Jeder trauert anders. Wie man da Trauer abkürzen kann, kann ich mir nicht vorstellen. Man kann so tun, als ob das einem nicht mehr kratzt, aber die Trauer kommt immer wieder hervor, bis man ihr Zeit und Raum gegeben hat und sie sich wirklich "erledigt" ist.
Alles andere ist Selbstbetrug.
Und das muss man sich bewusst machen - man sollte es ausleben und sich selbst Zeit geben..und sich bewusst machen, dass es immer wieder - auch nach Monaten - Rückschläge geben kann, die einem völlig aus der Fassung holen können. Dann hat man noch "Resttrauer", die noch verarbeitet werden muss... Auch wenn man vielleicht dachte, dass das Thema durch ist.
Und es kommt doch auf die Tiefe der Bindung an, auf den eigenen Charakter und auf viele weitere Dinge an, wie lange man braucht um sich zu trennen oder die Trauer zu verarbeiten...