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Ganz ohne Sex?

uftg07

Mitglied
Ok, ihr Lieben,
ich habe ein Problem, dass ich so noch nie jemandem erzählt habe.
Ich bin nun seit 15 Jahren verheiratet. Mein Mann ist meine erste große Liebe. Ich lernte ihn mit 14 Jahren kennen und mit ein paar kleinen Unterbrechungen waren wir eigentlich niel getrennt. Während meiner Ausbildung waren wir räumlich getrennt, was ich im nachhinein eigentlich positiv sehe.
Nun zu meinem Problem. Sexuell läuft bei uns so eigentlich gar nichts. 2008 ganze drei mal! Mein Mann springt auf gar nichts an. Er ist total prüde. Ich bin wirklich experimentierfreudig aber nichts geht. Keine anregenden Filme, keine Spielsachen, kein gar nichts.
Er sagt, er habe Existenzängste, er bräuchte keinen Sex...
Wenn ich ein Gespräch darüber führen möchte, dann unterstellt er mir, ich bräuchte sexuelle Bestätigung, damit ich mich selbstbewusst fühle. Mag ja sein aber ist das so falsch?
Ihm lag noch nie viel am Sex aber für mich wird es immer unerträglicher.
Körperliche Nähe an sich lässt er zu. Wir kuschel und schmusen wirklich sehr viel. Sagen uns täglich, dass wir uns lieben (und meinen das auch so).
Bitte was könnte helfen?
Kann man überhaupt was tun?
 

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Aktives Mitglied
Ich glaub da hilft nur ein Ordentlicher Gespräch. Warum er nicht will und zeig ihm auch wie du dich dabei fühlst. Vll muss man auch mal eine Therapie machen. ICh kann mir nicht vorstellen das ein Mensch so selten sex haben will.

Mehr kann ich leider auch nicht raten da ich ja noch recht jung bin und selbt noch erfahrung sammeln muss.
 
G

gastundso

Gast
Noch bin ich Psychologiestudent, deshalb ist meine Antwort mit Vorsicht zu genießen:

Das was du erzählst, hört sich so an, als sei dein Mann vielleicht ein wenig depressiv. Depressionen führen oftmals zu einer Verminderung des Sexualtriebes (das höre ich jedenfalls ganz oft in meinen Diagnostik-Vorlesungen). Wenn also vorher alles in Ordnung war und dein Mann nun auf einmal keine Lust mehr auf sexuelle Aktivitäten mit Dir hat, dann könnte das ein Grund sein. Dafür spricht ebenfalls, dass er existenzielle Probleme hat. Du solltest auf jeden Fall mit ihm darüber sprechen. Mach Dich aber auf böse Überraschungen gefasst. Es könnte sich auch herausstellen, dass er Dich seit einiger Zeit einfach nicht mehr attraktiv findet. Kann passieren ...

Alles Gute!
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Hallo uftg07,
hoffentlich
habe ich mich nicht verschrieben bei dem schwierigen Namen :),

wenn das Gespräch nun gar nichts nutzt, wie schon mein Vorgänger schrieb, dann sag ihm doch, du fühlst dich von ihm angegriffen, wenn er dir dies und das vorwirft und du würdest gern zu einem Therapeuten gehen, um das an dir, was er dir vorwirft heilen zu lassen, aber er müsste mitgehen, du bräuchtest ihn dabei. Vielleicht kriegst du ihn so an die Angel, denn das wäre wohl wirklich das Beste in dem Fall.

Oder meinst du er hat irgendein Leiden und schämt sich vor dir? Aber wenn ihr sonst so harmoniert, kaum vorstellbar.

Viele Grüße
Sigi
 

Mylady

Mitglied
Hallo !
aus eigener Erfahrung: ihm wird nur eine Therapie helfen - am besten alleine!! Dies kostet viel Überwindung, Kraft,Arbeit an sich selbst, Tränen,Trauer, Selbsterkenntnis,.... aber eine Therapie ist wirksam und sie lohnt sich, wenn ihr euch liebt und in Freude und Harmonie zusammen leben wollt!!!!!!!!
Etwas unverständlich finde ich die Argumentation der Existenzangst. Was hat dies mit Unlust am Sex zu tun?
LG,Mylady
 

Leyla02

Mitglied
Hey!

