Ich würde an dieser Stelle auch keine Kompromisse machen. Entweder hat sie Vertrauen oder sie hat keines. Man muss sich das nicht erst erarbeiten, indem man sein komplettes Leben (inklusive einer Handy Galerie) offen legt und hofft, ihren Segen zu erhalten.
Und nein, mein Mann kennt meine Galerie nicht, wohl aber das eine oder andere Bild daraus, wenn sich angeboten hat, ihm das zu zeigen. Es gibt 1935862 Gründe, aus dem ich ihm die Galerie nicht zeige - allem voran: Er ist sich sicher (und dazu hat er auch allen Grund), dass es nichts Geheimes dort gibt. Ich bin sehr schlampig im Löschverhalten - da sind bestimmt mindestens 50% Fotos enthalten, die es nicht wert sind, als Foto bezeichnet zu werden (Screenshots, Nahaufnahmen (wiez. B. die meiner Bauchnarbe oder einen interessant geflochtener Schnürsenkel eines Schuhs), Screenshots von interessanten Zeitungsartikeln oder solchen, die mal interessant werden könnten, Fotos von Freund*innen oder deren Angehörigen, die ihn schlicht langweilgen würden, da völlig nichtssagend oder oder oder.
Ich finde auch, dass dieses Thema als Solches überhaupt nicht diskutabel ist. Es geht ausschließlich darum, was grundsätzlich dahinter steckt: Da ist zum einen das Vertrauen, dass ich von einem Partner einfach verlange und dann, dass es Bereiche gibt, die man auch einfach mal nicht mit dem Partner teilt (ohne dass es kompromittierend o. ä. sein muss).