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Freund zeigt keine Zuneigung

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Sex geht, aber Zuneigung nicht?

Vielleicht ist er garnicht so schüchtern sondern lässt dich in diesem Beziehungsglauben wobei ihm die Sextreffen langen.
Vielleicht.
Wobei das mit dem Sex auch so eine Sache ist…
Ich würde hier aber eher weniger gern ins Detail gehen.

Beim sex ist er aber auch wesentlich zurückhaltender als ich und meisten initiiere ich. (Er war davor aber auch Jungfrau und hat wenig Ahnung was er tut)
Ich würde mit ihm die Gespräche über Nähe Thema sein lassen.
was? Sorry, bin mir nicht sicher ob ich das sprachlich richtig verstanden habe
 
Nein Du übertreibst nicht. Wenn ich das richtig sehe, geht fast alles von Dir aus.

Er kommt gleichgültig und passiv rüber, als hätte er keinen Zugang zu seinen Gefühlen oder macht sich nicht die Mühe, da nachzuhören. Es klingt als wenn es für ihn okay ist in einer Beziehung mit Dir zu sein, aber weder klingt das nach Liebe noch nach Leidenschaft.

Ihr seid lange genug zusammen, so dass man bis dahin nun wissen könnte, was man fühlt.

Meine Meinung: suche Dir jemanden, der Dich liebt, Dich begehrt und der auch mal Initiative zeigt. Mir wäre das alles, was er tut, viel zu wenig.
 
Es ist doch scheißegal, ob es für jemanden hier okay ist oder nicht. Ist doch keine Umfrage.
Nein , ist es nicht, denn darum geht es mir. Davon kannst du halten was du möchtest, du musst ja auch nicht antworten. Aber ich suche gezielt nach euren Meinungen in diesem thread, auch wenn er keine Umfrage ist.
Es geht um dich und deine Beziehung.
Ja, deswegen treffe ich letztendlich die Entscheidung, wie im thread erwähnt.
 
Meiner bescheidenen Meinung nach, um die Du ja bittest, liegt hier das Problem bei euch beiden und nicht nur bei einer Person. Hab mal ein wenig Beziehungs-Psychologie gegoogle't und vielleicht erkennst Du Dich bzw. Deinen Partner hier wieder:

Rückzug
Wenn eine Beziehung Gefühle in uns auslöst, die wir schwer einordnen können – zum Beispiel (Verlust-) Ängste, Eifersucht, Liebe – kann das dazu führen, dass wir unwillkürlich den Rückzug antreten, auf Abstand gehen und eine unsichtbare Mauer zwischen uns und der anderen Person errichten (Stonewalling). Die Intention dahinter ist meist, uns selbst zu schützen und uns ein Gefühl von Kontrolle zu bewahren.

Dieser Rückzug kann entweder physisch sein, das heißt, wir verbringen weniger Zeit mit der Person oder lassen weniger Nähe zu, emotional – wir unterdrücken unsere Gefühle –, oder er wirkt sich auf unser Engagement in der Beziehung aus: Wir hören auf, uns um die andere Person zu bemühen und Energie in die Beziehung zu investieren.
**********************************************

Etwas, was mich zu einer Frage verleitet: Wie war es bei ihm bzw. euch beiden zu Beginn? Die ersten Tage, Wochen, der erste Monat? Wie verlief das? War es da genauso wie jetzt? Wie hat er sich Dir gegenüber verhalten?

Abwehr
Eine Abwehrhaltung entwickelt und manifestiert sich oft auf Grundlage eines instabilen Selbstwertgefühls, das aus früheren Erfahrungen von Geringschätzung, Ausgrenzung und Herabsetzung resultieren kann.

Er äußert sich darin, dass wir jegliche Kritik (aber auch zu forderndes Verhalten) als Angriff auffassen, uns als Opfer fühlen und sofort beleidigt sind oder uns rechtfertigen (müssen). Wie wir uns vorstellen können, hat das meist zur Folge, dass die andere Person in der Beziehung Angst und Hemmungen aufbaut, ehrlich mit uns zu sein und Probleme anzusprechen.
********************************************************************

Vielleicht hat er tief liegende Ängste oder Unsicherheiten, die er aus seiner früheren Beziehung mitgenommen hat, oder er kennt das von seinen Eltern, dass in bestimmten Situationen immer ein Streit folgte, oder er schämte sich für seine Jungfräuligkeit und wusste nicht damit umzugehen und hat das als "wunden Punkt" betrachtet, oder oder oder ...

Selbstaufgabe
Auch nicht ganz selten entsteht diese schädigende Gewohnheit in einer Beziehung: Wir tun alles, was wir können, um die Person zu sein, von der wir glauben, dass der:die andere sie gut findet und liebt – und stellen dafür unsere eigenen Bedürfnisse sowie unser wahres Ich zurück. Dieses Verhalten hängt oft ebenfalls mit einem mangelhaften Selbstbewusstsein zusammen und mit einer übersteigerten Angst vor Ablehnung. Da wir uns selbst nicht für liebenswert halten, nehmen wir an, dass wir uns Liebe und Treue verdienen müssen, indem wir zum Beispiel anderen alles recht machen.

Problem daran: Die andere Person kann uns dadurch gar nicht zeigen, dass sie uns liebt und uns mit unseren Bedürfnissen und allem Drum und Dran akzeptiert. Doch genau um diese Erfahrung geht es in intimen Beziehungen – zu erleben, dass wir nichts leisten müssen, um etwas wert zu sein. Dadurch geben sie uns Halt im Leben und helfen uns, mit Herausforderungen und Krisen klarzukommen. Es sei denn, wir verhindern es, indem wir sie sabotieren.
*******************************************************

Es kann sein, dass Deine inneren Ängste sich in Deinem Verhalten spiegeln und Du ihn unbewusst zu sehr bedrängst, weil Du Dir seiner Liebe oder wenigstens Zuneigung nicht sicher bist, was sich bei ihm in einer gleichgültigen aber abblockenden Art und Weise zeigt, um nicht angreifbar zu werden.

Angriff
Die Angriffshaltung ist in gewisser Weise das Gegenstück zur Abwehrhaltung und entsteht meist aus Unsicherheit und einem übersteigerten Bedürfnis nach Kontrolle. Indem wir der anderen Person in unserer Beziehung immer wieder Vorwürfe machen, sie angreifen und beschuldigen, sich falsch zu verhalten, nehmen wir die Dinge für unser Gefühl in die Hand, während wir gleichzeitig die Verantwortung von uns weisen, sodass wir nicht an uns zu zweifeln brauchen. Wahrscheinlich wird das viele Menschen eher von uns wegtreiben – was wir dann jedoch nicht mit uns in Verbindung bringen, sondern allein ihnen in die Schuhe schieben.
***********************************************************

Das trifft jetzt zwar nicht zu einhundert Prozent auf Dich zu, aber Tendenzen sehe ich hier bereits. Du bist unsicher, weil Du Bedürfnisse hast, die von seiner Seite aus unbefriedigt bleiben, was Dich dazu verleitet, alles selbst in die Hand zu nehmen und ihm damit die volle Kontrolle zu entziehen. Da er scheinbar nicht erwachsen genug ist, Dir gewisse Grenzen aufzuzeigen und zu sagen: "Du, pass auf, ich bin mir noch nicht zu einhundert Prozent sicher, weil ich nicht so schnell Gefühle entwickeln kann, wie Du", reagiert er dann scheinbar abweisend und quasi gleichgültig, um seine Mauer die er um sich gebaut hat zu stärken.

Soviel also zu meiner Meinung. 🙂
Tut mir leid, wenn es etwas viel Text ist. ^^
 
Wie war es bei ihm bzw. euch beiden zu Beginn? Die ersten Tage, Wochen, der erste Monat? Wie verlief das? War es da genauso wie jetzt? Wie hat er sich Dir gegenüber verhalten?
Das war um ehrlich zu sein genauso wie jetzt. Der erste Kuss z.B kam auch von mir aus. Ich dachte das würde sich Intensivieren mit der Zeit, tut es aber nicht. Er hat sich nicht viel anders verhalten als jetzt und es verlief auch nicht viel anders als jetzt. Damals fand ich das okay, aber je länger es halt so geht und je weniger kommt, desto frustrierter bin ich natürlich.
Vielleicht hat er tief liegende Ängste oder Unsicherheiten, die er aus seiner früheren Beziehung mitgenommen hat,
Das ist auf jeden Fall ein großer Faktor
Es sei denn, wir verhindern es, indem wir sie sabotieren.
Ich glaube nicht, dass irgendwer irgendwen sabotiert
Es kann sein, dass Deine inneren Ängste sich in Deinem Verhalten spiegeln und Du ihn unbewusst zu sehr bedrängst, weil Du Dir seiner Liebe oder wenigstens Zuneigung nicht sicher bist, was sich bei ihm in einer gleichgültigen aber abblockenden Art und Weise zeigt, um nicht angreifbar zu werden.
Ja, kann gut sein. Aber es ist ja auch irgendwo normal dass es in eine Art von bedrängen geht, wenn von ihm nicht genug kommt…
Das trifft jetzt zwar nicht zu einhundert Prozent auf Dich zu, aber Tendenzen sehe ich hier bereits.
Ich auch und das leugne ich auch nicht
liegt hier das Problem bei euch beiden und nicht nur bei einer Person.
Ich habe nie gesagt, dass es nur an einer Person liegt!
Du bist unsicher, weil Du Bedürfnisse hast,
Aber Bedürfnisse zu haben ist ja etwas ganz natürliches
Du, pass auf, ich bin mir noch nicht zu einhundert Prozent sicher, weil ich nicht so schnell Gefühle entwickeln kann, wie Du",
Doch, das hat er mir gesagt! Aber genau das finde ich schwierig.
Tut mir leid, wenn es etwas viel Text ist. ^^
Gar nicht schlimm, danke für deine Mühe
 
Bettamädchen meinte:
Das war um ehrlich zu sein genauso wie jetzt. Der erste Kuss z.B kam auch von mir aus. Ich dachte das würde sich Intensivieren mit der Zeit, tut es aber nicht. Er hat sich nicht viel anders verhalten als jetzt und es verlief auch nicht viel anders als jetzt. Damals fand ich das okay, aber je länger es halt so geht und je weniger kommt, desto frustrierter bin ich natürlich.
Dann würde ich mir bei folgenden von Dir gewählten Aussagen mal etwas Gedanken machen:

Bettamädchen meinte:
Ich glaube nicht, dass irgendwer irgendwen sabotiert
Gut, nennen wir es nicht "sabotieren", nennen wir es beim Namen: bedrängen.

Bettamädchen meinte:
Ja, kann gut sein. Aber es ist ja auch irgendwo normal dass es in eine Art von bedrängen geht, wenn von ihm nicht genug kommt…
Ähm .. nein. Liebe und Zuneigung sind nichts, was man einfordern oder gar einklagen kann. Entweder es kommt von ganz allein, oder es hat seine Gründe, dass nicht dasselbe von ihm kommt, wie von Dir. Und diese Gründe gilt es, von ihm zu erfahren, wenn er dazu bereit ist, es Dir mitzuteilen. Wobei ich Dich auch wieder verstehen kann. Ein "Keine Ahnung" ist keine Antwort.

Bettamädchen meinte:
Aber Bedürfnisse zu haben ist ja etwas ganz natürliches
Selbstverständlich. Aber Du darfst nicht davon ausgehen, dass Dein Gegenüber genau dasselbe empfindet, wie Du. Und wie auch schon beim Thema "bedrängen" kannst Du nicht einfach verlangen, was Du haben willst. Er ist ein eigenständiges Individuum, mit eigenem Tempo, mit Erfahrungswerten die ihn vielleicht negativ geprägt haben und vor allem mit eigenen Gefühlen, die er Dir halt nur noch nicht mitteilen will, weil er merkt, dass Du Zuneigung und Liebe quasi von ihm einforderst, weil Du es als selbstverständlich siehst, dass er in derselben Zeit wie Du Gefühle entwickelt.
Ich weiß nicht mehr wer genau das geschrieben hat (und bin auch zu faul, alles noch einmal durchzulesen ^^), aber er/sie hatte Recht, mit der Aussage: Zuneigung und Liebe zu entwickeln kann unter Umständen mehrere Jahre dauern. Bei sehr vielen fängt es mit normaler Freundschaft an, die dann langsam zu mehr Gefühlen führen kann. KANN - aber nicht muss.

Bettamädchen meinte:
Doch, das hat er mir gesagt! Aber genau das finde ich schwierig.
Dann war er zu einhundert Prozent ehrlich Dir gegenüber? Sehe ich das gerade richtig? O.k., in dem Fall verstehe ich Dein Verhalten ihm gegenüber gerade gar nicht mehr, sorry.
Wenn er Dir ehrlich in's Gesicht sagt, dass er Schwierigkeiten hat, so schnell Gefühle zu entwickeln, dann hast Du hier bereits alle Antworten bekommen, die Du brauchst. In diesem Fall darfst Du ihn auf keinen Fall weiter bedrängen, weil Du ihn sonst nur mehr verunsicherst und er sich vermutlich denkt: Wow, wie wird das erst, wenn wir ein richtiges Paar sind? Was kommt noch alles, was sie später von mir verlangt?
Manche Männer sind sehr feinfühlig und gehen lieber einen Schritt zurück statt zwei vorwärts, wenn sie merken, dass die Frau fordernd wird und Dinge förmlich verlangt, die der Mann noch nicht bereit ist, zu geben.

Bettamädchen meinte:
Gar nicht schlimm, danke für deine Mühe
Gerne. ^^
 
Wenn man eine Beziehung eingeht, dann sollte man verliebt sein. Wenn man nach einem halben Jahr nicht weiß, was man überhaupt empfindet, wäre mir persönlich das zu wenig.

Ist das die Art von Beziehung, die Du Dir wünscht? Ich meine zwischen den Zeilen recht deutlich zu lesen, dass Du so nicht glücklich bist.
 
Du möchtest hören, dass das Verhalten deines Freundes besser wird, weil du dich nicht trennen möchtest.

Das wäre ja die logische Konsequenz, wenn es tatsächlich so ist, dass eure Beziehung für jeden von euch eine andere Bedeutung hat.

Ehrlich - ich glaube nicht, dass er sich ändert. Jedenfalls hast du keinen Einfluss darauf.

Nur aus Neugier: Ist das der machohhafte Halbperuaner?
 
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