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"Freiheit ?"

Ja. "Mach doch einfach ..." ist auf jeden Fall mein absoluter "Lieblingssatz". Toller Vorschlag. Wenn es so einfach wäre, hätte man es doch längst gemacht!!

Ich denke, es gibt bei persönlichen Schwierigkeiten nicht so etwas wie eine Rangordnung. Man sollte sie wohl nicht von außen bewerten nach Kriterien wie "unerheblich" bis "sehr schlimm". Was für einen Menschen eine Lappalie darstellt, ist für einen anderen vielleicht ein wirkliches Problem.

Ich bin ja selbst sozusagen ein Profi, wenn es um das Rationalisieren und Relativieren der eigenen Sorgen geht. Für mich ist das tatsächlich aber eine Methode, die eigenen Probleme zu bewältigen. Die Dinge pragmatisch zu betrachten, verhindert bei mir, dass ich in Selbstmitleid versinke und hilft, den Blick wieder nach außen zu wenden.
 

Hallo Roselily,

schau mal hier: "Freiheit ?". Hier findest du vielleicht was du suchst.

Im Gegenteil!
Brutal ist, wenn immer jemand um die Ecke kommt mit „mach doch einfach…“
oder „du musst doch nur…“
Wenn man Probleme und Umstände als schlimm benennt und sagt dass man auch keine Lösung sieht (im Moment), gibt/lässt man dem anderen dadurch ganz viel Freiheit!
Ja, verstehe.
Das erinnert mich jetzt an Gespräche nach dem Tod meines Mannes. Viele Menschen sind in so einer Situation völlig hilflos und retten sich in unsägliche Phrasen, die man dann halt so sagt und die unendlich nerven.
Eine Freundin, die ich sehr lange nicht gesehen hatte, kam, hat sich neben mich gesetzt und unendlich traurig gesagt "schlimm, ganz schlimm".
Und damit war alles klar und ich habe gefühlt, dass da jemand ist, der das ganze Ausmaß des Leids versteht.
 
Freigeister ... ein schönes Wort

Ich denke, unsere Welt braucht Freigeister. Menschen, die sich trauen, die ausgetretenen Pfade des Denkens zu verlassen. Ideen jenseits von Dogmen und Ideologien und Mainstream zu denken.

Ich schätze, es ist für uns alle ziemlich bequem, vorgefassten Mustern und Meinungen zu folgen. Mit dem Schwarm zu treiben ist sicherer als gegen den Strom zu schwimmen.

Freigeister machen sich nicht unbedingt immer Freunde und manchmal fühlt es sich an wie ein Kampf gegen Windmühlen. Aber hätten alle Menschen immer alles so wie immer gemacht, säßen wir heute noch in der Savanne um ein Feuer.

Freigeister sind Regelbrecher, die einen Weg ins Neuland legen.
 
Ich meinte das eher so , das es auch gut sein kann, wenn ein Freund Dich einschränkt, denke das das oft im alltäglichen Leben vorkommt.
Beispiel meinem Kumpel brennt die Sicherung durch und ich kriege mit, wie der ausholt, um eine Prügelei zu vermeiden gehe ich dazwischen und halte ihn ab.
Besser für ihn in jedem Falle.

Dann schränke ich ihn aber ja ein und unterbinde eine eigentlich von ihm vorgenommene Handlung.
Also gebe ihm nicht die Freiheit zu sein wie er ist .

Aber dann bin ich doch trotzdem ein guter Freund ......aber der Jim Morrisen von den Doors , der war ja schon als Kind nicht so einfach , als er mal seine kleine Schwester auf einen Schlitten setzte und er hinten drauf , sprang er ab und zu schauen was passiert wenn die in den Holzstapel kracht.
Er lachte dabei, weil sein Plan sie verunglücken zu lassen aufging.
Textzeilen wie " Wrap your Legs arround my neck " zeigen aber wohin er sich entwickelte er wurde sexsüchtig und drogensüchtig ....naja und wenn er als 23 jähriger die 16 jährigen vernaschte , bekamen die völlig geschockt aus dem prüden Denken die Brainwash Sex Erfahrung .....heutzutage könnte der selbst keine 14 jährige mehr beeindrucken, die sind heute selbst doppelt so schlimm, was das angeht , da redet keiner mehr von Moral ,
sondern von Tu was Du willst , genau wie der Jim damals .....

aber mit durchdachtem Wirklichkeitsrat hat der sich bekanntlich sehr schwer getan, das Alleinstellungsmerkmal brauchte er für das eigentlich gestörte Verhältnis zu sich selbst .
 
Die Libertins wurden immer wieder mit dem Vorwurf sexueller Perversion, Wollust und Triebhaftigkeit in Verbindung gebracht. Aber bedeutet der Abschied von Religionen und die Suche nach persönlichen Werten gleichzeitig die Nihilierung von Moral? Was ist mit den humanistischen Idealen?

Dazu fällt mir Oscar Wilde ein. Gequält für die Freiheit, eingesperrt, zur Zwangsarbeit verurteilt, war sein frühzeitiger Tod die Folge der in der Haft erlittenen Verletzungen. Weil er gegen die Regeln seiner Zeit verstieß. Er wird nicht unbedingt als Philosoph genannt, aber. Zitat:

„In der Kunst wie in der Politik haben alle Revolutionen immer ein und denselben Ursprung: die Sehnsucht des Menschen nach einem würdigeren Leben, nach freierer Ordnung und nach einer Freiheit der Äußerung, die eine neue Brüderlichkeit unter den Menschen zu stiften in der Lage sind.“

Ich denke, für mich stehen genauso im Vordergrund die Freiheit des Geistes und der Abschied von Denkschablonen. „Zwei und zwei ist vier, bis zum Beweis des Gegenteils“, sagte schon Einstein.
 
Mir ging es mehr um das Zitat - somit ist ja ein guter Freund auch ein Freund der die nicht die Freiheit gibt zu sein wer Du bist.

Denn wir Menschen haben alle Fehler und wenn der Freund grade einen Fehler macht , beschütze ich ihn ja auch wenn ich ihn abhalte / einschränke Beispiele gibt es viele , dem besoffenen den Autoschlüssel weggnehmen etc...,

würde man das moralisch anders sehen, würde das bedeuten, man lässt ihn verunglücken ?

Da wäre aber ja mehr Freiheit ,also die Freiheit zu verunglücken ist aber ja keine Freiheit oder ?

Ist also besser wenn man so Sprüche mal genau betrachtet, denke ich, die beanspruchen für sich allgemeingültig zu sein, sind es aber nicht , weil sie nicht stimmen.
 
Okay. Verstehe.
Aber können wir tatsächlich beurteilen, ob ein anderer einen Fehler macht. Vielleicht nur aus unserer Sicht?
Das Thema finde ich extrem schwierig. Besoffen Autofahren? Okay, keine gute Idee. Aber wenn die Situation nicht so eindeutig ist?
 
Na die Situationen sollten schon eindeutig sein .....
Der Spruch sollte heißen
" Ein wahrer Freund ist einer der Dir die Freiheit gibt Du selbst zu sein, wenn er Dich nicht grade vor einem schweren Fehler bewahrt ".

nur so ein Gedanke ....
 

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