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Fühle mich so anders und komisch..unnormal?

litw

Neues Mitglied
Hallo,
ich fühle mich momentan irgendwie sehr zerstreut. Also ich studiere an einer privaten Hochschule Management und fühle mich dort unter den anderen auch total fremd und isoliert irgendwie weil ich glaube, dass ich anders bin als die.
Das hört sich jetzt voll komisch an, aber die leben alle ihr glückliches leben (klar jeder hat Probleme, aber es gibt normale Probleme so oder etwas tiefgreifendere Sachen so..)und haben nichts besseres zu tun als in ihrer Freizeit über Gott und die Welt abzulästern.
Ich mag es absolut nicht wenn Leute lästern, und abwertend über andere reden.. weil ich eben denke, dass jeder seine Gründe für sein Vehalten hat und wenn man selbst der andere wäre, würde man es genau so tun.
Wenn ich so auf meine Vergangenheit bzw. Jugend zurückschaue war es eine sehr einsame zeit.. (meine Eltern haben sich getrennt aber war ein sehr sehr langer Prozess, in der Liebe hat es noch nie geklappt.. und dann war ich meistens total alleine während in meinem Freundeskreis alle ihren ersten, zweiten, dritten Freund hatten).. diese Sachen haben mich alle ziemlich geprägt noch dazu die Depressionen von meiner Mutter.
Hatte / habe eine Essstörung und war auch in Therapie.. hab die aber dann abgebrochen. Vermisse es aber inzwischen sehr.. aber kann auch irgendwie nicht mehr dorthin gehen.
Zur Zeit muss ich mich total zusammenreißen, dass ich nicht in so ein depressives Loch wieder abrutsche.. aber das klappt schon einigermaßen. Mein Problem ist nur, dass ich für mein Studium einfach nichts so auf die Reihe bekomme.. ich habe keine Lust auf die Menschen dort und das spiegelt sich so auf alles wieder.
Müsste eigentlich so viel machen aber ich bekomme es zeitlich einfach nicht hin..
An Tagen wo ich frei habe nicht mal wirklich.. Heute früh hatte ich einen Arzttermin, dann gefrühstückt, aufgeräumt, mit meinem Hund gegangen und dann ist es schon halb drei nachmittags und ich brauche eine Pause.
Später möchte ich dann noch Sport machen und muss nochmal mit meinem Hund eine Runde gehen und dann ist der Tag auch schon wieder vorbei.. ich weiß nicht wo und wie und wann ich da noch Sachen für die Uni machen soll.
An Tagen wo ich arbeite bin ich dann auch erstmal fertig nach der Arbeit.. Ich bin so mit meinem Alltag (Hund, kochen, Sport und Aufräumen und Ausruhen ) beschäftigt, dass da einfach kaum Zeit übrig bleibt.
Ich brauche auch sehr viel Ruhe und Zeit für mich einfach wo es still ist und ich nachdenken kann und so.. ich weiß einfach nicht was ich da tun kann weil ansonsten bin ich total gereizt und gestresst eben.
Ich kann mich auch sehr schwer anderen anvertrauen.. also was wirklich so meine tieferen Gedanken so angeht.
Fühle mich einfach so komisch und anders.. was kann ich denn tun ? oder was würdet ihr mir denn empfehlen?
Freue mich über alle Antworten 🙂
 
Auf jeden Fall könntest du das ablästern über andere mal sein lassen. Wir habens doch eh schon schwer genug. Probier mal die anderen Menschen zu wertschätzen, genauso wie sind und guck mal, was mit dir geschieht. 🙂
 
Hi,

also einen wirklichen Ratschlag kann ich dir leider nicht geben, da ich mich auch immer anders fühle, als die Menschen um mich herum...
Fühle mich immer beobachtet und angestarrt.
Aber ich habe mich auch gefragt, wie vielen Menschen es vielleicht so geht wie mir?
Alleine hier im Forum lese ich viele Sachen, die mich wiederspiegeln.
Herrausfinden kann man es nur, wenn man sich auch anfängt jemandem anzuvertrauen.
Denn wenn es vielen so geht wie uns, traut sich nie einer etwas zu sagen und alles wird weiterhin so bleiben....
Ich hasse es auch, wenn Leute lästern. Auch wegen allem was in der Vergangenheit passiert ist. Diese Einsamkeit, die dann immer entsteht.
Ich bin seit 2 Monaten verheiratet und fühle mich trotzdem immer alleine.

