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Frauen und Pornografie

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Fantafine

Sehr aktives Mitglied
Angeregt durch einen Thread hier im Forum, würde ich gerne die Frage stellen, wie denn der Pornokonsum von Frauen bewertet wird/würde.

Es scheint bei vielen Usern "normal" für Männer zu sein, für teilweise bis zu einigen Stunden täglich Pornofilme zu schauen bzw. mehrfach am Tag. Mich würde interessieren, ob ein ähnlicher Konsum von Frauen ebenso akzeptiert würde. Also ob ein Partner auch zu akzeptieren hätte, wenn seine Frau eine Kollektion von pornografischen Bildern und Filmen anlegen würde und sich mehrfach am Tag zum diesem Material befriedigen würde bzw. bis zu einigen Stunden am Tag konsumiert.

Ich persönlich finde einen täglichen Konsum von Stunden bedenklich, bei beiden Geschlechtern. Das scheint aber zumindest in Bezug auf viele männliche Nutzer von Pornografie nicht zu zutreffen.

Wie steht ihr bei weiblichen Nutzern dazu? Auch, wenn es in vielen Fällen wohl eher eine hypothetische Frage sein mag - welche Gedanken kommen euch bei der Vorstellung?
 
Ich persönlich finde einen täglichen Konsum von Stunden bedenklich, bei beiden Geschlechtern.

Genau meine Meinung.
In diesem Ausmaß, geht das für mich schon in eine ungesunde Richtung.
Ich könnte mir das grad noch so vorstellen, bei jemanden, der frustriert ist, weil er seine Sexualität nicht auf anderem Weg ausleben kann.
Aber spätestens in einer Partnerschaft, find ich persönlich es mehr als seltsam, wenn sich da Tag ein Tag aus - vielleicht auch wirklich noch mehrfach am Tag - vor Filmchen selbstbefriedigt wird.
Bisschen verführen und sich gemeinsam im Bett austoben, würde ich da doch deutlich vorziehen - kann man ja übrigens auch mehrmals am Tag machen. ;-)
 
Interessante Frage. Nach meiner Erfahrung kommen diese "Stunden" dadurch zustande, dass die Recherche nach dem gerade passenden Filmmaterial einfach sehr lange dauert. Es wird viel länger gesucht, als geschaut wird.

Ein weiterer Aspekt ist, dass zumindest für mich, das meiste Filmmaterial für die Phantasie ein völliger Abturner ist. Verschwitzte, rotköpfige und verbissen dreinschauende Herren wollen es ihren Partnerinnen heftig besorgen und werden mit einem ständigen "oh Gott" oder "oh god" belohnt, egal, was gerade praktiziert wird. Ok, an manchen Tagen braucht es nicht mehr, aber das sind bei weitem nicht alle Tage. Wer sich so eine Schund über Wochen und Monate reinzieht, muss seine Hoffnung oder seinen Mut wohl weitestgehend zu Grabe getragen haben.

Und dann sind da noch die vielfältigen Dynamiken, die sich im Umfeld der Sexualität auftun:
1. Reiche ich meinem Partner nicht für die Erfüllung seiner/ihrer Wünsche?
2. Muss mir sein/ihr Pornokonsum etwas sagen?
3. Bin ich "gut" genug, oder ist der Porno ein Ersatz im Kopf?
4. Ist sie/er zu feige, um zu sagen was gewünscht wird?
5. Ist der Porno nur eine Möglichkeit, den Partner im Kopf auszusperren?
6. Ist jemand, der Pornos schaut, eben "so jemand" und damit disqualifiziert?
7. Und wenn ein Porno nichts anderes ist, wie ein Vibrator? Dem einen gefällts, der anderen nicht.
8. Ist Porno schon ein "fremdgehen"? Je nach Reaktion zwischen "Aber ja" und "na ja, schon irgendwie"

Ich finde "bedenklich" viel bedenklicher, denn dahinter steckt so oft eine schon vorher beschlossene Entscheidung oder Meinung und dann beginnen die Grabenkriege. Wieviel Freiheit im Kopf gestattet und hat man selbst und darf der Partner haben? Ab wann entsteht ein Schaden und wie damit umgehen? So viele Fragen, die eine vertrauensvolle und stabile Kommunikation und Beziehung voraussetzen, aber der Schaden entsteht zu oft erst und keiner weiß, wie man ihn reparieren könnte, wenn man denn wollte.

Pornos sind ein Minenfeld mit vielen Blindgängern. Aber wenn es kracht, kann es vieles zerreißen. Ist es das Risiko wert? Ich bin mir da sehr unsicher, denn ein Zurück gibt es ja nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn meine Partnerin das Bedürfnis hat Pornos zu schauen würde ich es akzeptieren, egal in welcher Frequenz, solange die gemeinsame Sexualität/Partnerschaft darunter nicht leidet, was nicht zwangsläufig bedeuten würde, es gut zu finden. Gleiches Recht für Alle...
 
Ich finde die Fragestellung müßig.
Wenn BEIDE in Bezug auf Masturbationsgewohnheiten ähnlich ticken, wird es keine Probleme geben.
 
Oh, ich begrüße Freiheit im Kopf und habe auch mit Pornokonsum kein Problem. Wenn aber ein Tag ohne Porno zur Zerreissprobe für meinen Partner/Partnerin wird, würde mich das durchaus nachdenklich stimmen.

Wieviel "Trieb" ist beim Sex gut? Gibt es darauf eine Antwort und will ich die wirklich hören? Mich haben schon so manche Sexualpartner überrascht, wenn ich mal "grünes Licht" gegeben habe. Manches hat mich aus der Bahn geworfen und zutiefst verletzt, manches durchaus positiv überrascht. Aber selten trafen meine Vermutungen zu.

Wenn dieser Tag ohne Porno gerade ein Tag war, an dem der Verzicht schwerfällt und das an einem anderen Tag nicht so ins Gewicht gefallen wäre? Wie oft fällt die Antwort "danach" anders aus, weil man das "davor" nicht mehr wieder herstellen kann?

Immer wieder habe ich erfahren, dass es sehr wohl auch auf das Gegenüber ankommt, was gerade möglich ist und was nicht. Mit einem Porno ist ein weiteres Gegenüber im Spiel, falls es ein solches ist und das verändert wieder die Dynamik.

Und wann ticken BEIDE schon auf Dauer ähnlich? So vieles habe über mich ich erst über meine Partner erfahren und umgekehrt und mit den Jahren hat sich das nicht geändert. Erwarte das Unerwartete ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich finde alles, was keine Sucht ist und worunter keine anderen Tätigkeiten leiden als vollkommen in Ordnung an. Ob in einer Partnerschaft oder nicht, spielt für mich keine Rolle. Aber ich bin ja eine Frau und kann daher auch nicht 100% auf die Frage antworten.
 
Wieviel "Trieb" ist beim Sex gut? Gibt es darauf eine Antwort und will ich die wirklich hören? Mich haben schon so manche Sexualpartner überrascht, wenn ich mal "grünes Licht" gegeben habe. Manches hat mich aus der Bahn geworfen und zutiefst verletzt, manches durchaus positiv überrascht. Aber selten trafen meine Vermutungen zu.

Wenn dieser Tag ohne Porno gerade ein Tag war, an dem der Verzicht schwerfällt und das an einem anderen Tag nicht so ins Gewicht gefallen wäre? Wie oft fällt die Antwort "danach" anders aus, weil man das "davor" nicht mehr wieder herstellen kann?
Kopulation ist bloßer Trieb.
Warum kopuliert man sonst? 🤔
 
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