Das hat die Leiterin ja auch nicht so gemeint... sondern wollte eben auf die pädagogische Professionalität aus.
Nun, dann sollte man sowas auch so ausformulieren. Ich sag mal - es kommt auf die Institution, den Verein und den "Zweck" an. In einer Einrichtung für Kinder mit Behinderungen kann eine etwas sanftere Art besser sein als bei einer Einrichtung für "unsozialisierte" Jugendliche. Aber das ist eine Kompetenz, die einem während des Studiums vermittelt wird und nicht während eines FSJs.
"Emotionen regulieren" heißt nicht, teilnahmslos wie ein Duckmäusschen herumstehen und kein Wort rausbringen können.
Wer sagt denn dass sie das wäre? Da nimmst du dir Interpretation heraus aus TE's Beitrag. Ich lese, dass sie da ja schon selbst aktiv auf andere zugegangen ist, Kontakt zu anderen Mitarbeitern hat und sich in Einzelgesprächen souverän mitteilen kann.
Das würde ich nicht unbedingt als "Duckmäusschen" bezeichnen.
Die haben mit "ruhige Art" nur gemeint, dass sie nicht kommunikationsfähig zu sein scheint.
Das ist sie doch scheinbar.
Daraufhin zu kontern, ob denn ansonsten heulen oder launisch sein solle, wäre ziemlich dämlich.
Ansichtssache. Aber von einer Leiterin, selbst für ein FSJ, muss man sich nicht alles bieten lassen und einen reingedrückt bekommen, was nicht einmal der "Wahrheit" entspricht. Oder räumst du auch die Spülmaschine aus, wenn dein Chef dir das sagt, obwohl du eigentlich ein Praktikum machst? Man muss sich nicht immer für alles beugen, wenn man sowieso 0 Euro bekommt.
(Und damit meine ich nicht, dass man das nicht machen sollte wenn man ein rollierendes System für ALLE Mitarbeiter hat, sondern solche "Kleinviehaufgaben" an unbezahlte Praktikanten delegiert werden, wie Kaffee machen etc.)
Was genau passt nicht zusammen? Ich kann mir übertragene Aufgaben ganz toll erledigen und trotzdem unsozial sein. Das eine wirkt sich nicht unbedingt auf das andere aus.
Unsozial? Was geht bei dir?
😀 Du machst TE nicht nur zu einem Duckmäusschen, jetzt ist sie auch noch unsozial? Bzw. implizierst das? ... Oh man.
Wie? Wer ist zu was nicht befugt?
Die Leitung bewertet sie und der Träger gießt die Bewertung in Arbeitszeugnisfloskeln. Wo ist das Probelm?
Ist doch egal, von wem sie nun das Zeugnis bekommt. Wichtig ist, wer sie bewertet hat.
Gut, das stimmt. Schlussendlich ist es eine Einschätzung aufgrund dessen ein Zeugnis erstellt wird. Aber dennoch ist es eine subjektive Einschätzung einer arbeitsrechtlichen Befähigung, und auch wenn es nur eine Beurteilung/Einschätzung ist - auch das hat darin absolut nichts zu suchen!
Ich verstehe diesen Post irgendwie nicht so recht. Was genau rätst du ihr? Zu behaupten, das Zeugnis wäre von der falschen Person geschrieben worden?
Wie bitte?
Was an dieser Bewertung war jetzt unprofessionell?
Es richtet sich mittels einer grenzüberschreitenden Bewertung nicht mehr den Befügnissen der Erstellerin. Ganz bürokratisch ausgedrückt.
Mit solchen Aussagen kommt man im Leben nicht weit und du hilfst der TE auch damit gar nicht.
... das ist kein Studium, ne? Das ist dir schon klar oder? Sie ist 20, grade in einer Orientierungsphase und ein Zeugnis eines FSJ bedeutet da halt einfach mehr - wenn auch nur für das eigene Selbstvertrauen. Aber "Man kommt nicht weit, wenn man die Dinge nicht akzeptiert"? Lol.
Sie hätte sich auch mehr anstrengen können.
... das ist ein FSJ. Und kein Studium oder Arbeitsverhältnis.
😀
Steht auf dem offiziellen Zeugnis, dass sie dafür nicht geeignet sei?
Deswegen ja auch mein Rat mit Frau O. definitiv zu sprechen aufgrund der Situation. So oder so - das FSJ ist ja auch schon vorbei und mit der Leiterin wird sie wohl im Leben nichts mehr zutun haben. Das Zeugnis findet sie aber nicht gerechtfertigt, und dafür kann man auch einstehen.