Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Gedankengänge Thema Emanzipation

  • Starter*in Starter*in pfefferjunge
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
....

Ich möchte ein Beispiel darstellen.

Da geht ein Arbeitgeber hin, um seine Betriebskosten zu senken, und kündigt allen Frauen die dem Tarifvertrag unterliegen. Den Männern jedoch nicht.
Anschließend stellt er einige Frauen wieder ein, um ihnen weniger Lohn zu zahlen, bzw. er stellt sie über eine Zeitarbeitsfirma an, weil u.a. sich die Männer mehr oder weniger weigern, die Arbeit der Frauen zu übernehmen.
Das alles unter geltender Rechtslage...

Und das soll nicht Grund genug sein, dass die Politik sich mit tatsächlicher Emanzipation befasst?


Rhenus.....ich weiss, dass wir hier keine Firma diffamieren dürfen, von daher kann ich dich auch nicht fragen, wo so etwas passiert sein soll. Aber ich hab schon eine gute Idee, von wem du schreibst. NUR, dass dieses Schicksal nicht nur die Frauen betraf, sondern alle. Nur dass in diesem bestimmten Betrieb eben die meisten Mitarbeiter hinter der Kasse usw Frauen waren-sind.

Aber was hat das denn nun mit Emanzipation zu tun?
 
Ich finde, es ist nicht so leicht das Thema "Gleichberechtigung" der Geschlechter zu behandeln, wie einige einseitig argumentierenden meinen. Es macht es nicht leichter, sinnvoll zu argumentieren, wenn man sich von einer Seite zu sehr mitreißen lässt (ich schließe mich ein). Die Wahrheit liegt in der Mitte, und es ist eine Kunst dort zu bleiben, gerade bei diesem Thema.

Was ich am meisten für fehl am Platz halte, ist dieses Schubladendenken, Verallgemeinerungen wo sie nicht hingehören.
 
@ Rhenus

--> Die Frau spielt also keine Rolle mit ihrer Arbeit für die Familie?

Wer hat das geschrieben? Bitte jetzt nicht die Meinungen vertauschen. Du wertest in diesen Dingen den Mann ab, nicht ich die Frau. Und lediglich dazu schildere ich dir das Gegenteil.

--> Du sprichst von Geld ich hingegen von Arbeitsleistung.

Geld erhält man👎 also auch ohne das investieren von Arbeitsleistung?

--> Ja, das soll es geben, dass sich Männer ihrer Verantwortung bewusst sind, ihrer Familie gegenüber.
Diese sind weder gemeint, noch dürfen sie für dich als Alibi herhalten, das alles in Ordnung wäre
.

Aber die anderen dürfen natürlich für dich als Alibi herhalten, das nichts in Ordnung sei?! 😀




Aber was hat das denn nun mit Emanzipation zu tun?

Das frage ich mich schon die ganze Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Damit könntest du Recht haben. Ich sehe ebenfalls die größte Benachteiligung immer dann ins Spiel kommen, wenn Kinder auftauchen.

Das denke ich auch, und möchte dir deshalb zustimmen.

Rentenpunkte und auch die Anrechnung der Kinder treffen wahrscheinlich nicht ganz den finanziellen Ausfall, den eine Mutter, je nach Ehedauer, zu beklagen hat.

Leider hält das Familien- und insbesondere das Scheidungsrecht nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter Ungerechtigkeiten bereit. Von daher könnte man wieder eine Diskussion darüber führen, inwiefern ein solcher Aufriss diverser Frauenbewegungen und Emanzenvorreiter noch verhältnismäßig ist oder inwiefern mir dies die Legitimation der Frauenquote erklären kann.
Denn andere Punkte, welche eigentlich (?), haben bislang in diesem thread kaum überzeugt. Aber ich erspare mir weitere diskussionen hierzu.

