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Freundin will nicht von zu Hause ausziehen

Freddy

Neues Mitglied
Hallo liebe Community,

bin mit meiner Freundin nun knapp 4Jahre zusammen. Die meiste Zeit war es eine Fernbeziehung, da wir zwar aus dem gleichen Gegend kommen, aber an unterschiedlichen Unis in unterschiedlichen Städten studiert haben. Jetzt sind wir beide fertig und haben gute Jobs gefunden. Für mich war eigentlich immer klar, dass wir uns dann eine eigene Wohnung suchen und endlich zusammenziehen. Bis jetzt haben wir uns ja nur gesehen wenn wir zum jeweiligen anderen in WG gefahren sind oder nach Hause zu den Eltern.

Jetzt habe ich Gespräch mit meiner Freundin gesucht und gefragt wann wir uns über eine Wohnung informieren sollen. Wir haben schon vorher darüber immer wieder mal geredet und da war eigentlich klar, dass wir es so handhaben werden. Bei dem Gespräch hat sie mich dann damit konfrontiert, dass sie es sich eigentlich sehr gut vorstellen kann auch zu Hause bei ihren Eltern zu bleiben und ich vielleicht doch zu ihr ziehen könnte. Man muss dazu wissen, dass sie sehr an ihrer Mutter hängt und sich sehr von ihr und ihrer Meinung beeinflussen lässt und ihre Mutter schon damals Probleme hatte ihre Tochter für das Studium ziehen zu lassen. Für mich kommt das nicht in Frage in das Haus zu ziehen, weil zum einen wären wir dann wieder nicht ungestört, weil ihr da auch nur mehr oder weniger ein Kinderzimmer zur Verfügung steht und zum anderen verstehe ich mich mit meinen Schwiegereltern in Spe auch nicht so prächtig, dass ich sie dauerhaft um mich haben möchte. Dazu kommen noch weitere kleine und größere Gründe die hier den Rahmen sprengen würden.

Meine Freundin kommt eben dauernd mit den Argument wie teuer eine Wohnung doch wäre und das sie das Haus sowieso bekommt, da sie ja Einzelkind ist. Ich denke aber, dass ihre Mutter sie zum Hierbleiben überreden will.

Jetzt besteht gerade eine Eiszeit bei dem Thema. Sie will nicht wirklich in die Wohnung und ich habe ihr unmissverständlich erklärt, dass ich sicher nicht zu ihr ziehen werden. Daher meine Frage wie es weitergehen könnte?

Schöne Grüße.
 

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Binchy

Aktives Mitglied
Hallo,

also freiwillig zu Schwiegereltern ins Haus ziehen würde ich auch nicht. Deine Freundin klingt etwas unselbstständig und wenn sie bei den Eltern wohnen bleibt, wird sie weiter am Rockzipfel der Mutter hängen.

Ihr könntet erstmal getrennt wohnen bleiben, Du suchst Dir eine kleine Wohnung für Dich und Ihr seht weiter, wie es sich mit der Beziehung entwickelt. Das Argument, dass das Haus irgendwann eh ihr gehört, ist fadenscheinig, da die Eltern ja sicherlich noch viele Jahre leben könnten.

Ich würde es erstmal so laufen lassen, aber auf keinen Fall dort einziehen und wenn Deine Freundin den Absprung nicht schafft vom Elternhaus überlegen, ob sie langfristig für Dich die Richtige ist.
 
D

Die Queen

Gast
Tut mir leid es dir sagen zu müssen, aber deine Freundin ist das weibliche Äquivalent zum Muttersöhnchen.

Sie ist also mega unselbständig und würde wahrscheinlich selbst als alte Oma in Kinderzimmer wohnen und von Mutti betüdelt werden wollen.

Ich würde mir überlegen ob ich mit so einen eine Zukunft aufbauen kann.
 

Portion Control

Urgestein
Hallo,
die Gründe deiner Freundin halte ich ebenfalls für vorgeschoben.

Bitte mache wirklich nicht den Fehler und ziehe in dieses Gluckenkonstrukt mit ein, dass sich die beiden dort aufgebaut haben. Du würdest dort nicht glücklich werden. Und als erwachsene, studierte Person in ein Kinderzimmer der Schwiegereltern ziehen, ist ein Vorschlag der total daneben ist.

