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Gefangen im eigenen Körper

Ich denke, dass ich erstmal meine Seele irgendwie ins Gleichgewicht bringen und Verbitterung abbauen muss. Wenn dich pauschal jeder Tag schon kurz nach dem Aufstehen ankotzt, muss maßgeblich erst an anderen Baustellen gearbeitet werden. Was nutzt eine gesunde Haut, wenn sie im Zweifelsfall hinterher nur noch im Leichenschauhaus bewundert werden kann ... 🙁
 
Ich hatte dich in einem deiner letzten Beiträge so verstanden, dass die körperlichen Beschwerden, die sich nach deiner OP eingestellt hatten eigentlich dein Hauptproblem darstellen und daraus zumindest zum Teil auch deine Verbitterungsstörung herrührt.

Vielleicht könnte man in der Umweltklinik mehr für dich tun als nur dein Hautbild verbessern. Die Verbitterungsstörung ist doch nur ein Symptom. Warum nicht lieber die Ursachen, die man beseitigen kann beseitigen und dann sehen was noch übrig ist von der Verbitterungsstörung.
 
Ich war jetzt 2 Jahre ständig zu Ärzten, Untersuchungen usw. und es wurde nie ein Ursache diagnostiziert, die man eindeutige behandeln kann. Hauptproblem sind wahrscheinlich Narbenbildung und innere Verwachsungen bzw. auch eine Granulation im Intinbereich. Da ich Problemhaut habe und auch autoimmune Probleme, ist das halt schlecht verheilt und verursacht Gewebsschmerzen bzw. Druckschmerzen im Dammbereich. Da kann man mit Salben nix machen und operieren geht auch nicht - was soll man da machen? Dann ist die Wunde wieder offen und verheilt wieder nicht.

Und als ich den Haarausfall hatte, hat mich mein Arzt wieder Heim geschickt ... irgendwann war es zu spät. Wegen meiner OPs von Brust und Nase kann ich auch nix machen. Das bezahlt mir die Kasse ja nicht. Und ich habe keine Lust auf weitere Operationen ... Und eine Hormonwirkung kann man nicht erzwingen.

Das Thema ist durch ... leider.
Meine Optionen habe ich alle ausgeschöpft.
Ich wäre ja nicht verbittert, wenn da noch 100 Möglichkeiten wären ...
 
Und genau mit Problemhaut und den Folgen wärst du dort vermutlich richtig. Die gehen andere Wege als die konventionelle Medizin und das scheinbar sehr erfolgreich. UND die Krankenkasse zahlt den Aufenthalt.

Wäre ich an deiner Stelle würde ich wenigstens dort mal anrufen und fragen ob die was für dich tun können. Damit machst du nichts kaputt, aber evtl ist es eine Chance.

Sie werden mit Sicherheit die OP-Ergebnisse nicht verändern können, aber an deinen Narbenschmerzen und den anderen Hautproblemen und vielleicht auch an deiner Autoimmunerkrankung lässt sich unter Umständen etwas verbessern.

Du hast ja geschrieben, dass du nun nicht einmal mehr den Sport machen kannst, der dir so viel gegeben hat.
 
Das war jetzt vielleicht etwas unpräzise ausgedrückt. Es geht nicht um die Haut als solche, sondern um das Bindegewebe und auch das Weichteilgewebe. Mein Brustchirurg meinte, ich hätte sehr festes Gewebe, weshalb auch letztlich diese OP misslang. Und festes Gewebe neigt dazu hart zu werden, Keloide oder Stenosen zu bilden. Dafür gibts auch keine echte Behandlungsmethode.

Ich habe gemerkt, dass es immer etwas besser wird. Von Monat zu Monat. Der Körper braucht halt viel länger als üblich für den Prozess. Andere sind nach 6 Monaten schmerzfrei. Ich vielleicht nach 6 Jahren. Das etwas nicht stimmt bemerkte ich auch erst Monate nach der geschlechtsangleichenden OP, als ich ewig nicht mehr gesund wurde.

Zu glauben man könne das beschleunigen würde mich genau wieder auf eine Hoffnungsschiene setzen, an dessen Ende auch wieder nur Enttäuschung stehen wird. Und ich glaube ich kann einen weiteren Niederschlang nicht verkraften. Insofern lass ich sowas lieber ... Wer hofft, wird enttäuscht. Das ist meine Erfahrung im Leben.
 
Dass du dich nicht neuen Hoffnungen hingeben willst, die dann auch wieder enttäuscht werden können ist nur zu verständlich.

Aber du schreibst auch, dass bei dir aufgrund deiner körperlichen Gegebenheiten alles etwas länger, vielleicht auch viel länger dauert als bei anderen, was für mich soviel heißt, dass du "einfach" nur Geduld brauchst. Das ist natürlich blöde wenn damit Schmerzen und Einschränkungen verbunden sind. Ich drück dir die Daumen, dass deine Schmerzen bald der Vergangenheit angehören.
 
Ich danke Dir.

Dass es "einfach nur Zeit" braucht ist eine Vermutung von mir, weil es ja doch ganz langsam immer etwas besser wird. Kaum spürbar, aber wenn man das so alle 3-6 Monate mal vergleicht ... ich versuche das alles als Unfall zu sehen. Andere hatten einen Autounfall oder so, ich habe das. Wir sind alle davon irgendwie unglücklich und müssen nun das beste aus dem machen, was geblieben ist.
 
Na, immerhin ein Quartal ... und jetzt bin ich schon wieder irgendwie da. Ich weiß nicht, ob die Zeit Wunden heilt. Heilt sie auch Hässlichkeit? Ich bin so hässlich. :wein: ... was habe ich verbrochen, dass ich so leben muss? Was muss man Böses tun, um damit gestraft zu sein?
 

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