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Freund ein Versager - Grund um Schluss zu machen?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
-sofia-;3184935 Unter den Umständen ist eine Trennung voll gerechtfertigt.[/QUOTE meinte:
Unter den umständen ist eine trennung das einzige, was einem bei einigermassen anstand übrigbleibt.
Nachdem man sich in der art über seinen freund in einem forum ausgelassen hat (und andere sich hat auslassen lassen).
 
Nein, ist er nicht.
Es geht auch nicht um seinen Bildungsstand an sich, sondern dass er ein verantwortungsloser Versager ist.
Wäre er nicht intelligent genug, hätte eine Behinderung etc. und hätte deshaöb Probleme die Ausbildung abzuschließen, dann wäre das was anderes und die TE würde das sicher auch so sehen.
Er hat nur schlichtweg keinen Bock.
Wie bewertest Du es dass er einfach nicht zu Prüfungen erscheint ? Dafür gibt es keine Entschuldigung.

Auch er ust nicht nur das, was er gelernt hat.
Er ist verantwortungslos, geht Problemen aus dem Weg und ist nicht fähig sein Leben in die Hand zu nehmen.
Das ist das Problem.

Ob Prüfungsangst hin oder her.
Dann müsste er auch dieses Problem erkennen, und etwas dagegen tun. Weshalb hat er sich nicht längst eine Therapie verschreiben lassen ?
Spätestens nach dem zweiten Misserfolg sollte man langsam mal wach werden.
Nein, er ist nicht hilflos. Auch nicht mit Prüfungsangst.

Therapien helfen da nicht. Man kann nicht für alles eine Therapie machen. Ich an deiner STelle würde mir dennoch den Grund überlegen. Denn etwas muss es ja sein. So ohne Grund lässt keiner ne Prüfung sausen. Vielleicht solltest du ihm wirklich Mut zusprechen. Du schreibst ja schon im Eröffnungsthread, er ist ein Versager. Denkst du nicht, dass er fühlt das du das von ihm denkst. Dass er deswegen keinen Mut für die Prüfung hat. Weil er sich denkt, wenn ich das verkacke, hat sie recht?
 
Unter den umständen ist eine trennung das einzige, was einem bei einigermassen anstand übrigbleibt.
Nachdem man sich in der art über seinen freund in einem forum ausgelassen hat (und andere sich hat auslassen lassen).

Na, das liest sich ja beinahe so, als müsste man alles gut heißen, was der Partner tut, dürfte sich nie auch mal darüber auslassen und müsste im gegenteil auch für alles was der Partner tut in die Bresche springen.
Halte ihc für unrealistisch. Man kann doch einen Menschen lieben und mit ihm zusammen sein, und trotzdem bei manchen Dingen sagen: "Nein, das ist/war Mist". Das wäre ehrlich und realistisch.

Aber hier sehe ich es schon so: Ein Mann mit dieser Lebenseinstellung wäre für mich als Partner für Familiengründung ausgeschlossen. Es wäre auch leichtsinnig, Kinder mit so einem Mann zu haben: Natürlich kann auch der Mann bei den Kindern bleiben- keine Frage, aber was, wenn der dann darauf auch keinen Bock mehr hat?
Ne, liebe TE: Wer Dir eiskalt ins Gesicht sagt, dass ja eh alles die Eltern zahlen und er Dich sowieso im Sack hat, der hat echt den Schuß noch nicht gehört...
 
Ich hatte auch mal einen Partner der mich dazu gedrängt hat doch bitte eine gescheite Ausbildung zu machen.
Ich habe einige verschiedene Dinge angefangen, nur um ihn zufrieden zu stellen... habe dann aber gemerkt dass das nicht mein Fall und abgebrochen.

Ich dränge ihn zu nichts. Ich finde es auch unfair das mir solche Sachen hier unterstellt werden. Ich rede ihm immer wieder Mut zu, unterstütze ihn finanziell so wie mental ohne das in all den Jahren auch nur annähernd was zurück kam. Ich habe ihm immer gesagt, dass er etwas tun soll was ihn glücklich macht, dass es mir nur wichtig ist das er ÜBERHAUPT etwas macht.

Von mir aus könnte er auch Künstler sein und nur alle 3 Jahre das Glück haben ein Bild für 10 Euro zu verkaufen, wäre zwar nicht schön, aber er würde etwas tun und zu seinen Idealen stehen. Aber er macht einfach NICHTS!

Therapien helfen da nicht. Man kann nicht für alles eine Therapie machen. Ich an deiner STelle würde mir dennoch den Grund überlegen. Denn etwas muss es ja sein. So ohne Grund lässt keiner ne Prüfung sausen. Vielleicht solltest du ihm wirklich Mut zusprechen. Du schreibst ja schon im Eröffnungsthread, er ist ein Versager. Denkst du nicht, dass er fühlt das du das von ihm denkst. Dass er deswegen keinen Mut für die Prüfung hat. Weil er sich denkt, wenn ich das verkacke, hat sie recht?

Ich spreche ihm seit 5 Jahren Mut zu und habe in seiner Gegenwart niemals das Wort Versager oder ähnliches benutzt. Auch jetzt wieder kurz vor den Prüfungen (zu denen er ja nicht gegangen ist), habe ich ihm SEHR oft gesagt, wie stolz und glücklich ich bin, dass ich es sehr schön finde und er das er bald etwas in der Hand hat, was ihm nie wieder jemand wegnehmen kann!

