Ich persönlich muss mich ein bisschen besser organisieren, ja weiß ich. Das, was Du beschreibst, wäre für mich ein Lebensgefängnis und ich würde früher oder später ausbrechen wollen.
Wenn ich das Bedürfnis habe zu duschen und mich zu pflegen, gehe ich duschen.
Wenn ich das Bedürfnis habe, mit meinem Mann zu reden, dann möchte ich das relativ zeitnah machen, wobei ich eine Tagesbesprechung so per se nicht schlecht finde, ich denke aber, dass der Zeitaufwand von zwei Stunden?? zu hoch ist. Da ist dann fast das ganze Jahr besprochen?
Auch das Bedürfnis mit "Mama zu telefonieren" scheint weniger ein Bedürfnis, sondern ein Abarbeiten zu sein.
Weiß nicht, ich rede ja mit meiner Mutter nicht mehr, hab es aufgegeben, bringt nichts, aber ich mache das bei meinen Kindern nicht anders. Zumindest bei denen, die schon ausgezogen sind.
Wenn ich ein komisches Gefühl habe oder eine Weile nichts von ihnen gehört habe, frage ich nach.
Manchmal reichen ein paar Worte über WhatsApp, ich weiß, es geht ihnen gut, fertig, manchmal haben sie was auf dem Herzen und wir müssen einen "zwei Stunden Videocall" einberufen.
Geht das Deiner Mutter nicht auch so?
Und freust Du Dich auch so organisiert?
Weinst Du innerhalb eines Zeitrahmens?
Phuuuh...gefühlt ist das wenig Platz für echtes Leben.