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Fühle mich wie ein Alien /Angst vor Digitalisierung

Früher konnte man vom Urlaub ja auch keine Bilder schicken.
Und man musste mit Münzgeld in die Telefonzelle gehen, um daheim anzurufen. Und sich vorher schon überlegen was man sagen, will, weil das sauteuer war. Und dazu noch 10 Leute hinter einem standen, die auch zuhause anrufen wollten.

Was 500x besser war... Wenn man heute unterwegs ist und beim Smartphone ist mal zufällig die Batterie leer oder im schlechten Fall defekt musste erstmal Stunden suchen bzw. Kilometer laufen bis es irgendwo noch eine funktionierende Tel Zelle gibt! (wenn du Pech hast und auch sonst keiner in der Nähe ist hast du dann einfach die Arschkarte!)

Damals war telefonieren noch unkompliziert analog, anonym und man beschränkte sich im Telefonat auf die wirklich wichtigen Dinge.
 
Hi!

Ich finde deine Gedanken und Bedenken sehr sympathisch und kann da nichts Komisches erkennen. Ein Alien bist du mit Sicherheit nicht. Du entscheidest wie du es nutzt und was du nutzt. Und wenn andere das anders machen, ist es eben ihr Ding. Deswegen bist du aber nicht komisch.

Ich für mich sehe es so: Das Internet ist eine wunderbare Erfindung, das Smartphone ist in meinen Augen überflüssig. Das sage ich mit 17, nicht als 90jährige ^^. Weil es schlichtweg nicht nötig ist, ständig online zu sein und weil ein Großteil der heutigen Hass-Postings auf facebook und Co daher kommt, dass jede Person immer online ist und sofort und ohne nachzudenken seine oder ihre Gehirn-Grütze ins Web stellt. Das war vermutlich früher anders, als man für ein posting noch einen PC oder wenigstens ein Lappi gebraucht hat. Bis man da dran war, hat sich manches schon wieder abgekühlt.

Witzig ist, dass gerade die Leute, die meiner Generation immer vorgeworfen haben, sie wäre "zu viel online" jetzt das Internet und digital als Allheilmittel und als Ersatz für richtigen Unterricht ansehen.

Naja, in meinen Augen bist du jedenfalls völlig normal 😉 .
 
Hihi, ich hatte tolle Chefs ...und top Olivetti allerdings setzte der öfters aus und peinlich berührt bekamen meine Kollegin und ich gesagt, wir sollten doch bitte keinerlei synthetische Kleidung tragen 😀 😀 knallrot kam der Zusatz ...Unterwäsche auch nicht ....kleiner Werkzeug-Großhandel ....11 Mitarbeiter ...wir haben uns damals schon gekringelt ...es hieß statische Aufladung ...
 
Ich hab grad noch so die Anfänge der "Digitalisierung" der Schulen mitbekommen. Erst in der Berufsschule bin ich das erste Mal damit in Kontakt gekommen, was aber auch nur darin bestand das es Whiteboards und Beamer gab. Nicht mal das in allen Klassenzimmern.

Ohne Internet, Smartphone, Laptop und Co wüsst ich nicht wo ich heute stehen würde. Erst dadurch hab ich Menschen kennengelernt die ich sonst nie hätte kennenlernen können. Mir wurde dadurch so viel geholfen das ich vermutlich nicht ganz unparteiisch dem Thema gegenüber bin 😅.
Das Internet, Tablet und Co sind doch noch sehr jung und es muss sich noch rauskristallisieren wie man das alles am geschicktesten benutzt. Zeiten änderen sich und so die Mittel und Wege Dinge zu erledigen. Auch in der Schule.
Es gab mal eine Zeit in denen Tafel hoch modern waren und ebenso wird es eine Zeit geben in denen Tablets, Beamer und Co als Oldschool angesehen werden.
Jeder präferiert andere Dinge. Mir persönlich wars egal mit was unterrichtet worden ist .... Die Qualität des Unterrichts war größtenteils gleich schlecht 😅
 