Schon mal etwas davon gehört das auch der Mann zu Hause bleiben kann und Kinder hüten?

Klar kann er das. Das war auch der Plan von uns beiden. Aber Kinder gehen auch irgendwann in den Kindergarten. Mir geht es hier immer noch um die Vorbildfunktion und um SEINE eigene Wertschätzung. Was ist ein Mensch der sich selber nicht versorgen kann? Was soll so jemand seinen Kindern später vermitteln? Das es absolut richtig ist, die Arbeit immer nur von anderen machen zu lassen?
 
Dann trenne dich und gut ist...eure Vorstellungen vom Leben passen nicht zueinander. Warum noch weiter herum quälen?
 
Ich denke er braucht eine andere Berufung. Manche Menschen sind nicht für diese Arbeitswelt geschaffen und tun sich da sehr schwer.
 
Hallo, ich würde zunächst mal versuchen rauszufinden, ob er Prüfungsangst hat. Vielleicht liegt es garnicht daran, dass er nicht zu den Prüfungen gehen WILL sondern nicht hingehen KANN?!?
Aber sollte es tatsächlich an Faulheit und Unlust liegen, könnte ich mir ein Leben mit einem solchen Mann nicht vorstellen. Und das auch nicht wegen dem Geld, sondern wegen der Einstellung. Kann dich da also voll verstehen...
 
Hallo, hier wieder die TE

Nein, er hat KEINE Prüfungsangst. Er ging auch immer nur halbherzig zu seinen Ausbildungen. Prüfungen schrieb er auch nur weil Druck von seinen Eltern kam.

Er sagt zu seinen Abschlussprüfungen auch tatsächlich das er keinen Bock hat. Das wäre dann ja auf ein mal festes, dann MÜSSTE er ja arbeiten. DAS sind genau SEINE Worte!

Warum er dann immer wieder eine Ausbildung anfängt? Weil ihm nach einem neuen Patzer doch das schlechte Gewissen plagt und er merkt, dass es für seine Eltern nicht schön ist, wenn er ewig auf deren Kosten lebt.

Die Einsicht hält dann aber auch max. nur ein Jahr, dann kommt wieder das all bewerte. Er hat ja alles und er kriegt ja alles, muss keinen Finger dafür krumm machen und laut SEINER Aussage hat er mich ja auch wieder fest im Sack.

Eine Prüfungsangst sieht wohl anders aus würde ich meinen.

Ich bin ja inzwischen zu der Ansicht gekommen, dass man Menschen strenggenommen nicht in den Kopf schauen kann. Daher bemühe ich mich darum, das Verhalten von Menschen nach Möglichkeit nicht moralisch zu bewerten. Selbst wenn vieles dagegen spricht. Aber selbst ein aufgrund von hohen Wahrscheinlichkeiten gefälltes Urteil kann falsch sein.

Sicherer ist dagegen, wenn man sich nur an das hält, was man faktisch wahrnimmt. Auch bei Menschen, die in starker Abweichung vom Durchschnitt zB drei Ausbildungen anfangen und abbrechen, liegt es nahe, dass was bei denen (psychisch) nicht stimmt. Was wie Faulheit aussehen mag, könnte Ursachen in der frühkindlichen Sozialisation haben etc. Es könnte auch sein, dass er wirklich nur faul etc. ist.

Viele "Faule" resignieren vielleicht auch angesichts des Lebens (Mobbingerfahrungen, Schlafen - Arbeiten - Schlafen ...). Würde mich nicht wundern, wenn 10 % der Bevölkerung keinen Sinn mehr im Leben finden und sich deren Resignation auch negativ auf deren (positive) Beteiligung am "normalen" Arbeitsleben auswirkt. Im Einzelfall ist es wohl schwierig hier zu entscheiden, wo Schuld ("Faulheit") vorliegt und wo der Betroffene nur noch passiv reagiert ohne Handlungsfreiraum zu haben. Aber wie ich schon sagte, sollten wir sowieso kein moralisches Urteil fällen.

Im Falle der TE (und ähnlich gelagerter Fälle) bleibe ich dabei:

Man kann versuchen, die missliche Lage auszuhalten (was die wenigsten ohne große Not schaffen) oder man sollte sich angemessen distanzieren, um einen klaren Kopf zu behalten etc. Nicht jeder ist zum geduldigen psychologisch geschulten Sozialarbeiter geboren und hat die Rahmenbedingungen und die gewisse Einstellung, auch Leid und Frust (mit dem Partner) auszuhalten.

Mit den Jahren komme ich mehr und mehr zu dem Schluss, dass man sich im Zweifel um eine Beziehung maximal bemühen sollte - auch wenn dies oft mit Schwierigkeiten verbunden ist. Wichtig ist dabei, dass man sich nicht aus egoistischen Gründen an den Partner klammert, sondern wirklich an den positiven Zwecken einer Partnerschaft interessiert ist und um diese kämpft. Maximal um seine egozentrischen Ziele zu kämpfen, wäre ja auch keine Leistung.

Schließlich muss man dann auch in Erwägung ziehen, sich zu trennen, wenn die negativen Seiten überwiegen.
 
Was ist der Grund, dass er kurz vor Toresschluss immer wieder kapituliert?
Dass du hier schreibst, zeigt mir, dass du ihn noch liebst.
Schluss machen ist also nicht die wirkliche option.
Eher die "Pistole auf der Brust" hinsichtlich einer Therapie, denn da sitzen offenbar Versagensängst unendlich tief....
 

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