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Fristlos gekündigt, Strafverfahren... ich halte es nicht aus....

Sarnade

Aktives Mitglied
Ich habe sofort meinen Chef informiert über die Drohung. Er hat sich nicht gemeldet. Eine Woche später kündigte er mich einfach...
Unmögliches Verhalten des Chefs. Ich hoffe, du kannst auch nachweisen, dass du ihn informiert hast. So etwas muss man zur eigenen Absicherung schriftlich, zumindest aber per E-Mail tun, damit man einen Nachweis hat. Zumindest aber in Gegenwart von zuverlässigen Zeugen. Meines Erachtens dürfte die Kündigungsschutzklage dann gute Aussichten auf Erfolg haben. Das ist auch für weitere Bewerbungen wichtig, auch wenn du nach dem, was vorgefallen ist, selber nicht mehr dort arbeiten willst.

Oft schlagen Arbeitsrichter bei zerrüttetem Vertrauensverhältnis auch als Kompromiss vor, die Kündigung zurückzuziehen und das Arbeitsverhältnis in beiderseitigem Einvernehmen durch einen sog. Aufhebungs- oder Auflösungsvertrag zu beenden, und du bekommst im Gegenzug eine angemessene Abfindung sowie ein gutes Arbeitszeugnis. Du solltest dich mit deinem Anwalt darüber beraten, ob es Sinn macht, dich darauf einzulassen. Könnte nämlich sein, dass du dann erst mal im Hinblick auf Arbeitslosengeld gesperrt wirst. Aber wie gesagt: Besprich das besser mit deinem Anwalt; denn er ist (hoffentlich!) auf Arbeitsrecht spezialisiert.

Zum Verhalten des gegnerischen Anwalts:
Anwälte sind immer parteiisch, da sie Interessenvertreter sind. Gerade weil der gegnerische Anwalt nichts gegen dich in der Hand hat, versucht er, dich einzuschüchtern. Große Klappe, Riesenshow und nichts dahinter. Den Gefallen solltest du ihm nicht tun. Höre ausschließlich auf den Rat deines Anwalts.

Ich würde außerdem diesen psychopathischen Typen wegen Verleumdung und übler Nachrede anzeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:

unschubladisierbar

Sehr aktives Mitglied
Also beim ersten Termin hat sich die Gegenseite total gegen mich gesperrt und hat versucht mich einzuschüchtern. Das est vor dem Gericht. Der gegnerische Anwalt meinte, er hätte gedacht, dass ich endlich Ruhe gebe, aber da ich nicht aufgebe, werde er noch mehr erzählen im nächsten Termin. Anschließend hat der Richter gesagt, die Vorwürfe gegen mich sind zu oberflächlich. Der Bewohner kann nicht einfach irgendwas behaupten, wenn er nicht mal sagen kann, wann und wo sowas passiert ist. Jedenfalls soll die Gegenseite die Behauptungen präzisieren. Beim nächsten Termin wird nochmal darüber gesprochen. Bis nächste Woche hat die Gegenseite Zeit, die Vorwürfe zu präzisieren. Ich bin gespannt, was rauskommt.
Ich kann mir nicht vorstellen das eine Verhandlung beim Arbeitsgericht so abläuft. Bei diesen Termin hätte geklärt werden müssen ob die Kündigung rechtens war oder nicht und ob du eine Anspruch auf Abfindung oder ähnliches hast. Entweder hat die Gegenseite Beweise oder nicht. Wenn Sie die nicht hat, braucht es keinen zweiten Termin. Was die Gegenseite gedacht hat oder noch angeblich alles erzählen kann interessiert nicht. Die Verhandlung ist dafür da um die Angelegenheit zu klären und nicht was für Asse die eine Seite sich für später zurecht gelegt hat. Was sagt dein Anwalt dazu?
 

Gaja

Mitglied
Ich kann mir nicht vorstellen das eine Verhandlung beim Arbeitsgericht so abläuft. Bei diesen Termin hätte geklärt werden müssen ob die Kündigung rechtens war oder nicht und ob du eine Anspruch auf Abfindung oder ähnliches hast. Entweder hat die Gegenseite Beweise oder nicht. Wenn Sie die nicht hat, braucht es keinen zweiten Termin. Was die Gegenseite gedacht hat oder noch angeblich alles erzählen kann interessiert nicht. Die Verhandlung ist dafür da um die Angelegenheit zu klären und nicht was für Asse die eine Seite sich für später zurecht gelegt hat. Was sagt dein Anwalt dazu?

