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Gedanken eines betrogenen, noch Liebenden Ehemannes

  • Starter*in Starter*in musiklaedle
  • Datum Start Datum Start
Phoenix,

...ein neues Auto muß auch noch die ersten 1000 km eingefahren werden, es läuft ja nicht gleich rund...

... und neue Schuhe müssen auch eingelaufen werden, sonst gibt es Blasen an den Füßen und daß tut weh, da ist es manchmal besser man zieht die alten wieder an...😉

Alfredo
 
jow, genau, die alten bequemen aber dennoch, weil aus dem besten material bestehenden latschen....😀
hey, und wiiieee oft schon, habe ich mir nagelneue schicke, hypermodische schuhe gekauft, aber der absatz war zu hoch, oder es war total mieses material, die nähte nicht richtig verarbeitet und selbst nach zig maligem tragen, passten sie niiieee wirklich richtig...die landeten dann auch auf´m müll...
tja, aber es ist schon ziemlich tragisch, wie leichtfertig heutzutage mit einer beziehung umgegangen wird. ich selbst, greife mir ganz feste auf die nase, bin keinen deut besser😱 ...aber ich hoffe dennoch, dass ich wenigstens jetzt dazu gelernt habe, so schmerzhaft es auch sein mag und auch noch ist...
...ich hatte das schon einmal irgendwo geschrieben, weiß nicht mehr genau wo, aber ohne unseren liebenden die illusion zu rauben, in den meisten fällen ist es eben so, dass wenn sich eine frau für eine trennung entschieden hat, dann ist es meist nicht mehr rückgängig zu machen. wir frauen, (ausnahmen bestätigen die regel🙄 ) wälzten das problem hin und her, durchleuchten es von allen seiten, wägen das für und wieder ab, und erst dann (und das kann ne weile dauern) treffen wir unsere entscheidung...ich wünsche ihm wirklich, dass seine frau wieder zu ihm findet, wenn es das wirklich ist, was ihn glücklich macht (jetzt nachdem er sich mit den bildern dass sie mit einem anderen mann sex hat, tagtäglich rumschlägt), aber er sollte sich wirklich ernsthaft überlegen, ob er ihr wirklich aus tiefstem herzen verzeihen könnte, dass sie eine liebesbeziehung mit einem anderen mann hatte...oder ob in seinem herzen immer irgendwo ein schwarzer fleck, eine nicht ganz geheilte wunde überbleibt....klar, jetzt im schock, in der trauer, in der einsamkeit, fällt es ihm sicher leicht zu sagen, hey, klar könnte ich das verzeihen, aber er sollte sich damit wirklich ehrlich auseinander setzen.....ist nämlich gar nicht so einfach, dass verzeihen.....selbst wenn die alten latschen 1000 mal besser passen...
phoenix
 
Phoenix,

ich der Alfredo war der Jenige....ich hatte das schon einmal irgendwo geschrieben..., der Josef selbst braucht noch Zeit genauso wie seine Frau, glaube Gigi hatte es schon erwähnt.

Der Josef ist gegenüber seiner Frau doch im Vorteil, warum?

Josef kann gar nicht anders als sich mit dem Szenario auseinander zu setzen. Wer in den Schlamm fällt wird hart mit der Realität konfrontiert und muss sich eigens wieder daraus erheben. Zudem fällt das Leiden und Trauern, Verzweifeln und damit Trauer bewältigen viel leichter wenn man in der Opferrolle ist. Seine Frau findet weder grossen Zuspruch zu ihrer Tat, noch kann sie einerseits den harten Entscheider markieren, noch nach außen hin weinen und verzweifeln.

Wenn Josef sich ausgeweint hat, zu seiner Trauer stand und diese allmählich bewältigt gehts für seine Frau noch laaange weiter. Die Sache hat sich eingefressen - und da Folgebeziehungen in den meisten Fällen auch noch schnell enden oder unglücklich sind gibts auch das Mittel der guten Ablenkung nicht - das indes ganz tief drinnen eh nicht greift.

Also Leute, Zeit Zeit Zeit. Gigi hat es ja wunderbar aus ihrer eigenen Erfahrung rüber gebracht.

Ich selbst stecke ja in diesen Dilemma wie der gebeutelte Josef und bin ein gutes Stück weiter gekommen, wenn auch ohne ein Happy End.

Mit Abstand sieht man die Welt doch wieder ganz anders und sollte Josef's Frau wiederkommen, dann muß er sehen was an Liebe, Vertrauen und auch Vergebung noch übrig ist.

Bei mir selbst ist ja nichts mehr übrig und sollte sie wiederkehren müßte sie schon sehr gute Argumente haben das mein verletztes Herz wieder für sie schlägt.

Ich selbst finde es sehr gut, daß man in diesem Forum seine eigenen Erfahrungen an Gleichbetroffene weitergeben darf und kann.

Josef ist in einer schwierigen unangenehmen Situation seine Frau aber auch. Josef wird es so oder so schaffen aber ob seine Frau es schafft, glücklich zu sein und sich ein erfülltes Leben zugestehen, bezweifle ich.

