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Freundin wie ausgewechselt

A

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Re: Freundin wie ausgewechselt
Das Gruselige ist ja, dass sie mir vorher ständig sagte, wie sehr sie mich lieb hat und wie wichtig ich ihr bin. Sie sagte das wirklich oft. Es ist eben traurig, dass all das offenbar nicht wahr ist.

Sie hat ja auch nicht akzeptiert, wenn ich mal keine Zeit habe. Wir haben sehr viel zusammen gemacht, fast jede Woche. Wenn es mal nicht klappte, hatte sie oft kein Verständnis, selbst wenn ich krank war
Ich denke, sie hat jetzt ein anderes " Opfer" gefunden.
Eine Freundin, die sie beeinflussen kann, die macht, was sie vorschlägt.

Eine richtige Freundin zeigt Verständnis für den anderen.
 
Ich hab ja nichts getan, was sie hätte nerven können, im Gegenteil, sie hat mich ja ständig angerufen und von sich aus den Kontakt gesucht.
Wenn du genau überlegst schon. Du warst die Spaßbremse. Ständig musstest du krank sein, keine Zeit haben oder mit Kopfweh nach Hause wollen. Nicht mal ins Schwimmbad gehst du, wenn du krank bist. Es gibt so Leute. Für die sind andere nur zu ihrer Bespaßung da und wenn sie dann nicht richtig funktionieren, stört das ihren Flow. Lange trauern solltest du nicht.
 
Für außenstehende Personen ist selten ein wirklicher Verlust zu sehen. Der wahre Kampf findet im Inneren zwischen Herz und Kopf statt.

Dir fehlt deine Freundin, die schöne Zeit, das Miteinander. Also auf der Gefühlsebene.
Vom Kopf her weißt du, dass es viele Situationen gab, die nicht gut waren und das getrennte Wege besser sein könnten.
Das sind zwei verschiedene Ebenen, die miteinander kämpfen. Dieser Kampf kann noch verdammt lange dauern.
Ich habe es gerade jetzt am Wochenende noch mal ordentlich abbekommen.

Deswegen mein Rat: trauere, lass es raus. Und wenn die Gefühlsebene leerer wird, dann wird der Kopf/das Rationale die Macht übernehmen.
Aber das kann dauern... Lange dauern... Es ist immerhin ein Verlust.
Übe dich dabei in Selbstfürsorge. Tu Dinge, die dich ablenken, dir gut tun. Suche dir andere Kontakte. Erfreue dich an den kleinen Dingen im Leben. Aber unterdrücke deine Trauer nicht. Das ist nie gut...
 
Für außenstehende Personen ist selten ein wirklicher Verlust zu sehen. Der wahre Kampf findet im Inneren zwischen Herz und Kopf statt.

Dir fehlt deine Freundin, die schöne Zeit, das Miteinander. Also auf der Gefühlsebene.
Vom Kopf her weißt du, dass es viele Situationen gab, die nicht gut waren und das getrennte Wege besser sein könnten.
Das sind zwei verschiedene Ebenen, die miteinander kämpfen. Dieser Kampf kann noch verdammt lange dauern.
Ich habe es gerade jetzt am Wochenende noch mal ordentlich abbekommen.

Deswegen mein Rat: trauere, lass es raus. Und wenn die Gefühlsebene leerer wird, dann wird der Kopf/das Rationale die Macht übernehmen.
Aber das kann dauern... Lange dauern... Es ist immerhin ein Verlust.
Übe dich dabei in Selbstfürsorge. Tu Dinge, die dich ablenken, dir gut tun. Suche dir andere Kontakte. Erfreue dich an den kleinen Dingen im Leben. Aber unterdrücke deine Trauer nicht. Das ist nie gut...

Ja ist es natürlich. Und natürlich tut es weh man erkennt man hat sich in wem getäuscht.

Aber man kann die Phase der Trauer auch abkürzen oder angenehmer gestalten.
 
Jeder trauert anders. Wie man da Trauer abkürzen kann, kann ich mir nicht vorstellen. Man kann so tun, als ob das einem nicht mehr kratzt, aber die Trauer kommt immer wieder hervor, bis man ihr Zeit und Raum gegeben hat und sie sich wirklich "erledigt" ist.
Alles andere ist Selbstbetrug.

Und das muss man sich bewusst machen - man sollte es ausleben und sich selbst Zeit geben..und sich bewusst machen, dass es immer wieder - auch nach Monaten - Rückschläge geben kann, die einem völlig aus der Fassung holen können. Dann hat man noch "Resttrauer", die noch verarbeitet werden muss... Auch wenn man vielleicht dachte, dass das Thema durch ist.

Und es kommt doch auf die Tiefe der Bindung an, auf den eigenen Charakter und auf viele weitere Dinge an, wie lange man braucht um sich zu trennen oder die Trauer zu verarbeiten...
 
Jeder trauert anders. Wie man da Trauer abkürzen kann, kann ich mir nicht vorstellen. Man kann so tun, als ob das einem nicht mehr kratzt, aber die Trauer kommt immer wieder hervor, bis man ihr Zeit und Raum gegeben hat und sie sich wirklich "erledigt" ist.
Alles andere ist Selbstbetrug.

Und das muss man sich bewusst machen - man sollte es ausleben und sich selbst Zeit geben..und sich bewusst machen, dass es immer wieder - auch nach Monaten - Rückschläge geben kann, die einem völlig aus der Fassung holen können. Dann hat man noch "Resttrauer", die noch verarbeitet werden muss... Auch wenn man vielleicht dachte, dass das Thema durch ist.

Und es kommt doch auf die Tiefe der Bindung an, auf den eigenen Charakter und auf viele weitere Dinge an, wie lange man braucht um sich zu trennen oder die Trauer zu verarbeiten...

In einen melancholischen Abgrund zu stürzen würde ich keinem raten.
 

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