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Freundeskreis nach Trennung zum Ex komplett zerbrochen...(achtung lang)

Und darüber bin ich am meisten irgendwie traurig, ja eigentlich schon wütend, ich war ein wirklich herzlicher Mensch und nun beobachte ich an mir selbst das mir andere immer mehr egal werden, ich hab da einfach keine Nerven mehr für, weil genau die Erfahrung, ein jahrelanger Mülleimer und Initiator für gemeinsame Unternehmungen gewesen zu sein und auf der Gegenseite ganz schnell aus dem Leben anderer geschmissen zu werden wenn du nicht mehr funktionierst mich dazu gemacht das ich relativ kalt geworden bin und eigentlich möchte ich so gar nicht sein, ich sehne mich schon sehr nach zwischenmenschlicher Nähe.
Und es ist so krass wie sich unsere Geschichten im Schmerz ähneln. Mein Ex-Mann hat mich zumindest zum Schluß behandelt wie Dreck, ich konnte das gar nicht fassen wie man sich so in ein Monster verwandeln kann. Die meisten Menschen verstehen einfach nicht was das mit einem machen kann, irgendwie hat es was gutes, ich erkenne heute viel schneller wer mir nicht gut tut.

Du kannst mir gerne eine PN schreiben!

Ja ist es !

Ich war auch sehr lange traurig für Menschen da herzlich und fröhlich. Das bin ich alles nicht mehr .. schon alleine weil ich damit rechne cool die sind dann weg wenn ich was von ihnen brauche das ist nämlich die Erfahrung !

Du bist nicht schuld das es da draussen misshandler gibt und von denen gibt es reichlich leider ! Aber die Gesellschaft schützt diese .
Das Wrack bist ja du - ergo ist mit dir was falsch .. nicht die Person die dich zum Wrack gemacht hat …

Paradox !

Nicht die die dich emotional missbrauchen bist du auf allen vieren daher kriechst … die sind top springen ja weiter fröhlich herum .,.

Bis man dann an einem
Scheideweg steht und sich schon überlegt soll ich auch so werden ? Weil denen geht es ja vermeintlich gut .! Dein gutes Herz lieber im Klo runterspülen weil es eh offensichtlich für Menschen KEINEN Wert hat !

Ergo lernt man halt unterkühlt zu sein - funktionieren!
Und gleichzeitig auch nicht mehr wahllos Empathie zu verschenken
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dich voll umfänglich verstehen und fühle es zu 100%. Mein Ex-Mann hat mich nach fast 30 Jahren Ehe für eine Jüngere von jetzt auf gleich verlassen. Er meinte, er wolle sein altes „Leben behalten, aber mich rausradieren“.😳. Mir war, als würd mir der Boden unten den Füßen weggezogen. Aber was mindestens genauso schlimm war, ist, dass sich bis auf zwei Freundinnen so viele Menschen von mir abgewandt haben: eine „Freundin“, mit der mich 17 Jahre verbanden, meinte, er als Mann sei ja jetzt praktisch aufschmissen und sie fühle sich verpflichtet, ihm zu helfen, Bekannte luden lieber ihn und seine neue Beziehung zum Grillen ein, als mich Häufchen Elend, die mit einem suizidalen Teenager von 18 Jahren alleine und überfordert im Haus hockte. Absurderweise war ich diejenige, die während unserer Ehe die Sozialkontakte geschaffen hatte, Treffen und Parties mit angeregt, Geburtstagsgeschenke gekauft hat…
Dieses Verlassenwerden von meinen „Freunden“ und das Zusammenbrechen meiner sozialen Netzes war im Nachhinein (es ist jetzt 6 Jahre her) genauso schmerzhaft und schrecklich, wie das Verlassenwerden von meinem Ehemann selber. Inzwischen bin ich wieder in einer neuen Beziehung, mein neuer Partner trägt mich auf Händen und ich wusste gar nicht, wie harmonisch eine solche Beziehung ablaufen kann. Was ist mir geblieben: ein tiefes und unlöschbares Misstrauen Menschen gegenüber. Auch meinem neuen Partner gegenüber, echte Nähe kann ich nur mit ganz viel Skepsis zulassen. Das tut mir für mich selber leid, weil ich immer ein lebensfroher, vertrauensvoller und positiver Mensch war.
Glaube mir, ich habe mich oftmals gefragt, warum das so gelaufen ist, insbesondere, weil ich eigentlich die verlassene war. War ich zu anspruchsvoll? War ich zu nervig? Allzu langweilig? War ich einfach zu viel? Hatte ich mir die Freunde falsch ausgesucht? Ich habe bis heute tatsächlich keine Antwort auf diese Frage gefunden und versuche auch, nicht mehr darüber nachzudenken, obwohl es mich tatsächlich nach all den Jahren immer noch quält. Wie konnte ich eine Situation so falsch einschätzen? Ganz ehrlich: ich denke nicht, dass wir grundsätzlich etwas falsch gemacht haben, denn wenn man in solcher Not ist, dann darf man sich auch seinen Freunden für 2,3 oder vier Monate zumuten. Ich glaube einfach, dass viele Menschen sich selber die nächsten sind und keine Lust haben, sich mit so etwas auseinander zu setzen. Vielleicht auch, weil sie dann ihre eigene Beziehung auf die ein oder andere Weise hinterfragen müssen. Ich hoffe, es geht dir inzwischen besser und du lernst, damit zu leben.
 
