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Freisetzung 2.5. Buckelwal Hope Timmy

Hallo,

Kann mir jemand bitte weiterhelfen?
ich suche jemanden, der sich etwas auskennt mit dem Fall der Freisetzung des Buckelwals Timmy Hope am 2.5. und in Physik und mit Schiffen und mit Walen.
Die Freisetzung am 2.5. von Timmy Hope beschäftigt mich noch immer. Was wäre unter den gegebenen Bedingungen die schonendste Methode für den Wal gewesen?

Die Robin Hood hat den Wal ja an der Fluke mit Seilen oder Schläuchen festgehalten und ist anscheinend mit 2 Knoten nach hinten gefahren, während aber die Fortuna B mit ca. 5 Knoten nach vorne fuhr um die Barge unter dem Wal wegzuziehen. Wie ist das mit dem physikalischen Grundprinzip??
Für mich hört sich das vielleicht wie Tauziehen mit dem Wal zwischen zwei Schleppern an. Denn der eine Schlepper zieht nach vorne und der andere den Wal nach hinten.
Der Wal ist ja leider unmittelbar nach dieser Aktion gestorben.

War die Geschwindigkeit von der Fortuna B mit 4 Knoten vielleicht zu hoch und hätte die Fortuna B gar nicht nach vorne fahren müssen?? Was wäre die schonendste Methode für den Wal gewesen?

Hätte man den Kran und die Sonnensegel auch vielleicht irgendwie einsetzen können?

Ich würde mich über Expertenmeinungen und sonstige freuen. Vielen Dank.

Tigerlilly
 
Die geflutete Barge war schon keine schlechte Idee, weil es afaik keine spezialisierten Waltransporter gibt.
Ich denke aber, wenn es im öffentlichen Interesse ist, sollte sich die EU ein "Walrettungsschiff" anschaffen, mit wenig Tiefgang, einem entsprechenden Becken und einem Bergungswerkzeug.
Alle verfügbaren Werkzeuge und Kräne sind für Lasten konzipiert (Ladung, havarierte Schiffe). Auch Walfänger ziehen Wale nicht "schonend" aus dem Wasser, wenn auch die Ironie einen Walfänger dafür zu nutzen etwas hätte.
Dazu kommt der Zeitdruck - wenn ein Wal erstmal gestrandet ist, muss man mit dem Arbeiten was gerade da ist.
 
Ach Ihr,

mein erster Gedanke wäre mal zu versuchen das stranden zu verhindern, dazu müssten Experten aber wissen ob sie stranden weil sie die Orientierung verloren haben, weil sie krank sind oder was auch immer.
Es wäre die Frage in wie weit baulich verhindert werden könnte dass diese Tiere in Strandnähe kommen. Der jetzt in Deutschland angelandete Wal ist ja wohl ziemlich erfahren und stellt sich doch ganz klug an. Ich hoffe, klug genug um aus diesem ungastlichen Land zu verschwinden.

es ist leider (derzeit) nicht im öffentlichen Interesse diesen armen Tieren zu helfen. Diverse Politiker der Grünen, Umweltminister aus Niedersachsen und Schleswig Holstein wie auch die Tierschutzpartei haben getönt wie wichtig ihnen der Schutz der Meeressäuger ist - jede Menge Berichte über DPA ect. pp. Davon wollen sie aber nichts mehr wissen und haben sich schweigend geduckt, da wo jetzt wieder ein eventueller Handlungsbedarf in Sicht ist. Auf schriftlichen Kontakt erfolgt NICHTS!

Es müssten erst mal theoretische Fundamente gelegt werden dass eine Tierrettung überhaupt erlaubt ist, dann müssten Fachleute - und keine Museumsdirektoren - wie Dr. Olaf Meynecke, der ein hin und her abwiegen kann, zugelassen werden. Solange die Politik das sagen hat - und auf dieses will sie in keinem Fall verzichten, ist alles "für die Katz".

Was nun die beste Methode wäre würde ich sagen sind wir hier in D komplett überfragt. Ich fand den Gedanken der Barge auch gut, ein Tier kann halt nicht rückwärts schwimmen. Aber gleichzeitig ist es fast nicht möglich einen 10 Tonner auf einen so kleinen Anhänger zu bewegen, es ist ein Wildtier und somit nicht so zu geleiten, wie wir Menschen uns leiten könnten.
Es gibt bei Facebook unendlich viele Gruppen, die sich gegenseitig fast an die Gurgel gehen mit guten Tip(p)s oder auch nicht. Ich selber kann nur vom empfinden sagen die armen Länder, da klappt ganz oft eine Rettung durch Menschen mit viel Herz, die einfach mit vielen Personen versuchen ein Tier wieder ins Meer zu bringen. Hier sorgt die Politik schon dafür dass Mensch ja nicht zu nahe an das Tier kommt und Mensch ist auch komisch und hat neben seinem Herz, welches sehr wichtig ist, zuweilen den Trend Tiere zu vermenschlichen.
Egal, wie das alles gesehen und behandelt wird - wir Menschen haben den Lebensraum der Tiere zerstört, deren Ortungssystem durch Windparks und Schiffssonare und nun kümmert es keinen was mit diesen sanften Riesen - oder ihren kleineren Walen - passiert.
 
Für was benötigst du die Antwort?
Einfach für mich selber. Ich weiß es ist Zeit vergangen und der Wal ist tot. Punkt. Aber trotzdem gehen mir die schrecklichen Bilder vom 1.5. und vom 2.5. einfach nicht mehr aus dem Kopf.
Was auch echt schade ist, wenn diese Barge z. B. 20 cm oder mehr breit gewesen wäre, hätte der Wal sich schön bequem drehen können und alleine rausschwimmen können ohne das Rumziehen... und dann auch noch an der Fluke😱👎
 
Glaub mir @Tigerlilly2023 wir wissen nicht was gelaufen ist und was wie geschadet hat. Ich für meinen Teil bin mir im Klaren dass in Dänemark ein armes verendetes Tier lag. Ob es der Wal von Poel ist? Keine Ahnung, es wurde bei der Geschichte mehr gelogen als die Wahrheit gesagt. Dadurch dass ich schon vor der ganzen Aktion diverse Kontakte hatte waren mir so die einen oder anderen Internas gelandet. Es hilft uns nicht diese zu kennen!
Was notwendig wäre für die Zukunft rege zu werden. Mit allen Kräften zu verhindern dass es so bleibt mit der mangelhaften Hilfe für Meeressäuger. Mein Weg ist derzeit die Politik anzugehen und in ihre Verantwortung zu "zwingen". Wird nicht funktionieren, aber derzeit der einzige Weg dafür zu sorgen dass das Thema nicht untergeht und sich Maulhelden weiterhin profilieren können.
 

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