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Freundin sieht Trennung als einzige Lösung wegen Eifersuchtsschmerz

Elis

Mitglied
Hallo Leute,

ich habe ein schwerwiegendes Problem, welches ich in anderer Form schonmal in einem anderen Forum angesprochen habe und dennoch bis heute nicht zu einer Lösung gekommen bin, da immer wieder Situationen aufkommen, die mich und unsere Beziehung in ein auswegloses Loch reißen.
Nun ist es soweit, dass meine Freundin mich wegen dieses Problems verlassen will, bzw. sie sieht die Trennung von mir als einzige "Lösung" und keinen anderen Ausweg.

Worum es geht: Eifersucht.

Allerdings in einer sehr extremen Form, ich weiß nicht, ob einige von euch derartige Erfahrungen schon einmal gemacht haben, oder zumindest davon gehört haben.

In meinem Fall geht es nämlich konkret darum, dass meine Freundin extrem eifersüchtig auf meine Schwester ist, welche jedoch seit über einem Jahr in einer ganz anderen Stadt wohnt und ich sie somit nur sehr selten überhaupt sehe und zu ihr auch kaum Kontakt habe. Früher war das jedoch anders, ich hatte kaum Freunde, sie war oftmals die einzige Bezugsperson.

Im Jahr 2009 lernte ich - das dürfte vielleicht überraschend klingen - meine Freundin über das hilferuf.de-Forum kennen. Wir trafen uns Mitte 2009 und sind bis heute zusammen und führen eine Fernbeziehung, sehen uns jedoch sehr oft und leben eine besondere Art der Zweisamkeit, d.h. haben mit anderen Menschen in der Freizeit so gut wie absolut gar nichts zu tun.

Seit Beginn der Beziehung plagen meine Freundin jedoch extreme Eifersuchtsschmerzen, da ich damals noch - mangels anderer besonderer Erfahrungen mit Menschen - oft von meiner Schwester erzählte.
Meine Freundin, die diese Art des Verhältnisses in der Form nicht kennt, leidet bis heute sehr darunter, obwohl ich seit dem Wohnortswechsel meiner Schwester mich von eben meiner Schwester total distanziert habe. Diese Distanzierung resultiert zum einen daraus, dass ich mich auf meine Beziehung zu meiner Freundin konzentrieren wollte, da ich auch den besonderer Wunsch nach Zweisamkeit teile und selbst eine Form der Eifersucht habe und mich sehr auf meine Freundin konzentriere, andererseits auch meiner Freundin entgegenkomme, da sonst ihre Eifersuchtsschmerzen unsere Beziehung schon eher vor das Aus gestellt hätten.

Ich bin wirklich soweit gegangen, meine Schwester total zu ignorieren und wenn ich dann selten mit ihr mal geredet habe, stand eigentlich immer auch das Problem im Raum, dass eben nichts mehr ist, wie es mal war. Dass ich mit meiner Schwester durch mein Dilemma auch in zwei Extremsituationen über die Eifersucht meiner Freundin sprach, fand meine Freundin sehr schlimm, sie fühlte sich dadurch total minderwertig und nahm es mir übel.
Nach vielen Entschuldigungen meinerseits und Zugeständnissen, den Kontakt zu meiner Schwester immer mehr einzudämmen, ist es nun soweit gekommen, dass meine Freundin keinen Ausweg mehr sieht, da sie immer wieder beschreibt und schildert, dass ihr Schmerz bezogen auf jeglichen Kontakt zu meiner Schwester total groß ist und sie das nicht aushalten kann.

Sie kann mich sozusagen nicht lieben, wenn sie mich nicht nur für mich hat und auch wenn ich ihr den qualitativen Unterschied zwischen der Beziehung zu einer Schwester und zu einer Freundin immer wieder klarmachte, änderte das für meine Freundin absolut nichts an der Sache, dass sie das nicht aushält.