Ich kann dich voll umfänglich verstehen und fühle es zu 100%. Mein Ex-Mann hat mich nach fast 30 Jahren Ehe für eine Jüngere von jetzt auf gleich verlassen. Er meinte, er wolle sein altes „Leben behalten, aber mich rausradieren“.😳. Mir war, als würd mir der Boden unten den Füßen weggezogen. Aber was mindestens genauso schlimm war, ist, dass sich bis auf zwei Freundinnen so viele Menschen von mir abgewandt haben: eine „Freundin“, mit der mich 17 Jahre verbanden, meinte, er als Mann sei ja jetzt praktisch aufschmissen und sie fühle sich verpflichtet, ihm zu helfen, Bekannte luden lieber ihn und seine neue Beziehung zum Grillen ein, als mich Häufchen Elend, die mit einem suizidalen Teenager von 18 Jahren alleine und überfordert im Haus hockte. Absurderweise war ich diejenige, die während unserer Ehe die Sozialkontakte geschaffen hatte, Treffen und Parties mit angeregt, Geburtstagsgeschenke gekauft hat…
Dieses Verlassenwerden von meinen „Freunden“ und das Zusammenbrechen meiner sozialen Netzes war im Nachhinein (es ist jetzt 6 Jahre her) genauso schmerzhaft und schrecklich, wie das Verlassenwerden von meinem Ehemann selber. Inzwischen bin ich wieder in einer neuen Beziehung, mein neuer Partner trägt mich auf Händen und ich wusste gar nicht, wie harmonisch eine solche Beziehung ablaufen kann. Was ist mir geblieben: ein tiefes und unlöschbares Misstrauen Menschen gegenüber. Auch meinem neuen Partner gegenüber, echte Nähe kann ich nur mit ganz viel Skepsis zulassen. Das tut mir für mich selber leid, weil ich immer ein lebensfroher, vertrauensvoller und positiver Mensch war.
Glaube mir, ich habe mich oftmals gefragt, warum das so gelaufen ist, insbesondere, weil ich eigentlich die verlassene war. War ich zu anspruchsvoll? War ich zu nervig? Allzu langweilig? War ich einfach zu viel? Hatte ich mir die Freunde falsch ausgesucht? Ich habe bis heute tatsächlich keine Antwort auf diese Frage gefunden und versuche auch, nicht mehr darüber nachzudenken, obwohl es mich tatsächlich nach all den Jahren immer noch quält. Wie konnte ich eine Situation so falsch einschätzen? Ganz ehrlich: ich denke nicht, dass wir grundsätzlich etwas falsch gemacht haben, denn wenn man in solcher Not ist, dann darf man sich auch seinen Freunden für 2,3 oder vier Monate zumuten. Ich glaube einfach, dass viele Menschen sich selber die nächsten sind und keine Lust haben, sich mit so etwas auseinander zu setzen. Vielleicht auch, weil sie dann ihre eigene Beziehung auf die ein oder andere Weise hinterfragen müssen. Ich hoffe, es geht dir inzwischen besser und du lernst, damit zu leben.

Ja da hast du recht, ich denke es waren die „falschen“ Freunde oder Freunde ist vielleicht gar nicht das richtige Wort. Ich sehe diese Menschen eher als schmarotzer..

Ich nehme an du warst für sie da wenn sie Probleme hatten ?

Da geht es nur um oppurtunismus.. Du warst ein Häufchen Elend dein Ex hatte ne neue dem geht es gut … ja wo ist mehr zu holen ,. Beim Häufchen Elend eben nicht viel da müsste man was geben .. und viele Menschen können und wollen. Das nicht. Aber im nehmen sind alle gut.

Deswegen ist es auch wichtig seine Freundschaften zu prüfen nicht nur die Partnerschaften.

Und ja das Schmerzt und das Misstrauen bleibt weiß man ja wie man im Stich gelassen wird wenn man selbst mal was braucht. Das einzige was hilft ist sich selbst wieder aufzubauen.

Ich hoffe du hast die alten „Freundschaften“ dann nicht mehr zurück genommen
 
Ich kann dich voll umfänglich verstehen und fühle es zu 100%. Mein Ex-Mann hat mich nach fast 30 Jahren Ehe für eine Jüngere von jetzt auf gleich verlassen. Er meinte, er wolle sein altes „Leben behalten, aber mich rausradieren“.😳. Mir war, als würd mir der Boden unten den Füßen weggezogen. Aber was mindestens genauso schlimm war, ist, dass sich bis auf zwei Freundinnen so viele Menschen von mir abgewandt haben: eine „Freundin“, mit der mich 17 Jahre verbanden, meinte, er als Mann sei ja jetzt praktisch aufschmissen und sie fühle sich verpflichtet, ihm zu helfen, Bekannte luden lieber ihn und seine neue Beziehung zum Grillen ein, als mich Häufchen Elend, die mit einem suizidalen Teenager von 18 Jahren alleine und überfordert im Haus hockte. Absurderweise war ich diejenige, die während unserer Ehe die Sozialkontakte geschaffen hatte, Treffen und Parties mit angeregt, Geburtstagsgeschenke gekauft hat…
Dieses Verlassenwerden von meinen „Freunden“ und das Zusammenbrechen meiner sozialen Netzes war im Nachhinein (es ist jetzt 6 Jahre her) genauso schmerzhaft und schrecklich, wie das Verlassenwerden von meinem Ehemann selber. Inzwischen bin ich wieder in einer neuen Beziehung, mein neuer Partner trägt mich auf Händen und ich wusste gar nicht, wie harmonisch eine solche Beziehung ablaufen kann. Was ist mir geblieben: ein tiefes und unlöschbares Misstrauen Menschen gegenüber. Auch meinem neuen Partner gegenüber, echte Nähe kann ich nur mit ganz viel Skepsis zulassen. Das tut mir für mich selber leid, weil ich immer ein lebensfroher, vertrauensvoller und positiver Mensch war.
Glaube mir, ich habe mich oftmals gefragt, warum das so gelaufen ist, insbesondere, weil ich eigentlich die verlassene war. War ich zu anspruchsvoll? War ich zu nervig? Allzu langweilig? War ich einfach zu viel? Hatte ich mir die Freunde falsch ausgesucht? Ich habe bis heute tatsächlich keine Antwort auf diese Frage gefunden und versuche auch, nicht mehr darüber nachzudenken, obwohl es mich tatsächlich nach all den Jahren immer noch quält. Wie konnte ich eine Situation so falsch einschätzen? Ganz ehrlich: ich denke nicht, dass wir grundsätzlich etwas falsch gemacht haben, denn wenn man in solcher Not ist, dann darf man sich auch seinen Freunden für 2,3 oder vier Monate zumuten. Ich glaube einfach, dass viele Menschen sich selber die nächsten sind und keine Lust haben, sich mit so etwas auseinander zu setzen. Vielleicht auch, weil sie dann ihre eigene Beziehung auf die ein oder andere Weise hinterfragen müssen. Ich hoffe, es geht dir inzwischen besser und du lernst, damit zu leben.
Hallo Violet,
Danke fürs Erzählen deiner Geschichte und deiner Worte und obwohl ich das niemanden wünsche tut es als betroffener irgendwie gut das auch andere damit zu kämpfen haben, ich hab neben den vielen Zweifeln auch einfach gezweifelt ob ich in meinem Schmerz übertreibe.
Bei uns war es auch so das ich quasi unser Leben, auch mit den Kontakten geregelt hab, Freundschaften gepflegt, treffen arrangiert, an Geburtstage gedacht aber ja alles quasi fürn A**** weil er vermutlich bequemer ist.
Das man dann doch noch irgendwo mitbekommt das er auf Grillpartys sitzt und das dann versucht wird zu verheimlichen finde ich auch heute noch, nach fast 2,5 Jahren verlogen. Es sollte mich nicht mehr stören, tut es aber.
Mir geht es besser aber ich bin ein anderer Mensch geworden und ich finde leider nicht unbedingt besser, bin auch in einer neuen Beziehung, die eigentlich gut läuft aber meine Liebe ist anders als wie ich vorher geliebt habe, das finde ich tatsächlich schade.... Ich hab mit all den Erfahrungen irgendwie mein Leuchten verloren und weiss nicht ob es je wiederkommt.
 
