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Gefühl von keine Zeit fürs Leben

Was spricht dagegen, dass der Mann auch arbeiten geht und ihr beide teilzeit und ohne Schichten arbeitet? Montag von Freitag von 8-15 Uhr zum Beispiel. Vl. müsstet ihr dann in einer kleineren Wohnung leben aber habt dafür Zeit. Wenn du ohne Karriere-Knick immer wieder 6 Monate Pause machen kannst, hast du ja anscheinend einen sehr gesuchten Beruf und kannst dir eine Stelle mit diesen zeitlichen Bedingungen aussuchen.
 
Ich persönlich muss mich ein bisschen besser organisieren, ja weiß ich. Das, was Du beschreibst, wäre für mich ein Lebensgefängnis und ich würde früher oder später ausbrechen wollen.

Wenn ich das Bedürfnis habe zu duschen und mich zu pflegen, gehe ich duschen.

Wenn ich das Bedürfnis habe, mit meinem Mann zu reden, dann möchte ich das relativ zeitnah machen, wobei ich eine Tagesbesprechung so per se nicht schlecht finde, ich denke aber, dass der Zeitaufwand von zwei Stunden?? zu hoch ist. Da ist dann fast das ganze Jahr besprochen?

Auch das Bedürfnis mit "Mama zu telefonieren" scheint weniger ein Bedürfnis, sondern ein Abarbeiten zu sein.

Weiß nicht, ich rede ja mit meiner Mutter nicht mehr, hab es aufgegeben, bringt nichts, aber ich mache das bei meinen Kindern nicht anders. Zumindest bei denen, die schon ausgezogen sind.
Wenn ich ein komisches Gefühl habe oder eine Weile nichts von ihnen gehört habe, frage ich nach.
Manchmal reichen ein paar Worte über WhatsApp, ich weiß, es geht ihnen gut, fertig, manchmal haben sie was auf dem Herzen und wir müssen einen "zwei Stunden Videocall" einberufen.

Geht das Deiner Mutter nicht auch so?
Und freust Du Dich auch so organisiert?
Weinst Du innerhalb eines Zeitrahmens?

Phuuuh...gefühlt ist das wenig Platz für echtes Leben.
 
Wenn ich das Bedürfnis habe, mit meinem Mann zu reden, dann möchte ich das relativ zeitnah machen, wobei ich eine Tagesbesprechung so per se nicht schlecht finde, ich denke aber, dass der Zeitaufwand von zwei Stunden?? zu hoch ist. Da ist dann fast das ganze Jahr besprochen?
Da gebe ich dir recht 😀
Klar unterhält man sich auch mal länger, aber nicht nach Stundenplan und es gibt auch Tage, wo beide oder auch nur einer mal keine Lust zum reden hat. Mein Mann z.b. ist eh nicht so der grosse Redner und das ist ok. Ich kann mich auch gut allein oder mit anderen Dingen beschäftigen.
 
Nach dem Lesen der ersten Absätze dachte ich, Ihr seid Lebenskünstler. Doch nach der Beschreibung Deiner Tagesabläufe fiel mir dann auf, dass Du nicht nur überorganisiert bist, in einer starren Routine befangen, sondern auch, dass trotz der konsequenten planmässigen Beschäftigung es Dir irgendwie an einem Lebensinhalt fehlt. Das ist vielleicht der Sinn Deiner inneren Stimme, die danach ruft.
 
Du scheinst dir selbst im Weg zu stehen.....

Glaubst du das was du schreibst (im Sinne von Glaubenssätze)?

Etwa dass ein Autokauf kaum möglich sei, weil mit dem (einen einzigen???) potentiellen Verkäufer kein Treffen bei Tageslicht möglich sei? Wir haben Mitte April - ist dir bewusst, wie lange es abends hell ist?

Seid wann willst du denn ein Auto kaufen und scheiterst an dir selbst?
 