Ich bin wirklich total verzweifelt, da ich meine Freundin nicht verlieren will, aber selbst wenn ich tausendmal in zig Telefonaten, E-Mails (da sie sich in ihrem Schmerz oftmals stark zurückzieht) und SMS mitteilte, den Kontakt zu meiner Schwester ihrzuliebe auf fast 0,1 Prozent zu minimieren, hilft meiner Freundin das nicht und sie spricht dann auch von unerträglichen Schuldgefühlen, dass sie für mich ein schädlicher Einfluss ist und sie immer dachte, sie könne mich für sich haben und dass ich eigentlich mehr mit anderen machen wolle bzw. mit meiner Schwester.
Dabei bin ich der totale Einzelgänger immer gewesen, ging niemals auf Partys, bin Anti-Alkoholiker und war lediglich mal in einer Band, jedoch aus ernstem Anspruch und mit Mädchen hatte ich nie zu tun, bis ich meine Freundin kennenlernte, war ich immer schon schüchtern und es war für mich wie ein Wunder, meine Freundin kennenzulernen, ich habe mit ihr sonst was Interessen betrifft keinerlei Probleme, wir hören gemeinsam fast dieselbe Musik gern, unternehmen viel und lieben uns eigentlich wie sich zwei Menschen nur lieben können.

Doch das mangelnde Selbstbewusstsein meiner Freundin und ihre Minderwertigkeitsgefühle haben sie soweit gebracht, dass sie absolut keinerlei Schutz gegen ihre Eifersuchtsschmerzen aufgebaut hat.
Sie kann sich auf meine Fragen, ob sie überhaupt Antrieb oder Interesse habe, etwas minimal daran zu verändern, keinerlei Änderung vorstellen. Sie will diesen eifersuchtsauslösenden Schmerz zwar nicht haben, ist aber in keinster Weise bereit, etwas gegen die Eifersucht zu tun, da sie dann meine Schwester in meinem Leben akzeptieren müsste. Und diesen Wunsch kann sie sich nicht aufzwingen und empfindet es als drängend und oftmals gemein, wenn ich ihr sagte, dass ich sie liebe, aber nicht will, dass sie unter dieser Eifersucht leidet.

Dann kommt sofort ihr Konter, dass ich sie nur verändern will, sie nicht liebe, wie sie ist und dass ich eigentlich eben was mit meiner Schwester machen will.
Das empfinde ich dann immer als totales Totschlagargument, da meine Freundin mir nicht zugesteht, dass ich das eben ihretwegen auch will, da sie darunter leidet und sie sich eben jetzt de facto eben nicht vorstellen kann, wie es wäre, die Eifersucht nicht zu haben.
Das will sie sich aber auch gar nicht vorstellen.

Tut mir Leid, dass ich nun soviel geschrieben habe, aber es ist etwas komplex und ich habe denke ich nun genug gesagt, um euch einen Eindruck zu liefern.

Könnt ihr mir bitte vielleicht Ratschläge geben, was ich in dieser ausweglosen Situation noch tun soll?

Ich liebe meine Freundin und weiß, dass sie sich durch diese Eifersucht emotional total ausgeliefert fühlt.
Das sie dadurch die Trennung mir mehrfach in Aussicht stellt und mich damit auch "befreien" will, empfinde ich als total schrecklich, da ich sie nicht verlieren will und sie dann sich selbst überlassen will.
Therapien etc. lehnt sie auch konsequent ab. Ich weiß echt nicht, was ich tun soll, ich will sie ja zu nichts drängen oder zwingen, aber wenn ich mit Worten nichts mehr erreiche und zusehe, wie sie leidet, ist es einfach nur schrecklich für mich.

Ist es aus eurer Sicht moralisch richtig, weiter um sie zu kämpfen, obwohl sie signalisiert, dass sie die Eifersucht nicht besiegen will und mich dennoch liebt?
Ich habe diese Frage bis zum heutigen Tag immer bejaht.


Beste Grüße,
Elis
 
Ich denke schon, dass sie die Eifersucht besiegen will. Beachte: Den Schmerz erlebt sie und das erlebt niemand freiwillig.

Frage: was braucht deine Freundin damit es ihr besser geht? Was braucht sie von dir?

Eifersucht kommt nicht aus der Luft. Die hat immer einen Auslöser. Such diesen Auslöser und dann achte dich darauf, dass du nicht mehr auf diesen Knopf drückst.
 
