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Gegnerischer anwalt:Kündigung!

H

hutab

Gast
Allererstmal, am 14.9.07 hat mir meine firma gekündigt (ORDENTLICHE) zum 30.3.08 bin betriebsrat u. 18 jahre dort beschäftigt.
Der anlass die betreffende einrichtung würde geschlossen bzw. als Stiftung weiterbetrieben oder sonst was, sagt ja nur eins aus, mich würden sie nicht mehr benötigen, mein arbeitsplatz würde wegfallen u. eine weitere arbeitsstelle stünde nicht bereit, das stimmt nicht, das ist lug u. trug!
Ja, mit leiharbeitern wäre schonbilliger!
Habe termingerecht klage erhoben bzw. durch einen arbeitsrechts anwalt ca. 75 km weg, sonst irgeneiner kam mir nicht in betracht, (einflussnahme usw.)
Musste ja einen anwaltnehmen der chef hats mir gesagt, haste einen!
Schon wegen deren komplikation der geschichte einenrichtigen guten.
6.11.07 verhandlung, vergleich gescheitert, die herren des chef haben dubiose geschichten wegen der einrichtung vorgetragen die von seiten des richters abgebrochen wurden u. auf 8.3.09 nochmals anhörung.
9.11.07 verfügung des gegner wie man sagt, ein angebot aller sau, alles was so geschrieben wurde mit abfindung, mussten wir einen widerspruch einlegen (termingerecht durch den anwalt)
Bis 14.12.sollte der gegnerische anwalt darauf antworten, nur bis zum 14. kam nichts, das telefonat vom anwalt die sache auf 14.1.09 zu verschieben vom gericht, also gut u. recht, der anwalt hatte in dieser zeit wohl ausreichen zeit.
Gestern mein anruf beim anwalt (meiner), der gegnerische anwalt hat angerufen, die sache kündigung wäre eingestellt oder solle man ruhen lassen, am 31.12.07 hätte ich eine erneute kündigung erhalten mit neu einstellung, (anwalt hat die unterlagen bekommen), ist persönlich eingeschmissen worden, die neueinstellung 42,78 % ist hohn, am 8. 1.09 entweder die kündigung oder neueinstellung.
War über die tage weg, haben ein postfach, (leeren den briefschalter nur mal alle paar tage)Der anrufbeantworter voll von anwalt der gegenpartei 3x u. vom rektor 4 mal, Werden das kündigungsschreiben einwerfen!
Nun zurück, würde eine ellenlange geschichte!
Nun sollte ich meinen anwalt bezahlen u. sie würden ihren, das kann doch nicht war sein, die gegenpartei stellt das verfahren ein u. ich soll sitzen bleiben auf meinen kosten, so ist mirs am telefon von meinem anwalt rübergekommen!
Ist mein anwalt da nicht voreilig, oder verstehe ich das nicht richtig?
Nun eine erneute anKlage, nochmals zahlen, die gegenpartei kann so machen was sie will, paar monate eine erneute mogelpackung auftischen, wenns wieder nicht klappt, erneute kündigung usw.
Werde wenn es so ist, meinem anwalt sagen so nicht ihm kündigen, er dazu die sachlage so ists halt!
Warum persönliche zutellung, oder anrufe vom anwalt, hat doch adresse von meinem anwalt, sowie erneute kündigung, muss ich meine erste klage streichen!
Wer hat das mal erlebt, oder kann mir einen rat geben?
 
Vor dem Arbeitsgericht war ich noch nicht.

Im Wikipedia steht dazu: KOSTEN TRÄGT MAN IMMER SELBST.
Auch beim Gewinnen.

Als Kläger(!) hätte es sich empfohlen,darüber vor Beauftragung des RA Informationen einzuholen.
Ich glaube,vor dem Arbeitsgericht gibt es keinen Anwaltszwang?!
Bei niedrigem Einkommen hättest Du Beratungsschein/Prozeßkostenhilfe beantragen können.

Als Betriebsrat hast Du auch Zugang zu weiteren Informationen--welche Rechtsberatung bietet z.B. die zuständige Gewerkschaft.

Jetzt auf Deinen eigenen,immerhin von Dir selbst beauftragten RA böse zu sein...ist unlogisch.
Hat er Dir gesagt,der Gegner trüge seine Kosten bei Erfolg?

Würde auch nie telefonisch/mündlich verhandeln--warte die schriftliche Erklärung ab. Das Protokoll/Urteil des Richters.

Hast Du die Klage zurückgezogen oder hat der Richter ausgeurteilt?
Wenn DU klagst,kann doch der Gegner nicht das Verfahren einstellen? Es sei denn,er macht "Anerkenntnis"?!
Irgendwie werde ich nicht schlau aus Deinem Text.(paar Daten sind auch vertippt: "8.3.09..Anhörung "

Immerhin ergibt ja die Lage derzeit,daß Du zumindest erst mal 3 weitere Monate beschäftigt bist--und somit Lohn erhältst? Oder ist das anders?

Wie gestaltet sich der Alltag? Bietest Du täglich Deine Arbeitskraft an ?
Gibt es eine "unbezahlte Freistellung"?

Mein Rat: vor einer erneuten Klage informieren über alle Varianten , sowohl vorzeitige Rente (bist Du das mit "in 3Jahren Rentner--oder schreibt hier die Ehefrau? siehe anderen thread...) als auch
Entschädigungsangebote prüfen.

Hilfreich ist evl.auch ein Gang zum Arbeitsamt--Du bist ja aktuell schon von Arbeitslosigkeit bedroht,da ist Deinerseits Meldung angebracht!
Spätestens mit Wissen der ersten Kündigung.
Vielleicht hat man dort bessere Tips?

Gruß!
Micky
 
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