3 x im Jahr Sex, das ist doch sehr, sehr wenig!

Ich glaube auch, dass Dein Mann an einer Depression leidet! Oder kann es sein, (ich will Dir jetzt keine Angst einjagen) dass er eine Geliebte hat?
 

uftg07

Mitglied
Danke,
dass Ihr mir alle zurückgeschrieben habt. In der Tat alles was Ihr mir hier aufzählt, ging mir auch schon durch den Kopf.
Aber:
Er legte noch nie sehr viel Wert auf Sex, allerdings nicht ganz so extrem.
Eine Geliebte trau ich ihm gar nicht zu. Erstens hat er gar keine Zeit dazu (ehrlich) und zweitens, kenn ich ihn so gut, dass ich weiß, er würde mich nicht betrügen. Wenn dann wäre es was ernstes und er würde klare Verhältnisse schaffen.
Er hat kein körperliches Leiden, wessen er sich schämen müsste.
Das mit der Depression scheint mir auch am nähesten zu liegen. Ich kann mit ihm wirklich über alles reden. Er reagiert aber kaum. Ich bin manchmal so frustriert und auch wütend, dass ich ihm Sachen an den Kopf knall, die ihn sicherlich sehr schmerzen. Er sitzt dann nur da und sagt, ich habe recht.
Er sagt, er findet alles sexuelle abstoßend. Ich mach mir selbst die heftigsten Gedanken. Ich dachte sogar schon, er sei schwul.
Wegen Therapie machen wollte ich noch sagen, dass ich diesen Weg schon eingeschlagen habe, aber mein Mann kann nicht aus sich raus.
Er sagt er liebt mich!!! ich ihn doch auch...
 

Eurydike

Mitglied
Sind die Existenzängste Deines Mannes denn so stark, daß ihm
deswegen wirklich die Lust vergehen kann?

Es könnte ja auch sein, daß es hormonelle Ursachen hat!
Bei meinem Mann wurde eine Störung der Nebenierenrinde
festgestellt. Er produzierte kein Testosteron mehr, daher
seine zunehmende Unlust.
Er bekommt jetzt Hormonspritzen und alles ist wieder gut!

Es dauerte allerdings lange, bis ich ihn überredete mal zum
Arzt zu gehen. Er stellte mich als Sexgierig hin und tat so,
als wäre ich nicht normal statt er. Ein zufälliger
Fernsehbericht hat ihm dann die Augen geöffnet!

Hat er denn noch morgentliche Erektionen? Muß er sich
seltener rasieren und ist seine Haut sehr trocken?
Hat er Muskeln abgebaut?
 

uftg07

Mitglied
Sind die Existenzängste Deines Mannes denn so stark, daß ihm
deswegen wirklich die Lust vergehen kann?

Es könnte ja auch sein, daß es hormonelle Ursachen hat!
Bei meinem Mann wurde eine Störung der Nebenierenrinde
festgestellt. Er produzierte kein Testosteron mehr, daher
seine zunehmende Unlust.
Er bekommt jetzt Hormonspritzen und alles ist wieder gut!

Es dauerte allerdings lange, bis ich ihn überredete mal zum
Arzt zu gehen. Er stellte mich als Sexgierig hin und tat so,
als wäre ich nicht normal statt er. Ein zufälliger
Fernsehbericht hat ihm dann die Augen geöffnet!

Hat er denn noch morgentliche Erektionen? Muß er sich
seltener rasieren und ist seine Haut sehr trocken?
Hat er Muskeln abgebaut?
Hallo Eurydike,
das ist ja interessant, ich glaub für meinen Mann wäre es „angenehmer“, wenn es körperliche Ursachen wären. Leider trifft von den anderen Merkmalen, die Du genannt hast keines zu. Die Erektionsfähigkeit scheint aber wirklich eingeschränkt zu sein.
Unter den Existenzängsten leidet er wirklich sehr. Wobei sie eigentlich gar nicht real sind. Zwar gibt es bei uns immer irgentwelche Schwierigkeiten (Krankheit, Familie...). Aber bei wem nicht? Außerdem könnte man so ja auch Stress abbauen...
wenn es dann aber mal zum Sex kommt, ist es schön...
 

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