Es ist kein Phänomen..

Ihr zwei seit da auch nicht alleine. Wie ich schon oft schrieb es ist die heutige Gesellschaft.. von jemanden der trauert und verletzt ist bekommt man ja schließlich nichts .. weder gute Laune noch anderes was einem bringen könnte

Wenn man das begriffen hat das es halt so auf der Welt nunmal funktioniert..

Ja das verändert einen - grundlegend

Denn wie ihr beide ja wisst wart ihr für andere da … die wiederum nicht für euch .. ergo überlegt ihr euch jetzt drei mal ob ihr nochmal für wen da sein wollt.
Und so dreht sich das Rad auch weiter.

Als Mensch hat man dann keinen Mehrwert mehr und wird vorsorglich wie Müll entsorgt. Aber Menschen sind ja kein Müll ., und haben ja Gefühle ,..

Ein Paradoxon
 
Ich hab mit all den Erfahrungen irgendwie mein Leuchten verloren und weiss nicht ob es je wiederkommt.
Ich denke nicht, dass es wieder kommt. Klammere dich nicht an diese Hoffnung... Manche Erlebnisse schneiden so tief ein, dass sie dich innerlich verändern. Da ist etwas kaputt gegangen. Um damit irgendwie einen Umgang zu finden, wird gesagt: man brauche sowas, man wächst daran...
Ich denke nicht, dass man sowas braucht. Aber solche Erfahrungen lassen einen wohl in der heutigen Welt besser überleben.
 
Bei uns war es auch so das ich quasi unser Leben, auch mit den Kontakten geregelt hab, Freundschaften gepflegt, treffen arrangiert, an Geburtstage gedacht aber ja alles quasi fürn A****
Bei mir (uns) war das auch so.

Ich war die, die sich Details gemerkt hat (Job, Hobbies, aktuell besondere Belastungen etc. etc.). Bei größeren Treffen habe ich mich zu jedem mal gesetzt und mich unterhalten.

Eine Sache, die mir erst später aufgefallen ist, würde ich heute anders machen: Ich habe mehr gegeben und zugehört, als umgekehrt. Von mir selbst hatte ich vergleichsweise wenig erzählt, schon gar nichts Negatives. Alte Muster!
 
Ich wollte mal von meinem heutigen Treffen mit meinem "besten" Freund erzählen, der der mit meinem Ex im Urlaub war, einfach weil es ja vielleicht Leute gibt die es interessiert.
Das Thema Urlaub wurde vermieden, ich hatte auch nicht das Bedürfnis darüber zu reden, mehr aus dem Gefühl heraus das ich nicht verstanden werden könnte.
Wir haben uns auch eine Weile nicht gesehen aber heute hatte ich tatsächlich das erste Mal das Gefühl mich von Aussen zu betrachten, das es nicht mehr mein Umfeld ist, es gab diese Momentaufnahme wo ich ihn anblickte und dachte,
"ich hab dich mal sehr geliebt aber nun fehlt mir das Warme Gefühl was ich immer mit dir verbunden hab"
Es waren eher so Kleinigkeiten... Er kam ne halbe Stunde zu spät, unsere Gespräche stockten und irgendwann fragte er mich ganz nebenbei nach meinem "neuen" den er übrigens kennt, wir sind fast 1.5 Jahre zusammen und ich sagte ihm nur... Du mein Neuer hat doch einen Namen, hatte er vergessen... Im Grunde kenne ich ihn genauso, immer etwas verpeilt, ich mochte das immer, jetzt irgendwie nicht mehr... Es liegt gar nicht so sehr an ihm, ich hab heute das erste Mal gemerkt wie sehr ich mich verändert habe und wie eng meine Grenzen geworden sind, wie es nun weiter geht weiss ich dennoch nicht, uns verbindet momentan eigentlich nur noch unsere Vergangenheit... Schade irgendwie, er war kaum an meinem Leben interessiert und auch ich stellte wenig Fragen über seins.
Komisch war das.
 

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