Ich an deiner Stelle würde es mit der Therapie aber nochmals versuchen. Ich werde demnächst warscheinlich auch wohin gehen, weil ich nicht mehr kann.
Es ist nur so, gewohnheiten, wie mit deinem Hund rauszugehen sind völlig normal. Deswegen muss man seine Ängste die man hat vielleicht in Gewohnheiten umlagern.
Du sagst ja selbst, das du es bischen vermisst, dort gewesen zu sein. Deswegen vielleicht doch nochmal den Schritt wagen, mehr als verlieren kannst du nicht. Außer abzubrechen, aber versucht hast dus dann trotzdem erst mal.

Bei mir in der Arbeit sind auch Menschen, die von ihrem Bilderbuch leben erzählen... Aber ob sie wirklich so glücklich sind?? Es scheint zwar so, aber das sind Schauspieler. Die halten einfach so viel von sich selbst und müssen mit ihrem Leben angeben. Die müssen warscheinlich auch nicht noch nebenbei Arbeiten gehen so wie du. Somit bist du was viel besseres als die. Du bekommst in deinem Leben viel mehr auf die Reihe als DIE selbst.

Hoffe das dir meine Worte etwas helfen können.
LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
ich fühle mich momentan irgendwie sehr zerstreut. Also ich studiere an einer privaten Hochschule Management und fühle mich dort unter den anderen auch total fremd und isoliert irgendwie weil ich glaube, dass ich anders bin als die.
Das hört sich jetzt voll komisch an, aber die leben alle ihr glückliches leben (klar jeder hat Probleme, aber es gibt normale Probleme so oder etwas tiefgreifendere Sachen so..)und haben nichts besseres zu tun als in ihrer Freizeit über Gott und die Welt abzulästern.
Ich mag es absolut nicht wenn Leute lästern, und abwertend über andere reden.. weil ich eben denke, dass jeder seine Gründe für sein Vehalten hat und wenn man selbst der andere wäre, würde man es genau so tun.
Wenn ich so auf meine Vergangenheit bzw. Jugend zurückschaue war es eine sehr einsame zeit.. (meine Eltern haben sich getrennt aber war ein sehr sehr langer Prozess, in der Liebe hat es noch nie geklappt.. und dann war ich meistens total alleine während in meinem Freundeskreis alle ihren ersten, zweiten, dritten Freund hatten).. diese Sachen haben mich alle ziemlich geprägt noch dazu die Depressionen von meiner Mutter.
Hatte / habe eine Essstörung und war auch in Therapie.. hab die aber dann abgebrochen. Vermisse es aber inzwischen sehr.. aber kann auch irgendwie nicht mehr dorthin gehen.
Zur Zeit muss ich mich total zusammenreißen, dass ich nicht in so ein depressives Loch wieder abrutsche.. aber das klappt schon einigermaßen. Mein Problem ist nur, dass ich für mein Studium einfach nichts so auf die Reihe bekomme.. ich habe keine Lust auf die Menschen dort und das spiegelt sich so auf alles wieder.
Müsste eigentlich so viel machen aber ich bekomme es zeitlich einfach nicht hin..
An Tagen wo ich frei habe nicht mal wirklich.. Heute früh hatte ich einen Arzttermin, dann gefrühstückt, aufgeräumt, mit meinem Hund gegangen und dann ist es schon halb drei nachmittags und ich brauche eine Pause.
Später möchte ich dann noch Sport machen und muss nochmal mit meinem Hund eine Runde gehen und dann ist der Tag auch schon wieder vorbei.. ich weiß nicht wo und wie und wann ich da noch Sachen für die Uni machen soll.
An Tagen wo ich arbeite bin ich dann auch erstmal fertig nach der Arbeit.. Ich bin so mit meinem Alltag (Hund, kochen, Sport und Aufräumen und Ausruhen ) beschäftigt, dass da einfach kaum Zeit übrig bleibt.
Ich brauche auch sehr viel Ruhe und Zeit für mich einfach wo es still ist und ich nachdenken kann und so.. ich weiß einfach nicht was ich da tun kann weil ansonsten bin ich total gereizt und gestresst eben.
Ich kann mich auch sehr schwer anderen anvertrauen.. also was wirklich so meine tieferen Gedanken so angeht.
Fühle mich einfach so komisch und anders.. was kann ich denn tun ? oder was würdet ihr mir denn empfehlen?
Freue mich über alle Antworten 🙂



