Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Fühle mich so verdammt einsam und alleine

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133842
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es ist wirklich nicht einfach, aus seiner Einsamkeit heraus zu kommen,



Es ist nicht leicht, aus dieser Zone heraus zu kommen, wenn man ........?????

...keine Frohnatur ist...

Ich nehme an, das eine bedingt das andere. Extrovertierte, , gesellige, Lebensfrohe Leute sind/werden selten vergessen, sie tun sich meist nicht schwer beim Unterhalten, Aufmerksamkeit holen, Kontakte knüpfen usw.

Also wäre ein Ansatz sicher, sich selber offener zu machen, Lebensfreudiger, wie auch immer.
Bei einem Singtreffen teilnehmen zb, oder sich einfügen in eine gesellige Turngruppe, Tanzen für Singles, Singlewandern, Busreisen mitmachen mit Gleichgesinnten- man muss was tun, darf nicht hinnehmen, dass das so bleibt, wie eine vergrabene Leiche zu leben. Man muss sich wieder dort hin kämpfen, wo man sein will.
 
Mir gegenüber wohnt eine Frau, die oft weint, weil sie so einsam ist. Sie hat drei Kinder und einen Lebensgefährten, der ihrer Meinung nach nie Zeit hat für sie, nie etwas mit ihr zusammen unternimmt und seit Jahren auch keine Nähe im Schlafzimmer zulässt- heute gabs bei mir einen Besuch, ich habe sie vorbeigehen sehen und etwas geplaudert, sie eingeladen auf einen Kaffee im Garten.
Erster Satz, ein tiefer Seufzer, ein betrübtes Geschaue, immer bin ich so alleine...der F- ihr Lebensgefährte hat wieder keine Zeit, meine Tochter hat mit blockiert bei whatsapp, die können mich mal alle, so trostlos ist es...
Das hat mit ihr zu tun! Sie wird nicht gerne angerufen, weil sie klagt, sich beschwert, sich schwer anfühlt. Ihr Gespons, der in einem anderen Haus lebt, der kommt kurz, tut, was sie braucht an Mithilfe und rennt dann wieder weg, sie ist so beschwerlich. Weinende und Traurige fühlen sich nicht magnetisch an, leider. Das ist ein Teufelskreis.
 
Es ist nicht leicht, aus dieser Zone heraus zu kommen, wenn man ........?????

...keine Frohnatur ist...

Ich nehme an, das eine bedingt das andere. Extrovertierte, , gesellige, Lebensfrohe Leute sind/werden selten vergessen, sie tun sich meist nicht schwer beim Unterhalten, Aufmerksamkeit holen, Kontakte knüpfen usw.
So ist es.
Ich lasse das mal so stehen.....
Tja wenn alle Menschen extrovertiert und lebensfroh wären, dann wär keiner einsam und zurückgezogen.
Woran das wohl liegt? Jetzt fehlt bloss noch, das du sagst, daran ist man selber schuld.
Es gab und gibt schon immer schüchterne, introvertierte, mit Störungen belastete, traumatisierte, autistische. Sag denen mal, sie sollen zur Frohnatur werden 🙄
 
Aufhören zu schmollen, wohin gehen, wo man gebraucht wird, sich einfügen und Güte zeigen, Freundlichkeit, Mitgefühl und Kameradschaft, so wäre Ende mit Abgeschiedenheit.

Ich habe viele Einsame schon kennengelernt, sie haben alle eins gemeinsam, sie sind immer am Nachdenken, wie es ihnen geht, wie es dem Nächsten geht, das wäre ein riesen Schritt aus der Einsamkeit heraus, wenn man sich mal dafür interessieren würde. Sich um jemanden kümmern, dem es ebenso mies geht, das wäre doch Trost für beide!!!!

Liebes parinchen, probiers aus, tröste du mal jemanden, dann bist du in einer anderen Geschichte, da bist du nicht Wartend, sondern Handelnd. Nicht mehr der Hilflose, sondern der Helfende, also der der hat und nicht der, der nicht hat.
Man ist als gefühlt "Einsamer" in einer Kopfgeschichte, wo man arm ist. Dabei hast du sicher sehr viel zu geben, gib, dann fühlst du dich reich. So ist es.
 