Der erste Termin ist ja beim Arbeitsgericht nur ein Gütetermin. Da werden noch keinen Beweise erhoben. Da wird nur gefragt, ob man sich einigen will. Und wenn die Gegenseite nein sagt (was sie getan hat), bedeutet das, dass es leider weitergehen muss. Egal was jetzt noch vom Arbeitgeber kommt, der von ihm im letzten Schreiben geschilderte Sachverhalt ändert sich ja nicht. Ich glaube nicht mal, dass überhaupt großartig noch was kommt. Ich habe es fest im Gefühl, dass die Gegenseite gar nicht damit gerechnet hat, dass ich die Klage aufrecht erhalte. Die haben gar nichts im Ärmel. Aber mal sehen. Ich warte gespannt auf das nächste Schreiben von denen. Vor dem nächsten Gerichtstermin müssen die nochmal schriftlich Stellung zu den Vorwürfen nehmen und konkrete Situationen benennen.
 

Uri

Aktives Mitglied
Anschließend hat der Richter gesagt, die Vorwürfe gegen mich sind zu oberflächlich. Der Bewohner kann nicht einfach irgendwas behaupten, wenn er nicht mal sagen kann, wann und wo sowas passiert ist.
Ich kann mir nicht vorstellen das eine Verhandlung beim Arbeitsgericht so abläuft. Bei diesen Termin hätte geklärt werden müssen ob die Kündigung rechtens war oder nicht und ob du eine Anspruch auf Abfindung oder ähnliches hast. Entweder hat die Gegenseite Beweise oder nicht.
Ist doch positiv. Mit solcher Äußerung des Richters habe ich gem. Deinen Schilderungen gerechnet.
Gehe ganz ruhig ran an die Sache.

Verandlungen laufen so ab, weil erstmal auf einen Vergleich hingearbeitet wird. Es ist Ermessenssache des Richters, ob gleicht ein Urteil oder ein zweiter Termin kommt.
 

Uri

Aktives Mitglied
Da wird nur gefragt, ob man sich einigen will.
Die haben gar nichts im Ärmel.
2x ja.
Beitrag hat sich überschnitten.

Wenn Du ihnen keine Vorlage lieferst, womit sie wegen "Vertrauensverlust" kündigen können, dann wird Deine Kündigung aufgehoben und Du erhält Dein komplettes Gehalt - so als wäre nichts passiert.

Die Fangfrage bezüglich "Vertrauensverlust" ist u.a.: "Sie sind doch jetzt sicher sehr enttäuscht von ihrem Chef, so wie er mit Ihnen umgegangen ist."
Hier muss man antworten: "Nein, bin ich nicht. Mein Chef hat sich nur im Sachverhalt geirrt und das haben wir ja jetzt aufgeklärt."
 

tonytomate

Sehr aktives Mitglied
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man arbeiten gehen und Schmerzmittel einnehmen kann, die btm unterliegen.

Es gibt auch starke Schmerzmittel, die nicht der btm unterliegen, z.b. Tilidin, aber Auto sollte man dann auch nicht mehr fahren.

Schmerzmittel nimmt man ein, wenn man zu Hause ist und nicht auf der Arbeit. Für mich hört sich das nach grober Fahrlässigkeit an, die die Kündigung rechtfertigt. Dann noch die Geschichte mit dem komischen Film, da denkt doch jeder Richter, dass du nicht mehr alle Tassen im Schrank hast. Am besten sagst du gar nichts, bevor du dich verplapperst. Als nächstes kann es sein, dass sie dir die ganze Bude zu Hause links machen, wegen dieser komischen Geschichten.

Ich an deiner Stelle würde alles entsorgen, was dem btm unterliegt und auch Alkohol, Zigaretten, Dinge, die ein schlechtes Licht werfen könnten, aus dem Haushalt verbannen. Hast du noch andere komische Filme, weg damit. Stell dir mal vor, bei dir klingelt es wirklich morgens und die finden bei dir noch eine komische Horrorfilm Sammlung. Du musst dein Leben jetzt komplett umstellen. Gerade im sozialen Bereich hat man eine Vorbildfunktion und du gibst kein gutes ab.

Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich kenne einige Leute, die im sozialen Bereich arbeiten. Das sind die, die selbst am meisten Hilfe brauchen und gar nicht für diesen Beruf geeignet sind. Der eine therapiert Kinder und Jugendliche und geht selbst zum Psychologen, da fällt einem doch nichts mehr ein. Der andere macht einen auf Therapeut und hat selbst ein riesen Sprung in der Schüssel. Sieh zu, dass das bei dir nicht auch passiert. Sonst wäre vielleicht eine Umschulung oder Berufswechsel das Allerbeste für dich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Gaja

Mitglied
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man arbeiten gehen und Schmerzmittel einnehmen kann, die btm unterliegen.

Es gibt auch starke Schmerzmittel, die nicht der btm unterliegen, z.b. Tilidin, aber Auto sollte man dann auch nicht mehr fahren.

Schmerzmittel nimmt man ein, wenn man zu Hause ist und nicht auf der Arbeit. Für mich hört sich das nach grober Fahrlässigkeit an, die die Kündigung rechtfertigt. Dann noch die Geschichte mit dem komischen Film, da denkt doch jeder Richter, dass du nicht mehr alle Tassen im Schrank hast. Am besten sagst du gar nichts, bevor er dich verplapperst. Als nächstes kann es sein, dass sie dir die ganze Bude zu Hause links machen, wegen dieser komischen Geschichten.

Ja. Es war mein Fehler, dass ich meine Arbeit nicht aufgeben wollte. Es war meine Berufung und ich wollte um jeden Preis alles geben... Falsch gemacht habe ich aber nie etwas. Ich habe für die Zukunft aber gelernt, dass keine Arbeit sich lohnt, um sich so aufzuopfern. Am Ende wurde ich krank mitten in der Corona-Zeit vor die Tür gesetzt für was? Dafür dass ich mir 6 Jahre lang für dieses Unternehmen den Hintern aufgerissen habe
 
A

Alböguhl

Gast
Ja. Es war mein Fehler, dass ich meine Arbeit nicht aufgeben wollte. Es war meine Berufung und ich wollte um jeden Preis alles geben... Falsch gemacht habe ich aber nie etwas. Ich habe für die Zukunft aber gelernt, dass keine Arbeit sich lohnt, um sich so aufzuopfern. Am Ende wurde ich krank mitten in der Corona-Zeit vor die Tür gesetzt für was? Dafür dass ich mir 6 Jahre lang für dieses Unternehmen den Hintern aufgerissen habe
Krank wodurch?
Wir kennen ja nur deine Darstellung, keine Fehler das gibt es nicht.
Grad in der Arbeit mit Psychisch kranken dieser Couleur.
Bist du schon mal abgemahnt worden vorher?
Fristlos dafür braucht es gemäß § 626 Abs.1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) einen wichtigen Grund.
Erheblicher Pflichtverstoß / dringender Verdacht.
Rechtswidrigkeit und Verschulden.
Kein milderes Mittel / negative Prognose
Was war da noch vorgefallen in deiner Dienstzeit?
 

Gaja

Mitglied
Krank wodurch?
Wir kennen ja nur deine Darstellung, keine Fehler das gibt es nicht.
Grad in der Arbeit mit Psychisch kranken dieser Couleur.
Bist du schon mal abgemahnt worden vorher?
Fristlos dafür braucht es gemäß § 626 Abs.1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) einen wichtigen Grund.
Erheblicher Pflichtverstoß / dringender Verdacht.
Rechtswidrigkeit und Verschulden.
Kein milderes Mittel / negative Prognose
Was war da noch vorgefallen in deiner Dienstzeit?

Ich musste zwei Mal am Unterleib operiert werden und die Schmerzen zogen sich sehr lang. Nein. Abgemahnt wurde ich nie. Eigentlich wurde ich immer dafür gelobt, dass ich jeden Sch***** erledigt habe auf der Arbeit... als ich jedoch gegen Februar sagte, dass ich nicht mehr so viele Dienste machen kann (Hatte 156 Überstunden und meinem Chef war das egal), hatte ich schon das Gefühl, dass die mich langsam loswerden wollen.
 

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