Danke, diese Sichtweise hilft mir auch oft.
Sich nicht selbst ständig als Mittelpunkt des Universums zu sehen.
Ständig dieses, ich bin ja so arm dran, ich habe nichts und niemanden, bin ja so allein und einsam usw. solche Gedanken machen einen krank. 1. Nicht der Zustand des Alleinseins.
Warum muss man denn am Boden zerstört sein? 2. Die Dingen lassen sich ändern. Nur wenn man am Boden liegt geht das eben eher schlecht bis gar nicht.
Man bräuchte dann Menschen die einen aufheben und aufpeppeln.
Fast wie bei einem Kind 🤔 3. Dadurch verliert man doch seine Selbstständigkeit. Und ohne den Willen stehen zu bleiben, liegt man nach kürzester Zeit auch wieder am Boden.
Nur wenn man selbst vom Boden hoch kommt, weiß man wie es geht.
4.Das einzige was es dafür braucht ist der Wille.
Es gibt so viele unterschiedliche Menschen, irgendwo wird doch mindestens einer dabei sein der annähernd passt.
Andernfalls hilft Flexibilität bis zu einem bestimmten Maß.
Andere Menschen sollten einen dabei ermutigen seine Fähigkeiten zu erkennen. Wer dich nieder macht, von dem halte Abstand. Das dauert seine Zeit bis einem die Abwertungen eines anderen nicht mehr zu Boden werfen. Und es gibt eigentlich keinen Grund sich freiwillig mit so jemandem zu umgeben.
Ist das zu krass formuliert, 5. wenn ich sage Einsamkeit ist selbst gewählt?
Es hat ja seinen Grund warum man das Alleine sein vorzieht.
Oder liegt es an charakterlichen Eigenschaften die andere fern halten?
Zu 1.
Wer nichts und niemanden hat der wird in den allermeisten Fällen einsam werden. Es gibt Ausnahmen wie mich. Einem Menschen also dem es auf Grund schlimmster Ereignisse nicht einsam genug sein kann. Daher ist mir Einsamkeit völlig fremd.
Die Aussage es sei der Zustand des alleine seins ist falsch es ist sehr viel mehr.
Zu 2.
Es ist ein Trugschluss und auch eine Unterstellung zu behaupten Dinge lassen sich ändern. Es gibt Dinge und Umstände die eine Änderung unmöglich machen.
Zu 3.
Man verliert nicht seine Selbstständigkeit nur weil irgendwer Mitgefühl zeigt und sich müht das es dir besser geht, auch hier völliger Nonsens. Ich denke mal das ich hier schreiben darf das ich selbst der wohl beste Beweis bin. Denn ich gebe nie auf, niemals und unter keinen Umständen. Denn wer aufgibt der gibt sich auf und ist verloren.
ZU 4.
Der Wille mag ja da sein dafür fehlt es aber an Möglichkeiten, an Kraft an Zuspruch und manchmal auch an fehlender Kreativität.
Zu5.
Echte Einsamkeit ist so gut wie nie selbst gewählt, sie ist allzu oft das Ergebnis von einer Aneinanderkettung von Umständen die letztlich zur Einsamkeit führten. Und echte noch dazu ungewollte Einsamkeit kann töten.
Manchmal sieht mich Wochen lang kein Mensch, man fragte sich schon ob ich verstorben sei, dem war wie man sieht nicht so. Ich liebe die Einsamkeit, die Ruhe und die Natur, auch daraus kann man Kraft ziehen zum weitermachen und Lösungen sofern möglich zu suchen und zu finden. Man kann heißt aber nicht das es auch klappt.
Ich habe wirklich schlimme Sachen erlebt und war als Soldat im Kampfeinsatz schon als Kind war ich lieber alleine als in Gesellschaft und so ist es noch bis heute.
@parinchen
Es ist müßig der TE hier mit dem Argument zu kommen mache Dies oder das und alles wir gut. Müßig auch deshalb weil man nicht weiß wie ihr Leben bis heute verlaufen ist. Es gibt 1000 Gründe warum ein Mensch sich einsam und verlassen fühlt. Niemand hat das recht ihr dieses Gefühl abzusprechen oder das Problem klein zureden. Und Mitgefühl ist kein Mitleid das ist ein Himmelweiter Unterschied. Und Mitgefühl zu haben oder zu zeigen ist auch kein Köpfchen Tätscheln.
parinchen
Ich werde dieses Jahr 60 und genau so wie du habe und hatte ich noch nie irgendwen und bin arm wie eine Kirchenmaus. Ja ich weiß wie es sich anfühlt nur zu gut. Auch dann wenn mir das Gefühl der Einsamkeit völlig fremd ist, was aber bestimmten Umständen in meinem Leben geschuldet ist so kann ich dich doch verstehen.