also ich kann dir genau sagen, wo dein problem liegt. du befindest dich zur zeit in einer mittelschweren bis schweren depression. das erkenne ich an deiner energielosigkeit, deiner mangelnden konzentrationsfähigkeit und deiner gereiztheit.
zunächst einmal solltest du unnötige aktivitäten, die dich stressen und nix bringen, streichen und nur das nötigste machen. ausserdem solltest du dich in fachärztliche behandlung begeben, also zu einem kompetenten psychiater gehen. vielleicht überweisst er dich in eine tagklinik oder gleich stationär in eine psychiatrie. ich könnte mir vorstellen, dass es dir gut tun würde, mal für eine weile "weggepackt" zu sein, und wenn die psychiatrie was taugt, würdest du auch die nötige hilfe erhalten. ein teilstationärer oder stationärer aufenthalt muss aber nicht unbedingt sein, er könnte dir auch nur ein antidepressivum verschreiben und dich an einen psychotherapeuten überweisen, bei dem du eine therapie machen kannst.
ich denke, wenn nach deiner behandlung die depression überstanden ist und du regelmässig deine therapiestunden wahrnimmst, wirst du dir auch nicht mehr komisch vorkommen. dann solltest du dein leben in die hand nehmen (mit oder ohne hilfe) und dir einen freundeskreis aufbauen.
 
Liebe litw,

also ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, dass Du depressiv bist und daher einen Therapeuten benötigst...

Vielmehr habe ich den Eindruck, dass Du wenig strukturiert arbeitest und Dich von anderen Menschen oder irgendwelchen Umständen ablenken lässt. Im Studium, vor allem wenn es auf eine Prüfung zugeht, ist Konzentration einfach wesentlich.

An Deiner Stelle würde es mich nicht die Bohne interessieren, was wer über wen sagt oder nicht. Für so einen Quatsch hätte ich weder Zeit noch Lust mir das anzuhören.

Deine Zeit ist sehr begrenzt. Striktes und konsequentes Zeit-Management ist sehr sinnvoll. Ich denke, Du kannst nicht beides: Entweder Du konzentrierst Dich auf Dein Studium oder eben auf Nebensächlichkeiten um das Studium herum. Solange Du Dich (auch) mit Nebensächlichkeiten beschäftigst, wird sich das auch negativ auf Deinen Erfolg auswirken. Und fehlt es Dir an guten Erfolgen, wirkt sich das auf Dein Gemüt negativ aus. Und so schließt sich der Kreis.

Wenn Du ernsthaft und gut gelernt hast, dann brauchst Du auch mal eine Pause. Pausen sollten auch im Zeit-Management mit eingeplant werden. Und wenn Du Pause machst und mal mit Leuten sprechen möchtest, dann suche Dir Leute, die Dir gut tun.

Als ich seinerzeit Wirtschaftswissenschaften studierte, so fand ich sympathische Zeitgenossen überall, nur nicht unter den Wirtschaftswissenschaftlern. Kleiner Tipp: Z.B. Die Lehramt-Studenten fand ich wesentlich sympathischer, echt.

LG, Nordrheiner
 

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