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Frust Arbeit

Soy

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

bin im Moment einfach nur down. Bekomme die Gedanken um den Job auch nach Feierabend nicht mehr aus dem Kopf. Habe aktuell gerade ziemlichen Stess in Bezug auf Benachteiligungen im Vertrag etc. Keinen Chef der hinter mir steht und Leistung werden nicht anerkannt. Aber das würde jetzt zu weit gehen alles im Detail zu erklären.
Wie geht ihr damit um, wenn Ihr in einer Situation seid, in der man gerne raus möchte, es allerdings nicht so einfach ist. Möchte nicht gleich alles hinwerfen, aber auch nicht so weitermachen. Habe im Moment zu gar nichts mehr Lust (obwohl ich eigentlich ein sehr aktiver Mensch bin), es kommen immer wieder die selben Gedanken hoch. Ich habe das Gefühl, sobald ich nicht wieder Erfolg und Freude im Job habe, werden die anderen Dinge im Alltag genauso darunter leiden. Kennt jemand so ein gleiches Gefühl/Situation? Wie geht Ihr damit um?

Danke!
 
Wie lange bist du denn schon in dem Beruf ?

Ich war mal in einer ähnlichen Situation (bei weitem nicht so kraß), habe mich dann weg beworben und bin ich ziemlich glücklich mit dem Job.

Falls du dich aus irgendwelchen Gründen nicht weg bewerben willst oder kannst, kann ich dir nur Raten, deine Einstellung zum Job zu ändern. Denn die Leute können nur so viel mit dir machen, wie du dir auch gefallen lässt.

Ich weiß, man möchte sich gerne hinter hierarchien verstecken (z.B. dem Chef), aber meist kommt man wesentlich besser voran, wenn man auf sowas gar nichts gibt und nur den Leuten Respekt zollt, die es auch verdient haben und allen anderen eine "Ist mir egal" bzw. LMAA Stimmung entgegen bringt.

Um es weiter zu konkretisieren, die Situation die du andeutest bezeichne ich gerne als opferrolle. Du musst aber nicht das Opfer sein, du musst einfach nur genügend Selbstbewusstsein sammeln und dir nix mehr gefallen lassen. Ist aber wohl nicht so leicht wie sich einfach weg zu bewerben.

Viel Erfolg
_dae_
 
Das habe ich auch schon erlebt. Wenn der Kopf voll mit negativen Gedanken ist, helfen mir immer lange Spaziergänge (alleine) oder auch Sport. Da kann ich mich dann sortieren und überlegen, wie es weiter gehen soll und ob ich gewillt und in der Lage bin, diesen Druck ständig auszuhalten. Unzufriedenheit auf Dauer im Job ist unerträglich und macht krank.
Einmal ist es mir passiert, dass ich mir dann doch einen neuen Job gesucht habe. Aber nicht überstürzt, sonden in Ruhe. Und als ich den neuen Vertrag unterschrieben hatte, erst dann gekündigt.
Nutze die Zeit zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr und versuche zur Ruhe zu kommen. Das heißt auch viel schlafen und Ablenkung. Dann hast du die Kraft und die Ausdauer das alles zu schaffen.
 
Puh klingt nicht gut...mir geht es ebenfalls so...
alle raten mir zu kündigen, weil es einfach nicht mehr geht...
aber ohne neuen Job macht man das doch nicht einfach.
Probiere alles mit Sport und Spazierengehen zu kompensieren...
nur die Gedanken hören nicht auf zu kreisen !!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wichtig bei Stress mit seinen Job,

Gutes für sich tun, nicht nur in seine Freizeit
Verständnisvolle Freunde/Partner zum Austausch.
Selber aktiv werden und sich bewerben auf andere Jobs.


Und auch wenn das hier nicht der Fall ist
Kritisch bei sich nachfragen ob ein Jobwechsel wirklich die Lösung ist, oder das beim Jobwechsel das Problem mit zieht.
 
Das kommt mir irgendwie bekannt vor!😀
Gibt es heutzutage eigentlich auch noch Leute, die nicht derartige Probleme haben sondern runum glücklich und zufrieden sin mit ihrem Job?
@soy: was machst du eigentlich beruflich?
 
Wie lange bist du denn schon in dem Beruf ?

Ich war mal in einer ähnlichen Situation (bei weitem nicht so kraß), habe mich dann weg beworben und bin ich ziemlich glücklich mit dem Job.

Falls du dich aus irgendwelchen Gründen nicht weg bewerben willst oder kannst, kann ich dir nur Raten, deine Einstellung zum Job zu ändern. Denn die Leute können nur so viel mit dir machen, wie du dir auch gefallen lässt.

Ich weiß, man möchte sich gerne hinter hierarchien verstecken (z.B. dem Chef), aber meist kommt man wesentlich besser voran, wenn man auf sowas gar nichts gibt und nur den Leuten Respekt zollt, die es auch verdient haben und allen anderen eine "Ist mir egal" bzw. LMAA Stimmung entgegen bringt.

Um es weiter zu konkretisieren, die Situation die du andeutest bezeichne ich gerne als opferrolle. Du musst aber nicht das Opfer sein, du musst einfach nur genügend Selbstbewusstsein sammeln und dir nix mehr gefallen lassen. Ist aber wohl nicht so leicht wie sich einfach weg zu bewerben.

Viel Erfolg
_dae_



Hallo,

danke für deine Antwort.
Mach den Job seit 4 Jahren. Die Kollgen sind total nett und auch die Schnittstellen-Abteilungen super.

Ich habe es durchaus schon versucht meine Einstellung zu ändern. Aber ist verdammt schwer. Natürlich wie sollte es auch anders sein ist es heute auch noch eskaliert. Mir wurde ohne Grund Urlaub nicht genehmigt. Darf jetzt auch noch nächste Woche arbeiten. Ich muss dazu sagen, ich komme mit allen Kollegen, anderen Abteilungen super aus. Lediglich meinen Vorgesetzten scheint das wohl nicht so zu passen.
Opferrolle triffts wohl im Moment ganz gut 🙂
Ich bin ein echt friedliebender Mensch der selten Nein sagt, aber genau das war wohl mein Fehler.
 

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