Gigi ist und wird ja kein Einzelfall gewesen sein... und psychologisch geht in Josef's Frau ja noch viel mehr ab.
So lange sie noch die berüchtigte rosarote Brille trägt scheint noch alles in Ordnung zu sein aber dann holt auch sie die Vergangenheit ein, der Josef hat dann seine Trauerarbeit schon abgearbeitet. Speziell lange Beziehungen können nur nach Außen hin von heute auf morgen beendet werden. Der Kopf macht da nicht mit. Da brodelt es noch lange bei dem der verlassen hat, da ja in der neuen Beziehung keine Auszeit(allein) zum verarbeiten stattgefunden hat.

Alfredo
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Meinung zu dieser Fremdgeherei-Thematik ist, dass wer einmal fremdgeht , es auch zweites Mal tut.

Zum zweiten hat er etwas in die Wagschale geworfen, von dem er wusste, dass es daran zerbrechen kann.

Wenn er dies also trotzdem tat kann es ihm nicht so furchtbar wichtig und wertvoll sein.

Ist dies wiederum so , dann geht er lieber heute wie morgen, denn ansonsten verschwendet er nur meine Zeit.


Und zum dritten und letzten ist es eine Charaktersache und wer mich einmal so über den Tisch zieht, dem kann man kein zweites Mal trauen und das Ende vom Lied wäre, dass man jedesmal , wenn er aus dem Haus geht Angst hat schon wieder der angeschmierte zu sein.

Damit macht man sich auf Dauer kaputt und darum ist es notwendig - schon aus selbstschutz - diese Tragödie abzukürzen , sich das zu ersparen und vorher zu gehen.


Die Beziehung ist so oder so im Eimer, dann lieber ein frühes Ende als ein spätes quälendes.


Soweit meine Meinung zum THema Fremdgehen und verlassen.

Gruß. kasiopaja
 
moin,
@kasiopaja: GENAU die gleiche einstellung hatte ich auch einmal. nur, ganz so einfach ist das nun einmal auch nicht. ich sitze selbst hier, als betrogene und kämpfe täglich um das verstehen, um das neu aufkommende vertrauen, um das verzeihen, DENN mein mann und ich haben in unserer ehe unendlich viele fehler gemacht. die kleinen spitzen verletzungen, die sich durch nicht ansprechen, zu einem rießigen groll tief im unterbewusstsein über die ganzen langen jahre angestaut haben, und ja auch ich habe meinen mann betrogen und hintergangen, auch wenn er nichts davon weiß...wir haben beide fehler, unendlich, eigentlich unverzeihliche fehler gemacht, aber als charakterschwäche würde ich das nicht bezeichnen. wir sind alle nur menschen und menschen machen dumme, hirnlose fehler, aber sind sie darum wirklich nicht verzeihbar? wer mag da richten? das kann nur jeder für sich selbst, und so wie gigi das mal sagte, hat das sehr viel mit dem eigenen stolz zu tun. ich bin ein furchtbar stolzer mensch, und darum fällt es mir wirklich schwer zu verzeihen, aber diesen prozess irgendwann abzuschliessen, würde mich unendlich viel lehren und ist es nicht das, was uns in unserem leben weiterbringt, was unser leben eigentlich ausmacht??? ich glaube auch nicht, dass man pauschal sagen kann, wer einmal fremdgeht, tut das wieder. so wie ich meinen mann kenne (und darum ist es mir ebenfalls unglaublich schwer seine affäre nur ansatzweise zu verstehen, da er im grunde ein sehr geradliniger ,aufrichtiger, ehrlicher, harmoniesüchtiger mensch ist), und ihn momentan erlebe, wie er an seinem dummen handeln zu zerbrechen droht, vor lauter enttäuschung, unverständnis über sich selbst, glaube ich nicht, dass er noch einmal den wunsch verspürt, fremd zu gehen, denn er sieht nun, dass es 1. gaaaarrr nix gebracht hat, außer ein paar vermeidlich beglückende minuten, 2. ich ihm unendlich wichtig bin, und er mich wirklich über alles liebt (da war er sich nach 13 jahren vll. nicht mehr so sicher?) 3. ich für ihn die frau bin, für die es sich lohnt alles daran zu setzen, sie glücklich zu machen....
ich möchte den gedanken nicht zulassen, dass eine beziehung/ehe nur durch eine sexgeschichte kaputt ist, zu ende, unwiederbringlich zerbrochen, ich halte daran fest, dass wir beide durch diese tragödie lernen, wieder innig zueinander finden können, uns wieder zu schätzen u. lieben lernen...
...ferner denke ich, dass man sich auch in einer "stabilen" beziehung allzu leicht der illusion der absoluten sicherheit erliegt....
@alfredo: ja vll. hast du recht, vll. braucht der der verlassen hat länger mit dem verarbeiten der trennung, aber ich glaube, dass ist häufig nur bei männern so. ich glaube wirklich, dass eine frau eine beziehung nicht einfach nur so, wegen dem reiz des neuen, beendet...da spielen noch ganz andere faktoren eine rolle...und darum hat der verarbeitungsprozess der trennung eigentlich bei einer frau schon viel früher begonnen, meist schon als die einstige beziehung noch gelebt wurde....vll. täusche ich mich aber auch, und nur bei mir und meinen freundinnen war/ist das so????
lg.
phoenix
 

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