Tja und unsere Nachkommen können weder schreiben noch lesen .... sind ja so einige Hochkulturen ausgestorben vor tausenden Jahren obwohl sie bereits hoch entwickelt waren ... ich denke immer...schade das ich nicht sehen kann was da mal über Smartphones diskutiert wird...wie heute über die Himmelsscheibe ...motorisch sind ja inzwischen Teenys kaum in der Lage noch mit einem Stift zu schreiben... 😉
 
Ich wünsche mir gerade es würde mehr von deiner Sorte geben 🙂

Ich bin auch kein freund des digitalen Alltags..
Dies schafft meist mehr Probleme als alles andere und unsere Gesellschaft hat sich nicht gerade zum positiven entwickelt durch die Digitalisierung.
Klar..ein Navi ist praktisch, daß Internet kann schon Arbeit abnehmen..
Aber nur noch am TV, PC oder Handy rumdaddeln, stundenlang hin und her schreiben(sogar auf dem Klo) anstatt einmal kurz 5 Minuten zu telefonieren und alles zu klären, immer bei dem billigsten bestellen oder das billigste kaufen, nur um zu sparen...
Eine unüberschaubare Informationsflut bestehend aus Fehlinformationen, Lügen und einem minimalen Prozentsatz an Wahrheit.


Ja, ich sage definitiv das es früher einfacher, menschlicher und somit auch besser war.
 
(...) Ich habe 2017 eine sehr besondere Lehrerin vor meinem Fachabi in der 11 getroffen. Sie hat noch was an die Tafel geschrieben. Ihr Unterricht war so "old school"! (...) Das ersetzt die ganze Technik jedoch nicht. Die Liebe die sie mir gegeben hat. Die Empathie und Fürsorge.
Ich habe das Gefühl, dass die meisten Lehrer jetzt nur vorne sitzen und alles am PC oder SmartTV machen. Sie war nicht so. Ich vermisse die guten alten Tafeln. Oh Gott, hört sich das altmodisch an!
Kreide und Tafeln zaubern aber auch keine Empathie und Fürsorge herbei. Das kann ich dir als jemand sagen, der '98 "old school" seinen Abschluss hatte.

Finde ich schön, dass du so eine tolle Lehrerin hattest. 🙂
 
Sorgen um die Welt, nicht um die >Menschen?
Solltest du haben wenn du dich für sensibel hältst:
Hier das rechte Maß zu finden, ist ein lebenslanger Prozess, der nie endet und uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.
Und man kann dann sagen: Wo es Symptome gibt, muss es eine Krankheit geben?
Ja, vielleicht, aber man muss ebenso feststellen, dass alle großen Transformationen zuvor als Krankheit betrachtet worden sind, als Verrücktheit.
Sind wir in der Lage, ein Denken zu entwickeln, welches die Antwort nicht in eine Art von Jenseits verlagert?
 
Ja, ich sage definitiv das es früher einfacher, menschlicher und somit auch besser war.
Früher war es ganz bestimmt nicht alles besser.
Mit unserem Gedächtnis ist das so eine Sache.
Ins 19. Jahrhundert oder in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wünschen sich offenbar die wenigsten zurück. Am positivsten sahen die Befragten die achtziger Jahre, welche 47 Prozent für besser und 11 Prozent für schlechter als die Gegenwart hielten.

Auf unsere selektive Erinnerung ist auf jeden Fall wenig Verlass, wenn es um eine objektive Bewertung der Vergangenheit geht.
Die allermeisten Menschen, liegen eben nicht nur irgendwie, sondern systematisch daneben, eine Folge einer viel zu pessimistischen Weltsicht.
Was die Zukunft auch immer an Herausforderungen bringt; die besten Aussichten, ihnen erfolgreich zu begegnen, sind nach wie vor die Tugenden der Aufklärung: Vernunft, Wissenschaft, Humanismus.
 
Studieren ohne PC bzw. Internet war auch kein Spaß. Da bekam man am Anfang des Semesters eine Liste mit Literatur und das wars. Fröhliches jagen. Auch kein Kontakt zum Dozenten, keine schnellen Mails. für Prüfungsergebnisse musste ich mal 600 km in den Ferien an den studienort fahre und, weil ich auf den Aushang in der Uni sehen mußte und alle meine Freunde aus dem Wohnheim zu Hause waren.
Kein study drive mit Skripten, kein Facebook für lerngruppen. Keine Übungsaufgaben im inet.
 

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