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Freunden mit Depression -wie helfen?

Wenn wir Kinder sind, sind wir schutzbedürftige und sind auf die Wärme und Geborgenheit der Familie angewiesen .. gibt es diese in der Form nicht….

hat man in frühen Jahren schlechte Erfahrungen gemacht..fehlende Aufmerksamkeit, keine Anerkennung bekommen, wenig Liebe und Mitgefühl, überhaupt emotionen sind verboten…lernt man halt frühestens das man das nicht erhält .. ändert sich das „-aufeinmal“ ist man verwirrt, da man das ja nicht kennt, explizit von den Eltern wo es eigentlich normal sein sollte.!

sollte das nicht bei dir zutreffen ignoriere den Beitrag!!

Kinder rufen allerdings Erlebnisse auf gute sowie negative!
 
Hallo!

Meine Frage ist ob und wie man Menschen ( Freunden, Familienmitgliedern oder Partnern) mit Depressionen helfen kann.

Ich wusste nicht genau ,wo ich das Thema reinstellen sollte.
Mir persönlich würde es jetzt um einen Freund gehen,aber es interessiert mich allgemein,was ihr für Erfahrungen gemacht habt,als Selbstbetroffene, Angehörige oder Freunde.
Ich freue mich über jede Idee oder Anregung!
Danke schonmal für eure Antworten! 🌻
Eine sehr schwierige Frage. Ich habe leider auch in meinem Freundeskreis Menschen, die unter Depressionen leiden. Und ich habe auch Menschen durch diese Erkrankung verloren.

Auf jeden Fall versuchen, in Kontakt zu bleiben, selbst wenn man mehrfach zurückgewiesen wird. Die Menschen können manchmal ganz einfach nicht in Gesellschaft sein oder finden nicht die Kraft, sich aufzuraffen. Das hat dann nichts mit mir zu tun. Sie wollen andere oft auch „nicht belästigen“ mit ihren Problemen.

Also trotzdem immer wieder auf die Menschen zugehen und Angebote für gemeinsame Unternehmungen machen. Und sei es ein Spaziergang oder ein Kinobesuch. Und akzeptieren, wenn es nicht geht. Zuhören. Nicht sagen, ist doch alles nicht so schlimm … objektiv betrachtet wahrscheinlich nicht. Aber wer in einer Depression steckt, sieht alles rabenschwarz. Ruhig drauf eingehen und die Gefühle ernst nehmen. Keine guten Ratschläge geben, auch wenn es schwerfällt.

Hilfe anbieten, wenn der Alltag jemanden aktuell überfordert. Manchmal ist schon Müll raustragen oder Wäschewaschen zu viel. Depressionen lassen kleine Aufgaben zu großen Problemen anwachsen.
 
Ich finde es schwer Worte zu finden,gerade,wenn sich der andere sich mir öffnet,sagt wie schlecht es ihm geht.
Was soll man sagen?
Wie Mut machen?
Meine besondere Schwierigkeit ist dass ich leider weiter weg bin.
Aus der Nähe kann man den anderen einfach mal umarmen,mal rausholen aus der Situation oder praktisch helfen.
Aus der Nähe kann man auch mal zusammen schweigen,aus der Ferne hat man das Gefühl man muss irgendetwas sagen.
 
Du kannst ja ehrlich sagen, dass es dir schwerfällt Worte zu finden.
Mir persönlich hat schon ein "ich verstehe dich" geholfen. Das kam aber von einer Person, die selber schonmal Depressionen hatte und wo ich wusste, die meint, was sie sagt.
Ich glaube viele Angehörige fühlen sich so hilflos , weil sie es eben nicht verstehen können. Vielleicht sagt man dann besser sowas wie "ich fühle mit dir".
Wichtig ist in meinen Augen auf jeden Fall den Gegenüber ernst zu nehmen, nicht zu relativieren und keine Vorwürfe zu machen. Leider halte sich so Floskeln wie "das wird schon wieder", "Ist doch alles nicht so schlimm", "Stell dich mal nicht so an", "du musst nur deinen Hintern hochkriegen" usw...
(Dass du sowas sagen könntest, glaube ich jetzt nicht. Aber viele andere machens leider genau so.)

Ja das habe ich auch gehört..
Oder warum hast du keine Resilienz!!
Das klingt für mich wie ein Vorwurf .. wenn mal wer in einer Krise ist und keine Kraft mehr hat .. dann hat die Person keine Kraft mehr …
 
Vieles gutes wurde hier schon geschrieben!

Mir ist ein Punkt wichtig der noch nicht erwähnt wurde.

Es geht um Selbstschutz!
Die Gefahr besteht, die man im Kontakt mit depressiven Menschen hat, je näher uns die Menschen stehen, dass wir uns nicht genügend abgrenzen können.
Das ist sehr wichtig, da bei zu geringer Abgrenzung man gerne nicht mehr mit fühlt sonder mit leidet.
Das hilft dann dem Depressiven gar nicht, da Er/Sie Schuld empfinden kann, dass es einem dann auch noch schlecht geht.
Für einen selbst ist es ganz schlecht, da die Hilfe die Du geben kannst immer getrübt ist durch das schlechte empfinden mit leiden von einem selbst.

Wenn die depressive Phase länger dauert, kann beim Hilfegebenden auch frustration auftreten, weil man ziemlich machtlos der Krankheit gegenüber steht. Das widerum kann einen verleiten die falschen Worte zu benutzen.

Mitgefühl haben, ein offenes Ohr haben, einfach da sein und dazu muss man nicht in der Nähe sein.

es gibt Themen die versteht nicht jeder Mensch weil jeder Mensch anders gestrickt ist. Ich hörte mal von dem Beziehungspartner einer Bekannten: mhh Herzschmerz hatte ich noch nie ..
Das lag daran das er sich auch nie wirklich auf wen eingelassen hat .. da tut es einem natürlich auch nicht weh wenn die Person einfach verschwindet!
aber daran merkt man nicht jeder empfindet gleich.. (diese Person ist insgesamt sehr unterkühlt und strotzt nicht wirklich mit viel Emotionen)
Manch anderer hat überhaupt kein Verständnis
. Und andere sind in der Regel vielleicht überhaupt Empathiearm..
Solche Leute sind dann leider Gift in so einer Situation!
Die können sich dann auch nicht hineinversetzen!
 
Damit habe ich kein Problem .
Ich kann mich sehr gut in den anderen hineinversetzen.
Deshalb ist das wichtig,was @Bandit geschrieben hat.
Es besteht da eher die Gefahr,dass es mich mit runterzieht,das sollte nicht sein,ist aber sehr schwer zu vermeiden.Besonders,weil ich manchmal auch noch ziemlich zu kämpfen habe.
 

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