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Frust oder was ist los?

G

Gast

Gast
Da ich schon länger gefrustet und auch gelangweilt in meiner aktuellen Position bin, nin ich durch Zufall auf dieses Forum gestoßen.
Ich habe mich ohne eine genaue Ursachenforschung auf die Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung begeben. Eigentlich habe ich alles was ich mir „gewünscht“ habe. Eine eigene Familie, zwei wunderbare Kinder, einen sicheren Job, ein Haus,…. nur habe ich eine totale innere Unruhe. Ich fühle mich bei meinem jetzigen Arbeitsplatz nicht mehr gefordert, langweile mich und bin auf dem Weg ein total unmotivierter Arbeitnehmer zu werden. Dies widerspricht aber meine Ureinstellung. Ich bin ein Macher, gehe auch gerne unangenehme Wege und arbeite zielorientiert und ehrgeizig. Ich habe meine Probleme bis zum oberen Management angesprochen, sehne mich nach mehr Verantwortung bzw. nach neuen Herausforderungen. Ich habe im Prinzip meine operativen Aufgaben dahingehen optimiert, dass man „eigentlich“ meinen Arbeitsplatz rationalisieren könnte. Das will man aber intern nicht und hält „noch“ an mir fest. Zudem wurde ein Aktionismus betrieben und mir Haufenweise Projekte zugeteilt, welche mich Inhaltich gar nicht tangieren, wie auch eigentlich kein aktueller Handlungsbedarf vorliegt.

Lange Rede kurzer Sinn. Sind das wirklich meine Ursachen, oder sehe ich die ganze Thematik zu pragmatisch? Ist der Jobwechsel nicht nur wieder eine Flucht?

Freue mich auf den gemeinsamen Austausch.
 

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Seelenwolf

Mitglied
Lieber Gast.

Für mich liest es sich so, als wärst du unterfordert. Suchst nach etwas was dich herausfordert, beschäftigt und dich beansprucht.
Fraglich für mich, ist es wirklich die Arbeit allein? Ist in dein Alltag vielleicht festgefahren? Eintönig, trist. Oder fühlst du dich ungebraucht? Geistlich oder körperlich nicht richtig ausgelastet? Oder fehlt dir irgendwas in deinem Leben?
Ansonsten wäre da noch die Frage, magst du deine Arbeit? Hast du sie mal gern gemacht?

LG Seelenwolf
 
G

Gast

Gast
Mach dich selbständig, das kannst du alles verlieren und wieder von 0 anfangen.
Ne, war ein Scherz.
Motivation kommt von Herausforderungen.#
Werden die mir nicht mehr gestellt, wird's brenzlig
Das heißt, ich war auch mit dem was bisher geschah nie zufrieden, hab nie auf ein großes Ziel hingearbeitet um das zu erreichen.
Ein Lebensziel, ( außer dem Tod ), um das erreichte zu genießen, etwas was mir sagt, jetzt hast du es geschafft, kannst genießen, ohne den Buckel krumm zu machen.
Oft bei Menschen die sich nur über Leistung definieren, bin nur der anerkannte, werde geliebt und bin wer, wenn ich immer mehr und größeres schaffe.
Die können nicht genießen, sich am erreichten erfreuen, müssen mehr , höher, weiter, da reicht selbst der Olympia Sieg nicht .
Wir waren auf dem Mond ,jetzt der Mars, was ist wenn ich das Ende des Universum erreicht habe....
8 Stunden Arbeit, was machst du dann?
16 Stunden wieder nur was leisten?
Wenn's nicht anders geht, such dir noch im Einverständnis mit deinem jetzigen Arbeitgeber , eine neue Herausforderung in einem andren Beruf, geh zur Abendschule, studiere ( Fernuni ), gibt da doch unendlich viel Möglichkeiten.
Ps; was machst du als Rentner?
 

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