So ist es.
Ich lasse das mal so stehen.....
Tja wenn alle Menschen extrovertiert und lebensfroh wären, dann wär keiner einsam und zurückgezogen.
Woran das wohl liegt? Jetzt fehlt bloss noch, das du sagst, daran ist man selber schuld.
Es gab und gibt schon immer schüchterne, introvertierte, mit Störungen belastete, traumatisierte, autistische. Sag denen mal, sie sollen zur Frohnatur werden 🙄

Hier denken wir nach, wie man aus gefühlter Einsamkeit herauskommen kann.

Milliarden Menschen gibts um uns herum, ich möcht nicht wissen, wie viele sich freuen würden, wenn man mit ihnen Austausch beginnt, sie anredet, sich annähert, selbst wenn es sich nur um einen Zeitungsverkäufer handelt, oder um die alte Hausfrau nebenan. Freundlichkeit mildert diese Trostlosigkeit. Im Wort Freund- lichkeit steckt FREUND.
 
Aufhören zu schmollen, wohin gehen, wo man gebraucht wird, sich einfügen und Güte zeigen, Freundlichkeit, Mitgefühl und Kameradschaft, so wäre Ende mit Abgeschiedenheit.

Ich habe viele Einsame schon kennengelernt, sie haben alle eins gemeinsam, sie sind immer am Nachdenken, wie es ihnen geht,

wie es dem Nächsten geht, das wäre ein riesen Schritt aus der Einsamkeit heraus
Danke, diese Sichtweise hilft mir auch oft.
Sich nicht selbst ständig als Mittelpunkt des Universums zu sehen.
Ständig dieses, ich bin ja so arm dran, ich habe nichts und niemanden, bin ja so allein und einsam usw. solche Gedanken machen einen krank. Nicht der Zustand des Alleinseins.

Warum muss man denn am Boden zerstört sein? Die Dingen lassen sich ändern. Nur wenn man am Boden liegt geht das eben eher schlecht bis gar nicht.

Man bräuchte dann Menschen die einen aufheben und aufpeppeln.
Fast wie bei einem Kind 🤔 Dadurch verliert man doch seine Selbstständigkeit. Und ohne den Willen stehen zu bleiben, liegt man nach kürzester Zeit auch wieder am Boden.
Nur wenn man selbst vom Boden hoch kommt, weiß man wie es geht.
Das einzige was es dafür braucht ist der Wille.

Es gibt so viele unterschiedliche Menschen, irgendwo wird doch mindestens einer dabei sein der annähernd passt.
Andernfalls hilft Flexibilität bis zu einem bestimmten Maß.
Andere Menschen sollten einen dabei ermutigen seine Fähigkeiten zu erkennen. Wer dich nieder macht, von dem halte Abstand. Das dauert seine Zeit bis einem die Abwertungen eines anderen nicht mehr zu Boden werfen. Und es gibt eigentlich keinen Grund sich freiwillig mit so jemandem zu umgeben.

Ist das zu krass formuliert, wenn ich sage Einsamkeit ist selbst gewählt?
Es hat ja seinen Grund warum man das Alleine sein vorzieht.
Oder liegt es an charakterlichen Eigenschaften die andere fern halten?
 
Danke, diese Sichtweise hilft mir auch oft.
Sich nicht selbst ständig als Mittelpunkt des Universums zu sehen.
Ständig dieses, ich bin ja so arm dran, ich habe nichts und niemanden, bin ja so allein und einsam usw. solche Gedanken machen einen krank. 1. Nicht der Zustand des Alleinseins.

Warum muss man denn am Boden zerstört sein? 2. Die Dingen lassen sich ändern. Nur wenn man am Boden liegt geht das eben eher schlecht bis gar nicht.