Danke für deine Antwort Selbst und ich gebe dir Recht in dem Punkt, dass diesen Schmerz niemand freiwillig ertragen will.

Das Problem ist nur, dass sie eben von mir die totale Entschlossenheit braucht, dass ich wirklich nur sie will. Da sie dadurch, dass ich meine Schwester nicht zu 100 Prozent verstoße, jedoch nun denkt, ich will meiner Freundin gar nicht in ihrem tiefem Wunsch entgegenkommen, hält sie die Trennung für unausweichlich.
Sie hat wie gesagt einerseits a) starken Eifersuchtsschmerz und b) Schuldgefühle, die dazu führen, dass sie sagt, sie wolle mich von ihr erlösen. D.h. sie will eigentlich ihren Wunsch verwirklicht haben, sieht aber dass es nicht real wird und zieht daraus die Konsequenz, dass sie mit mir nicht zusammensein kann, da weder sie glücklich wird noch ich frei sein kann.

Den Auslöser der Eifersucht an sich zu benennen ist mir nicht wirklich klar formulierbar. Was mein Handeln betrifft ist eben jeglicher Kontakt zu meiner Schwester ein Auslöser. Ich dürfte also 1. gar keinen Kontakt zu meiner Schwester haben und 2. es auch innerlich nicht wollen.
Denn daraus fühlt sich meine Freundin untröstlich gekränkt und empfindet es so, ich würde ihr nicht genügen.
Es ist wirklich fatal :-( Ich kann nicht mehr auf mich zu gehen, außer, wenn ich so extrem entschlossen bin, dass ich psychisch meine Schwester völlig verdränge und jeglichen Kontakt zu ihr abbreche, was ich eben verständlicherweise immer für nicht die richtige Lösung hielt.

Elis
 
Hallo Elis,

warum ist deine Freundin eifersüchtig auf deine Schwester?
Hat sie nur Probleme mit deiner Schwester oder auch mit anderen dir nahe stehenden Personen?
Sie hat kein Monopol auf dich.
Auch wenn ihr in einer Partnerschaft lebt, kann sie nicht die vollständige Isolation zu anderen Menschen von dir verlangen.

LG Punto
 
Hallo Punto,

sie ist eifersüchtig auf meine Schwester, weil ich dann einer anderen - vor allem weiblichen - Person gegenüber meine Aufmerksamkeit schenke, mit ihr möglicherweise befürchtete "tiefsinnige" Gespräche führe und meine Freundin sich durch diese Befürchtungen und eben den bloßen faktischen Kontakt isoliert und total entfremdet von mir fühlt, so als spielte sie in diesem Moment keine Rolle für mich. Dass ich eben dann in diesem Moment mich einer anderen Person weiblichen Geschlechts widmen kann, in dem ich zuhöre und rede. Dadurch fühlt meine Freundin sich herabgesetzt und eben vor allem durch den Vergleich, da meine Schwester auch eine weibliche Person ist und damit ein Mädchen, auch wenn natürlich sexuell gesehen ein Fremdgehen ausgeschlossen ist.
Mit anderen nahe stehenden Person hat sie zum Teil auch diese Probleme, z.B. auf meine Cousine oder generell jegliche potentielle weibliche Personen, mit denen ich Gespräche führen würde - wie gesagt: es geht nicht darum, dass sie denkt, ich könnte ihr fremd gehen. Es ist diese Entfremdung, dass sie in diesem Moment dann sich für mich wertlos und unnütz empfindet, da ich dann sie aus ihrer Sicht gar nicht brauche und sie nicht versteht, weshalb ich dann noch mit ihr etwas machen will, wenn ich selbiges (also Gespräche etc.) auch mit anderen führen könnte.

Was das Verlangen bzw. Forderungen ihrerseits anbelangt:
sie verlangt von mir in dem Sinne nicht aktiv etwas von mir, sondern es ist psychischer Art, dass ich weiß, was es bewirkt, wenn ich das tue, was sie schmerzt. Außerdem ist sie ja nicht freiwillig machtausübend in Bezug auf mich, sondern sie leidet selbst unter ihren Eifersuchtsgefühlen und entwickelt ja auch eben diese Schuldgefühle, weswegen sie mich durch eine Trennung von ihr "befreien" will.
Sie sieht also quasi rational schon ein, dass sie mir aus ihrer Sicht schadet. Jedoch versteht sie offenbar nicht, dass ich das doch mittrage und mich auch gegen meine Freundin entscheiden könnte. Somit macht sie sich nicht schuldig, denn sie leidet ja unter ihrer Eifersucht und daraus erklären sich ihre extremen Ansprüche, denen ich nie gerecht werde.

Elis
 
Hi Elis,

erstmal möchte ich sagen, dass du auf mich wie ein sehr toller Partner wirkst, sehr verständnisvoll und reflektiert.

Leider bringt das aber alles nichts, wie du ja bereits bemerkt hast.. das Problem hat deine Freundin, das weiß sie auch.

Ich kann mir vorstellen, dass ihr beide das auch gegenseitig ein wenig begünstigt habt, da ihr sehr auf euch fixiert seid. Und vielleicht auch das ein oder andere Problem hattet, wenn ihr euch hier kennengelernt habt 😉

Und das soll nun nicht als Ursache dargestellt werden oder gar als schlecht, aber gerade vielleicht auch dadurch, dass du so auf sie zugegangen bist, dass es bei dir sonst gar keine anderen Kontakte oder ähnliches zu bemängeln gibt, konnte sich die Eifersucht bis hin zu deiner Schwester hochschaukeln.
Das ist nämlich die Frage, die ich mir stelle... also, ich bin ja auch eifersüchtig, aber auf die Schwester des Freundes eifersüchtig sein 😕
Das klingt schon ziemlich übertrieben und nicht mehr normal, auch wenn man freilich auf alles eifersüchtig sein kann, mitunter auch Gegenstände 😀

Und natürlich kann es ihr zu schaffen machen, dass du da eben früher noch eine andere Bezugsperson hattest, aber die braucht man nunmal und vor allem ist es deine Familie.
Da kam wohl irgendwann der Punkt, an dem sie das nicht mehr unterscheiden konnte.

Was auch immer die Auslöser und Ursachen waren, Fakt ist, sie kriegt das nicht mehr aus dem Kopf. Und ich kann mir schon vorstellen, dass ihr Leidensdruck enorm ist.
Aber deiner dadurch natürlich auch, weil du tun und sagen kannst, was du willst, ihr aber damit anscheinend nur bedingt helfen kannst.
Selbst wenn du den Kontakt zu deiner Schwester abbrechen würdest, was schon sehr übel wäre -schließlich ist es deine Schwester...- würde das nur die Symptome bekämpfen, nicht die Ursache.

Diese ist ganz klar ihr vernichtendes Selbstwertgefühl. Und es muss auch der Wille da sein, dass sie daran was ändert. Dass sie es für sich selbst tut, damit sie nicht mehr so unglücklich sein muss. Hier muss man ganz klar ansetzen: Ihr die Angst vor der Veränderung nehmen, von der sie sich bedroht fühlt, von der man sich ganz oft bedroht fühlt, wenn man in destruktiven Verhaltens- und Denkweisen festsitzt.

Den einzigen Ausweg sehe ich hier in einer Therapie.
Dass sie das nicht machen will, kann ich nur bedingt nachvollziehen, bei dem Leidensdruck. Und kann es mir nur mit dieser Angst erklären.
Darum wäre es hilfreich, wenn du ihr immer wieder klarzumachen versuchst, dass sie sich deswegen nicht ändern muss, dass sie gut so ist, wie sie ist, und dass sie dadurch auch nicht anders wird, sondern dass ihr dadurch Wege aufgezeigt werden, ein besseres Selbstwertgefühl aufzubauen, denn nur darum geht es.
Und dass Schuldgefühle niemandem etwas bringen, sondern nur der Wille, der Mut, aktiv für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und dadurch auch für andere.

Die Komplexe reden ihr ja wirklich ein, dass ihr jeder nur was Böses will, und in dem Maße ist das nicht mehr normal und kann natürlich nur unglücklich machen.

Darum muss sie aus dieser Gedankenspirale herausgeholt werden, aber ein Fünkchen Wille muss da natürlich von ihr kommen.

Sie kann sich eigentlich sehr glücklich schätzen, so jemanden wie dich zu haben, daher wäre es sehr schade, wenn sie eure Beziehung dadurch kaputt macht.

Ich hoffe, ihr findet einen Weg und sie ihren Weg zu einer Therapie!
 
ich muss auch leider sagen, dass das problem deiner freundin wohl nur mittels therapie zu fassen ist...
du als partner gehst sehr reflektiert und einfühlsam mit ihr um - mehr kannst du eigentlich nicht machen.
du verbiegst dich, ihr zuliebe.
du beschreibst, dass du alles machst, was "ihr leid" mindern kann. es bleibt ein scheitern.
so kommst du / ihr also nicht weiter. ich hoffe, du kannst ihr klarmachen, dass beziehungen zu anderen menschen dazugehören (und deine familie zu dir) - und ihre ängste aus anderen tiefen herrühren.
die muss sie angehen!
dir zuliebe!
 
für sie ist ihre "drohung" dich zu verlassen eine logische konsequenz. dadurch kann sie unangenehme gefühle vermeiden (eifersuchtsschmerz zu verspüren; sich dafür selbst abzuwerten, angst aushalten zu müssen usw.....)
langfristig ist es für sie aber nur ein weiterer "vorfall" und beweis für ihre "bindungsunfähigkeit" wenn sie die beziehung zu dir scheitern lässt.

zumal sie das noch nicht erkannt hat, hast du fürchte ich, nicht viele möglichkeiten.

du kannst
1.) auf ihre forderungen eingehen (was nicht heisst, dass danach auf alle zeit alles gut ist; wahrscheinlich wird etwas neues auftauchen, was sie stört)
2.) eine trennung von ihr ausgehend akzeptieren als für sie notwendige und logische konsequenz um ihr weltbild aufrechterhalten zu können
3.) selbst eine trennung in aussicht stellen
 
Die Liebe und die Eifersucht
„Ich bin ein Teil von Dir"
sagte die Eifersucht in
vorwurfsvollem Ton zu der Liebe
Warum versteckst Du mich
als würdest Du Dich für mich schämen?
"Du bist kein Teil von mir!"
erwiderte die Liebe „Im Gegenteil
wir sind wie Tag und Nacht
Du entspringst der Angst
und dem Misstrauen
Ich bin ein Kind der Freude
und des Vertrauens.“
"Nein, ich bin Deine dunkle Seite
die Du nicht wahr haben willst
Und ich gebe Dir die Kraft
um für das Herz eines Menschen zu kämpfen“
behauptete die Eifersucht
"Du gibst mir gar nichts"
erwiderte die Liebe „Denn wenn Du kommst
bin ich nicht mehr da, wann lernst du endlich
wer um das Herz eines Menschen kämpft,
hat es bereits verloren, denn ich
die Liebe, bin ein Geschenk“

Irgendwann irgendwo einmal gefunden..... also nicht von mir selbst
 
Ich finde es nicht so abnormal, auf Geschwister oder Eltern eifersüchtig zu sein, da man sich in einer solchen Lage wirklich sehr ausgeschlossen fühlen kann!
Mein Freund hatte anfangs auch sehr Mühe in meiner Familie. In meiner Familie redeten wir über unsere Sachen, wälzten private Probleme, redeten über den oder die, hatten unsere immerwährenden Witze und kochten alte Zeiten auf. Kurz: Die Familiendynamik, die ist schon nicht zu unterschätzen.
Ich dachte mal empört, ich könne doch nicht den Kontakt zu meiner Familie abbauen. Aber das musste ich ja nicht.

Ich achtete mich dann bei den Familienbesuchen mehr drauf, dass er auch integriert war- in Gesprächen, mal durch Fragen, Gesprächsthema auf seine Themen leiten, Gemeinsamkeiten von ihm und einem Familienmitglied von mir hervorheben: er mache dieses oder jenes ebenfalls, oder ein Insidergespräch auch mal abrupt abbrechen - und da wurde es angenehmer für ihn.
Eigentlich für alle.
Denn gewisse private Probleme muss man nicht im Familienverband besprechen, finde ich. Da hat mein Freund absolut recht!

Ganz hilflos bist du also nicht, und das tut gut!
 

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