mit maximalem Engagement zu verwirklichen.


 
ich denke, es ist schwierig, das zu verallgemeinern.
Leider handeln Christen nicht immer so, wie das dem Vorbild von Jesus entsprechen würde.
Ich hab allerdings auch sehr, sehr positive Erfahrungen innerhalb von Gemeinde/ bzw. christlichen Gemeinschaften machen können.
Bei uns beispielsweise läuft zwar vieles sehr menschlich-schief, aber das gegenseitige Helfen klappt immer. Da ist keiner der bei einem Umzug alleine da steht, da ist keiner, der alleine gelassen wird.
Ein schönes Beispiel hab ich aus der Studentenzeit, als ein nicht-christlicher Student in Schwierigkeiten gekommen ist und plötzlich ohne Wohnungseinrichtung da stand. Der hatte eine Freundin, die in einer christlichen Gruppe war. Und die haben spontan in ihren eigenen Wohnung geguckt, was sie abgeben können und zum Schluß war alles da - Kühlschrank, Waschmaschine, Geschirr, Töpfe... und Gemeinschaft... und zwar bedingungslos.

Christa, was erwartest du denn? Was würdest Du Dir wünschen?

Ich kann mir das bei uns und auch bei anderen Gemeinschaften, die ich kenne nicht vorstellen, dass man wirklich hängen gelassen wird. Aber es ist ja auch schwierig, Dir zu helfen, oder? Vieles schließt du von vorneherein aus.. Gerade mit den Tieren - das zeichnet sich ja auch hier im Forum ab.
Und eine Not"aufnahme" ist ja auch noch nicht aktuell, oder? Vielleicht findest du bis dahin ja was - daran glaube ich übrigens ganz fest.

Ich finde z.B. dass ein Quartier mit Tieren keine Hilfeleistung ist, die ich von jedem erwarten würde. Einer anderen Person für eine unbestimmte Zeit Quartier zu geben ist ja eine Sache - selbst das bringt ja Unruhe und auch Arbeit in einen Haushalt. Mit zwei Tieren gestaltet sich das ja noch schwieriger. Ginge bei mir zum Beispiel gar nicht wegen Tierhaarallergie. Andere haben selber Haustiere, wo die Kombination nicht stimmt.

Ich erinnere mich, dass selbst hier im Forum ganz konkrete Hilfeangebote gemacht wurden, ganz direkte Vorschläge, was Wohnungen betrifft... und alles ging nicht...

Christen sind alle nur Menschen... Nobody's perfect.


Nichtsdestotrotz, Christa, wünsche ich Dir von Herzen, dass sich die Wohnungssituation für Dich zufriedenstellend löst! Und ich bete dafür.

Alles Liebe

Sori

P.S.: Gottes Wege sind kreativ... Warum sollte er nicht Hilfe durch Rockfreunde statt durch Christen schicken? Warum sollten auch Rockfreunde schlechtere Menschen sein? 🙂
 
Hallo Christa!
Habe schon geschluckt, als ich ausgerechnet von dir diesen Threadtitel gelesen habe😉.

Ich selber bin ja mit der katholischen Kirche aufgewachsen, Pfarrer und Nonnen sind bei uns ein- und ausgegangen. Was ich da miterlebt habe, das hat mir gelangt.
Die Pfarrer in jedem Ort ne Freundin, aber richtig schlimm waren die alten Jungfern, so viel Bösartigkeit auf einem Haufen, das muß man erstmal finden..
Allerdings habe ich auch gute Erfahrungen mit den Kirchenleuten gemacht, meine Tochter ging auf eine Schule der Benediktinerinnen, und da waren wirklich fitte, tatkräftige und gute Frauen dabei.
Meine Mutter ist auch ein herzensguter Mensch, obwohl sie regelmäßig in die Kirche geht🙂

Wer darf sich überhaupt Christ nennen?

Ich setze einen guten Christen nicht mit der Kirche gleich, sondern einfach, daß ein Mensch sich bemüht, ein guter Mensch zu sein, und da steht für mich so manche Prostituierte weit über manchem Bischof..

Und bei den Kirchgängern/Kirchenleuten gibt es heute wie früher viele, die keine guten Menschen sind.
Und es gibt eben auch welche, die gut sind.
Allein die Tatsache, daß jemand in der Kirche ist, macht den Menschen auf jeden Fall nicht zu einem guten Menschen!

Tut mir jetzt persönlich leid für dich, daß du bei deiner Kirchengemeinde so Pech hattest!
 
Für was braucht man schon Christentum um Hilfsbereitschaft zu zeigen?

Ich kannte mal einen selbstgenannten Christen. Er war eine falsche, bösartige und intrigante Ratte. Gab sich aber oberflächlich als nett und hilfsbereit. Das Kreuz um den Hals. Für mich ist so was absurd und lächerlich.
 
hallo Christaluise,

das ist ja übel mirt der Kündigung der Wohnung. Versuchs mal bei Genossenschaften übers Internet, so hab ich meine jetzige Wohnung bekommen. Tageszeitung, kostenloses Sonntagskäseblatt, und überall erzählen, Du suchst ne wohnung. Das spricht sich rum und irgendwer kennt wen, der weiss wo eine wohnung frei wird.

zum Thema Christen: ich bin ein moderner weltoffener Christ, und da ich für das Recht auf Abtreibung bin, wird mir von Hardcore Christen das Christsein abgesprochen.Auch in anderen Themen sind sie mir zu heftig, fundamentalistisch eben. Dieses streng nach Bibel leben, nicht mehr selber denken sondern immer wegen jedem Pup zu beten und die bibel ran zu ziehen, nee nicht mein Ding. Mein Gefühl ist meine Entscheidungsgrundlage, fühl ich mich bei Gedanken an etwas gut oder nicht, und dann entscheide ich. Auch wenn ich genug Fehler mache, es sind MEINE Erfahrungen, daraus kann ich was aufbauen, als mich von Ratschlägen der Christen manipulieren zu lassen.Ganz übel sind diese Bekehrungsversuche, von wegen: Du musst dies und das, sonst landest du in der Hölle usw

Ich bin ehrlich und direkt, versuche ein guter Mensch zu sein, auch wenn ich durchaus mal kratzbürstig und zickig sein kann, das Leben christlicher Werte, so weit ich es eben kann.

Ich war eine Zeitlang in Gemeinden aktiv, bin aber dann davon abgekommen, weil mir das alles zu streng und hardcore war.

LG Gatinha
 

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