Man bräuchte dann Menschen die einen aufheben und aufpeppeln.
Fast wie bei einem Kind 🤔 3. Dadurch verliert man doch seine Selbstständigkeit. Und ohne den Willen stehen zu bleiben, liegt man nach kürzester Zeit auch wieder am Boden.
Nur wenn man selbst vom Boden hoch kommt, weiß man wie es geht.
4.Das einzige was es dafür braucht ist der Wille.

Es gibt so viele unterschiedliche Menschen, irgendwo wird doch mindestens einer dabei sein der annähernd passt.
Andernfalls hilft Flexibilität bis zu einem bestimmten Maß.
Andere Menschen sollten einen dabei ermutigen seine Fähigkeiten zu erkennen. Wer dich nieder macht, von dem halte Abstand. Das dauert seine Zeit bis einem die Abwertungen eines anderen nicht mehr zu Boden werfen. Und es gibt eigentlich keinen Grund sich freiwillig mit so jemandem zu umgeben.

Ist das zu krass formuliert, 5. wenn ich sage Einsamkeit ist selbst gewählt?
Es hat ja seinen Grund warum man das Alleine sein vorzieht.
Oder liegt es an charakterlichen Eigenschaften die andere fern halten?

Zu 1.
Wer nichts und niemanden hat der wird in den allermeisten Fällen einsam werden. Es gibt Ausnahmen wie mich. Einem Menschen also dem es auf Grund schlimmster Ereignisse nicht einsam genug sein kann. Daher ist mir Einsamkeit völlig fremd.

Die Aussage es sei der Zustand des alleine seins ist falsch es ist sehr viel mehr.

Zu 2.
Es ist ein Trugschluss und auch eine Unterstellung zu behaupten Dinge lassen sich ändern. Es gibt Dinge und Umstände die eine Änderung unmöglich machen.

Zu 3.
Man verliert nicht seine Selbstständigkeit nur weil irgendwer Mitgefühl zeigt und sich müht das es dir besser geht, auch hier völliger Nonsens. Ich denke mal das ich hier schreiben darf das ich selbst der wohl beste Beweis bin. Denn ich gebe nie auf, niemals und unter keinen Umständen. Denn wer aufgibt der gibt sich auf und ist verloren.

ZU 4.
Der Wille mag ja da sein dafür fehlt es aber an Möglichkeiten, an Kraft an Zuspruch und manchmal auch an fehlender Kreativität.

Zu5.
Echte Einsamkeit ist so gut wie nie selbst gewählt, sie ist allzu oft das Ergebnis von einer Aneinanderkettung von Umständen die letztlich zur Einsamkeit führten. Und echte noch dazu ungewollte Einsamkeit kann töten.

Manchmal sieht mich Wochen lang kein Mensch, man fragte sich schon ob ich verstorben sei, dem war wie man sieht nicht so. Ich liebe die Einsamkeit, die Ruhe und die Natur, auch daraus kann man Kraft ziehen zum weitermachen und Lösungen sofern möglich zu suchen und zu finden. Man kann heißt aber nicht das es auch klappt.
Ich habe wirklich schlimme Sachen erlebt und war als Soldat im Kampfeinsatz schon als Kind war ich lieber alleine als in Gesellschaft und so ist es noch bis heute.

@parinchen

Es ist müßig der TE hier mit dem Argument zu kommen mache Dies oder das und alles wir gut. Müßig auch deshalb weil man nicht weiß wie ihr Leben bis heute verlaufen ist. Es gibt 1000 Gründe warum ein Mensch sich einsam und verlassen fühlt. Niemand hat das recht ihr dieses Gefühl abzusprechen oder das Problem klein zureden. Und Mitgefühl ist kein Mitleid das ist ein Himmelweiter Unterschied. Und Mitgefühl zu haben oder zu zeigen ist auch kein Köpfchen Tätscheln.

parinchen

Ich werde dieses Jahr 60 und genau so wie du habe und hatte ich noch nie irgendwen und bin arm wie eine Kirchenmaus. Ja ich weiß wie es sich anfühlt nur zu gut. Auch dann wenn mir das Gefühl der Einsamkeit völlig fremd ist, was aber bestimmten Umständen in meinem Leben geschuldet ist so kann ich dich doch verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 189) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben