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Freund meiner Schwester will nicht arbeiten

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

Im Groben spiegeln die Antworten auch meine Gedanken wieder; im Wesentlichen also schwanken die Optionen zwischen "Druck erhöhen" bis hin zu Rauswurf einerseits oder "sich völlig raushalten" andererseits, wobei in jedem Falle die letztendliche Entscheidung natürlich bei meiner Mutter liegt. Das beruhigt mich zumindest insofern, als ich daraus schließen kann, dass es nicht nur mir, sondern auch anderen schwer fällt, in dieser verfahrenen Situation eine eindeutige Haltung zu finden.

Natürlich könnte ich mich als Bruder auch völlig heraushalten, denn unmittelbar betrifft es mich ja nicht, wenn der Freund meiner Schwester keine Notwendigkeit sieht, etwas aus seinem Berufsleben zu machen.

Aber 1.: Schon die Tatsache, dass ich hier poste, zeigt ja, dass es mich dann doch so sehr beschäftigt, dass es mich in irgendeiner Weise schon betrifft ;-) Denn dadurch, dass sich meine Mutter schon seit Monaten immer wieder über den "Status Quo" beschwert, bekomme ich es eben auch die ganze Zeit mit und habe auch den Eindruck, dass sie selbst die ganze Situation immer mehr belastet.

Und 2.: Als Bruder fühle ich mich dann doch irgendwie auch ein Stück weit für das "Wohlergehen" bzw. die Zukunft meiner Schwester verantwortlich. Ich mache mir schon auch Sorgen um ihre Zukunft, wenn ihre "bessere Hälfte" einfach nicht in die Puschen kommt. Freilich, sie ist alt genug, selbst zu entscheiden, mit wem sie ihr Leben verbringen will - aber muss man sie deshalb ins "offene Messer" laufen lassen? Auch auf die Gefahr hin, dass man sich dann, wenn es zu spät ist, den Vorwurf gefallen lassen muss, dass man nichts gesagt hat? Mein Hauptproblem ist eigentlich, dass hier die Grenze zwischen "sich in das Leben meiner Schwester einmischen" und "verantwortungslos wegschauen" offenbar ziemlich fließend ist... Im Moment fällt es mir schwer, hier eindeutig Position zu beziehen, ohne in eines der beiden Extreme zu fallen.
 
An die "Gäste" von Post 9 + 10: Will schwer hoffen, daß Ihr von eigenem fettem Vermögen lebt. Hartzler und Frührentner, die vom Staat leben, leben nämlich nur so lange so, wie der Staat Geld eintreiben kann von den Vollpfosten, die jeden Tag "roboten" gehen. Ich persönlich halte es durchaus für gerechtfertigt, Schmarotzern die Tür zu weisen. Sobald die Schwester in diesem Fall ihre Ausbildung abgeschlossen hat, kann sie sich einen Job suchen und ihren Freund selber aushalten.
 
arbeiten, arbeiten, arbeiten...wie die roboter...
ein 450 euro job reicht wol auch schon nicht mehr aus um die leistungsorientierten roboterähnlichen gestalten die sich hier menschen nennen zufriedenzustellen.
der ton hier im forum ist ja erschreckend.
da schwingt irgendwie so ein hauch ''wer nichts richtiges arbeitet ist nichts wert'' mit...
traurige geistlose ''leistungsgesellschaft'' die dem nächsten nichts gönnt!!!
krank, hier sollten sich einige mal hinterfragen.
baut euer wertemodell tatsächlich auf vollbeschäftigung auf?
gute besserung.

solange der Sohn mit seinen fast 30 Jahren nicht auf Kosten anderer lebt, ist es ja auch egal. Nur andere arbeiten zu lassen und dann noch sagen, er ist Opfer der geistlosen Leistungsgesellschaft, sollte nicht zulässig sein! Wie wäre es denn mal zur Abwechslung mit Selbstverantwortung statt von dem zu leben, was sich andere erarbeiten. Eine Wohnung kostet schon alleine pi mal Daumen 400 Euro und Essen und Fahrkarte. Dafür stehen andere früh auf und kommen spät nach Hause, nur um ein Dach übern Kopf zu haben und was zwischen den Kiemenspalten!

Das schon mal überlegt?

Mit Leistungsgesellschaft hat das nix zu tun, sondern daß er mit seinen 27 Lenzen immer noch auf Mamas Kosten lebt.

Dir auch gute Besserung
 
Hallo TE bzw. "Bruder",

ich versteh schon, dass dich diese Situation nervt ... bloß: Im Grunde genommen ist das alles das Bier deiner Mutter, zumindest, was eure Familie anbelangt. Sie scheint sich nicht abgrenzen zu können. Was hindert sie denn daran, zum Freund deiner Schwester zu gehen und ganz ruhig zu verlangen, dass er ab nächsten 1. oder wann er eben sein nächstes Gehalt kriegt, eine monatliche Summe an sie abgeben muss? Wenn er das nicht tut, sollte er Hausverbot kriegen, und ich würde dann wirklich bis zur Polizei gehen wg. Hausfriedensbruch. Deine Mutter verlangt noch nicht mal von deiner Schwester, dass sie im Haushalt hilft, geschweige denn von ihrem Freund! Sie muss lernen, ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Dazu passt auch, dass sie zwar nichts tut, aber sich dann dauernd bei dir beklagt.

Natürlich ist das Verhalten dieses Freundes im Moment schmarotzerhaft. Dadurch, dass seine Eltern ihn auch nicht rausschmeißen, wird sein Verhalten aber ständig belohnt. Alle jammern, keiner tut was.

Deswegen würde ich ihn aber nicht als "Looser" ansehen. Solange er niemandem schadet und sich wohl fühlt, kann er den Job machen, den er will - wenn er mit dem Lohn auf eigenen Füßen stehen kann.

Deine Schwester ist über 18, und sie scheint sich mit ihrem Freund ja gut zu verstehen. Daher empfände ich es schon als Einmischung in ihr Leben, wenn du ihr vorhalten würdest, dass sie mit ihrer Partnerwahl ihr Leben versaut. Das sehe ich ganz und gar nicht so. Sie kümmert sich ja um ihre Ausbildung. Wenn sie irgendwann mal einen faulen Freund durchfüttert, ist das ihre Sache. Sie ist alt genug, ihre eigenen Erfahrungen zu machen, und spätestens, wenn sie auf die Schnauze fällt, fängt sie an zu überlegen. Wenn eure Mutter ihm Grenzen setzen oder ihn rausschmeißen würde, würde das vermutlich erstmal zu Streitereien führen, aber das gehört dazu. In dem Fall wäre sie auch ein gutes Vorbild für ihre Tochter, dergestalt, dass Frauen sich nicht ausbeuten lassen müssen.

Was dich betrifft: Dich beschäftigt die Sache ja sehr, ohne dass du etwas tun kannst. Keine gute Posititon, oder? Ich würde an deiner Stelle deiner Mutter zuraten, ihn rauszuschmeißen oder an den Kosten zu beteiligen. Und dann würde ich ihr sagen, dass ich ab jetzt über diese Sache nichts mehr hören will. Denn es belastet oder beschäftigt dich. Und deine Mutter hat hier ein Ventil, das es ihr erlaubt, gemütlich Dampf abzulassen, ohne was zu ändern.
 
Deine Mutter ist doch selbst daran Schuld, dass deine Schwester nichts tut. ICH würde auch nicht im Haushalt helfen, wenn man mir täglich mein Mittagessen vor die Nase hält und meine Socken farblich sortiert im Kleiderschrank liegen. Erst, wenn mir die Klamotten ausgehen, weil sie niemand wäscht, würde ich mir da Gedanken machen. So einfach ist das.

Und dieser Freund - naja. Das Fräulein wird irgendwann selbst merken, was sie sich da aufhalst, spätestens, wenn die beiden sich mal ein Heim teilen wollen und die Dame abends nach der Arbeit Heim kommt und eine verdreckte Bude und ihren sofalungernden Freund auffindet.

Menschen müssen eigene Erfahrungen machen, damit sich in ihrem Inneren etwas ändert. Man kann die Situation anpassen, aber nicht die Menschen. Hört auf sie zu beschwatzen und nehmt ihnen Muttis Luxus weg.
 
arbeiten, arbeiten, arbeiten...wie die roboter...
ein 450 euro job reicht wol auch schon nicht mehr aus um die leistungsorientierten roboterähnlichen gestalten die sich hier menschen nennen zufriedenzustellen.
der ton hier im forum ist ja erschreckend.
da schwingt irgendwie so ein hauch ''wer nichts richtiges arbeitet ist nichts wert'' mit...
traurige geistlose ''leistungsgesellschaft'' die dem nächsten nichts gönnt!!!
krank, hier sollten sich einige mal hinterfragen.
baut euer wertemodell tatsächlich auf vollbeschäftigung auf?
gute besserung.

mega heftig, was hier für ein ton angeschlagen wird.
er soll ein loser sein, weil er das macht, was ihm gefällt?

ich höre ehrlich gesagt nur neid bei euch, NICHTS anderes
er ist gewissermaßen auch eine große gefahr für euer weltbild, von daher verständlich.
ich stimme meinem vorredner zu
gute besserung


Jeder kann machen was er will, aber nicht auf Kosten anderer Leute die sich täglich den A**** aufreissen.

Und ja, wer zu faul zum arbeiten ist, ist weniger wert.
 

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