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Gast
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
Im Groben spiegeln die Antworten auch meine Gedanken wieder; im Wesentlichen also schwanken die Optionen zwischen "Druck erhöhen" bis hin zu Rauswurf einerseits oder "sich völlig raushalten" andererseits, wobei in jedem Falle die letztendliche Entscheidung natürlich bei meiner Mutter liegt. Das beruhigt mich zumindest insofern, als ich daraus schließen kann, dass es nicht nur mir, sondern auch anderen schwer fällt, in dieser verfahrenen Situation eine eindeutige Haltung zu finden.
Natürlich könnte ich mich als Bruder auch völlig heraushalten, denn unmittelbar betrifft es mich ja nicht, wenn der Freund meiner Schwester keine Notwendigkeit sieht, etwas aus seinem Berufsleben zu machen.
Aber 1.: Schon die Tatsache, dass ich hier poste, zeigt ja, dass es mich dann doch so sehr beschäftigt, dass es mich in irgendeiner Weise schon betrifft ;-) Denn dadurch, dass sich meine Mutter schon seit Monaten immer wieder über den "Status Quo" beschwert, bekomme ich es eben auch die ganze Zeit mit und habe auch den Eindruck, dass sie selbst die ganze Situation immer mehr belastet.
Und 2.: Als Bruder fühle ich mich dann doch irgendwie auch ein Stück weit für das "Wohlergehen" bzw. die Zukunft meiner Schwester verantwortlich. Ich mache mir schon auch Sorgen um ihre Zukunft, wenn ihre "bessere Hälfte" einfach nicht in die Puschen kommt. Freilich, sie ist alt genug, selbst zu entscheiden, mit wem sie ihr Leben verbringen will - aber muss man sie deshalb ins "offene Messer" laufen lassen? Auch auf die Gefahr hin, dass man sich dann, wenn es zu spät ist, den Vorwurf gefallen lassen muss, dass man nichts gesagt hat? Mein Hauptproblem ist eigentlich, dass hier die Grenze zwischen "sich in das Leben meiner Schwester einmischen" und "verantwortungslos wegschauen" offenbar ziemlich fließend ist... Im Moment fällt es mir schwer, hier eindeutig Position zu beziehen, ohne in eines der beiden Extreme zu fallen.
Im Groben spiegeln die Antworten auch meine Gedanken wieder; im Wesentlichen also schwanken die Optionen zwischen "Druck erhöhen" bis hin zu Rauswurf einerseits oder "sich völlig raushalten" andererseits, wobei in jedem Falle die letztendliche Entscheidung natürlich bei meiner Mutter liegt. Das beruhigt mich zumindest insofern, als ich daraus schließen kann, dass es nicht nur mir, sondern auch anderen schwer fällt, in dieser verfahrenen Situation eine eindeutige Haltung zu finden.
Natürlich könnte ich mich als Bruder auch völlig heraushalten, denn unmittelbar betrifft es mich ja nicht, wenn der Freund meiner Schwester keine Notwendigkeit sieht, etwas aus seinem Berufsleben zu machen.
Aber 1.: Schon die Tatsache, dass ich hier poste, zeigt ja, dass es mich dann doch so sehr beschäftigt, dass es mich in irgendeiner Weise schon betrifft ;-) Denn dadurch, dass sich meine Mutter schon seit Monaten immer wieder über den "Status Quo" beschwert, bekomme ich es eben auch die ganze Zeit mit und habe auch den Eindruck, dass sie selbst die ganze Situation immer mehr belastet.
Und 2.: Als Bruder fühle ich mich dann doch irgendwie auch ein Stück weit für das "Wohlergehen" bzw. die Zukunft meiner Schwester verantwortlich. Ich mache mir schon auch Sorgen um ihre Zukunft, wenn ihre "bessere Hälfte" einfach nicht in die Puschen kommt. Freilich, sie ist alt genug, selbst zu entscheiden, mit wem sie ihr Leben verbringen will - aber muss man sie deshalb ins "offene Messer" laufen lassen? Auch auf die Gefahr hin, dass man sich dann, wenn es zu spät ist, den Vorwurf gefallen lassen muss, dass man nichts gesagt hat? Mein Hauptproblem ist eigentlich, dass hier die Grenze zwischen "sich in das Leben meiner Schwester einmischen" und "verantwortungslos wegschauen" offenbar ziemlich fließend ist... Im Moment fällt es mir schwer, hier eindeutig Position zu beziehen, ohne in eines der beiden Extreme zu fallen.