Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Freund erkrankt, Affäre, Trennen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 134503
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wenn zu trifft was Du geschrieben hast, trifft folgendes zu:

Du kannst und würdest.

Er könnte wenn er wollte. Aber er will nicht, kann daher nicht.

Entschuldigt würde >>> (Deinerseits), dass er mehr könnte wenn er mehr wollte.
Verurteilt wird <<< ( Deinerseits), dass er weniger will - aber nicht, weil er nicht kann, sondern weil er nicht will.

Es kann Euch nun - wie in jeder Partnerschaft - passieren, dass keine Übereinstimmung erzielt wird.


Wichtig wäre also, dass Du mit ihm einig bist, dass Ihr Euch beide auf einen Stil einigt.
Seinen?
Folglich( echt jetzt?) lässt Du Dich ebenso gehen, spielst an einer Konsole, gehst erst in Teilzeit und dann ins ALG und so weiter..... was übrigens einem klassisches Beispiel dafür entspricht, dass einer den anderen runter ziehen kann. Aber nicht umgekehrt.

Meine Idee:
Schau Dir seinen Zustand an, beachte ärztliche Diagnosen/ Prognosen.
Steht dort, dass er der ist, mit dem Du im Leben was erreichen wirst - dann los.
Steht dort, dass er unter geht- dann tschüss.
Es ist halt nun mal so, dass man schwimmen können muss, um einen ertrinkenden retten zu können.
Ansonsten warnen seriöse Stimmen davor, die Rettung zu probieren, obwohl man mehrheitlich dabei selbst unter geht.
Letzteres pusht das Ego bis man ertrinkt, macht aber für die andere vielfältigen Möglichkeiten des Lebens so gar keinen Sinn!
 
Zuletzt bearbeitet:
Seit Anbeginn will der Mensch fair und gerecht behandelt werden, daher solltest du auch deinem Partner gegenüber so fair und ehrlich sein und ihm von deiner Affaire in Kenntnis setzen.
Wahrscheinlich kommt es dann zum Bruch aber da müsst ihr beide durch, jeder für sich.
 
Zuletzt bearbeitet:
So tragisch dieses Problem hier auch ist, @laralala, du hast dir diese Situation und dieses Leben welches du jetzt führst nicht ausgesucht. Dein Freund ebenfalls nicht.
Er hat sich eine schlimme Krankheit zugezogen, die ihn wahrscheinlich sein restliches Leben begleiten wird.
Darauf zu hoffen, dass er wieder gesund und so wird wie du ihn einst kennen- und lieben gelernt hast, kannst du abhaken. Normalerweise wächst und verändert man sich gemeinsam in einer Beziehung, das jedoch wurde dir durch seine Krankheit verwehrt und die gesamte Last und Verantwortung liegt nun auf deinen Schultern.
Du hast dich doch schon damit entschieden, indem du dir Zuspruch, Trost, Liebe und Sex, also alles was dir in deiner Beziehung fehlt, von außen gesucht hast, die Beziehung zu beenden, und es war ja nur noch eine Frage der Zeit.
Ich würde ihm gegenüber damit kein Geheimnis machen und mit offenen Karten spielen.
Sei ehrlich dir und auch ihm gegenüber und trenn dich.
Du musst keine Gewissensbisse haben, er kann bei seinen Eltern wohnen und sich von ihnen versorgen lassen.
Du musst an deine eigene Zukunft und an dein eigenes Lebensglück denken.
Dein (Ex)-Freund hat sich doch schon längst selbst aufgegeben.
 
@ TE:
Weisst Du, wo der Unterschied ist?

Es gibt bei ärztlichen Behandlungen solche, die unterstützen können und solche, die unterstützen. Solche, die verursachen können und solche, die verursachen.

Dein Freund hat aktuell ein Problem, das sich - vielleicht - ändern ließe.

Also beginnt der Arzt - und Du schaust zu.
Unterstützend-könnend wäre der Rat sich zu waschen und zu rasieren.
Unterstützend wäre eine Rasur und Grundreinigung.
Verursachen- könnend wäre, eine Pille zu empfehlen, die alles ändert.
Verursachend wäre eine Spritze, die ohne Mittun ändert.