Nun, was wollt ihr, habt fast alles, natürlich ist alles Gute nie beisammen. Ich war seit der Wende bis zur geminderten Altersrente auch oft zwischendurch arbeitslos, habe da gerne Haushalt und Kindererziehung übernommen, meine kürzlich erst verstorbene Frau hatte den etwas sicheren anderen Job, haben uns da gut abgestimmt. Wir mussten beide arbeiten und auch oft weit pendeln, weil das Einkommen sonst kaum gereicht hätte für uns 4- er Familie. Ich habe immer wieder dann befristet gearbeitet, bis wir beide dann in die geminderte frühestmögliche Altersrente gegangen sind. Wer das eine oder andere will wie in eurem Fall, muss eben auch Opfer bringen, sich ggf. einschränken.
 
Mittwoch: 10 Uhr aufstehen, gemütlich Kaffee trinken und mit meinem Mann das Weltgeschehen diskutieren, 12-15 Uhr Großeinkauf, bis 21 Uhr mein Videospiel spielen, 1 Stunde Körpferpflege (Haare waschen, Beautyroutine, etc.), 22 Uhr ins Bett
Ich verstehe schon, dass eine Vollzeit-Anstellung einen platt macht und finde auch, dass da wenig Zeit bleibt, oder man eben dann auch müde ist und sich regenerieren muss. Aber der Tagesablauf macht mich auch stutzig.
Wenn du eine neue Brille brauchst, dann diskutiere doch an einem Mittwoch nicht 2 Stunden das Weltgeschehen, sondern geh eine Brille kaufen? Die ganzen Tagesabläufe beinhalten als feste Punkte Filme gucken und plaudern. Aber das sind doch keine gesetzten To-Do's, sondern freiwillige Entscheidungen. Sehe da viele Zeitfenster, die du gestalten kannst, wie du es magst oder brauchst.

Es klingt eher, als würde dir etwas der Elan fehlen, sodass du nur noch Kraft für Filme hast und nicht für etwas Produktives (was ja auch bei 12 Stunden Schichtarbeit auch verständlich ist.)
 
Ein bisschen kommt mir das bekannt vor.
Manche Menschen sind leistungsfähiger als andere. Manche schaffen neben einer 60-Stunden Woche, Haushalt, 5 Kinder und 7 Pferde zu versorgen und schaffen noch alle möglichen anderen Dinge wie regelmäßig joggen gehen, einen Roman veröffentlichen,....

Ich würde auch gerne weniger Arbeiten, weil mir die Vollzeitarbeit irgendwie zu viel ist, andererseits. Wenn ich Stunden reduziere heißt das bei mir gleich Arbeit für weniger Geld und da ich oft Homeoffice machen kann (und dann nebenbei im Haushalt alles mögliche tu), ist es dann wieder ok. Und ich kenne mich: Mit mehr freier Zeit würde ich mehr rum gammeln.

Aber du arbeitest 12 Stunden Schichten? Arbeitest du in der Pflege? Ich hab von solchen Arbeitszeiten bisher nur in bestimmten medizinischen Einrichtungen gehört, aber solche Arbeitszeiten wären überhaupt nichts für mich. Schichtdienst kann auch zu Schlafstörungen führen, schläfst du gut? Und 12 Stunden am Stück zu arbeiten ist auch wahnsinnig anstrengend.

Heutzutage ist es finanziell schwieriger als "früher", wenn ein Alleinverdiener mehrere Personen finanzieren soll. Ich fänd es aber ehrlich gesagt fairer, wenn ihr beide euch aufteilen würdet - jeder 50% arbeitet z.B. Und warum musst du noch einkaufen gehen, wenn er überhaupt nicht arbeitet? Da würde ich erwarten, dass er zu Hause alles übernimmt, von Kindern oder Haustieren habe ich nichts gelesen. Und Termine in der Autowerkstatt kann er doch auch viel besser übernehmen, er ist doch zeitlich viel flexibler...

Das mit der Brille kommt mir auch sehr bekannt vor. Meine geht schon seit längerer Zeit an einer Stelle kaputt, der Optiker ist hier 5 min zu Fuß entfernt. Er würde mir auch direkt ein vergleichbares Modell aus seinem gesamten Sortiment hervorzaubern - aber man müsste mal da hin gehen.
 

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