Du hast Recht wenn du schreibst, dass alleinerziehende Mütter aus diesem Grund deutlich häufiger vor Armut gefährdet sind. Schlimm ist zudem, dass dies ein Punkt ist welchen der Gesetzgeber eher leicht nachbessern könnte, in Form einer zusätzlichen Subvention zb.! ( Während viele andere Aspekte im Scheidungsrecht durchaus komplizierter sind und eine Lösung nicht immer beiden gerecht werden kann. ) Von daher ist es wirklich unverständlich, weshalb hier nicht nachgebessert wird.
 
Das denke ich auch, und möchte dir deshalb zustimmen.

Rentenpunkte und auch die Anrechnung der Kinder treffen wahrscheinlich nicht ganz den finanziellen Ausfall, den eine Mutter, je nach Ehedauer, zu beklagen hat.

Leider hält das Familien- und insbesondere das Scheidungsrecht nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter Ungerechtigkeiten bereit. Von daher könnte man wieder eine Diskussion darüber führen, inwiefern ein solcher Aufriss diverser Frauenbewegungen und Emanzenvorreiter noch verhältnismäßig ist oder inwiefern mir dies die Legitimation der Frauenquote erklären kann.
Denn andere Punkte, welche eigentlich (?), haben bislang in diesem thread kaum überzeugt. Aber ich erspare mir weitere diskussionen hierzu.

Du hast Recht wenn du schreibst, dass alleinerziehende Mütter aus diesem Grund deutlich häufiger vor Armut gefährdet sind. Schlimm ist zudem, dass dies ein Punkt ist welchen der Gesetzgeber eher leicht nachbessern könnte, in Form einer zusätzlichen Subvention zb.! ( Während viele andere Aspekte im Scheidungsrecht durchaus komplizierter sind und eine Lösung nicht immer beiden gerecht werden kann. ) Von daher ist es wirklich unverständlich, weshalb hier nicht nachgebessert wird.


Das wäre doch ganz einfach.
Anstatt wie im Moment üblich das Aufenthaltsrecht fast automatisch die Mutter zu genen, dies wenn es auch möglich ist den Vater das Aufenthaltsrecht zu geben. Dadurch entledigt man sich gleich von 2 Missstände. Das Aufenthaltsrecht wird gerechter verteilt. Es gibt keine Ungerechtigkeit mehr bei der Rente weil sowohl Frauen als auch Männer davon betroffen sind.

Ich finde es einerseits unlogisch das gemeckert wird das alleinerziehende Frauen im Nachteil sind und andereseits sich mit alle mögliche Mittel dagegen wehren das der Vater das Aufenthaltsrecht bekommt.
 
Uiuiuiui....! Also mit einer solchen Antwort habe ich jetzt von Dir nicht gerechnet!!

Jetzt habe ich mir extra vorgenommen, die Dinge nicht mehr so einseitig zu sehen und dann *ratapeng*, wird der hauchdünne Keim der da in mir am wachsen ist, wieder vernichtet!

😀
 
Uiuiuiui....! Also mit einer solchen Antwort habe ich jetzt von Dir nicht gerechnet!!

Jetzt habe ich mir extra vorgenommen, die Dinge nicht mehr so einseitig zu sehen und dann *ratapeng*, wird der hauchdünne Keim der da in mir am wachsen ist, wieder vernichtet!

😀

vielleicht verstehst du mich mich verkehrt PC,

Auch ich finde es ungerecht das die Renteansprüche in die Erziehungsperiode ungerecht verteilt sind.
Sehe aber eher die Lösung in ein gerechte Erziehungsverteilung als in eine Änderung der Rentenansprüche.

Wobei die Änderung der Renteansprüche so oder so für die Katz wäre da es hier kurz oder lang für die Mehrheit nur ein Rente geben wird der nicht ausrecht und über andere Wege aufgestockt wird.
 
doch, das habe ich genauso verstanden und bin nun auf Wortmeldung von anderen gespannt. Popcorn ist bereits in der Mikrowelle, Schreibtischstuhl nach hinten geklappt! 🙂
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Marina9 Thema Glaube und alles was dazugehört! Gesellschaft 210

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben