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Hallo Marisol,
schau mal hier: Fühlt jemand ähnlich?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Hm, hast du auch so ein Kind? All das, was du beschreibst gibt es bei uns. Was mich eben noch mehr verzweifeln lässt... Hätte mir das vor Jahren jemand vorhergesagt, dass ich in solch einer Situation sein werde, hätte ich es nicht geglaubt... In meiner Arbeit sind es gerade die schwierigen Kinder, die ich sehr gut unterstützen kann. Doch zuhause geht es nicht... Auch wenn es die gleichen Mittel sind. Ich bin der geduldigste Mensch, aber irgendwann geht es nicht mehr.Ein sicherer Hafen und eine stabile Mutter ist das beste Fundament. Tatsächlich für ALLE Kinder auch für die ohne Diagnosen.
Liebe und Geborgenheit braucht jedes Kind um gesund heranwachsen zu können und sich auf die wichtigsten Personen weil von denen ist das Kind LEIDER abhängig (Vater + Mutter)
Verlassen zu können.
Tut es dies nicht wird es auffällig.
Wer Kinder bekommt braucht einen Geduldsfaden. Auch hier und auch bei nicht divergenten Kindern.
Ich erkläre nochmal gerne obwohl du Pädagogin bist mit Eckdaten was das heißt:
Damit Kinder sicher und geborgen aufwachsen, müssen Eltern vor allem eine verlässliche emotionale Bindung aufbauen, klare Orientierung geben und feinfühlig auf die Bedürfnisse des Kindes reagieren.
1. Sichere Bindung und Feinfühligkeit
• Zeitnah reagieren: Auf Signale, Weinen oder Bedürfnisse des Babys und Kindes verlässlich, prompt und angemessen antworten.
• Körperliche Nähe schenken: Ausreichend Wärme, Umarmungen, gehalten werden und physische Zuwendung bieten – besonders in Stresssituationen oder beim Einschlafen.
• Bedingungslose Liebe zeigen: Dem Kind vermitteln: „Du bist genau richtig, so wie du bist – unabhängig von Leistung oder Fehlern“.
2. Verlässlichkeit und Orientierung
• Alltagsrituale pflegen: Feste Abläufe, wiederkehrende Rituale und eingehaltene Absprachen geben dem Kind Sicherheit und Halt im Tagesverlauf.
• Klare, liebevolle Grenzen setzen: Kinder brauchen Regeln, um zu wissen, wo der sichere Rahmen endet. Grenzen sollten ruhig, konsequent und ohne persönliche Herabsetzung erklärt und durchgesetzt werden.
• Ehrlichkeit bewahren: Kinder nicht anlügen, sondern altersgerecht und wahrhaftig mit ihnen sprechen.
3. Emotionale Unterstützung
• Alle Gefühle zulassen: Wut, Trauer, Angst oder Freude ernst nehmen. Kinder dabei unterstützen, ihre Emotionen zu erkennen und zu benennen (z. B. durch aktives, urteilsfreies Zuhören).
• Trost spenden: Dem Kind vermitteln, dass es mit jedem Problem und jedem Schmerz zu den Eltern kommen darf und dort Schutz findet.
• Fehler machen dürfen: Sich als Eltern auch mal beim Kind entschuldigen, wenn man ungerecht war, und so einen gesunden Umgang mit Konflikten vorleben.
4. Selbstständigkeit und Welt entdecken
• Freiraum zum Ausprobieren lassen: Dem Kind zutrauen, eigene Erfahrungen zu machen, Fehler zu bewältigen und so Selbstwirksamkeit aufzubauen.
• Gemeinsame Zeit verbringen: Ohne Ablenkung (z. B. Handy beiseitelegen), im Alltag gemeinsam lachen, spielen oder die Natur erleben.
Es reicht leider nicht Teddy hinwerfen Kind spiel mal / Essen auf den Tisch und ein Dach über den Kopf .., das ist leider zu wenig.,
Das sind die Basics die so und so vorhanden sein sollten.
Die EMOTIONALE Bindung ist weit weit aus wichtiger.
Für mich klingt es danach dass dein Sohn deine Überforderung und eventuell ausstrahlende Ablehnung spürt.
Fakt ist - die lese ich als Fremde hier leider raus . Überforderung und zu kleinen Teilen Ablehnung.
Nur das Kind ist in deinem Text das Problem.., nicht aber vielleicht dein kompletter Umgang mit deinen Sohn - auch wenn Überforderung da ist ..,
Daher täte ein Blick auf DICH dir nicht schlecht. Damit auch dein Kind gehört und gesehen und verstanden fühlt.
Das ist DEINe Aufgabe als die Erwachsene in der Konstellation.
Ja, ist im Verein, schon lange. Aber zur Zeit kein Bock. Dramen spielen sich auch hier ab, wenn Trainigszeit ist...Hallo @LiSa1104 🙂
Hast du schon einmal überlegt, ob ein Sportverein etwas für deinen Sohn sein könnte? Ich denke dabei an regelmäßige Bewegung und die Möglichkeit, überschüssige Energie abzubauen. Gerade bei Kindern mit ADHS kann Bewegung eine gute Unterstützung sein. Vielleicht wäre eine Sportart, bei der er sich richtig auspowern kann und die ihm Spaß macht, einen Versuch wert.
Was mich außerdem interessieren würde: In welchen Situationen rastet er denn besonders häufig aus? Passiert das eher, wenn er etwas nicht bekommt, wenn etwas nicht so läuft, wie er es sich vorstellt, bei Aufforderungen und Regeln oder scheinbar aus dem Nichts? Und wie sieht es aus, wenn er sich wieder beruhigt hat?
Ich frage deshalb, weil ich denke, dass es hilfreich sein könnte, genauer zu verstehen, was diese Ausbrüche auslöst. Vielleicht gibt es bestimmte Situationen oder Muster, an denen man ansetzen kann.
Hast du auch meinen Beitrag gelesen, in dem ich erklärt habe, dass gerade eine hormonelle Umstellung stattfindet und sich dadurch bereits bestehende Schwierigkeiten verstärken können? Demnach ist es nicht ausweglos, sondern vielmehr eine Frage der Sichtweise.Nach Mustern habe ich auch schon gesucht... Scheinbar ist es auswegslos...
Die dort beschriebenen Dinge eignen sich für Normkinder und es kann sehr gut laufen so. Nach meiner Erfahrung taugen sie allein nicht für den Umgang mit einem anders tickenden Kind. Hier muss zunächst massiv in die sehr spezielle Dynamik der Beziehung investiert werden, eine Allianz wird gebildet und das Fronten muss ein Ende finden.Hm, hast du auch so ein Kind? All das, was du beschreibst gibt es bei uns. Was mich eben noch mehr verzweifeln lässt...
Diese "Dramen" spielen sich nicht ab, weil dein Kind eine launische Diva ist, sondern weil es enorm anstrengend und schrecklich ist, sich in einer Gruppe immer als andersartig erleben zu müssen. Nimm das Drama raus. Setze keine Zwänge. Man kann auch ohne Sportverein leben.Ja, ist im Verein, schon lange. Aber zur Zeit kein Bock. Dramen spielen sich auch hier ab, wenn Trainigszeit ist...
Nein, es ist nicht ausweglos. Du musst allerdings den Weg für DEIN Kind finden. Nicht für die Kinder in irgendwelchen Ratgebern.Scheinbar ist es auswegslos...
Zuhause ist der Ort der Entladung. Wenn dann AUCH noch Forderungen gestellt werden (für die Schule üben, regelmäßig ins Training müssen etc.), dann gute Nacht!Doch zuhause geht es nicht.
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