An deiner Stelle würde ich mir eine eigene Wohnung suchen und diese auch nur für mich so planen das es passt. Dann hast du dich abgenabelt von deinen Eltern und gut ist. Was eure Beziehung angeht könnt ihr euch ja dann im Wechsel besuchen, wie vorher auch.
Wie lange das dann gut geht, würde ich einfach auf mich zukommen lassen. Solange ich meine Wohnung als Rückzugsort habe, könnte ich eine ganze Weile sehr entspannt damit umgehen. Eine Wohnung für sich alleine hat einige Vorteile.
 

Freddy

Neues Mitglied
Vielen Dank für eure Antworten!

Keine Sorge ich habe es schon ausdrücklich gesagt, dass das nicht in Frage kommen wird für mich. Ich glaube auch, dass sie Angst hat es ihren Eltern zu sagen. Die beiden gehen soweit ich das Beurteilen kann zu 100% davon aus, dass Ich demnächst zu ihnen ziehen werde. Schon mehrmals habe ich auf ein klärendes Gespräch mit ihnen gepocht, aber meine Freundin zögert es immer wieder hinaus.

Sie kommt aus einen sehr konservativen Haushalt und da gilt die Meinung ihrer Eltern viel und ein Auflehnen von ihr wird nicht gerne gesehen. Auf der anderen Seite fühlt sie sich eben durch diese Bemutterung und das "Hotel Mama" Syndrom eben sehr wohl zu Hause, aber wie gesagt als Akademikerpärchen muss man doch den Schritt wagen können. Ich will jetzt noch ein wenig warten und ihr Zeit geben, dass alles zu bedenken. Da wir beide erst ins Berufsleben gestartet sind habe ich jetzt sowieso viel zu tun, aber wenn wir dann beide wirklich gefestigt sind im Beruf, dann muss eine Entscheidung fallen.
 

Freddy

Neues Mitglied
Wie wohnst du denn jetzt... und wie weit weg von ihr und den Eltern?
Also ich wohne zur Zeit noch in einer Einliegerwohnung bei meinen Eltern, aber eben nur zum Übergang bis sich die Situation geklärt hat. So war auch der Deal, dass wir erstmal wieder nach Hause ziehen, sobald sich die jeweiligen WGs aufgelöst haben. Direkt von der WG in eine Wohnung wäre zu stressig geworden, vorallem da ich zuerst einen fixen Job haben wollte. Zu meiner Freundin sind es circa 25-30 Minuten mit dem Auto.
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Ich würde ihr auch noch Zeit geben, aber unmissverständlich klar machen, dass ich eine Perspektive brauche. Dass es eine gemeinsame Vision geben muss, auf die wir gemeinsam zuarbeiten. Und das mit klar besprochenen Schritten, die wir gemeinsam gehen. Das können ja auch kleine Schritte sein, aber eben konkrete Schritte.

Vielleicht braucht sie noch einen kleinen Schubser ins Erwachsenenleben, aber jetzt ist echt Abnabeln angesagt.
 

Freddy

Neues Mitglied
Ich würde ihr auch noch Zeit geben, aber unmissverständlich klar machen, dass ich eine Perspektive brauche. Dass es eine gemeinsame Vision geben muss, auf die wir gemeinsam zuarbeiten. Und das mit klar besprochenen Schritten, die wir gemeinsam gehen. Das können ja auch kleine Schritte sein, aber eben konkrete Schritte.

Vielleicht braucht sie noch einen kleinen Schubser ins Erwachsenenleben, aber jetzt ist echt Abnabeln angesagt.
Dake für deine Antwort!

Mir kommt vor, dass Sie sich diesbezüglich noch keine Gedanken gemacht hat, Sie lebt oft in den Tag hinein und schiebt unliebsame Entscheidungen sehr gerne auf und verschweigt es lieber. Ich mache mir nur wirklich Sorgen wegen unserer Zukunft, weil ich sehe, dass unsere Vorstellungen teilweise extrem aneinander vorbeigehen. Während des Studiums war ja alles schön und lustig, aber jetzt stehen teilweise gravierende Entscheidungen an die unser Leben stark beeinflussen könnten und Sie schiebt die Entscheidungen vor sich hin anstatt sich damit auseinanderzusetzen. Und wie im Falle der Wohnung erscheint dann die bequeme Lösung (also zu Hause zu bleiben) als die beste Variante.
 

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