Bei Dir geht es nun darum, welche der o.a. Optionen in die Nähe des Möglichen gerückt sein könnten, um Deinen Ansichten entgegen zu kommen.

Gibt es nichts entsprechendes, so entfallen Änderungsmöglichkeiten und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemals irgendwas ändert.
Sowas muss man aktiv wollen, um es zu ertragen, ansonsten bricht man irgendwann aus, hat also bis dahin seine Lebenszeit verloren.

Tut mir leid, seh ich aber so.
 
Ist halt die Frage ob er nicht will und sich hängenlässt, oder einfach nicht kann.Dann kannst du von ihm fordern was du willst, er wird es nicht können. Long Covid äußert sich in sehr vielen Fällen in diesem chronischen Totalerschöpfungssyndrom. Es gibt da auch nicht die erfolgversprechende Therapie, nur viele, kleine Bausteine um es zu erleichtern, das meiste an Therapien muss man selbst bezahlen.
Am besten geht ihr mal in eine Long Covid Ambulanz.
 
Ich glaube er kann das im Moment nicht,er wird ja kaum mit sich selbst fertig.
Für ihn wäre eine stationäre Reha mit Anbindung an psychologischer Hilfe wichtig.
Er kann im Moment überhaupt nichts entscheiden.
Dieser Moment dauert jetzt aber schon 2 Jahre an und ein Ende ist nicht absehbar, nicht mal der Beginn eines Rück-Weges, wobei es bei dieser Krankheit ziemlich sicher nie mehr so wird wie es mal war.

Unabhängig davon, ob er selber sich aufgegeben hat oder nicht, es ist nicht jedem Menschen gegeben, sich schon in jungen Jahren in eine Pflegesituation zu begeben. Da sollte man die Reißleine ziehen, bevor beide vor die Hunde gehen.
 
Scheust du ein ehrliches Gespräch? Wie ist es mit der Wohnung? Es muss doch irgendwie eine Entscheidung getroffen werden. Er könnte zu den Eltern, vielleicht würde er dann versuchen an sich zu arbeiten, bzw. sich helfen zu lassen.

Du kannst ihm nicht helfen. Ich denke ihr habt euch emotional schon sehr weit entfernt und ob da noch was zu kitten ist, kann ich nicht beurteilen. Das mit der Affaire musst du wissen. Ich würde es nicht kommunizieren. Ich denke mal, dass würde ihn nur verletzen.
 
Vielleicht sollte man einen Arzt zu Rate ziehen um zuhören ob es für ihn zumutbar ist.
Nicht das alles verschlimmert wird?
Ja ich weiß auch was ihr meint 🙂
Dieser Moment dauert jetzt aber schon 2 Jahre an und ein Ende ist nicht absehbar, nicht mal der Beginn eines Rück-Weges, wobei es bei dieser Krankheit ziemlich sicher nie mehr so wird wie es mal war.

Unabhängig davon, ob er selber sich aufgegeben hat oder nicht, es ist nicht jedem Menschen gegeben, sich schon in jungen Jahren in eine Pflegesituation zu begeben. Da sollte man die Reißleine ziehen, bevor beide vor die Hunde gehen.
Ich habe gesagt ,nur sie selber kann das entscheiden.
Ich kenne die Situation des Kranken Menschen nicht genau und gehe nur von meinem Vorstellungen aus anhand ähnlicher Situationen.
Was ich persönlich machen würde in dieser Situation steht auf einem anderen Blatt.
 
Ich wäre dafür es ihm zu sagen. Es wird ihn sehr verletzen, keine Frage. Aber es wäre auch möglich, dass er es längst ahnt und es helfen würde, die Wahrheit zu erfahren.
Wenn du dich nicht konsequent trennen möchtest, dann sollte er die Wahl haben dürfen, ob er trotz dieses Vetrauensbruch mit dir weiterhin zusammen sein möchte.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
L Freund verbietet alles, sehr eifersüchtig Liebe 55
I Freund ghosted mich - es ist schrecklich Liebe 147
K Freund möchte Ex Frau treffen. Liebe 90

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 240) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben